Kein schönes Thema und dennoch schafften es einige Insolvenzen aus dem Bereich der nachhaltigen Mobilität (Sono Motors, eRocket, …) bereits in diesen Blog.
Was alle diese Insolvenzen gemein hatten: Alle Unternehmen stellten rechtzeitig einen Insolvenzantrag. Da die Firmengründer / Chefs bei einer GmbH nicht mit dem Privatvermögen haften, wurde dieses bewusst durch eine Insolvenzverschleppung mit ins Spiel gebracht.
Bis dato kenne ich noch kein Unternehmen, welches es auf Insolvenzverschleppung ankommen lies.
Dann ist nicht nur auch das Privatvermögen weg, sondern es kann auch in einen Haftbefehl übergehen.
Kein einfaches Thema aber auch für meine aktuelle Situation ein wichtiges.
Mein Anwälte und ich sind dieses Thema schon mehrfach durchgegangen. Denn die Gerichtsprozesse um meine noch ausstehenden Gehälter ziehen sich nun schon zwei Jahre. Es ist klar, dass ein hoher Betrag aussteht, doch wegen den sieben Jahren „Scheinselbständigkeit“ wird sich gewunden. Wenn mir diese zugesagt werden, geht die andere Seite in Berufung. Wenn mir diese entsagt werden, gehe ich in Berufung.
Ein unerträgliches Hin – und Her. Für mich alles auf Kosten der Lebenszeit der Hunde. Daffa, Sophie, Bayda und Bob sind nun bereits Senior*innen. Und Lebenszeit ist nicht kaufbar.
ich wünsche Euch allen freudige und ruhige Weihnachtstage zusammen mit Menschen, welche Euch gut tun.
Ich selbst befinde mich für ein paar Tage im Tiefschnee zur Vorbereitung eines größeren Projektes in sonnigeren Umständen. Hierzu musste ich das „Opfer“ auf mich nehmen, die besinnlichen Weihnachtstagen ohne meine geliebten Hundies zu verbringen.
Wenn die Liebsten nicht bei einem sind, bemerkt man nochmal intensiver wieviel sie einem bedeuten.
Doch diese kurze Trennung war notwendig, damit wir die nächsten Monate weitere tägliche 24h miteinander verbringen dürfen und können.
Eifrige Blogleser wissen, dass ich die letzten zwei Jahre mit arbeitsgerichtlichen Prozessen gegen meinen Arbeitgeber TWIKE GmbH war und weiterhin sein werde. Der nächste größere Prozess wird wohl nicht vor April stattfinden. Zwei meiner drei Hunde sind mittlerweile in einem sehr fortschrittlichen Alter, so dass ich die Überbrückungszeit bis zum Ende der Prozesse und dem Erhalt meiner noch ausstehenden Gehälter bestimmt nicht mit Däumchen drehen verbringe, sondern mit zukunftsweisenden Projekten. Das kommende Projekt macht auch mich als erfahrene E-Pionierin etwas nervös im positiven Sinne.
Wen ich ebenfalls in dieser weihnachtlichen Stimmung vermisse, sind meine beiden Senioren Hundinnen Sophie und Daffa. Weiterhin verwehrt mir die Firma die Begegnung mit Ihnen.
Einige könnten unter einer gescheiterte Insolvenz durch die doppelte Negierung etwas positives vermuten. Ich oute mich mal und hatte mich zuerst gefreut.
Dann habe ich den Artikel zu dieser Überschrift gelesen. Mehrere Investorengespräche sind gescheitert und auch der Freistaat wollte keine 50 Milliknen Euro an Unterstützung zusagen.
Somit werden nun zu Weihnachten alle Mitarbeiter (1000 ! Hut ab!) entlassen und das Unternehmen dicht gemacht.
Nach Sono Motors mit dem Sion nun bereits ein zweites größeres Startup in der Münchner Region, welches mit innovativen Produkten es nicht auf den Markt schafft.
Wie sieht es eigentlich in anderen Regionen aus? Nur erfolgreiche innovative Startups?
Da muss ich sofort an Hessen denken. Nein, nicht nur an das Unternehmen, welches seit über einem Jahrzehnt sein Produkt nicht auf den Markt bringt, sondern an das SHIFTPHONE. Ein kleines Erfolgsprojekt, welches ohne Anzahlungen auf eigenen Beinen steht. Ihr kennt es noch nicht? Dann aber jetzt! Schaut Euch gerne mal deren Webseite an. Es sind zwei Brüder, welche ihre Vision durchziehen und zwar ohne Risiko für andere.
Die einen versenden Jahreskalender, andere wiederum eröffnen einen Merchandise Store.
