4. Triathlon done

Da bin ich schon etwas stolz:-) Der Triathlon ist durchaus eine positive Begleiterscheinung des seit 2.5 Jahren angehenden „BÄNG“ Dramas.

Ihr kennt das vielleicht, manchmal ist man einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Im Frühjahr 2022 gründete mein geliebter Sportverein in Agadir die Triathlonabteilung. Hier stand ab sofort tägliches Training an und der Train-Eat-Sleep Rhythmus hat mir sehr geholfen in mitten dieser immer noch nicht nachvollziehbaren „Kämpfe“ den Kopf mal ausschalten zu dürfen.

Mein erster Triathlon, olympische Distanz folge zugleich ebenfalls in Agadir mit Treppchen 🙂 Ich werde es nie vergessen, als es mitten auf der 45k Rennradetappe wie aus Eimern geschüttet hat und das in Südmarokko! Es war ein unvergessliches Erlebnis.

Mein zweiter Triathlon folgte in der Heimat, der Burgwaldmarathon. Ebenfalls die olympische Distanz. Der Krötenteich ist mir hier in Erinnerung geblieben 🙂

Und dann das Highlight, der dritte Triathlon. Der Ironman70.3 in Tanger. Ich war so richtig krank, mit dem Nachtzug nach Tanger angefahren und dort kam Verstärkung zum Aufpeppeln frisch aus Deutschland eingeflogen. Dieser internationale Triathlon hat mir richtig Spaß gemacht und mir erstmals den Gedanken an eine Langdistanz ermöglicht.

Dank dem Team Erdinger Alkoholfrei habe ich dann mein viertes Startticket für den Triathlon vergangenen Sonntag gewonnen. Diese Etappen helfen mir auch ohne meinen Verein in Agadir am Ball zu bleiben.

Fürs Laufen habe ich bei verschiedenen Parkruns trainiert und durch Teilnahme an verschiedenen Volksläufen. An verschiedenen Standorten habe ich auch an Vereinstrainings teilnehmen können. Vielen lieben Dank hierfür an alle.

Fahrradfahren ist ein Problem geblieben, da ich ungern die Hunde über mehrere Stunden im Fahrzeug lasse. Manchmal habe ich aber gute Stellplätze gefunden mit netten Nachbarn oder auch befreundete Personen.

Schwimmen alleine ist nicht so schön, aber sehr entspannend. Und weiterhin bin ich froh, dass ich vor einem Jahr in Musikkopfhörer investiert habe.

Kurzum, ich habe mich im Schwimmen als auch beim Radfahren überhaupt nicht gut vorbereitet gefühlt. Bisher habe ich die meine mir persönlich aufgestellte <3h Zeitmarke für die olympische Distanz immer knapp verpasst. Doch am wichtigsten ist, dass mir das fast tägliche Training die notwendige Basis gibt, dem „BÄNG“ – Drama keine Oberhand über mich zu geben.

Die Anfahrt war bis auf diverse Ladesäulenblockierer gut. Die Hunde und ich lieben es einfach neue Gegenden zu erkunden.

Kurz vor CheckIn am Vortag und mit wenig Restreichweite im eVan schafften wir es an den Bestimmungsort. Da ich am nächsten Morgen noch Hunde etc. zu versorgen hatte, war es mir wichtig das Checkin am Vortag erledigt zu haben.

Dann galt der Prio einen hundefreundlicheb Parkplatz zu finden. Gefunden und mit netten Nachbarn, die immer mal wieder ein Auge auf die Hundies geworfen haben oder zumindest Bescheid wussten.

So kann ich beruhigt an den Start gehen.

Beim Fahrrad-Checkin lief auch alles gut und ich bin nicht die einzige mit einem „Oldtimer“bike.

Am Vortag kam ich nochmal richtig in Stress. Denn weder mein Triathlonanzug noch mein Laufgurt waren im eVan. Autsch. Tatsächlich hatte ich am Anfang einige Sachen, welche ich nicht häufig benötige aus dem Fahrzeug ausgelagert. Aber warum genau diese beiden Utensilien? Mir fehlt die Erklärung. Mein Stirnlampenband wurde zum Laufgurt umfunktioniert und mein kurzer Neopren muss dann halt zum Schwimmen verwendet werden und danach mehr Zeit in Kauf fürs Wechseln in die Radklamotten. Alles nicht perfekt aber machbar.

