Das Wochenende nach dem Gerichtsprozess. Bei dem hatte es sich ja herausgestellt, wie sehr mich doch die ganzen Anschuldigungen der letzten zwei Jahre seitens der TWIKE GmbH aber auch die Art und Weise der Formulierungen in den Stellungsnahmen der Anwälte der Gegenseite immer noch mitnehmen wenn ich direkt drauf angesprochen werde.
Umso hilfreicher war am folgenden Wochenende mich in heimischen Gefilde Marburg zu befinden.
Seit 2015 bin ich bereits bei der Laufschule engagiert und es war mir eine große Freude an diesem Wochenende einen Großteil mit der Barfußlauf Community Marburgs aber auch der Radl Community verbringen zu dürfen.
Samstag Vormittag ist Parkrun Time, wo ich dieses Mal gleich eine Doppelrolle als Läuferin und Helferin erfüllte. Wer Parkrun noch nicht kennt, motiviere ich gerne diesbezüglich auf meinem Blog oder Google zu suchen. Ein herrliches Konzept von Geben und Nehmen auf den Breitensport bezogen. Ich bin ein großer Fan und engagiert mich gerne in diesen Bereichen.
Auf mein Engagement hin, hat TWIKE in 2017 ebenfalls die Barfussläufer unterstützt. Denn der gemeinsame Nenner hierbei liegt auf Minimalismus und Gesundheit. Passt also zum LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability Lifestyle). Des Weiteren konnte ich TWIKE in einem ähnlichen Zeitraum dazu bewegen auch beim lokalen Burgwaldmarathon sich zu engagieren. Ich werde nie vergessen, als TWIKE Piloten mit Ihren TWIKE ankamen, und wie diese dann bei den Verpflegungsstellen hingestellt haben. Leider hat kein einziger Kollege damals meine sportlichen Marketingprojekte unterstützt und somit hat sich TWIKE auch nie an einem Firmenlauf beteiligt. Seit 2022 kümmert sich nun niemand mehr um regionale Events.
Ich schweife ab, abgelenkt durch den TShirt Aufdruck.
Ich habe mich sehr gefreut beim lokalen Parkrun als erste Frau ins Ziel gelaufen zu sein und vor allem zu sehen, dass Gerichtsprozesse mir mental nicht mehr so zusetzen wie es noch vor einem Jahr der Fall war. Ich gewöhne mich leider daran.
Im Anschluss an den Parkrun fand das jährliche Barfusslauf Seminar der Laufschule Marburg statt.
Die Laufschule Marburg ist übrigens kein kommerzielles Projekt, sondern wird lediglich von der Stadt Marburg mit einem Ehrenamtspreis von 300 Euro jährlich unterstützt. Laufschullehrer Martin hat bei der Verpflegung sogar an die Veganer gedacht:
Aber weder Martin noch ich hätten geglaubt, dass fast 30 Prozent der Teilnehmer vegan sein werden! Da war die Freude groß, als ich am Treffpunkt all die bevegt.de (toller Podcast!) Shirts gesehen habe:
Somit gab es nicht nur anregenden Austausch zwischen den Barfussläufern, aber auch zwischen uns bevegtler.
Der Barfuß Tag endete erst gegen 23 Uhr nach einem gemütlichen gemeinsamen Essen! Immer wieder gern!
Am nächsten Tag dann das nächste sozial engagierte sportliche Projekt in Marburg. Seit über drei Jahren engagiert sich die Gravelbande in Marburg und bietet zwei Mal wöchentlich eine Ausfahrt an.
Leider habe ich mein Rennrad immer noch nicht von der TWIKE GmbH erhalten. Nach dem ich einmal vor Ort war und es abgemacht war, dass ich auch meine Räder erhalte, wurden mir diese dennoch nicht herausgegeben. Nun möchte die TWIKE GmbH, dass die Räder nur von einer von mir bezahlten Spedition abgeholt werden. Da ich mir schon mal die Mühe gemacht habe, diese abzuholen, ist der aktuelle Stand nun, dass ich die TWIKE GmbH aufgefordert habe, meine Räder zu mir zu bringen. Daraufhin kam keine Antwort mehr.
Kurzum, ich schaffte die 72 km auch mit meinem gebraucht gekauften Radl (Alter > 10 Jahre), wenn ich auch mit Abstand das schlechteste Bike hatte, konnte ich bis auf die Anstiege gut mithalten.
