18.06.2012: Treffen mit dem Solarflugzeug

16.06.2012: Rabat und das Treffen mit Solarflugzeugpilot Piccard

15.06.2012: Casablanca und die Fortsetzung der fehlenden Papiere

Endlich geschafft. Die Fahrt Richtung Casablanca beginnt. So sind doch alle wichtigen Angelegenheiten entweder in der Wirtschaftsmetropole Casablanca zu klären oder in der Hauptstadt Rabat.

Von der erneuten Reise in den „Norden“ erhoffe ich mir endlich eine gültige Verlustserklärung für die mir abhandengekommenen Dokumente (Fahrzeugpapiere, Führerschein, Versicherungskarte….). In Marokko ist es nämlich möglich auch ohne Füherschein zu fahren, jedoch mit der von der Polizei aufgenommenen Verlustserklärung.

Nachdem ich bereits zwei Tage erfolglos deswegen auf der Polizei in Agadir verbracht habe, schickte man mich nach Casablanca. Herrlich. Auch hier angekommen, schickt man mich erstmal auf die Stadtgemeinde…bei meinem Eintreffen war diese natürlich geschlossen. Wieder zurück zur Polizei, Termin für Montag ausgemacht. Wie soll ich es jedoch mit TWikeZora legal ins 100km nördlich liegende Rabat schaffen? Nach Aussage der Polizei wäre das kein Problem, da das TwikeZora ja in der Mission „Solarflugzeug“ unterwegs ist. Wir werden es sehen, ob mir der nächste auf der Strasse kontrollierende Polizeibeamte das abnimmt.

In Rabat ist der Termin mit der Crew von der Solarimpuls (Solarflugzeug) wahrzunehmen. Ausserdem ist sehr dringend das Aufenthaltsrecht von TwikeZora zu klären. Nach marokkanischem Gesetz dürfen ausländische Fahrzeuge sich nur 6 Monate pro Kalenderjahr in Marokko aufhalten. Das Finaldatum für das Twike lautet 26.06.2012. Jedoch war das TWikeZora nicht umsonst auf den ganzen Konferenzen, denn es hat dort auch sehr viele Kontakte geknüpft. Diese Kontakte führen bis auf die höchste Ebene des Energieministeriums. Es wird nun versucht das Twike in Marokko entweder als „Dreirad“ zuzulassen oder als Fahrrad mit Elektromotor. Dreiräder brauchen in Marokko weder Kennzeichen noch Führerschein!

09.06.2012: Abschluss der Konferenz

Nach einem weiteren vortragsreichen Tag haben sich die Veranstalter erneut etwas besonderes für die Teilnehmer einfallen lassen.

Am Abend wurde erneut ein Bus gechartert und alle Konferenzteilnehmer wurden in das 25km von Agadir entfernte Chems Ayour gefahren.

http://www.chems-ayour.com/

Erneut wurde allen bewiesen, dass Agadir mehr als nur Massentourismus zu bieten hat:

Der Abend wurde durch das nationale marokkanische Tourismusbüro (ONMT) gesponsert. Herzlichen Dank an dieser Stelle.

Des Weiteren bedankt sich TwikeZora recht herzlich bei Herr Amor, Präsident der Umweltkommission des Regionalen Souss Massa Draa Rates. Herr Amor steht TwikeZora in Agadir immer mit Rat und Tat zur Seite und hat es ebenfalls ermöglicht, dass TwikeZora während der Konferenz in einem 5 Sterne Hotel in Agadir unterkam. Die Einladung zur Konferenz ist ebenfalls Herrn Amor zu verdanken.

Kurzer Nachtrag:

Der Komplex CHEMSAYOUR existiert seit 2005 dank der damals erst 20jährigen Gründerin Meryam ELOUAFI. Respekt Meryam!!!!

Meryam trägt durch ihr Projekt, welches in traditioneller Bauweise realisiert wurde, ihren Anteil bei der Verwirklichung des ländlichen, ökologischen Tourismus bei. Danke dir Meryam und auf ein weiteres gutes Gelingen. Chapeau!

http://www.youtube.com/embed/UZMhIlpjrBw

05.06.2012: Das Solarflugzeug kommt heute in Marokko an!

Swissinfo.ch 5.Juni2012

Flugpionier Piccard steuert Solar Impulse nach Marokko
Pünktlich hat das Solarflugzeug Solar Impulse am Dienstagmorgen Madrid in Richtung Marokko verlassen. Am Steuer des Flugzeuges sass zum ersten Mal Solar-Pionier Bertrand Piccard selbst.

Das nur mit Sonnenenergie betriebene Flugzeug ist gemäss der Homepage des Solar-Impulse-Projekts um 5.22 Uhr vom Flughafen Madrid-Barajas aus gestartet. Die Reise geht via Gibraltar weiter nach Tanger – auf rund 8500 Meter über Meer.

Die Landung in der marokkanischen Hauptstadt Rabat ist gegen Mitternacht geplant. Dort wird die Solar Impulse voraussichtlich von König Mohammed VI. und von Vertretern der marokkanischen Solaragentur empfangen, die sich davon neue Impulse für ihr eigenes Solarprogramm erhoffen.