Ich finde es gut. Aptera hat mittlerweile eine sehr große Community. Fast 90.000 Followers alleine bei Instagram:
Das ist natürlich eine andere Hausnummer als eine Followeranzahl < 1000. Kurzum, hier kann tatsächlich auch mit kleineren Beträgen eine nette Summe hinzukommen, während es bei „Startups“ mit einer kleineren Community eher um eine Aufwandsentschädigung geht.
Aber gleich ob große oder kleine Community, noch viel wichtiger als der direkte finanzielle Ertrag bei Merchandise Produkten ist natürlich die Sichtbarkeit des Produktes.
Das erinnert mich wieder an das kleinere Startup, von dem ich hier indirekt rede. Vor einigen Jahren haben wir den Anzahlern einen Fahrzeug Sticker angefertigt. Dieser war dafür gedacht an das bisherige Fahrzeug anzubringen. Das kam sehr gut an und ich wünsche mir mehr davon! Auch ein Merchandise Store ist bereits seit Jahren im Gespräch und sollte eigentlich zeitnah mit der „neuen“ Webseite eingeführt werden.
Fazit: Mir fehlt die Sichtbarkeit! Diese soll nicht nur über meinen Blog gegeben sein, wo es doch immer mal wieder auch um Gerichtstermine geht. Ich rede von einer kreativen Sichtbarkeit, mit einem Produkt mit dem man sich gerne zeigt. Auch wenn man vielleicht nur Fan bleibt und es für den eigenen Alltag nicht passt.
Der Aptera hat es auf die neue Ausgabe des arrive Magazine geschafft!
Und das berührt mich gleich doppelt.
Zum einen, da ich bereits einen Aptera reserviert habe. Zum anderen beschäftige ich mich gerade selber mit einem größeren solaren Fahrzeugprojekt und freue mich mit diesem Projekt „up to date“ zu sein.
Wer nun ebenfalls noch motivierter ist für eine Reservierung eines Apteras darf mich gerne vorab kontaktieren. Mit meinem Referalcode gibt es gleich nochmal bessere Konditionen. Und das tolle ist, dass eine Reservierung bereits ab 100 US Dollar möglich ist. Ja, es ist ähnlich wie beim TWIKE ein Hochrisikoinvest. Beide Projekte versuchen seit 2009 auf den Markt zu kommen. Während TWIKE kaum auf Social Media auf sich aufmerksam macht, ist Aptera hier etwas hyperaktiv.
Aber ähnlich wie ich auch bei der Solarbakery oder AfricaGreentech investiert habe (beide gibt es noch), hatte ich auch meinen Aptera für kleines Geld reserviert. Andere verlangen 1000 Euro aufwärts und das ist dann eventuell etwas viel für Projekte, die es seit über einen Jahrzehnt nicht auf den Markt geschafft haben. Bei höheren Summen hier unbedingt Jahresbilanzen und Quartalsreporte vorab einfordern.
Ich finde jedes Projekt bezüglich LEV einen Blick wert.
Wäre der Aptera eventuell etwas für Dich? Gerne auch Dein Feedback in die Kommentarfunktion.
Positiv überrascht wurden die Teilnehmer des letzten Crowdfundings. Ganz unerwartet liegt bereits Anfang Dezember auf einmal der Jahresabschluss 2023 im Mailfach.
Umso überraschender nachdem der Jahresabschluss 2022 uns erst kurz zuvor zur Verfügung gestellt wurde.
Wer jetzt meint, er kann hier zwischen den Zeilen etwas über den Inhalt nachlesen, den muss ich leider enttäuschen.
Wie bereits bei den Quartalsreporten gilt auch hier, dass es streng vertraulich ist und nur für Investoren dieses bestimmten Fundings erhältlich ist.
Nachdem dieses „Ungleichgewicht“ an Informationen in der TWIKE Community bereits schon mal für Unmut gesorgt hat, hat die TWIKE GmbH folgendes vorgeschlagen:
Für alle weiteren TWIKE Unterstützer ist es möglich bei netter Anfrage an info@twike.com ebenfalls an diese vertraulichen Unterlagen ranzukommen.
Aber davon abgesehen würde ich bei allen Investitionen in „Startups“ immer empfehlen, soviele Zahlen wie möglich, plus Infos über das Team als auch von der TWIKE Community einzuholen. Denn die beste Idee funktioniert nur mit einem gut funktionierenden Team plus Community plus Unterstützer.
Erst zwei Wochen vor dem Event kam die Ausschreibung heraus – in manchen Ländern ist man eben flexibler als in anderen … und vorbereitet ist man ja eh immer …
Nachdem ich bereits mit meinem mir günstig zugelegtem gebrauchten Mountainbike von einem Freund den Wüstenwald durchfahren habe, war ich bereits angestochen. Mountainbike fahren in der Natur ist dann doch schöner als ein Störfaktor für Autos zu sein.