Einen ziemlichen Kopf habe ich mir um die Wassertemperatur gemacht. Eigentlich haben fast alle ihren langen Neoprenanzug an…meiner liegt in Afrika. Ich konnte ja damals nur das notwendigste mitnehmen auf meinem abenteuerlichen Weg mit zwei Hunden von Afrika nach DE ohne eigenes Fahrzeug. Aber die 19.5 Grad haben sich in der Tat nicht zu kalt angefühlt.

Der Schwimmpart verlief gut. Nur das Wechseln in die Radklamotten nicht.

Auf aufs Fahrrad, 46 km warten. Die Sonne ist mittlerweile auch erschienen. Ich habe 0.5 l Wasser bei mir. Das muss reichen. Meine eigentliche Wasserflasche wollte nämlich auch nicht mitkommen.

30 km/h pace ohne viel Training durchgehalten, hat mich aber sehr viel Energie und Kraft gekostet und demnach kam ich ziemlich ausgelaugt in der Wechselzone an. Der körperliche Wechsel von Bike aufs Laufen hatte ich natürlich auch nicht mehr speziell trainiert und die ersten km beim Laufen fühlten sich dementsprechend an. Es gibt einfach kaum vorwärts.

Und wieso gehe ich eigentlich davon aus, dass ich als Barfüsslerin einen top Asphalt präsentiert bekomme? Das war nämlich auf gesamten 5 km nicht der Fall. Zähne zusammenbeißen, mich verfluchen, Motivation der anderen mitnehmen und weiterlaufen.

Das war es dann mit dem Versuch die 3h Marke zu knacken. Auf dem Rasen neben dem Feldweg ging es nicht schneller als eine 8er pace.

Trotzdem eine sehr gelungene Veranstaltung und so fit kann man übrigens noch mit 70 sein:

Von Eugen (rechts) bekam ich dann noch ziemlich viele Nudelpakete aus seinem Gewinnerbeutel. Erst im Nachhinein merkte ich leider, dass überall Ei drin ist. Warum es heutzutage noch Nudeln mit Eier gibt? Ein nettes Anschreiben meinerseits diesbezüglich ging an den Veranstalter heraus. Vielleicht also nächstes Jahr ohne Ei?

Und nun?

Mein 5. Triathlon Ende September steht an. Olympische Distanz mit Ziel unter 3h zu bleiben 🙂

Ladeblockierer im Haifischbecken

Da ich mit meinem eVan auf die 50 kW Triplecharger angewiesen bin und somit auch öfters Discounter und Co anfahre, bekomme ich so einiges an bizarren Verhalten unter ePiloten mit.

An der Ikealadestation habe ich das Wörtchen „Haifischbecken“ aufgeschnappt und finde es ziemlich passend. Auch scheint Ikea nicht mehr die nichtfunktionsfähigen Ladestationen zu reparieren. An vielen Stationen klebt das Schildchen „Defekt“ an. So kann es sein, dass genau noch ein Ladestecker funktioniert und wenn dieser frei wird gleich mehrere Fahrzeuge versuchen den begehrten Platz zu erhalten. Zum Kopfschütteln, aber auch über Ikea.

Warum das Ganze nicht mit einem Einkauf verbindlich setzen? Je höher der Einkaufswert desto mehr freie kW/h? Zu umständlich ? Aber doch bestimmt nicht teurer als nun wie geplant demnächst 150 kW Ladestationen kostenpflichtig anzubieten 🙂 Nicht alle Efahrzeuge können an 150 kW laden und Ich finde es fair den Kunden über den Einkaufswert ein sozusagen kW/h Punktekarte zu erstellen.

Wird man denn nicht bei vielen Discountern an der Kasse gefragt nach einem Punktekonto? Ein ähnliches System scheint es ja bereits zu geben.

Kommen wir zu den Discounter. Bei vielen gibt es ein Parkzeitlimit von 90 – 120 Minuten. Das ist schonmal ein Ansatz. Was aber, wenn das Fahrzeug nach 60 Minuten bereits vollgeladen ist und der Fahrer sich aber noch eine weitere Stunde im Café amüsiert? Nicht fair aber legitim.

Warum nicht einfach das System so einstellen, dass das Kabel an see Ladestation in diesem Fall freigegeben wird ?