Sehr gefreut habe ich mich über den Hundesitter, welcher mich nicht nur finanziell unterstützt, sondern vor Ort auch mit Wasser, Kopien etc. aushilft. Es war sehr heiss an dem Tag und da war es besser die Hunde nicht 3.5h im Fahrzeug zu lassen.
Und zur Krönung des Tages im Anschluss Regeneration auf meiner Dachterasse:
Das Leben könnte so schön sein, wenn wir Menschen uns besser verstehen könnten.
Die Wahlergebnisse am Schluss waren ein Schock!
Allerdings bin ich als Wahlberechtigte froh, meinen Teil zu dieser Wahl beigetragen zu haben.
Heute war es mal wieder soweit. Prozess > 10 plus.
Um 9:15 sollte es losgehen, doch wegen technischen Problemen wurde der Termin auf 12 Uhr verschoben.
Für mich war das in der Tat ein Problem. Denn die Parkplatzsuche mit dem eVan ist in Marburg nicht einfach, schon gar nicht im Schatten.
Und Mittags war es bereits sehr heiss und ich hatte kein Schattenparkplatz gefunden. Es betrifft mich immer sehr wenn diese Angelegenheiten auf Kosten der Hunde geht. Das erinnert mich immer wieder an den Fall, wo ich wegen Geldmangel nicht rechtzeitig mit Bob zum Tierarzt gegangen bin und ich dachte den Biss eines anderen Hundes könnte ich selbst in den Griff bekomme . Erst als Fleischverwesungsgeruch entstand habe ich den Mumm damals gehabt erneut Geld anzufragen, bin zum Tierarzt doch die Wunde konnte nicht mehr genäht werden und bedurfte einer langen Pflegezeit. In der Zwischenzeit musste ich auch noch nach Deutschland – zu einem Gerichtstermin natürlich und den pflegebedürftigen Hund zurücklassen.
Nun aber zurück nach Marburg. Ich habe es gerade noch pünktlich geschafft. Mein Anwalt war schon vor Ort und ein zweiter Herr. Es stellte sich als der Anwalt der Gegenseite dar. Da war ich verdutzt. Denn es war ja angekündigt, dass die Gegenseite plus Anwalt aus Hamburg (!) per Videokonferenz zugeschaltet wird.
Aus Gewohnheit bot ich sofort meine Hand zur Begrüßung an, welche auch zögerlich angenommen wurde. In dem Moment wo sich sich unsere Hände berührten, kam sehr viel in mir hoch.
Genauso wie dieser Anwalt der Gegenseite mich in seinen Stellungsnahmen fast wie ein „Monster“ beschrieb, so nahm ich ihn ebenfalls war. Wir sind uns noch nie zuvor persönlich begegnet, aber seinen Ton und die Art und Weise in seinen Schreiben den Sachverhalten zu beschreiben, fand ich immer schon sehr grenzwürdig und bedrohend. Einige Drohungen zur Haftstrafe etc. wurden manchmal sogar in rot und fett geschrieben. Laut meiner Arbeitsrechtlerin wäre diese Arbeitsweise überhaupt nicht Gang und gäbe würde aber wohl von manchen Kollegen zur Einschüchterung genutzt.
Und da stand da dieser eigentlich nette Mann da und passte sogar nicht zu den Schreiben.
Der Richter kam leicht zu spät und bis dahin unterhielten wir uns in einer netten Runde über das Marburger Verkehrskonzept. Dabei kam heraus, dass mein Anwalt ebenfalls ein eAuto fährt und der Anwalt der Gegenseite sogar mit einem eBike unterwegs ist.
Wenn wir uns unter anderen Umständen kennengelernt hätten …
Dann kam der Richter, welcher im Prozess mehrfach betont hat, dass es doch schön wäre, endlich mich mal persönlich anzutreffen. Den zwei Mal war ich abwesend, da ich eben kaum bei meiner Meldeadresse bin und es schwierig ist für mich die ganzen Prozesse gegen meine Person überhaupt mitzubekommen.
Und dann wurde es sehr emotional. Ich habe auch eine kurze Zusammenfassung von mir gegeben, wie sehr ich ebenfalls an dem TWIKE Projekt hänge, wie sehr mich die Zahlen des Unternehmens belasten nachdem ich ebenfalls mehr als ein Jahrzehnt Lebenszeit reingesteckt habe etc.
Ab einem gewissen Punkt kam einfach alles hoch:
• wie verzweifelt ich bin, dass ich meine Hunde in der Firma seit zwei Jahren nicht sehen darf.
