Kurzum, es bleibt spannend um die zwei künftigen US – Fahrzeuge, Tesla Cybertruck und Aptera.
Beide Fahrzeuge haben nicht nur gemeinsam, dass sie bereits eine große Fangemeinde in Europa haben, sondern auch, dass beide Fahrzeuggrössen bis dato einfach nicht den EU-Zulassungsnormen entsprechen.
Während Aptera bereits eine Produktionsstätte in der EU angekündigt hat, verschiffte Tesla Motors bereits in den vergangenen Wochen einige US – „Prachtexemplare“ nach Europa. Diese sind unter anderem auch gerade in Deutschland unterwegs und ich gehörte zu den vielen „Neugierigen“.
Die Nachfrage war groß, die Warteschlange dementsprechend lange.
Der Türwärter scheinte mich zu kennen und angesichts der Tatsache, dass meine Hundies im Fahrzeug warteten, habe ich nicht nein gesagt, als ich direkt ohne Warten eingeschleust wurde.
Mein Fahrzeug war auch ziemlich dankbar für die kleine „Tesla – Erfrischung“:
Gleich am Anfang erwartete mich der „tanzende“ Tesla:
Das Staunen war natürlich groß:
Ich hatte mehrere Gespräche und könnte mir durchaus den Cybertruck für Marokko in abgelegenen Gegenden ohne Stromversorgung und schlechter Strasseninfraatruktur vorstellen.
Genauso wie ich mir den Aptera in abgelegenen Gegenden mit bereits ausgebauter Strasseninfraatruktur vorstellen könnte.
Weniger kann ich mir den Cybertruck als Lifestyle-Fahrzeug vorstellen! Bitte nicht noch einen weiteren SUV – XXL nur für das eigene Ego! Mit Sicherheit gibt es auch in DE Einsatzgebiete, aber das sind bestimmt keine Grossstadteinsätze alias Kinderabholgeräte.
Die meisten von mir befragten Personen waren einfach nur neugierig. Ein Teslamitarbeiter würde allerdings sich sofort den Cybertruck aussuchen, wenn er die Wahl hätte sich ein Teslamodel als Geschenk aussuchen zu können.
Ich wurde im Aussenbereich von einem sehr netten Tunesier angesprochen, ebenfalls ein Teslabegeisterter. Es ergaben sich gleich interessante Gespräche bezogen auf Emobilität Tunesien – Marokko im Vergleich.
Es hat mich sehr gefreut diese Einladung zum Tesla Cybertruck Event angenommen zu haben.
P.S Auch ich gehöre zu denen, welche die Kaffeekapseln eher kritisch betrachten.
P.P.S Klein ist die Welt: Treffen sich zwei Electrified Woman nicht beim Tesla Cybertruck und bekommen es erst durch die aufmerksame Außenwelt mit 🙂
P.P.S: Oder wird es bei mir doch eher eTrucking? Ich selbst bin gespannt wie meine elektrische Zukunft aussehen wird.
Es geht um Geld, um ausstehende Gehälter als auch Urlaubsabgeltungen.
Während ich lediglich das einfordere, was ich erarbeitet habe, möchte die Gegenseite am Liebsten nichts bezahlen.
Es stehen meine Forderung von 60.000 Euro gegen 20.000 Euro der TWIKE GmbH an.
Da im Januar keine Einigung erzielt werden konnte, geht es leider erst am 1. August in die zweite Runde.
Finanziell nicht einfach für mich, aber mit den bereits zugesagten 20.000 Euro seitens der Firma, wissen meine finanziellen Unterstützer, dass es theoretisch nur eine Frage der Zeit ist, bis ich das Geld zurückbezahlen kann.
Lediglich ist unbekannt, ob die Firma solange durchhalten wird oder ob der ein oder andere Gläubiger doch mal eine eventuelle Insolvenzverschleppung angeht.
Doch in der TWIKE Community sind wir gut vernetzt und aus guten Quellen weiss ich, dass der ein oder andere TWIKE 5 Pionier in den letzten Tagen sein TWIKE 5 für den Erhalt der PIONIER EDITION voll angezahlt hat.
Ein Teil der kleinen aber feinen TWIKE Community bildet die aktuelle notwendige Basis.
Nach sovielen Gerichtsprozessen, dachte ich, dass mich nichts mehr verwundern kann. Doch hinter den Kulissen sind die Anwälte fleißig. Und wer hätte es gedacht, dass mich der Anwalt der Gegenpartei mal zum Schmunzeln bringen würde.
Mit geschätzten 70 Jahren gilt der Marburger Anwalt mittlerweile als Urgestein vor Ort. Ich werde nie die Situation vor dem Landgericht in Frankfurt vergessen, wo der Richter ihn fragte, ob er denn auch ein Elektrofahrzeug fahren würde. Dieser verneinte vehement, wohingegen der Richter den Geschäftsführer Martin Moscheid verdutzt fragte, ob er denn sicher sei, dass er den richtigen Anwalt beauftragt hätte. Ich hätte losprusten können. Es war bisher der beste und sympathischste Richter.
Kurzum, genau dieser Anwalt hat mir in Gießen vor dem Landesgericht ins Gesicht gesagt, dass er nicht locker lassen werde, bis er gegen mich gewinnen würde und es somit auch als seinen eigenen Fall betrachtet hat.