Noch dreister sind leider einige Hybridfahrer, welche sich überhaupt nicht an die maximale Parkzeit richten. Natürlich ist ein Hybridfahrzeug in 1.5h nicht im Ansatz an voll geladen. Wie dreist ist es dann über 4h zu laden und nicht mal anwesend zu sein, keine Telefonnummer anzugeben etc.

Das ist mir vergangenes Wochenende auf dem Weg zum Triathlon passiert. Ich habe mich leider wirklich geärgert und dann auch die Hotline angerufen. Viel Hoffnung habe ich mir nicht gemacht … doch siehe da, es war möglich den Stecker freizugeben. Somit konnte ich diesen herausziehen und meinen eigenen Anstecken. Hierbei war ich um jeden cm meines Ladekabels dankbar.

Auch hier gilt: Warum nicht die Freigabe der kW/h in Verbindung mit einem Einkauf kombinieren?

Was wäre Euer Vorschlag:

Ladebekanntschaft: Marokkanischer Teslafahrer in DE

Unter den ePionieren ist man sich ziemlich einig. Das Ladesäulenfeelibg hat sich mittlerweile verändert. War es früher noch ein Highlight einen Gleichgewinnten an der Ladesäule zu treffen und interessante Gespräche zu führen, läuft es heute eher automatisiert ab.

Ladesäule anfahren, einstecken, zurück ins Fahrzeug und Handy an. Den Austausch gibt es kaum noch miteinander. Die EFahrzeuge sind zumindest an der Ladesäule kaum mehr ein Gesprächsthema. Sie sind einfach normal geworden.

Bei mir sieht es noch etwas anders aus. Mit dem eVan bin ich noch weiterhin in der ePionierzeit und kann noch weiterhin interessante Gespräche führen und möchte dir ein oder andere Ladebekanntschaft nicht missen.

Es haben sich mittlerweile so tolle „Ladesäulenbekanntachafteb“ ergeben, so dass ich davon gerne hier immer mal wieder berichte.

Der weiße Tesla mit dem aus Fez (?) abstammenden Marokkaner. Er konnte seinen Augen kaum glauben, als er mein Nummernschild an der Ladesäule gesichtet hat. Er kam gleich auf mich zu und frage mich über die elektrische Reise nach Marokko. Mit seiner Familie und seinem Tesla möchte er diesen Sommer das erste Mal ebenfalls Marokko elektrisch bereisen. Nicht nur die Tesla Supercharger in Marokko haben sich mittlerweile rumgesprochen, sondern auch die tolle Betreuung durch einige sehr engagierten marokkanischen ePioniere. Darunter auch meine elektrifizierender Freunde Khalil, Ali und Ayoub.

Und genau diese Namen nannte er auch zugleich. Ein bisschen Marokko in Deutschland. Die Gespräche laufen viel freundlicher, viel offener und mit viel mehr Wärme ab als mit vielen Deutschen. Es ist eine andere Kultur, es wird anders miteinander umgegangen und kommuniziert. Ich möchte es nicht mehr missen und bin dankbar, dass ich mehr als nur einen Einblick im letzten Jahrzehnt von Marokko erhalten durfte.

Natürlich befanden wir uns längst in der gleichen marokkanischen WhatsApp eMobilitätsgruppe etc. Wir hatten uns viel zu erzählen und bestimmt hatte keiner Ladeweile.

Glückwunsch an TYN-e. Produktion gestartet!

So toll! Es gibt sie noch die erfolgreichen Nischenprodukte und anscheinend auch die win – win Situationen mit China.

Den hier laufen die TYNes gerade vom Band und werden in Kürze nach Deutschland verschifft.

Quelle der Bilder: TYN-e

Als ich am Tag der offenen Tür in Waiblingen vor Ort war und der SOP auf Sommer verkündet wurde, hatte ich so meine Bedenken. Komme ich doch von einem Startup, dessen erste SOP Verkündung bei 2014 lag und zehn Jahre später immer noch Geldbeträge in Millionenhöhe fehlen. Mittlerweile sieht die Auswahl an Elektrofahrzeugen bis 60.000 Euro auch ganz anders aus als in 2014.

Jetzt bin ich erleichtert, dass TYNe diesen zehnjährige SOP Weg deutlich abgekürzt hat und freue mich sehr und bin gespannt wie es weitergeht.