• was die ganzen nicht erfolglosen Strafprozesse mit mir machen (Fahrzeugunterschlagung in Marokko)
• was der fast zweijährige Kampf um meine ausstehende Gehälter und Urlaubsgelder für mich bedeuten bis hin zum aktuellen Leben im Auto.
…
Gerade jetzt kommt mir noch hoch:
• wie enttäuscht ich bin, dass die Firma vor der Kündigung die Versicherung für das Maxus Fahrzeug gekündigt hat und mich wissentlich unversichert hat fahren lassen.
• wie enttäuscht ich weiterhin bin, dass die Firma sich nicht wie versprochen um das Ladeproblem meines Busses gekümmert hat und mich sozusagen damit in Afrika alleine gelassen hat.
• wie enttäuscht ich bin, dass ich die TWIKE Batterien in Marokko unbedingt retten wollte, doch die Firma mir bezüglich Batterieabschaltung nicht wirklich helfen wollte. Und nun möchte diese mein funktionierendes Fahrzeug TWIKE gegen das eventuell nicht mehr funktionierende Fahrzeug TWIKE in Marokko eintauschen… und sogar noch Standgebühren erheben.
…
Und dann kam der nette Anwalt der Gegenseite und meinte ich würde ja die Bälle ausspielen auf meinem Blog und der Geschäftsführer könnte sich nur durch diese Prozesse wehren.
Aber ich beschreibe doch hauptsächlich in meinem Blog, dass was ich an Bällen von der Firma abbekomme und schreibe darüber anstatt vor Gericht zu gehen und meine Rechte durchzusetzen. Hier warte ich auf das Geld was mir zusteht.
Ich hatte den Eindruck, dass alle im Saal es besser finden einfach mein TWIKE rauszuklagen als vorab darüber zu schreiben bzw. erst das Ergebnis einer Verleumdungsklage abzuwarten und dann darüber schreiben als über den inneren Prozess, welcher mich bis dahin führt.
Ich sehe mich aber als Mensch und wie schonmal geschrieben, dieser Blog hilft mir sehr mich zu sortieren, zu verarbeiten aber auch Unterstützung von Euch zu bekommen. Für meine Schultern ist das alles zu viel.
Wir einigten uns darauf, dass keine Partei zuerst den Ball geschmissen hat, sondern beide Parteien.
Hier bin ich wieder erleichtert, dass ich mich damals in die 9 Mediationsversuche reingehängt hatte. Für meine Seele und zur Verarbeitung hilft mir dieser Friedenseinsatz sehr.
Der Richter tat sich allerdings sehr schwer damit, dass ich auf dem Blog über die finanzielle Situation der Firma berichte, selbst wenn diese Zahlen durch die Jahresabschlüsse der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen und die Investoren die aktuellen Zahlen regelmäßig im Quartal erhalten.
Ich glaube nicht, dass die Beschreibung der finanziellen Situation (ich berichte nicht über Inhalte der streng vertraulichen Quartalsreporte!) auf meinem Blog größere Investoren abhalten. Diese werden auf jeden Fall erstmal Jahresabschlüsse durchlesen.
Mein Schwerpunkt liegt eher auf der menschlichen Seite. Wie funktioniert ein Team, wie geht man miteinander auch in Krisensituationen um etc. und dass ich einfach über meine Situation in den letzten zwei Jahren berichte.
Ich kann von keinem Richter verlangen, alle meine Blogberichte zu lesen, aber auch ich habe Darlehensgeber privat gefunden und schreibe auch wohlwollend über das Fahrzeug TWIKE wenn auch nicht mehr über das über zehn Jahre alte Projekt TWIKE. Hier möchte ich eher eine konstruktiv-kritische Haltung einnehmen.
Ich weiß nicht wie das Urteil ausfallen wird, es war allerdings deutlich rauszuhören, dass der Richter durchaus nicht begeistert war, dass ich die finanzielle Situation des Unternehmens auf meinem Blog erwähne.
Wir sind im Anschluss unabhängig vom Urteil so verblieben, dass die Anwälte miteinander in Kontakt treten und nochmals versuchen eine Schlichtung bzw. Einigung auszuarbeiten.
Dem TWIKE Geschäftsführer passt es nicht, dass ich weiterhin TWIKE aktiv bin, doch das werde ich immer sein. Das TWIKE ist ein passendes Gefährt für mich und spiegelt auch meine Lebensphilosophie wieder.