Vor einigen Tagen habe ich die Bitte der Klageabweisung der Gegenseite erhalten mit folgender Begründung:
• Mein ausstehendes Gehalt würde verrechnet werden durch knapp 4000 Euro Unterstellkosten für mein TWIKE als auch der Wert des Marokko – TWIKE.
• Die 100 Urlaubstage würden nkcht anerkannt werden.
• Scheinselbständigkeit wird abgelehnt, da ich NIE in Rosenthal gearbeitet hätte und außerdem noch andere Arbeitgeber gehabt hätte.
• Der Maxus Bus würde ebenfalls miteingerechnet werden! Das glänzt schon an doppelter Unverschämtheit, da ich diesen zu 95 Prozent selbst bezahlt hatte und seit über einem Jahr nach viel Tantam auch endlich den Kaufvertrag von der TWIKE GmbH herausbekam. Da habe ich und andere nichts mehr verstanden und haben es auf das Alter des Anwaltes zurückgeführt. Doch warum hat GE Martin Möscheid es abgesegnet? In der Tat scheint irgendwo gerade Chaos oder mal wieder ein Kommunikationsproblem aufgekommen zu sein. Kurzum, der Anwalt der Gegenseite ist vom hohen Ross gestiegen und hat uns kurze Zeit später um Verzeihung für diesen Fehler gebeten. Natürlich habe ich ihm nicht verziehen … da müssten schon mehrere Verzeihungen zu dreisteren Aussagen noch kommen.
Da hatte ich einiges an Stellungsnahmen zu tun die letzten Tage.
Ich bin hier mittlerweile Pro und teile es mir in kleinen Häppchen ein und suche mir mit meinen Hunden schöne Naturplätze und dann schreibe ich los.
Mein Ausblick beim Schreiben
Ganz wichtig ist dann auch der Sport im Anschluss plus nette Geselligkeit mit Freunden. Auf keinem Fall mehr durch kaum nachvollziehbare Verhaltensweisen der Gegenseite mehr als nötige Lebenszeit aufwenden und es alles mit einem Schmunzeln sehen.
Und sich an schönen Dingen sattsehen:
Meine Anwältin hat gestern Abend alles kurz und knapp ans Gericht versendet. Tatsächlich kann ich den ersten August und den folgenden Geldsegen kaum erwarten. Nicht dass ich ein materialistischer Mensch wäre, doch neben Schuldenrückzahlung steht eine Anzahlung für den Aptera an als auch meine 300 km Reichweitenbatterie für meinen eVan plus Solarmodule etc. Bayda wird zum Tierarzt gehen, neue Laufsandale etc etc. Meine Wunschliste ist nach zwei Jahren extremen bzw. prekären Minimalismus relativ lange.
Und anbei eine kurze Zusammenfassung der Stellungsnahme meiner Anwältin:
• Die Parkplatzgebühren von 17 Euro täglich für mein TWIKE auf dem Firmengelände ist deshalb nicht nachvollziehbar, da es dort ausgestellt wird (Folierung) und ich mehrfach gebeten habe es mir rauszugeben. Doch hier verweigert sich der Geschäftsführer. Er möchte erst das Marokko TWIKE zurück (hier hat er selbst die Berufung mittlerweile verloren). Des Weiteren ist ja der Stellplatz in Marokko auch nicht kostenlos…wäre somit aufzuwiegen. But last but not least können meine Gehälter nicht mit Standgebühren vor dem Arbeitsgericht aufgewiegelt werden.
• Ich hatte keine weiteren Auftraggeber außer die Firma Martin Möscheid Service GmbH. Nachdem die Steuerberaterin aber die Gefahr der Scheinselbständigkeit sah, hatte der Geschäftsführer einsehen und hat mir einen ordentlichen Arbeitsvertrag gegeben.
Selbstverständlich habe ich davor die gleiche Tätigkeit ausgeführt, war weisungsgebunden und hatte auch meinen eigenen Tisch in der Firma. Die Behauptung, dass ich nie vor Ort gearbeitet hätte ist nicht nur dreist, sondern eine leicht belegbare Lüge vor Gericht.
Ich bin sehr gespannt und hoffe, dass sich der Knoten endlich mal auflöst und die Angespanntheit der Gegenseite nachlässt. Doch immer noch ist die finanzielle Situation der Firma erschreckend. Erst wenn eine Lösung für die Firma in Sicht ist, kann die Gegenseite wieder einen freien Kopf bekommen.
Das habe ich verstanden und versuche mich weiterhin im Schmunzeln zu üben.
Nico Murillo arbeitete nicht nur die letzten fünf Jahre in einer Tesla Fabrik, er lebte sozusagen vor Ort.
Dies hat meine Aufmerksamkeit zu meinem Fall geweckt. Und je mehr ich mich in den Fall eingelesen habe, desto mehr habe ich Gänsehaut bei sovielen Parallelen zu meiner Geschichte erhalten.
Mittlerweile kann ich ja bereits wieder leicht Schmunzeln. Immer wieder kam mir beim Lesen des Artikels der folgende Spruch von TWIKE Geschäftsführer Martin Möscheid in den Kopf: Wir richten uns nach Tesla. Klare Webseite, keine Werbung etc. Leider konnte ich aber nie das Referral Prinzip von Tesla bei TWIKE durchsetzen. Dabei fallen mir aber nun immer mehr Parallelen in Mitarbeiterführung und deren Entlassungen (Plural beabsichtigt) auf. Leider!
