
Das Wochenende nach dem Gerichtsprozess. Bei dem hatte es sich ja herausgestellt, wie sehr mich doch die ganzen Anschuldigungen der letzten zwei Jahre seitens der TWIKE GmbH aber auch die Art und Weise der Formulierungen in den Stellungsnahmen der Anwälte der Gegenseite immer noch mitnehmen wenn ich direkt drauf angesprochen werde.
Umso hilfreicher war am folgenden Wochenende mich in heimischen Gefilde Marburg zu befinden.
Seit 2015 bin ich bereits bei der Laufschule engagiert und es war mir eine große Freude an diesem Wochenende einen Großteil mit der Barfußlauf Community Marburgs aber auch der Radl Community verbringen zu dürfen.
Samstag Vormittag ist Parkrun Time, wo ich dieses Mal gleich eine Doppelrolle als Läuferin und Helferin erfüllte. Wer Parkrun noch nicht kennt, motiviere ich gerne diesbezüglich auf meinem Blog oder Google zu suchen. Ein herrliches Konzept von Geben und Nehmen auf den Breitensport bezogen. Ich bin ein großer Fan und engagiert mich gerne in diesen Bereichen.


Auf mein Engagement hin, hat TWIKE in 2017 ebenfalls die Barfussläufer unterstützt. Denn der gemeinsame Nenner hierbei liegt auf Minimalismus und Gesundheit. Passt also zum LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability Lifestyle). Des Weiteren konnte ich TWIKE in einem ähnlichen Zeitraum dazu bewegen auch beim lokalen Burgwaldmarathon sich zu engagieren. Ich werde nie vergessen, als TWIKE Piloten mit Ihren TWIKE ankamen, und wie diese dann bei den Verpflegungsstellen hingestellt haben. Leider hat kein einziger Kollege damals meine sportlichen Marketingprojekte unterstützt und somit hat sich TWIKE auch nie an einem Firmenlauf beteiligt. Seit 2022 kümmert sich nun niemand mehr um regionale Events.
Ich schweife ab, abgelenkt durch den TShirt Aufdruck.
Ich habe mich sehr gefreut beim lokalen Parkrun als erste Frau ins Ziel gelaufen zu sein und vor allem zu sehen, dass Gerichtsprozesse mir mental nicht mehr so zusetzen wie es noch vor einem Jahr der Fall war. Ich gewöhne mich leider daran.

Im Anschluss an den Parkrun fand das jährliche Barfusslauf Seminar der Laufschule Marburg statt.

Die Laufschule Marburg ist übrigens kein kommerzielles Projekt, sondern wird lediglich von der Stadt Marburg mit einem Ehrenamtspreis von 300 Euro jährlich unterstützt. Laufschullehrer Martin hat bei der Verpflegung sogar an die Veganer gedacht:

Aber weder Martin noch ich hätten geglaubt, dass fast 30 Prozent der Teilnehmer vegan sein werden! Da war die Freude groß, als ich am Treffpunkt all die bevegt.de (toller Podcast!) Shirts gesehen habe:

Somit gab es nicht nur anregenden Austausch zwischen den Barfussläufern, aber auch zwischen uns bevegtler.
Der Barfuß Tag endete erst gegen 23 Uhr nach einem gemütlichen gemeinsamen Essen! Immer wieder gern!
Am nächsten Tag dann das nächste sozial engagierte sportliche Projekt in Marburg. Seit über drei Jahren engagiert sich die Gravelbande in Marburg und bietet zwei Mal wöchentlich eine Ausfahrt an.

Leider habe ich mein Rennrad immer noch nicht von der TWIKE GmbH erhalten. Nach dem ich einmal vor Ort war und es abgemacht war, dass ich auch meine Räder erhalte, wurden mir diese dennoch nicht herausgegeben. Nun möchte die TWIKE GmbH, dass die Räder nur von einer von mir bezahlten Spedition abgeholt werden. Da ich mir schon mal die Mühe gemacht habe, diese abzuholen, ist der aktuelle Stand nun, dass ich die TWIKE GmbH aufgefordert habe, meine Räder zu mir zu bringen. Daraufhin kam keine Antwort mehr.

Kurzum, ich schaffte die 72 km auch mit meinem gebraucht gekauften Radl (Alter > 10 Jahre), wenn ich auch mit Abstand das schlechteste Bike hatte, konnte ich bis auf die Anstiege gut mithalten.

Sehr gefreut habe ich mich über den Hundesitter, welcher mich nicht nur finanziell unterstützt, sondern vor Ort auch mit Wasser, Kopien etc. aushilft. Es war sehr heiss an dem Tag und da war es besser die Hunde nicht 3.5h im Fahrzeug zu lassen.
Und zur Krönung des Tages im Anschluss Regeneration auf meiner Dachterasse:




Das Leben könnte so schön sein, wenn wir Menschen uns besser verstehen könnten.
Die Wahlergebnisse am Schluss waren ein Schock!
Allerdings bin ich als Wahlberechtigte froh, meinen Teil zu dieser Wahl beigetragen zu haben.