Auch der Anwalt der Gegenseite betonte heute nochmal, dass der Geschäftsführer einfach seine Ruhe von mir haben wollte. Ich hätte ja auch gerne meine Ruhe vor ihm … eventuell könnte es ja hier für die Anwälte eine Einigung geben.
Auf der anderen Seite schreibe ich ja aktuell viel Frust über das Unternehmen heraus, allerdings basierend auf den Ereignissen die auch mich als Person, TWIKE Pilotin und Unterstützerin betreffen.
Kurzum, wenn endlich die ausstehende Gehälter bezahlt werden, mein TWIKE als auch meine Fahrräder (Bericht kommt noch) herausgegeben werden, ich meine Hunde sehen darf … desto weniger hätte ich diesbezüglich zu schreiben.
Ich nehme diese Bälle auf und verwandel diese in Buchstaben.
Ich bin gespannt was beide Anwälte aushandeln.
Nur eines weiß ich genau, das Tierleid der letzten zwei Jahre kann auf keinem Fall durch Geld ausgeglichen werden … auch mein Leid und Stress nicht.
Hier würden eigentlich nur Entschuldigungen und Verständnis helfen. Und dafür ist noch nicht der richtige Zeitpunkt. Erst wenn es der Firma besser gehen wird, könnte die andere Person sich diesbezüglich beschäftigen. Denn solche Prozesse benötigen Zeit und eventuell eben auch eine Auszeit um das ganze auch mal mit etwas Abstand betrachten zu können.
Bis die Anwälte sich einigen oder auch nicht einigen werde ich hier erstmal nicht über das Urteil sprechen.
Alle von mir noch anstehenden und kommende TWIKE Artikel (u.a. ist gerade meine TWIKE 5 Vorbestellung ein Thema) werde ich bis sich die Anwälte abgesprochen haben ebenfalls zurückhalten. Ich hoffe ich schaffe das, doch da mein Leben nicht mehr aus nur TWIKE besteht, sollte das erstmal machbar sein.
Ich bin auf dem Weg zum Prozess gegen Martin Möscheid, Geschäftsführer der TWIKE GmbH. Mittlerweile der > 10. Gerichtstermin.
Und dann das:
Ich dachte ich würde in ihn hineinrasen… schaffte es aber noch vor ihm zu halten zu kommen.
Warum das alles?
Die Antwort hätte ich eventuell bekommen wenn ich auch ausgestiegen wäre anstatt das Handy zu zücken.
Aber erstens stand ich wohl noch unter Schock und zweitens wer weiß was dann passiert wäre.
Ich hoffe nun, dass die Polizei diese Person aus dem Verkehr zieht und eventuell auch eine Antwort auf meine Warum Frage erhält.
Die seit zwei Jahren andauernden Gerichtsprozesse mit der TWIKE GmbH strengen mich an! Mein Ausgleich hierzu ist Ruhe, Natur, Sport und nette Leute, aber auf keinen Fall solche Vorfälle!
In der Tat möchte ich nicht wissen, wieviel Stunden ich bereits bei der mittlerweile zweistelligen Anzahl an Gerichtsterminen an Stellungsnahmen sass.
Für mich ist es aber jedes Mal eine gute und wichtige Gelegenheit der Aufarbeitung. Auf keinem Fall soll irgendwas negatives der letzten zwei Jahre nicht nicht in Lebenserfahrung transferiert werden. Das ist das Ziel. Irgendwann mal rückwärts zu schauen und zufrieden über die Abwicklung dieses Dramas zu blicken.
Jetzt kann ich mir hierfür die Zeit nehmen, doch kann es die andere Seite auch? Die Anwälte bekommen die Zeit zudem noch bezahlt.
Doch die Gegenseite als auch meine Person gehören eigentlich zum „good team“, kurzum zu den Menschen, welche auch viel Zeit, Kraft und Geld in nachhaltige Projekte stecken.
Und nein, diese Prozesse sind außer zur Aufarbeitung überhaupt nicht nachhaltig. Weder zeitlich noch finanziell.
Darüberhinaus hat die andere Seite weiterhin die große Verantwortung eines mittlerweile nach zwei Jahrzehnten immer noch als Startup geführtes Unternehmen, dessen Produkt mir als Darlehensgeberin und Pilotin weiterhin sehr am Herzen liegt.