Früh wollte ich dagegen angehen mit gemeinsamen Aktivitäten (Firmenläufe, …) oder auch Pausenaktivitäten (Tischtennisplatte, Gemeinschaftsraum anstatt im Arbeitsraum zu Essen wo andere Arbeiten und somit keine Kommunikation zwischen den Mitarbeitern aufkommen kann etc.) Eine getrennte Frauentoilette (eigentlich Vorschrift …). Doch ich habe all das nicht geschafft. Der finanzielle Druck stand im Vordergrund, die Mitarbeiter im Hintergrund (somit auch keine Zeit für Mediation etc….)
Zurück zu Nico. Nico hat wie ich sozusagen in der Firma gewohnt, gegessen, geduscht … und ersparte sich somit Zeitverluste bei Fahrwegen und konnte ebenfalls bis tief in die Nacht arbeiten bzw. auch am Wochenende dem Projekt zur Verfügung stehen.
Kleine Anmerkung: Mein Arbeitgeber behauptet mittlerweile aus Angst vor meiner Scheinselbständigkeit, dass ich NIE vor Ort gearbeitet hätte und auch keinen eigenen PC als auch Schreibtisch gehabt hätte. Na, nun ratet mal, wieviele Zeugen es wohl geben wird für diese Falschaussage … den Richter am 1. August sehe ich bereits schmunzelnd vor mir …
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Nico hat ein ähnliches Bauchgefühl wie ich. Als Sache behandelt zu werden nach viel Engagement geht nicht in Ordnung, unabhängig von der Größe des Unternehmens. Danke Nico für Deinen Einsatz. Auf LinkedIn habe ich bisher nur Andeutungen zu meiner Geschichte gemacht, vielleicht ist das aber genau der richtige Platz um Gleichgesinnte zu finden und Arbeitgeber etwas zu sensibilisieren, dass Ihre Angestellten noch keine Roboter sind. In der Tat scheint es ja noch Mitarbeiter mit Leidenschaft zu geben.
Mein Schwerpunkt liegt zur Zeit allerdings eher auf diesen Blog als Vorbereitung des Buches twikingfuture. Hier kommt es mir zeitlich entgegen, dass sich die Gerichtsverfahren zeitlich ziehen und auch immer mehr werden.
Ich stehe mit Nico in Kontakt, vielleicht hat noch jemand eine ähnliche Erfahrung und wir könnten eine Austauschgruppe eröffnen und dann mal schauen was wir draus machen.
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Was für ein Deja Vue. Wer meinen Blog gelesen hat, weiß wie es bei mir lief.
Anbei nochmal eine Kurzzusammenfassung. Ein Mitarbeiter hat mir während eines Hundespaziergangs und eines Austausches mit der Schwester des Geschäftsführers einen Umschlag überreicht. Ich dachte mir nichts dabei und öffnete diesen erst einige Stunden später. Hier lag dann die Kündigung drin. Ein 1.5 Zeiler. Laut Gewerkschaft die kürzeste Kündigung, die sie je gesehen hatten. Ich dachte, da ist der neuen Sekretärin aber ein gewaltiger Fehler passiert. Der Geschäftsführer war bei meinem Eintreffen am Telefonieren. Als ich ihn darauf ansprechen wollte nach dem Gespräch ist er ganz schnell weggegangen und hat unserer Sekretärin per Mail ausrichten lassen, dass er später auf mich zukomme. Zwei Jahre später habe ich immer noch keine Rückmeldung. Vor Gericht ist ebenfalls von seiner Seite das Wort der Restrukturierung gefallen. Es macht aber überhaupt keinen Sinn während einer sehr kritischen finanziellen Situation den Posten der Kommunikation und Marketings zu streichen. Das Ergebnis ist nun nach zwei Jahren ohne Kommunikationsposten deutlich zu erkennen. Karma? Oder einfach nur rational nachvollziehbar, da an falscher Stelle gespart.
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Auch in unserer kleinen aber feinen Community als auch in meinem eigenen Netzwerk hat es für Furore gesorgt. Und sorgt es immer noch, da immer merkwürdigere Sachen bekannt werden. Nico hat es richtig gemacht und ist damit an die Öffentlichkeit gegangen. Erstens ist es für die eigenen Schultern zu viel und zweitens gilt es auch anderen Mut zu machen, dass so etwas kein korrektes Arbeitgeberverhalten ist und unbedingt in der Gesellschaft seinen Platz zur Debatte finden muss.
Am Liebsten würde er sofort wieder rauslaufen. Der Adrenalinpegel steigt … Tierärzte bedeuten nicht immer etwas angenehmes.
Der letzte Tierarztbesuch war meine Schuld. Ich hatte kein Geld und dachte, dass ich eine Bisswunde bei Bobby selbst heilen konnte … erst als es nach verfaultem Fleisch roch, war mir klar, dass ich es nicht konnte. Laut Tierarzt hätte die Wunde sofort genäht werden müssen … das war dann somit zu spät und wir mussten sehr lange die Wunde behandeln bevor es wieder gut wurde. Danke an dieser Stelle nochmals an alle, die mitgeholfen hatten.