Ich gehe auch mal einen Schritt weiter. Eventuell wäre es auch eine Idee den Großteil des TWIKE 6 in China produzieren zu lassen? Auf der einen Seite möchte ich auch weitere Abhängigkeiten mit China vermeiden und das System nicht unterstützen, auf der anderen Seite sehe ich keinen Absatzmarkt für 10.000 TWIKE 6 mit einer Produktion von 2000 jährlich zu einem Preis über 30.000 Euro. Aber genau das gibt der aktuelle Businessplan vor für ein auch finanziell nachhaltiger Unternehmen TWIKE. Denn wenn es tatsächlich nach über 10 Jahren Entwicklungsarbeit gelungen sollte das TWIKE 5 auf die Straße zu bringen, wollen die Käufer des mit mittlerweile über 50.000 Euro annoncierten Fahrzeuges bestimmt noch einige Jahre einen Hersteller als Ansprechpartner begrüssen.

Keine einfache Entscheidung. Was wäre Deine Meinung hierzu? Wenn es dem Projekt TWIKE zum Überleben helfen würde, Kooperation mit China?

Team Pro China

Team Contra China

3 TWIKE an LEV Parade zur Eurobike

Drei TWIKE sind dem Aufruf zur LEV Parade von LEVI gefolgt.

Einer der TWIKE Piloten meinte, dass die TWIKE Fahrzeuge sogar fast 50 Prozent aller teilnehmenden LEV stellten.

Das ist natürlich eine tolle Zahl, auf der anderen Seite aber auch ein tristes Resultat bezogen auf Leichtelektrofahrzeuge. Hier zählen übrigens in diesem Fall auch eBikes mit.

Woran könnte es gelegen haben? LEVi hat sehr viel Werbung auf Ihren Kanälen geschaltet. Eventuell weil LEVi ihren Sitz in Berlin hat und dort besser verankert ist?

Die TWIKE GmbH sitzt in Hessen. Da keine TWIKE 3 mehr produziert werden und das TWIKE 3 zu sehr abweicht von dem seit 2009 geplanten potentiellen Nachfolger, hat zumindest mich kein Aufruf erreicht die TWIKE 3 Piloten zu motivieren nach Frankfurt zu kommen.

Eventuell hätte man es mit einem TWIKE Wochenende verbinden können oder einem offiziellen TWIKE 3 Piloten Treffen?

Unabhängig davon ob TWIKE 3 nun gut oder schlecht für den potentiellen Nachfolger sind, hätte ich mir gewünscht, dass die Förderung und Bewerbung allgemein von Leichtelektrofahrzeugen auch bei TWIKE eine Rolle spielt. Zumindest war es einmal ein Anliegen darauf hinzuweisen, dass die meisten Fahrten lediglich alleine oder zu zweit in einem 5 Sitzer durchgeführt werden.

Anbei noch weitere Eindrücke des Tages und nochmal ein großes Lob an alle Anwesenden. Leider wird mir mein eigenes TWIKE immer noch nicht herausgegeben und eine Herausgabeklage scheint unumgänglich.

Hervorragende Platzierung für die Marburger Barfussstaffel

Pünktlich zum 25. Marburger Nachtmarathon formierten sich auch die lokalen Barfussläufer.

Doch es war ein steiniger Weg bis zur Anmeldung als auch die 1. Staffeletappe.

Ein großes steiniges Hinderniss bot der bereits seit zwei Jahren bestehender „Radweg-Schreck“ mit einer stolzen Länge von 1.7 km.

1.7 km auf Schotter barfuß zu laufen können sich ziemlich ziehen.

Mit Blumen sieht es gleich viel freundlicher aus. Da mir sehr viel daran liegt, dass wir Barfussläufer vermehrt unter den Marburgern Läufern wahrgenommen wurden, habe ich schlussendlich much bereit erklärt Staffel 1 mit Schotterpiste zu übernehmen.

Somit zur zweiten Challenge. Für die 4er Staffel fehlt uns noch eine weitere barfusslaufende Person. Und ein Aufruf auf den sozialen Medien führte die Frankfurter Sarah zu uns.

Ich weiß nicht warum ich die letzten 12 Jahre nie an diesem Event teilnahm. Eine mega Stimmung mit über 2000 Läufern und das sogar während des EM Viertelfinalspiel DE – ES.

Es ging erstmals durch die Marburger Altstadt. Leider macht mir immer noch eine Zerrung von vor zwei Wochen Schmerzen. Beim Hundelauf im Matsch ausgerutscht, Schulter und Bein gezerrt. Doch die Stimmung und das Adrenalin hatten mich eh im Griff.