14 Seiten Stellungsnahme sind somit gerade an meinen Anwalt für den Gerichtstermin am 7.06 gestellt worden.
Soweit ich das bisher erkennen kann, ist der Termin öffentlich.
Vor zwei Jahren mit dem Triathlon begonnen. Im ersten Jahr die olympische Distanz absolviert, im zweiten Jahr folgte der Ironman 70.3.
Was liegt also näher als im dritten Jahr DEN Ironman anzugehen? Die Zeit hätte ich theoretisch noch. Für mich ist es weiterhin unvorstellbar, wie ein solches Training bei einem Vollzeitjob unterzubringen ist.
Aber Zeit ist nicht alles. Ich habe vor allem in den letzten Wochen bemerkt, dass das Radl Training viel zu kurz kommt. Unter anderem liegt es auch daran, dass ich die Hunde ungern alleine im eVan für 3 Stunden an einem öffentlichen Parkplatz alleine lasse. Auch steigen die Temperaturen und meine Schattendecke für den eVan etc. traue ich mich nicht auf öffentlichen Parkplatzen anzuwenden. Und das Thema Hund selbst in einem klimatisierten Bus ist wohl in Deutschland weiterhin ein rotes Tjema. Da kann selbst ein Tesla mit Hundemodus Probleme bekommen.
Des Weiteren werden die Gerichtsprozesse mindestens bis August anhalten. Genau da ist doch eigentlich regelmäßiges Training noch wichtiger, oder? Korrekt! Doch ich merke schon, dass an gewissen Tagen meine Moral diesbezüglich auf dem Tiefpunkt liegt. Hier bräuchte ich vermutlich einen aktiven Radl Club, der mich mitzieht. Ähnlich handhabe ich es aktuell mit verschiedenen Laufevents, – treffs und vereinen. Doch beim Radlfahren fehlt es mir und immerhin umfasst der Ironman 180 km Radfahren! Plus einen anschließenden Marathon im Anschluss. Noch nie im Leben bin ich 180 km am Stück auf dem Fahrrad gewesen.
Kurzum, Entschluss gefasst! Ironman 2024 wird verschoben! Und durch einen Ironman 70.3 im Oktober ersetzt.
Es geht mir sehr gut mit dieser Entscheidung.
Und gestern hat mir ein Parkrun nochmal richtig Motivation gegeben. Seit Monaten verschlechtern sich meine Zeiten. Ich habe mir Unterstützung in einem Laufverein gesucht und eventuell wirken ja bereits ABC Lauftraining als auch die wöchentlichen Intervalle.
Ich bin wieder motiviert und nach einem tollen Lauf bin ich auch wieder guter Dinge, trotz anstrengender Prozessvorbereitung.
Das letzte große TWIKE Treffen, wo sich der Hersteller und der TWIKE Klub zusammen mobilisiert haben, fand meines Wissens zum 20 jährigen TWIKE Jubiläum 2015 in Gelterskinden in der Schweiz statt.
Nun wird der Gegenzug geplant. Neben vielen bisherigen Live Chats auf den regelmäßigen TWIKE Klub Treffen wird nun versucht für einen Ausflug zum TWIKE Hersteller Ende Juni nach Rosenthal zu mobilisieren.
Die Organisation hierfür übernimmt ein relativ gesehen junger TWIKE Pilot, welcher sich vor noch gar nicht langer Zeit positiv mit dem TWIKE Virus angesteckt hat.
Aktuell wird diskutiert die Fahrt mit dem Zug oder mit Leihfahrzeugen (elektrisch) zu organisieren.
Ich bin jetzt schon gespannt, wer mit dem eigenen TWIKE aus der Schweiz angefahren kommt.
Vor allem dürfte es für die neu dazugekommenen TWIKE Piloten interessant sein, welche noch nicht im bereits vierzehn Jahre jungen TWIKE 4 probe gefahren sind.
Da ebenfalls ein Programm in Marburg ansteht, wäre die Frage ob nicht auch lokale TWIKE Piloten die hauptsächlich Schweizer TWIKE Piloten vor Ort begrüßen.
Ich wäre vor Ort und würde mich freuen.
Als TWIKE Klub Mitglied möchte ich auf keinen Fall nervt das Prozedere miterleben wie ich das mit der letztjährigen TWIKE Besichtigung miterleben durfte. Diese wurde vom Emobil Club Marburg organisiert und da ich dort engagiert bin kam es wohl zu einem Interessenskonflikt bezüglich meiner Person, welcher sogar vor Gericht landete.