Das passiert mir nicht ein zweites Mal.
Seit knapp zwei Wochen habe ich kein gutes Gefühl bei Bob gehabt. Er verliert zu viele Haare, ist zuviel Gras und dann sind da noch die Knuppel auf seiner Bauchunterseite. Diese hatte er bereits letztes Jahr und ich bin mit dem Tierarzt so verblieben, dass wir es uns jährlich anschauen.
Heute war dann der Tag. 30 Minuten Vorsorgetermin mit Blutuntersuchung gebucht. Kostenpunkt 200 Euro inklusive zweimal Wurmkuren für Bob und Bayda.
Danke nochmals für alle finanziellen Unterstützer. Bei Bayda werde ich die gleiche Untersuchung nachholen, sobald ich endlich zwei Jahre später mein immer noch ausstehendes Gehalt ausgezahlt bekomme. Der 1. August Termin fürs Arbeitsgericht rückt immer näher.
Kurzer Bericht zur Tierarztuntersuchung:
• Super Zähne für seine 12 Jahre. Zahnstein ist kaum vorhanden, und dass obwohl Bob noch nie eine Zahnbürste gesehen hat. Allerdings bekommen meine Hunde auch kein Nassfutter. Das wäre laut Tierärztin bereits ein großer Pluspunkt.
• Herzschlag ist niedriger als der Durchschnitt – er macht wie ich Ausdauersport.
• Diese Knöllchen am Bauch (konnte mir den Namen nicht merken) sind gutartig. Im worstcase können sie aber größer werden und müssten dann herausoperiert werden. Doch haben die meisten Tierärzte in Deutschland die Möglichkeit ältere Hunde anders zu narkosieren als in Afrika.
Ansonsten alles super, jetzt warten wir noch die Blutwergebnisse ab.
Mir fiel ein Riesenstein vom Herzen, vor allem als sie meinte, dass Bob so guter Gesundheit sei, dass es durchaus möglich wäre, dass er gesund 15 Jahre alt werden könnte.
Die restliche Zeit redeten wir über was noch alles kommen könnte und wie ich mich verhalten sollte, wenn ich z.B. in Afrika keinen Tierarzt in der Nähe habe. Auf jeden Fall werde ich jetzt immer Cortison bei mir haben.
Sie verwies mich noch auf den Milzkrebs. Wohl ein ganz über, welcher innerhalb von 6 Wochen entstehen kann und zu 85 Prozent bösartig sein kann. Sie hat Kundinnen, welche deshalb vierteljährlich ihren Hund auf diese Krebsart röntgen lassen.
Werde ich definitiv machen, sobald mir mein ausstehendes Gehalt vom Arbeitsgericht zugestanden wird. Da der Arbeitgeber nun über Jahre mit meinem Geld arbeiten konnte, bin ich mal gespannt, ob dieses dann auch mit Zinsen ausbezahlt wird.
Und jetzt bin ich erstmal gespannt auf die morgigen Ergebnisse der Blutuntersuchung.
Und ja, Bobby hat 1 kg zugenommen und wiegt nun 29 kg … und ich habe wohl einen größeren Bizeps 🙂
Bevor ich zum Rückblick des APTERA Community Treffens letztes Wochende komme, würde ich gerne alle Leser auf einen gemeinsamen Stand bringen.
Bei der Aptera Saga von aptera.solar bin ich fündig geworden:
Bild: Aptera.solar
In der Geschichte des Automobils gibt es nur wenige Geschichten, die so faszinierend sind wie die des Aptera. Die Reise begann 2006, geboren aus einem futuristischen Konzept eines dreirädrigen Fahrzeugs, das in Bezug auf Aerodynamik und Effizienz alles bisher Existierende in den (Wind-)Schatten stellen sollte, und das eine turbulente Zeit der Liquidation im Jahr 2011 überstand, nur um 2019 als einzigartiges solarbetriebenes Elektrofahrzeug wiederaufzuerstehen.
Anmerkung: Parallelen zum TWIKE
Diese Geschichte ist ein Zeugnis menschlichen Einfallsreichtums, der Widerstandsfähigkeit und des unendlichen Strebens nach nachhaltiger Mobilität. 2006 wurde Aptera Motors von Steve Fambro und Chris Anthony gegründet und machte sich auf den Weg, die Automobilindustrie zu revolutionieren.
Eigene Anmerkung: Das TWIKE durchlief bereits mehrere Firmen. Doch auf das TWIKE 5 bezogen: Die FINE Mobile GmbH wurde bereits 1998 gegründet, jedoch zu der Zeit als deutscher Generalimporteur des TWIKE 3. Erst 2002 wurde das TWIKE 3 deutsch, nachdem die Produktionsfirma in der Schweiz insolvent ging. Ungefähr zeitgleich wie Aptera Motors beschäftigte sich die FINE Mobile GmbH mit der Entwicklung des Konzeptfahrzeuges TWIKE 4.
Das Design
Das Design des aptera wurde von aerodynamischen Prinzipien inspiriert. Seine schlanke Karosserie mit geringem Luftwiderstand sollte durch die Luft gleiten und die Energieeffizienz maximieren. Ausgestattet mit einem innovativen Antriebsstrang versprach er mehr als 200 Meilen pro Gallone – ein Wert, der zu dieser Zeit unerreicht war. Das innovative Design brachte dem Unternehmen im Jahr 2007 2,25 Millionen Dollar Preisgeld ein.