Schlussendlich hatten wir keine zeitlichen Ambitionen wegen der 1.7 km Schotterpiste und dem umbeschriebenen Blatt Sarah. Toll wäre eine Zeit unter 4h.

Ich selbst hatte 11 km zu laufen. Die Schotterpiste bremste mich enorm wie vorhergesehen und die Läufer um mich herum konnten es irgendwie kaum glauben was ich da vorhatte.

Einige wollten im Abschluss meine zuerschundenen Füße sehen, doch Fehlanzeige. Keine Spuren, aber ich musste dennoch zumindest die Zähne zusammenbeissen und war dann doch etwas stolz es mit 1h6 zur Staffelübergabe geschafft zu haben.

Alle Läufer haben ihr Bestes und Sarah lief als Einzige im Dunkeln.

Laut Ihren Angaben habe ich sie mit 1h 10 eingeplant.

Ich kam gerade geduscht aus der Umkkeidekabine als ich einen Anruf von Ihr erhielt. Eventuell etwas passiert? Nein, im Gegenteil, Sarah lief eine 5er Pace und suchte uns im Zielbereich.

Da haben wir glatt Ihren Zieleinlauf verpasst, welcher uns auf den sagenhaften 39. Platz von 199 ankommenden Staffelteams brachte! Sprachlos! Wir sind den Marathon in 3h40 gelaufen und haben damit auch einen neuen Barfussrekord aufgestellt.

Es war für uns alle ein tolles Event.

Leider gab es dann eine schmerzhafte Enttäuschung für mich.

Mein „Transplantat- Auge“ wollte auch Aufmerksamkeit. Es gilt nun Alarmstufe. In der Uniklinik Marburg kennt mich auch der Chefarzt. Doch ich versuchte ruhig zu bleiben und mich zu beruhigen um zumindest den nächsten Tag abzuwarten.

Nachtrag:

• Mein Auge blutet weniger

• Weiteres vom Barfuss-Team:

Summer is back

Der Sommer war ja schon mal da! Ich hatte über den ersten Einsatz in diesem Jahr von der Schattendecke berichtet, welche ich übrigens nicht mehr missen möchte.

Doch dann kamen wieder die Regentage.

Und dann wird es etwas anspruchsvoller mit Hundies im Van.

Die regenfreien Zeiten werden möglichst angepasst zum Gassigehen. Ansonsten habe ich aber ausreichend Handtücher an Bord, damit alle wieder trockengerubbelt werden können. Zwei nasse Hunde im engen Wohnraum gilt zu vermeiden. Bayda hat sogar einen Wärmemantel, welcher auch vor Regen schätzt. Sie ist und bleibt einfach die Prinzessin aus der Sahara und wird sich nie an nasse Zustände gewöhnen.

Dann das Thema Strom. Ich habe zwar nun zusätzliche Solarplatten auf dem Dach, doch lassen die Verknüpfungselemente auf sich warten. Bestellt bezahlt aber keine Lieferung, da diese wohl noch in einem Container den Weg nicht nach Deutschland finden … wir müssen wirklich aufpassen, dass wir in DE nicht alles Notwendige an China vergeben.

Also zuwenig Strom. Kein Problem, es muss ja nicht jeden Tag gekocht werden. Eigebntlich habe ich für diese Fälle einen Typ 2 Adapter, mit dem ich an jeder Ladesäule meinen externen Stromspeicher aufladen kann. Der ging leider kaputt.

Ich habe mehrere 5l Wasserkanister im Fahrzeug. Klar, dass gerade wenn es regnerisch und nass außen ist, einer dieser im deckellosen Zustand im Fahrzeug umkippt. Also nun auch das Innere des eVans unter Wasser.

Gerne gehe ich in die Sauna oder ins Schwimmbad. Aber hey, mit nassen Hamdtüchern, da diese einfach bei dem Wetter nicht trocknen?

Ich lerne immer weiter dazu und werde immer besser im Vanlifestyle:-)

Aber umso größer ist dann die Freude, wenn die Sonne wieder auftaucht, der Strom wieder vorhanden ist, alles getrocknet wird und die Hundies und ich uns wieder draußen aufhalten können.