Diese Führung wäre in der Tat auch für mich nicht mehr interessant, da ich in den letzten zehn Jahren bereits mehrfach im TWIKE 4 mitgefahren bin und aktuell keinen großen Fortschritt in der Entwicklung sehe.
Transparent ist mittlerweile der Entwicklungs“fortschritt bezogen auf die Quartalsreporte aber auch dem online Ranking. Hier wird in der Regel wöchentlich Donnerstags aktualisiert, falls eine Anzahlung eingegangen ist.
Kurzum, willkommen liebe neuen TWIKE Piloten in der Region Marburg!
Wer sportlich unterwegs ist, sei ebenfalls am SA Vormittag eingeladen den lokalen Parkrun mitzulaufen und im Anschluss mit der Barfussschule Marburg noch eine Runde an der Lahn zu drehen.
Ich wünsche eine elektrifizierende Anfahrt.
P.S: Über Photos von meinen beiden Hunden Sophie und Daffa würde ich mich sehr freuen.
Gestern war für mich ein anstrengender Tag. Die Prozessvorbereitung für den Gerichtstermin am 7.6 nimmt mich doch ziemlich mit. Aber da muss ich durch, auch wenn gestern ehrlicherweise wieder Tränen geflossen sind. Es ist nicht immer einfach, die Stellungsnahme der Gegenseite zu lesen. Leider wirkt diese sehr verbittert und meiner Meinung überhaupt nicht der Wahrheit entsprechend. Wie ein Tunnelblick, welcher kein Tageslicht hineinlassen möchte. Wie ein Pferd mit Scheuklappen, immer nur geradeaus schauend, der eigenen Wahrnehmung folgend ungeachtens dessen, was sich eventuell rechts und links ereignet.
Diesbezüglich kann ich es eigentlich kaum abwarten nächste Woche dem Gericht etwas mehr Klarheit zu bringen und hoffe sehr, dass ich auch persönlich etwas sagen darf.
Besten Dank an dieser Stelle auch an einen noch nicht persönlich getroffenen Menschen, welcher zum richtigen Zeitpunkt gestern ein Ohr für mich hatte. Von dieser Person halte ich sehr viel, berichtet sie doch auch regelmäßig öffentlich über wichtige Unternehmensthemen und vor allem wie wichtig ein Team ist!
Danach ging es mir bereits etwas besser und ich konnte mich auf die Weiterfahrt konzentrieren.
Zum Tagesende kam dann noch obere Nachricht in mein Postfach. Geben zu dürfen fühlt sich einfach gut an! Und in diesem Fall erst recht. Es handelt sich um einen Schweizer Optiker, welcher in der solarmobilen Nische unterwegs ist. Ihr kennt ihn bereits aus meinem Blog. Denn diese Person hat mir meine zweite orangene Adidas Brille aufgetrieben und an die TWIKE GmbH gesendet. Dort hatte ich lange kein Zugang zu dieser für mich sehr wichtigen Ersatzbrille.
Er selbst ist eigentlich auch TWIKE Fan, aber solche Geschichten irritieren, gerade wenn es sich um lebenswichtige Gegenstände handelt.
Kurzum, diese Person befindet sich gerade am Ende der Welt mit einem Problem in der Heimat.
Ich habe eigentlich nicht viel getan, für mich war es ein „Aufwand“ von wenigen Sekunden ihn mit einer weiteren Person der nachhaltigen Mobilität in der Nähe seiner Heimat zu verknüpfen.
Für ihn war es aber sehr wichtig und ich danke der vernetzten Person sehr für das Aushelfen!
Diese Nachricht made my day, welcher tagsüber leider unterirdisch war.
Es unterstützen mich gerade so viele Leute, ich hoffe ich kann jeden einzelnen von Euch mindestens den gleichen Wert der Unterstützung eines Tages zurückgeben.
Nachdem sich die TWIKE GmbH mehrfach bei den Investoren bezüglich der Verspätung des Jahresabschlusses 2022 entschuldigt hat, ist dieser nun verfügbar.
Leider erneut nicht für alle Investoren, sondern lediglich der Investoren des letzten Crowdfundings. Hier gab es die Möglichkeit ab lediglich 100 Euro dabei zu sein.
Das führte bereits des Öfteren zu kleinen Aufschreien von Darlehensgebern, welche unter anderem Ihr TWIKE 5 mit einem höheren Betrag angezahlt haben bzw. vorbestellt haben aber aus diversen Gründen das Crowdinvest nicht unterstützt haben.