2008: PROTOTYPEN: Erste Gehversuche und Scheitern
In 2008 wurden Prototypen entwickelt, und die Vorbestellungen begannen zuzunehmen. Die Klassifizierung des Fahrzeugs als Motorrad aufgrund seiner dreirädrigen Bauweise führten in den USA jedoch zu Sicherheits- und Regulierungsbedenken, die trotz des anfänglichen Versprechens und des Kundeninteresses zu Verzögerungen in der Produktion führten.
Aptera Motors hatte mit finanziellen Hürden zu kämpfen. Die Bewerbung des Unternehmens um ein Darlehen in Höhe von 184 Millionen Dollar aus dem „Advanced Technology Vehicles Manufacturing Program“ des US- amerikanischem Energieministeriums scheiterte mit der Begründung, dass es nicht in der Lage sei, entsprechende private Mittel zu beschaffen.
Die Schwierigkeiten setzten sich auch 2011 fort, als aptera nicht genügend Geldmittel auftreiben konnte, um den Betrieb fortzusetzen.
In einer tragischen Wendung der Ereignisse wurde das aptera-Projekt abrupt gestoppt und das Unternehmen liquidierte seine Vermögenswerte im Dezember desselben Jahres.
Anmerkung: Auch der FINE Mobile GmbH ging es leider nicht besser. Es wurden ca. eine Millionen Euro in den Aufbau des Prototypen TWIKE 4 gesetzt. Viele der damaligen Gesellschafter hielten das für den falschen Schritt und an dieser Stelle gingen viele auseinander. Martin Möscheid wollte jedoch alles riskieren um den ersten Platz beim XPRIZE in den USA zu holen. Mit dem Gewinnergeld wäre die Entwicklung des TWIKE 4 weitergegangen. Doch weder das Deutsche Dreirad als noch Aptera haben es geschafft das Preisgeld zu erhalten. Somit konnte die Entwicklung in Deutschland nicht so schnell vorwärts gehen wie gedacht und mit dem Verkauf der TWIKE 3 konnte lediglich der Geschäftsbetrieb aufrechterhalten werden und die Entwicklung konnte nur viel zu langsam starten. Als ich bei TWIKE 2012 angefangen habe, hieß es dass 2014 das TWIKE 5 auf die Straße kommt. 10 Jahre später ist es leider immer noch nicht vorhanden. Aber auch kein Aptera.
Neubeginn
Die Reise der aptera ist eine Saga der Innovation, der Rückschläge und der Wiederbelebung, von den Anfängen als innovatives aerodynamisches Konzept bis zu seiner Wiedergeburt als bahnbrechendes Solar-Elektrofahrzeug nach einer achtjährigen Pause.
Trotz jahrelanger Hindernisse und finanzieller Schwierigkeiten blieb das Team von aptera motors seiner Vision einer umweltfreundlicheren Zukunft treu. Diese Beharrlichkeit wird später Früchte tragen.
Anmerkung: Auch bei TWIKE ging es erst so richtig 2017 wieder weiter. Es hieß, dass 2 Millionen Euro benötigt werden zur Start der Serienproduktion. Auf der Webseite wurde ein Tacho angebracht, wo transparent für alle sichtbar war wie nah die 2 Mio Euro bereits sind.
Doch auch nach Erreichen der zwei Millionen Euro ging es nicht so richtig weiter und bis heute wissen wir TWIKE 5 Anwärter nicht wirklich wo damals der Fehlerteufel sich beim Rechnen eingeschlichen hat. Denn zum aktuellen Zeitpunkt werden nun sogar noch 6 Millionen Euro benötigt.
DIE SOLARINTEGRATION
Die wiederauferstandene Aptera, wurde so umgestaltet, dass sie Solarpaneele auf ihrer Karosserie hat. Diese Solaranlage, die als „Niemals mehr laden“-Technologie bekannt ist, kann theoretisch bis zu 64 Kilometer Reichweite pro Tag allein durch Sonnenlicht erzeugen.
Theoretisch kann das Auto unter bestimmten Bedingungen fahren, ohne jemals an die Steckdose angeschlossen werden zu müssen. Das 2019 folgende Fahrzeug rühmte sich einer beeindruckenden Reichweite von bis zu tausend Meilen mit einer vollen Ladung dank einer Kombination aus seinem aerodynamischen Design, leichten Materialien und einem effizienten elektrischen Antrieb, und auch neuen Funktionen wie Allradantrieb.
Anmerkung: Was beim Aptera die Solarontegration ist, sind beim TWIKE die Pedale. Doch die hierbei erzeugte Menge an Strom ist vernachlässigbar. Es geht hier eher um Sitzposition, Fitness und lenkerfreies Fahren.
Crowd & Community
Der Wiederaufstieg des Unternehmens hatte eindeutig den Nerv derjenigen getroffen, die nachhaltige Mobilität anstreben. Die neu formierte Firma Aptera Motors hat sich nun vorgenommen, die Finanzierungsfallen zu vermeiden, die ihr vorheriges Unternehmen belastet hatten. Diesmal nutzten sie Crowdfunding, private Investitionen und Partnerschaften, um ihre Aktivitäten zu finanzieren. Sie hielt auch einen schlanken Betrieb aufrecht, der sicherstellte, dass sie in der Lage ist, ihr ehrgeiziges Produkt zu liefern, ohne in frühere Finanzierungsfallen zu tappen.
