
Willkommen Sommer! Heute hat offiziell der Sommerbeginn gestartet und das Wetter spielt mit.
Gestern Abend durfte ich nicht nur bei einem traumhaften Sonnenuntergang den Frühling verabschieden, sondern auch den zweiten Versuch mich zu kriminalisieren.
Nach über einem Jahr Prozess und einer vierstelligen Zahl an Anwaltsgebühren, konnte gestern pünktlich zur schönen Jahreszeit endlich dieser mir unwürdige und sehr belastende Prozess hinter mich gebracht werden.
Als ob eine fragliche Kündigung ohne einen noch fragwürdigeren Kündigungsschutz (Nächster Prozesstermin am 1.August) nicht bereits ausreichen würde, wurde mehrfach mit anderen Anklagen gegen meine Person nachgetreten.

Warum? Meine These: Enttäuschung darüber, dass ich eine Kündigungsschutzklage eingeleitet habe (nicht nur für mich, sondern auch zum Schutz meiner Kollegen als auch der Community), und eine Angst dahinter, dass ich nach DE kommen würde. Der ein oder andere Leser mag sich an frühere Artikel erinnern. Hier war von potentieller Festnahme meiner Person durch die Grenzpolizei bei Anreise nach Deutschland die Rede. Das ist bestimmt zu einem Teil natürlich rufschädigend, doch der schwerwiegendere Teil besteht im Aufzeigen, wie menschlich miteinander umgegangen werden kann, sobald sich jemand in die Enge getrieben fühlt. Sei es aus finanziellen oder immer noch nicht nachvollziehbaren persönlichen Gründen. Der mind. zweifache Gang zur Staatsanwaltschaft (weitere Prozesse sind in Vorbereitung, siehe 200.000 Euro Artikel..), kann jedoch auch als Hilfeschrei einer Person wahrgenommen werden! Die aktuelle Situation des Unternehmens, welches nach über 10 Jahren Entwicklung weiterhin keinen vorzeigbaren Prototypen besitzt, allerdings weiterhin mit dem in 2009 entwickelten Fahrerprobungsträger für Begeisterung bei bestimmten Personenkreisen sorgen kann, ist natürlich mehr als bedenklich. Und bestimmt nur wenige Personen schaffen es 10 Jahre ohne Erfolge, Urlaube und monatlichen finanziellen Druck auszukommen. Hut ab vor diesen Personen. Welche um die Welt eine bessere zu machen, auf das private Leben verzichten. Alles im Rahmen, solange hierbei willkürlich keine anderen Personen zu Schaden kommen!! Doch weder ich noch weitere gegangene Mitarbeiter wollen „“Opfer“ bzw. diese negative Energien an uns ausgelassen bekommen.
Bleiben wir optimistisch! Ein Gewinn ist dieser Prozessausgang nicht wirklich. Ich wurde angegriffen und wurde lediglich erfolgreich verteidigt. Doch ändert dies ja nichts an der Ursache. Zu vergleichen z.B. mit einer Apotheke. Ich kann bei Schmerzen ein Medikament nehmen und im besten Falle gehen die Schmerzen weg. Doch auch die Ursachen?
Und ich möchte gerne an die Wurzeln des Problems heran, da ich im besten Falle ab August wieder anfangen werde zu arbeiten. Und es liegt hierbei auf der Hand, dass nicht einfach so getan werden kann, als ob nichts passiert wäre.
Nicht nur das Team wurde durch diese radikale Vorgehensweise verunsichert, sondern auch die Community. Seit einem Jahr haben sich weder die finanziellen Sorgen vermindert, als auch das Interesse an konkreten Fahrzeugbestellungen ist kaum der Rede wert ist. Und geplante SOPs wurden wie in den letzten 10 Jahren weiterhin nach hinten verschoben.
Aktueller heutige Aussage auf der Webseite:

Allerdings wissen die Mitglieder des Emobil „Clubs“ Marburg als auch des TWIKE Klubs bereits, dass sich der SOP weiterhin verschieben wird. Laut Aussage eines Besuchers während der Führung für den Emobil Club ist eine Verschiebung auf mind. Beginn 2024 realistisch, bei der virtuellen Ansprache befindet TWIKE Klub GV wurde ein sehr ambitionierter Zeitplan für einen SOP Ende 2023 vorgestellt. Allerdings ohne auf die finanziellen Herausforderungen einzugehen.