Reiseapp für EFahrzeuge: Charging time

Quelle: Podcast Elektroautonews

Wie plane ich eigentlich meine eVan Reisen?

Da bin ich wohl kein vergleichbarer Fall. Denn während meiner Reisen bzw. längeren Strecken von A nach B habe ich sozusagen mein Häusschen dabei. Ladepausen sind somit herzlich willkommen für Hausarbeit, Hundies, Triathlontraining, Arbeiten an Projekten etc.

Kurzum, die Ladepausen können oftmals nicht lang genug sein und mit meinem eVan darf ich nicht wählerisch sein.

Denn leider gibt es für meinen Maxus Baujahr 2017 kein Softwareupdate. Das heißt, dass ich noch an die älteren immer weniger werdenden Triple Charger mit max 50 kW angewiesen bin. Das waren früher meistens die vom Anbieter ABB, doch werden diese wenn überhaupt immer mehr durch Ladesäulen von ALPITRONIC ausgetauscht.

Diese haben irgendwo in der Programierung zur zusätzlichen Kühlung der Ladesäule einen Code eingebaut, den mein Fahrzeug nicht kennt.

Fazit: Mein eVan kann mittlerweile auch an immer mehr 50 kW Ladesäulen nicht mehr laden.

Auf meinen Ladeapps ist somit der Filter 50 kW eingestellt und da ich nicht herausfinden kann, welche Ladesäule vor Ort ist fahre ich jede an, welche auf meinem Weg liegt.

Was ich mir an zusätzlichen Filteroptionen wünschen würde:

• Schattenparkplatz

• Höhe der Einfahrt

• Hundefreundlich

• Für eCamping geeignet

• Frauenfreundlich (Beleuchtung, Toilette …)

• Supermarkt in der Nähe

• Lage (befahren, ruhig, …

Eine interessante App hat nun ein Startup entwickelt: Charging time.

Hier kann anhand von Hashtags nach vielen ausgewählt werden, wie z.B. nach gutem Kaffee 🙂

Klingt vielversprechend und für unter 50 Euro im Jahrestarif bereits erhältlich.

Wer von meinen Lesern hat diese App bereits benutzt und möchte berichten ?

Anbei die Beschreibung zum oben erwähnten Podcast:

Nachtblinde Barfussläuferin beim Mitternachtslauf

Sachen gibt es, die glaubt man erst wenn diese selbst erfahren wurden.

Das Marburger Barfusslaufteam ist wieder aktiv in der Öffentlichkeitsarbeit und somit bei lokalen Volksläufen präsent.

Meine beiden Teammates nach ihren 5k Lauf und ich vor meinem 10k Lauf.

Ob dieser stattfindet ist allerdings noch ungewiss. Das Fussballspiel Deutschland – Dänemark wurde bereits wegen Unwetter unterbrochen. Somit blieben die Sandalen erstmal an.

Die Auftegung steigt langsam. Nicht wegen den 10k, sondern der aufkommenden Dunkelheit. Während ich tagsüber mit meinem einäugigen Sehen gut zurecht komme, ist es nachts tatsächlich ein Problem. Und bei Nacht und Regen gebe ich mir mittlerweile selbst ein Fahrverbot.

Doch wie sieht es mit nächtlichem Barfußlaufen aus? Probieren wir es aus. Um noch mehr Licht direkt vor meinen Füssen zu haben, ersetze ich die Stirnlampe durch eine Bauchlampe.

In jedem Moment ist mit heftigen Schauern zu rechnen. Das ist für Brillenträger bereits tagsüber eine Challenge. Somit gehört auch meine Tanger Ironman70.3 Kappe mit zur Ausrüstung.

Und dann der Startschuss, begleitet von einem richtigen Blitzgewitter. Als ob der Himmel ebenfalls seine Kameras auf uns richtet.

Im Startgedränge haben meine Barfüsse höchste Priorität. Es ist ungefähr vergleichbar mit einem minimalistischen Leichtelektrofahrzeug im Gedränge mit Cybertrucks. Doch noch habe ich immer meine Füße unversehrt aus dem Gedränge herausbekommen.

Das Lampenlicht bewegt sich noch zu sehr für mich nach rechts oder links aber hilft trotzdem enorm. Die Stassenqualität ist allerdings auch hervorragend. Bei den ganz dunklen Seitenstraßen ohne Strassenlicht geht es mir am Besten zur Orientierung wenn noch ein Läufer vor mir ist.