Flug wie „Belohnung“

Der Schweizer Flugpionier gab sich am Dienstagmorgen in einem der Nachrichtenagentur sda gewährten Telefoninterview enthusiastisch über die „fantastischen Momente“, die er nach dem Start in Madrid erlebt habe. Der Vollmond habe ihn und die Solar Impulse begleitet, erzählt er.

Piccard hat sich für die Mission Solar Impulse zum ersten Mal selber ins Cockpit gesetzt. Trainings absolvierte der Schweizer dagegen schon viele, etwa auf einem Probeflug, der über 19 Stunden dauerte. „Diese erste Flugmission ist wie eine Belohnung,“ sagt er.

Aber trotzdem: Konzentration sei unerlässlich. Auch wenn das Fluggerät – ein Prototyp – mit Technik vollgestopft sei, gesteuert werde es manuell, erklärt Piccard. Im Vergleich zu einem klassischen Flugzeug sei zudem die Steuerung sehr fein eingestellt.

Piccard wird bei seinen Entscheiden von einem Kontrollzentrum assistiert, das nur für die Solar Impulse da ist. Dieses analysiert zusammen mit dem Piloten ganz unterschiedliche Daten wie beispielsweise das Geländerelief, den Batteriestand oder die Sonneneinstrahlung, um die geeignetste Reiseroute zu bestimmen.

Die Crew will mit der Mission das Potenzial erneuerbarer Energien aufzeigen. Dies könnte etwa zu neuen Anwendungen im Bereich Motoren, Energiegewinnung oder Batterieeffizienz führen. Früher oder später, ist Piccard überzeugt, werde es möglich sein, den Verbrauch fossiler Brennstoffe um die Hälfte zu reduzieren.

Erste Etappe flog André Borschberg

Die erste Etappe dieses Flugs absolvierte Solar-Impulse-Pilot André Borschberg. Er startete am 24. Mai vom Militärflugplatz Payerne VD aus und landete einen Tag später in Madrid. Aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen musste der am 28. Mai geplante Weiterflug nach Marokko jedoch verschoben werden.

Der rund 2500 Kilometer lange Flug, bei dem das Solarflugzeug zum ersten Mal das Mittelmeer überfliegt, soll der letzte vor der geplanten Weltreise im Jahr 2014 sein. Für die Weltreise selbst wird ein neues Solarflugzeug gebaut, welches grösser ist und dem Piloten mehr Platz im Cockpit lässt.

04.06.2012: TWIKEZora ohne Papiere

!Irgendwann musste es ja passieren. Twikezora ist dem Taschendieb begegnet. Eine sehr unerwünschte und unangenehme Begegnung mit der Konsequenz, dass jegliche wichtige Dokumente betreffend das TwikeZora nun abhanden sind.

Dies betrifft die Fahrzeugpapiere, Führerschein, grüne Versicherungskarte, Zollschein…

Und in einem Land wie Marokko, wo die Mühlen bekanntlich leider etwas langsamer mahlen, bedeutet das eine Investition von viel Zeit. So sitzt TwikeZora nun schon seit 3h auf der Polizeistation, ohne dass auch nur den geringsten Fortschritt.

Die Zeit wird gut genützt um mit den Behörden in Deutschland zu telefonieren.
Folgende Auskunft wird bezüglich einer Austellung eines Ersatzführerscheins gegeben. 5 Wochen.
Das bedeutet, dass man selbst in Deutschland bei Verlust seines Führerscheins 5 Wochen lang kein Auto fahren darf????

Ob das Twike in Marokko als Fahrrad durchgeht, für das man kein Führerschein braucht???

01.06.2012: TwikeZora’s Reportage im TV nun auf Youtube!

Auf der Rückfahrt der Saharareise wurde das marokkonische Fernsehen auf das etwas „seltsame“
Gefährt aufmerksam, welches sich durch die „versandeten“ Strassen der Sahara seinen Weg bahnt.

31.05.2012: Casablanca „way of drive“

TwikeZora stellt erneut fest, dass es keine großen Städte mag.

Casablanca ist die größte Stadt Marokkos und zugleich das Wirtschaftszentrum.
Demzufolge ist Staustehen an der Tagesordnung:

Endlich freie Fahrt:

Ein bisschen Sightseeing lässt sich das TwikeZora ebenfalls nicht entgehen.
Anbei die Hassan 2 Moschee, Marokkos größte Moschee:

Auch das Laden in einer Großstadt muss unter Umständen über mehrere Etagen eines Mietshauses erfolgen:

30.05.2012: Casablanca: Conference „Villes Durables“

TWIKE ZORA wurde pünktlich zur Konferenz „Nachhaltige Stadtenwicklung“ mit Siemensaufklebern
beklebt:

Die Konferenz fand direkt an der „Corniche“ Casablancas statt und Siemens buchte für die Veranstaltung den „Pavillon Bleu“, direkt am Strand gelegen:

29.05.2012: Safi-Casablanca

Über Nacht wurde in Safi bei einer Tankstelle das TwikeZora aufgeladen. Am nächsten Morgen ging es früh los in Richtung Casablanca.

Nächster Ladestopp war in El Jadida.