Zurück zum Thema Optimismus. Die richtige Entscheidung der Staatsanwaltschaft mich nicht zu kriminalisieren war richtig. Jetzt liegt es an mir, was ich daraus mache. Denn es ist ebenfalls strafbar, sich etwas an den Händen herbeizuzaubern. Im worst case können in DE nämlich auch Unschuldige an den Pranger gestellt werden. Und hier finde ich sollte man sich wehren und der Gesetzesgeber gibt einem auch diese Möglichkeit. Schöner wäre es allerdings, dass ich nicht meine Liste an potenziellen Prozessmöglichkeiten abarbeiten müsste. Ich würde eher wie Erwachsene an das Thema herangehen und einen wie von mir bereits vor einem Jahr vorgeschlagen durch einen Mediationsprozess durchgehen. Es sollten die Ursachen für die einseitigen Konflikte gefunden werden…nach über 9 Mediationsversuche habe ich ja diese Hoffnung noch nicht aufgegeben. Doch die auf einmal x.te kuriose Bedingung (viele gestellte Vorbedingungen hatte ich schon erfüllt) kann ich nicht erfüllen. Und diese lautet nicht nur das Arbeitsgericht stillzulegen, sondern ohne Sicherheiten aufzuhören. Ich kenne nicht eine einzige Person, welche das machen würde! Und vor allem nicht mit bereits 9 Mediatorenversuche und dem leeren Versprechen, dass ich meine Hunde sehen dürfte, wenn ich ihm Dinge übergeben würde, welche rechtlich fraglich sind. Ich habe es naiverweise gemacht, doch weder durfte ich die Hunde sehen noch wurden die Mediationsversprechen eingehalten … es ist natürlich schon fragwürdig, solche Deals einzugehen, während die andere Seite im Anschluss die wichtige Basis der ergebnisoffenheit Mediation beim Mediatorengespräch nicht zusagt. Alle Mediatoren bis auf einen Mediatior, welcher auch TWIKE 5 Anwärter ist haben abgesagt. Letzterer würde weitermachen, wenn alle Gerichtsverfahren zumindest auf Eis gelegt werden. Nun sind es ja bereits zwei Prozesse weniger.
Hier hoffe ich nicht nur auf Einsehen der anderen Seite, sondern auch auf eine Entschuldigung. Ich weiß, es ist für manche Personen nicht einfach sich für Fehler zu entschuldigen. Fehler passieren, sie sollten allerdings nicht zweimal passieren und im Anschluss zählt der professionelle Umgang mit der Situation.
Meine Hand strecke ich weiter aus. Für mein eigenes Wohlbefinden, aber auch für mein Herzensprojekt. Ich bin mir hier sehr sicher, dass wir gemeinsam mit einem TEAM, mehr Transparenz aber vor allem mit KOMMUNIKATION nach außen das Ruder rumreißen können.
Auf dieser Welt gibt es ausreichend LOHAS für die geplanten 10.000 Fahrzeuge. Doch jeder weitere Tag der Ungewissheit kostet Geld! Mein Geld, aber auch das bisher eingezahlte Geld der Investoren. Die Insolvenzanmeldung von SonoMotors hat bereits gezeigt wie schnell ein Traum ein Albtraum werden kann und auch bei Aptera scheint es nicht rund zu laufen (siehe kommender Artikel).
Mir würde es persönlich sehr weh tun, wenn das TWIKE es nach über einem Jahrzehnt an Vorbereitung auf dem letzten Viertel bis zum SOP nicht schaffen würde. Und ich rede hierbei noch nicht von der noch kommenden Phase nach dem SOP.
Aber eines weiß ich sicher: Dieser unnötige, unprofessionelle als auch ineffizienter Rechtsstreit macht die Situation nicht besser. Eine gute Lösung würde aber wieder Potential nach oben schaffen.
Ich freue mich auf den Sommer und bin weiterhin optimistisch, dass wir den Rechtstreit noch vor August lösen können und enorm viel über Team, Fürsorgepflichten, Transparenz, Vertrauen, konfliktfreie Kommunikation als auch Respekt und Achtsamkeit lernen konnten. Denn bevor man versucht hoch hinauszuschießen, sollte zuerst das Fundament stimmen. Das wäre doch ein Ansatz, welcher mit Team, Community und Mediator anzugehen wäre.
In diesem Sinne, wünsche ich Euch ebenfalls einen schönen Sommeranfang.