Anmerkung: Auch dieser Weg führt aktuell TWIKE. Waren es zu besseren Zeiten mal knapp 20 Mitarbeiter, sind es heutzutage nur noch die Hälfte. Es sind bereits zwei Crowdfundings durchgeführt worden, allerdings leider ohne Erreichen der benötigten Summe. Es wird aktuell über ein mögliches 3. Crowdfunding gemunkelt.
Beharrlichkeit und Vision
Aptera Motors schreibt damit im Jahr 2022 nicht nur die Geschichte der aptera neu, sondern revolutioniert damit auch die Geschichte der Fahrzeugentwicklung. Sie ist ein Zeugnis für die Kraft der Innovation, der Widerstandsfähigkeit und des Engagements für eine nachhaltige Zukunft.
Die Geschichte des Aptera dient Erfindern und Innovatoren auf der ganzen Welt als Inspiration, trotz der vielen Fallstricke und Rückschläge niemals aufzugeben, sondern beharrlich an das eigene Ziel zu glauben.
Aptera ist ein Wunder der automobilen Innovation, nicht nur durch sein einzigartiges Aussehen, sondern auch durch die Technologie, die unter seiner Haut steckt. Das Fahrzeug verfügt über eine Vielzahl bahnbrechender Eigenschaften, die es ihm ermöglichen, die Standards für Effizienz und Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie neu zu definieren.
Die Konstruktion der Karosserie des Fahrzeugs, bei der eine Mischung aus Verbundwerkstoffen wie CF-SMC / SMC verwendet wird, schafft eine Fahrgastzelle, die sowohl steif als auch leicht ist, was erheblich zu seiner beeindruckenden Kraftstoffeffizienz beiträgt.
Durch das „Bäng-Drama“ Anfang 2022 bin ich im Frühjahr zum Triathlon gekommen. Es war genau der richtige Zeitpunkt. Meine nötige Energie für die folgende Serie an Gerichtsprozessen habe ich hauptsächlich durch den Eat- Sleep – Run Rhythmus erhalten.
Wir haben fast täglich trainiert, manchmal gab es sogar zwei Trainingseinheiten pro Tag. Sich draußen in toller Natur zu bewegen, das automatische Verlangen nach gesundem Essen und der tiefe Regenerationsschlaf im Anschluss halfen mir mich im Dschungel der immer noch nicht nachvollziehbaren und größtenteils unlogischen Angriffen der Gegenseite zurechtzufinden.
2022 fand dann auch zugleich meine erste olympische Triathlondisziplin an. 2023 konnte ich bereits den Ironman70.3 ablegen.
Doch was nicht nur für mich unglaublich ist, sondern wohl für die meisten, ist der aktuelle Weltrekordversuch des Deutschen Jonas Deichmann: 120 Tage hintereinander ein Ironman auf der gleichen legendären Roth-Triathlonstrecke zu absolvieren.
Ich hatte ja mal beschrieben, dass ich mit Jonas Kontakt hatte bezüglich Werbung für das seit über zehn Jahre geplante TWIKE Projekt. Man hätte denken können, das solch ein Gefährt für Sportler interessant sein könnte. Doch ich teile seine Meinung: Es ist einfach nicht mit richtigem Fahrradfahren vergleichbar. Und wer Sport mit Erholubgseffekt machen möchte, sollte sich lieber fernab von Straßen und Verkehr bewegen.
Es wird dann eher für Personen interessant, welche es zeitlich nicht schaffen ihre täglichen 10.000 Schritte zu machen und viel Zeit im Fahrzeug verbringen.
Ich bin gespannt, wie lange pedaliert werden muss, damit die Sportuhr mit der täglichen Bewegung zufrieden ist. Mich selbst hat das Fahrzeug nie ins Schwitzen oder in eine höhere Pulsfrequenz gebracht. Aber ich saß bereits neben Piloten, deren T-Shirt durchgeschwitzt waren.
Leider hat die TWIKE Community bereits seit längerem nicht von Fortschritten des Alleinstellungsmerkmals Pedalgenerator gehört.
Es gab letztens eine 15 Prozent Preissteigerung und somit wird das Produkt dann doch die 50.000 Euro überschreiten. Doch mal ehrlich: Einige eBikes kosten mittlerweile 5 stellig und auch bei professionellen Triathlonbikes gibt es nach oben kaum Grenzen.
Das Fahrzeug-Projekt kann somit wie auch der Triathlon zu Lifestyle gezählt werden. Aber es gibt bestimmt andere Möglichkeiten sein Geld in nicht der gesundheitsfördernde Produkte andersweitig auszugeben
Let‘s Lifestyle of Health and Sustainability (LOHAS)
Was für ein Wochenende. Zu viele Veranstaltungen in zu knapper Zeit und zu großer Distanz. Und das alles mit meinem eVan. Passt nicht!
Somit habe ich mich nach einiger Überlegung gegen die mir ebenfalls wichtige TWIKE Klub GV entschieden.