Auch gab es bereits ein vorhergegangenes Crowdinvest, auch hier erhalten die Investoren den Jahresabschlussbericht als auch die Quartalsberichte nicht.
Und gerade diese Berichte sind wichtig, um neben den bereits zahlreichen geplanten Produktionsstartterminen (seit 2014) einen eigenen Blick auf die Finanzen zu werfen und dem geplanten Hochrisikoinvest.
Ich selbst stehe 100 Prozent hinter dem Projekt TWIKE 5. Es ist mir aber gerade nach der Insolvenz von Sono Motors sehr wichtig, dass jeder künftige Investor sich im Klaren über die Fakten ist. Und jeder Investor ist herzlich willkommen. Es gibt bestimmt einige da draußen, welche ausreichend liquid sind im ein solches innovatives Projekt zu unterstützen. Es fehlen lediglich laut TWIKE GmbH seit einigen Jahren nur noch 6 Millionen Euro. Relativ gesehen ist das sehr wenig um ein Fahrzeug auf den Markt zu bringen. Allerdings wurden die letzten zehn Jahre auch bereits viel Geld von Anzahlern investiert.
Kurzum, die TWIKE GmbH liest meinen Blog mit. Hier hatte ich ebenfalls mal einen Artikel geschrieben, dass ich es nicht gerecht finde, dass Personen, welche bereits mehr als 100 Euro investiert haben, keinen Zugriff zu diesen relevanten Informationen wie Jahresabschlüsse als auch Quartalsberichte hat.
Es hat mich sehr gefreut, als einige Monate später die TWIKE GmbH dann ein Einsehen hatte und anderen Investoren die Möglichkeit nun gibt bei Schreiben einer Email ebenfalls die Dokumente zu versenden.
Falls Du bereits ein Investor bist, aber das zweite Crowdinvest nicht unterstützt hast, dann kannst Du somit nett bei der TWIKE GmbH nachfragen.
Mein zweites Meeting mit dem Cybertruck fand auf dem #teslaovertake im schönem österreichischen Flachau am vergangenen Wochenende statt.
Dabei war es bis am Tag zuvor nicht klar, ob überhaupt am Sonntag ein Cybertruck erscheinen wird.
Doch auf den Verein Tesla Fahrer und Freunde ist Verlass.
Diese haben die tolle Idee gehabt den Cybertruck nicht nur in lightversion aus dem 3D Drucker zu lassen, sondern auch gleich noch ein Malwettbewerb für die kommende EV Generation auszurufen.
Da durfte ich gleich mal ein kleines Prachtexemplar für Marokko mitnehmen. Ich hab da so eine Idee …
Doch auch Tesla Austria macht bereits kräftig Werbung für die Kleinen bezogen auf den möglicherweise kommenden Großen:
Eventuell auch eine Idee für einen elektrifizierten Tag in Marokko.
Ich hab da so eine Idee und gut, dass heute die Kontakte bei Tesla wieder aufgefrischt werden konnten.
Und dann kam er am Sonntag doch noch eingetroffen, der von vielen bisher noch nicht gesichtete Cybertruck.
Aber nicht der eigentlich Geplante! Es wurde kurzerhand ein Plan B entworfen.
Hier die long story in short (bitte um Korrektur falls notwendig)
Der Tesla Klub Austria hat einen eigenen Cybertruck gekauft! Ganz konkret haben drei Mitglieder einem Amerikaner einen abgekauft. Dieser soll in Zukunft vermietet werden.
(Ich hab da so eine Idee und bereits vor Ort mit einem der Verantwortlichen gesprochen. Könnte klappen! Lasst Euch gerne überraschen und mitfiebern bzw. mitfreuen).
Kurzum, dieser gekaufte Cybertruck hat es nicht rechtzeitig vor Ort geschafft und der Tesla Klub Austria hat vorab schon auf der Webseite darauf aufmerksam gemacht, dass im Fall der Fälle dieses Event nachgereicht wird.
Doch im Hintergrund wurde an Plan B gefeilt. Denn mittlerweile sind ja einige Cybertrucks in Europa auf „Sightseeing Tour“.
Da wäre der von mir bereits besuchte Cybertruck aus München. Dieser ist im Anschluss nach Wien transportiert worden und sollte danach nach Salzburg kommen. Also warum nicht einen kleinen Umweg über Flachau in Kauf nehmen?