Immer noch kein Regen. Top! Die Temperatur ist mittlerweile auch sehr angenehm und ich achte akribisch darauf nicht bereits am Anfang in den roten Pulsbereich zu kommen.

Ich bin gerne jemand, die am Anfang langsamer macht und dann immer eine Läuferin nach der anderen versuche zu überholen. Und das gelang mir auch dieses Mal ziemlich gut.

Es ist dennoch keine Strecke für Bestzeiten. 4×2.5km Runden mit jeweils 2 Anstiege machen 8 Steigungen aus. Geschätzt zwei Minuten mehr auf die Gesamtstrecke für Läuferinnen wie mich bei Anstiegen mit Bremse laufen.

Die Stimmung war sehr gut. Sämtliche Bewohner haben auf dem Gehweg mit vielen Laternen Platz genommen und feuern uns an.

Ich kam gut ins Ziel und hatte eigentlich Treppchenanisionen. Es wurde ein 5. Platz, doch der 3. Platz wäre zeitlich gut möglich gewesen, doch kam ich ganze 5 Minuten später ins Ziel als geplant.

Ob es wohl an der Dunkelheit lag? An der Uhrzeit? An den schweren Beinen? An dem heissen Tag?

Der nächste 10k Mitternachtslauf ist bereits zeitnah geplant. Da werde ich dann wohl mehr Antworten erhalten.

Geben und Nehmen – Als Parkrun Helfer am Start

Wir, dass sind Bayda, Bob und meine Person.

Da heute Abend noch ein schneller 10k barfuß Lauf auf dem Trainingsplan steht, haben wir heute beim Parkrun mitgeholfen.

Wie bereits mehrfach auf meinem Blog erwähnt, handelt es sich hierbei um ein sagenhaftes System aus 5 km Community Läufen nicht nur in fast jeder größeren Stadt Deutschlands sondern weltweit.

Alleine in Deutschland gibt es bereits mehr als 50 dieser Läufe. Die Organisation funktioniert solange gut wie es auch Helfer und Läufer gibt.

Es ist fair als Läufer zumindest dann mitzuhelfen, wenn man aus diversen Gründen nicht mitlaufen kann.

Es gibt verschiedene Jobs zu tun, wie z.B. Zeitnahme und Schlussläufer

Bob und ich haben heute den Schlussläufer übernommen während sich Bayda einen neuen Job als Fahrradwächterin ausgesucht hat. Schlaues Mädel.

Angekündigt ist für dieses Wochenende auch ein Besuch eines Schweizer TWIKE Piloten in Rosenthal zur Testfahrt mit dem 14 jährigen TWIKE Prototypen. Meine Blogeinladung an ihn ging raus, doch weder ein TWIKE noch der Pilot dazu sind heute morgen beim Parkrun erschienen. Ich gehe davon aus, dass die Pionier- Zeiten mit den langen TWIKE 3 Fahrten sich langsam dem Ende nähern, was sehr schade ist.

Auch hätte ich mir ein kleines TWIKE Treffen dieses Wochenende gewünscht um die Schweizer Delegation dementsprechend zu begrüssen. Doch auch hier scheint es weder vom Hersteller als von den Schweizer Piloten ein Interesse gegeben zu haben.

Na ja, für mich gehört der Parkrun eindeutig zu einer LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) Aktivität. Und zumindest vieler der TWIKE Piloten die ich noch kenne (von den wenigen neuen leider kaum welche), gehört der LOHAS Lifestyle zur Kaufentscheidung dazu.

Warum die kurze Ausschweifung?

Vielleicht kennst auch Du eine Gruppe an Leuten, für die Parkrun geeignet wäre? Hier darf gesprintet, gelaufen und gegangen werden. Die meisten Parkruns finden in tollen Parks statt.

Hier hat sich mittlerweile sogar ein Parkrun Tourismus entwickelt. Heute morgen durften wir in Marburg gleich zwei Parkrunner aus Seattle begrüssen.

Immer wieder spannend Parkrunner aus weltweit kennenzulernen.

Und wer sich das Ganze erstmal anschauen möchte ist jederzeit als Helfer willkommen.

Noch kein Parkrun in der Nähe? Gleichgesinnte suchen und diesen zusammen mit Parkrun Deutschland auf die Beine stellen.

Ich war, bin und werde weiterhin von diesem System begeistert sein/bleiben.