Es bestand zwar die Möglichkeit an einer online Teilnahme, doch leider zeitgleich mit dem ersten APTERA Event in Deutschland.
Da mir ebenfalls die Sportevents wichtig sind, sprachen diese ebenfalls gegen die persönliche Teilnahme bei der TWIKE Klub GV.
Beide wären nur in Verbindung mit dem Aptera Event möglich gewesen. Theoretisch.
Anbei ein Rückblick für alle Freunde des TWIKE und Interessenten basierend auf dem TWIKE Klub Bericht als auch Berichte von Anwesenden.
Die sagenhafte Anzahl von 16 TWIKE hat es zusammen mit der beachtlichen Anzahl an 40 Mitglieder an einem gefühlten Sommerwetter Tag in das Schweizerische Biel gezogen.
(Zum Vergleich: Bei dem von der Firma TWIKE „beworbenen“ Bertha Benz Wochenende nahmen leider nur zwei TWIKE teil).
Der TWIKE Klub ist jedoch bekannt für seine Leidenschaft zum TWIKE 3 und seine Nähe zu den Piloten. Diese „Pilotenpflege“ in Kombination zu Veranstaltungen in der Schweiz (Geburtsland des TWIKE, könnte das große Interesse erklären.
Doch auch werden immer wieder interessante Treffpunkte mit Firmenbesichtigungen ausgewählt. 2023 wurde die innovative Firma Kyburz besichtigt. Dieses Jahr gab es eine Führung bei der Firma Micro Precision Systems AG.
Bild: Ralf Schnyder
Positive Neuigkeiten bezogen auf das TWIKE
• Immer wieder gibt es aktuell bei den TWIKE 3 Probleme der Ersatzteilbeschaffung. Dies ist u.a auch ein Grund warum das letzte TWIKE 3 2019 produziert wurde. Da nun für 10 weitere Jahre der Hersteller für Ersatzteile sorgen muss, wurde sehr positiv und erleichternd aufgenommen, dass zumindest die Bremsnehmerzylinder erneut von TWIKE GmbH in Auftrag gegeben wurden.
Das Unternehmen fährt seit Jahren durch die hohen Entwicklungskosten keine Gewinne mehr ein. Umso größer waren die Befürchtungen der TWIKE 3 Piloten mit der Problematik alleinegelassen zu werden. Doch mit dieser Unternehmensentscheidung trotz leerer Kassen Geld für den bestehenden Kundenkreis in die Hand zu nehmen, begibt sich meiner Meinung die TWIKE GmbH wieder in die richtige Richtung. Ohne die Basis der TWIKE 3 Piloten und einer guten Reputation wird es noch schwieriger werden, dass vor über 10 Jahren gestartete TWIKE 5 Projekt auf die Straße zu bringen.
Nun darf eventuell auch für andere dringend benötigte Ersatzteile wieder Hoffnung aufkommen.
Auch das die TWIKE GmbH nun wieder Präsenz sucht bei den TWIKE Klub Treffen nehme ich sehr positiv wahr. Über eine längere Zeit war dies leider nicht der Fall! Besten Dank s der Stelle nochmals an Vermittler Francois Loeb.
Gut gemacht TWIKE GmbH!
• TWIKE Partner Ksenotek erhält größeres Darlehen vom TWIKE Klub zur Übernahme des TWIKE Lagerbestands von TWIKE Partner Zürich, welcher leider seine TWIKE Partnerschaft gekündigt hat.
Traurige TWIKE Neuigkeiten
• TWIKE Partner Zürich sollte eigentlich für das TWIKE 5 der Hauptansprechpartner in der Schweiz werden. Leider hat das Projekt sich nun um einiges verzögert und weiterhin fehlen 6 Millionen Euro bis zur Serienproduktion. Diesbezüglich ist es schwierig einen nicht nur theoretischen, sondern auch realistischen Produktionszeitpunkt anzugeben.
Durch die Zeitverzögerung der Serienproduktion des TWIKE 5 ist nun leider die Geschäftsaufgabe aus Altersgründen zuvorgekommen.
Schade TWIKE Zürich! Ich hätte Euch das TWIKE 5 noch als Höhepunkt der langjährigen Partnerschaft gegönnt. Es war immer wieder schön, lustig und gemütlich bei Euch. Ich werde die tollen Veranstaltungen in guter Erinnerung behalten und bin gespannt wer nun TWIKE 5 Partner für die Schweiz werden könnte.
• Und dann sind es nur noch zwei. Leider musste auf der TWIKE GV auch die Kündigung ohne Begründung des langjährigen TWIKE Partner Jonas Moser bekanntgegeben werden. Laut Vertrag ist das völlig legitim, doch bei der Firma TWIKE GmbH handelt es sich nicht um einen internationalen Global Player mit anonymen Partnern und Mitarbeitern, sondern um einen sehr überschauliches Familienunternehmen mit lediglich knapp 10 Mitarbeitern.
Aus meiner Sicht somit ein weiteres unprofessionalles Verhalten, was bestimmt besser hätte über die Bühne laufen können. Also noch sehr viel Potential nach oben vorhanden!
Nach dem Wegfall von zwei TWIKE Partnern auf einen Streich, bleiben nur noch zwei offizielle TWIKE Partner für die gesamte Schweiz übrig.
