Mein Unwort des Jahres 2024: Insolvenzverschleppung

Kein schönes Thema und dennoch schafften es einige Insolvenzen aus dem Bereich der nachhaltigen Mobilität (Sono Motors, eRocket, …) bereits in diesen Blog.

Was alle diese Insolvenzen gemein hatten: Alle Unternehmen stellten rechtzeitig einen Insolvenzantrag. Da die Firmengründer / Chefs bei einer GmbH nicht mit dem Privatvermögen haften, wurde dieses bewusst durch eine Insolvenzverschleppung mit ins Spiel gebracht.

Bis dato kenne ich noch kein Unternehmen, welches es auf Insolvenzverschleppung ankommen lies.

Dann ist nicht nur auch das Privatvermögen weg, sondern es kann auch in einen Haftbefehl übergehen.

Kein einfaches Thema aber auch für meine aktuelle Situation ein wichtiges.

Mein Anwälte und ich sind dieses Thema schon mehrfach durchgegangen. Denn die Gerichtsprozesse um meine noch ausstehenden Gehälter ziehen sich nun schon zwei Jahre. Es ist klar, dass ein hoher Betrag aussteht, doch wegen den sieben Jahren „Scheinselbständigkeit“ wird sich gewunden. Wenn mir diese zugesagt werden, geht die andere Seite in Berufung. Wenn mir diese entsagt werden, gehe ich in Berufung.

Ein unerträgliches Hin – und Her. Für mich alles auf Kosten der Lebenszeit der Hunde. Daffa, Sophie, Bayda und Bob sind nun bereits Senior*innen. Und Lebenszeit ist nicht kaufbar.

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