Anmeldung ging raus, ohne dass ich auch nur folgendes Höhenprofil gesehen habe noch eine Ahnung vom Schwierigkeitsgrad hatte. Das einzige mir bekannte Detail war, dass es kein Zeitlimit gab? Nix Webseite, alles was kurzfristig verteilt wurde, war die obere Ausschreibung.
Einfach mal alles raus aus dem Bus um weitere Fahrräder befreundeter Biker zum Start mitzunehmen. Das Interieur vom Bus muss eh für das nächste grössere Explorer – Projekt neu gedacht werden, da wir eine weitere Person plus Hund dazubekommen. Es müssen somit zwei Schlafkabinen daraus gemacht werden. Dazu aber zeitnah mehr.
Die XXL Wasserflaschen sehen gleich mal ein paar Nummern größer aus als bei Laufveranstaltungen.
Den ersten „Touarag“ durfte ich auch bereits begrüßen.
Tankstellen der Zukunft wurden noch vor dem Start von mir gefeiert. Noch sind sie nicht von einer Ladesäule ersetzt worden. Deshalb ist es immer gut, seine eigenen Solarpanele am Fahrzeug befestigt dabei zu haben.
Zwei Enduro KTMs sind unsere Begleiter. Auch in Afrika findet KTM seine Anhänger.
Das erste Mal, dass ich die Startnummer nicht selbst tragen muss … praktisch.
Fortsetzung folgt.
Der Startschuss fiel. Ich habe mich ganz hinten eingereiht. Da es kein Zeitlimit gibt und ich ohne Sturz wieder ans Ziel kommen möchte (Hunde sind im eVan und meine Hunde würden wohl keinen anderen Fahrer ohne mich dulden), wollte ich diese Challenge vorsichtig angehen.
Doch das ganze hielt keine 300 m und ich merkte wie ich bereits auf der Überholspur war. Aber es war alles eben und die ersten km verlieren noch auf Asphalt.
Danach kam Kies. Nicht so ganz einfach. Danach der Sand. Kleiner Gang und kräftig in die Pedale und weiter.
Dann kam der Anstieg auf einem kleinen Pfad. Hier gab es keine Möglichkeiten zu überholen doch da ich technisch unerfahren bin, verlangten die Steine auf dem Trail meine ganze Konzentration.
Immer mehr Mountainbiker waren auf der Seite mit Pannen zu sehen. Hoffentlich passiert mir das nicht. Beim Ironman 70.3 hatte ich noch alle notwendigen Utensilien dabei, heute hatte ich fast nichts dabei. Erst heute früh ist mir auch aufgefallen, dass ich nicht mal Flaschenhalter am Fahrrad habe. Somit kam der Laufrucksack mit. Alle 15 km sollte auch eine Verpflegungsstelle kommen und kam auch.
Ich wurde immer mutiger, was wohl auch gut war habe ich mir im Nachhinein sagen lassen. Denn an manchen Stellen geht es wohl nur mit Geschwindigkeit.
Etwas stolz war ich ja schon.
Und dann kam doch mein erster Sturz. Zum Glück ist nichts passiert, aber auf allen Vieren lag ich schon.
Ach, was ist mir das Laufen sympathisch. Es wird wohl immer mein Favorit Nummer 1 bleiben.
Kurz vor dem 30. km wurde es wieder Asphalt und die zweite Runde sollte eingeleitet werden. Doch ich wurde geradeaus weitergeleitet und auf einmal war ich bereits nach 30 km im Ziel.
Haben die mich jetzt wirklich als so talentiert eingeschätzt und gedacht ich hätte bereits die zweite Runde hinter mir?
Ich war dermaßen früh im Ziel, dass auch noch keiner mich erwartet hat. Fast ohne bemerkt zu werden bin ich durch den Zielbogen gefahren. Dann hat es doch noch jemand bemerkt und mir eine Tasche hinterhergereicht. Seltsam!
Dann auf einmal Trubel! Die ersten Biker kommen begleitet von den KTM Fahrern.
Häh? Dann die Aufklärung! Sie hätten kurzfristig beschlossen die Handvoll Frauen nur die Hälfte fahren zu lassen!!! Ja dann!!!
Immer wieder interessant wie Austragungen woanders stattfinden 🙂
Und besonders toll fand ich diese Mädels! Mega! Aber warum bekommen die Jungs auch hier eine höhere Prämie? Schade!
Stimmung war gut und immer wieder toll finde ich ja die Coca Cola Werbung ohne Coca Cola als Getränk vor Ort.
Ob ich nun zur Mountainbikerin werde? Privat werde ich es gerne fahren, aber mit Wettkampfcharakter bietet es wohl doch ein paar mehr Risiken als mir aktuell genehm ist.