Meist pünktlich einem Monat nach dem ersten Jahresquartal liegt bei den Investoren des leider zweiten nicht erfolgreichen Crowdinvestments der Quartalsbericht vor.
Nicht erfolgreich, aber korrekterweise darf man sagen teilerfolgreich, wurde das letzte Crowdfunding der Firma TWIKE GmbH durchgeführt. Zum Produktionsstart für den Sommer 2023 wurden 6 Millionen Euro benötigt. Das Funding wurde allerdings lediglich auf 2 Millionen Euro ausgelegt. Beachtliche 1.4 Millionen Euro wurden von der kleinen aber feinen TWIKE Community aufgebracht.
Leider war dieser Invest Report nicht für andere Investoren, Anzahler, Darlehensgeber erhältlich, obwohl diese teilweise mehr als nur 100 Euro investiert hatten.
Hierzu hatte ich in meinem Blog einen Bericht geschrieben aber auch andere hatten wohl mit der Firma TWIKE GmbH Kontakt aufgenommen.
Mit Erfolg! Wer kein Investor des zweiten Crowdfunding ist, aber dennoch Interesse am Investreport hat und Vorbesteller ist, konnte (kann?) sich per Email an info@twike.com wenden und bekommt diesen zugesendet.
Info TWIKE GmbH
Soviel zur Theorie. Leider hat es bei diesem Report nicht bei allen geklappt. Einige haben ihn dennoch nicht erhalten.
Hier könnte es an dem Wort „Vorbesteller“ liegen. Eigentlich gibt es Vorbesteller und 0- Euro Reservierer. Vorbesteller sind alle die, welche eine Anzahlung gemacht haben. Allerdings spricht die TWIKE GmbH immer wieder von über 2000 Vorbestellern auf das TWIKE 5. Somit kann davon ausgegangen werden, dass jeder, welcher sich kurz auf der Webseite für eine 0 Euro Reservierung registriert, auch ein Anrecht hat auf Erhalt des Reports.
Mein Tipp: Einfach nochmal eine nette email senden und mit Sicherheit wird einer der beiden Sekretärinnen (Office Managerin) zeitnah antworten.
P.S: Ich möchte hier nur aufklären und mache seit 2024 keine Werbung mehr für das Produkt, da ich es moralisch nicht mehr vertreten kann und das Risiko das Geld zu verlieren aktuell in meinen Augen zu hoch ist.
Wer noch nicht Bescheid weiß: SPEZI ist in diesem Falle kein Getränk, sondern steht für die legendäre Spezialradmesse, welche seit zwei Jahren in Lauchringen bei Friedrichshafen stattfindet.
Und sie wächst und wächst. Dieses Jahr ist nicht nur die Testfahrstrecke verlängert worden, sondern bei 80 Ausstellern mit über 120 Marken auch die Ausstellerfläche.
Auch dieses Jahr war das Wetter super und viele Besucher kamen mit dem Fahrrad, dem Velomobil oder dem TWIKE.
Ähnlich wie bei der Ecodolomites im September, ist auch die SPEZI ein etablierter TWIKE – Piloten Treffpunkt.
Und auch dieses Jahr gab es neben der legendären BOB – Band auch wieder tolle Vorträge rund um eine der nachhaltigsten Fortbewegungsmittel:
Vielleicht nächstes Jahr mit einem TWIKE Vortrag … 🙂
Ich freue mich Euch nächstes Jahr vor Ort zu treffen.
Doch warum über 10 Jahre später nochmals eine Weltumrundung?
„Ich wollte schauen, was sich in der Zwischenzeit getan hat. Wie de Mestre am Samstagmittag berichtet und vorzeigt, während sein Auto an einer der letzten noch alten Zapfsäule für dieses Lademodell angeschlossen ist, hat sich jede Menge getan. Während er 2012 noch ein Ladekabel im Gepäck trug, das er entweder bequem in die haushaltsübliche Steckdose jedes Hotelzimmers oder aber über das Kabelende und den verschiedenen Phasen einfach an jeden freistehenden Elektrokasten verbinden konnte, brauchte er diesmal jede Menge Adapter. „Es ist überraschend zu sagen, aber 2012 war es deutlich einfacher zu laden. Zumindest, was dieses erste Roadster-Modell betrifft.“
Noch vor wenigen Tagen machte Rafael bei Bäcker Schüren halt:
Und in den kommenden Tagen wird Rafael bereits in Marokko erwartet.
Bevor das Schiff ab Casablanca seinen Tesla nach Miami transportiert, macht sich Rafael mit zwei weiteren Elektrofahrzeugen nochmals Richtung Mauretanien auf um die bereits vorbereitete RIVE Maroc „Le Petit Prince“ Edition zu testen als auch für März 2025 zu promoten.
Auf den Spuren des kleinen Prinzen wird es ihn somit auch nach Tarfaya ziehen.
„Der kleine Prinz“ geschrieben von Antoine de Saint-Exupéry ist vielen noch aus der Schule mit seiner zentralen Botschaft bekannt. Diese ist heute noch genauso bedeutend wie bei seiner Veröffentlichung 1945: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Werte wie Freundschaft, Vertrauen, Menschlichkeit und Achtsamkeit werden hierbei ganz groß geschrieben.