Das ist nicht so einfach gewesen, doch Tesla USA hat zur Freude vieler ermöglichen können.
Mein Tesla Bekannter vor Ort hat mir nochmals eine persönliche Einweisung gegeben und auch bei ihm ist der Funke übergesprungen und alle mir bekannten Cybertruck Freunde sind sich sicher, dass die Freude nicht beim Fahren in der Stadt liegen wird. Es ist einfach mehr als ein Auto!
Auch der CEO der bekannten Teslamatraze dreamcase war vor Ort um Mass zu nehmen für die kommende Cybertruck Matratze und weiteren Details.
Es wurde philosophiert über die Anwendung des Cybertrucks als Traktor für Marokko neben vielen anderen nützlichen Details für abgelegene Gegenden in z.B. Schwellenländer. Hierzu bräuchte es finanziell gesehen natürlich eher ein Cybertruck Model 3.
Aber einfach die Idee eines Multitasking Werkzeuges für den elementaren Alltag (Energielieferanten, Transportfahrzeug, Zugtier, eCamper …) ist ein toller Fortschritt.
Und nochmals erwähnt: Der Cybertruck wäre damit unterfordert lediglich Kinder von der Schule abzuholen und ist dafür nicht konzipiert worden.
Dieses nette kleine Fleckchen hatte ich für uns drei als Übernachtungsplatz auserkoren. Ganz legal, ein Spaziergänger Parkplatz ohne Hinweis auf Camping verboten.
Ich übernachte eigentlich überall, ob auf Autobahnraststätten, Schwimmbädern, Friedhöfe oder an Ladestationen in Gewerbegebiete.
Angst habe ich keine, meine Security dogs sorgen für einen entspannten Schlaf.
Am liebsten stehe ich aber mitten im Nirgendwo. Hier können die Hundies vorm Schlafengehen nochmals frei laufen und auch am nächsten Morgen genügt es lediglich die Schiebetür aufzumachen. In den meisten Fällen folgt auch noch ein Lauf in toller Natur.
Und es ist einfach wunderbar in der Nacht zu den Klängen des Waldes einzuschlafen und diese Ruhe zu genießen.
Bob schläft in der Regel bei mir hinten im Schlafbereich und Bayda in der Fahrerkabine.
Bis dato konnte eigentlich nur Bob zwischen Wohnbereich und Fahrerkabine eigenständig wechseln, da ich bewusst die Trennwand drinnen gelassen habe. Nur die Öffnung für das Durchguckfenster ist vorhanden. Bob macht das mit seinen 27 kg sehr elegant, Bayda hat es bis dato noch nie versucht. Zwei unterschiedliche Charaktere 🙂
Und dann macht es auf einmal mitten in der Nacht hopps und eine durch und durch zitternde Bayda liegt auf einmal neben mir.
Was ist los? Ich schrecke auf und höre es auch. Die etwas anderen Waldgeräusche. Schüsse. Ein Jäger ist unterwegs.
Ich weiß nicht was Bayda in den ersten 1.5 Jahren auf der Straße erleben musste. In Marokko werden Strassenhunde noch erschossen. Ich vermute stark, dass sie es miterleben musste.
Es fällt mir nicht zum ersten Mal auf. Und in Marrakesch, dem Schreckenstag, als ich alle vier Hunde rausgelassen habe aus dem Bus, fielen ebenfalls Schüsse. Souky und Bob kamen sofort zum Bus, während Bayda und Billy in Panik wegliefen. Bayda kam am nächsten Tag zurück, Billy habe ich vergeblich eine Woche gesucht. Er fehlt in unserem Team sehr!
Kurzum, es hat gestern Abend sehr lange gedauert bis das Zittern meiner Hündin nachgelassen hat.
Und so ähnlich stelle ich es mir vor wenn Tiere zum Schlachter müssen … es ist einfach eine Sache es nur zu lesen oder zu sehen (schrecklich diese Dokumentarfilme), aber nochmal etwas ganz anderes ein zitterndes Wollknäuel nachts neben sich zu haben.
So wie sich Hunde Traumatas merken, so merken sie sich natürlich auch positive Ereignisse und können vor allem Menschen jahrelang nach einer kurzen Begegnung noch Wiedererkennung.
Gestern lag ich noch lange wach danach. Ich dachte an die Worte von Martin, Herrchen unserer gemeinsamen Hunde SOPHIE und DAFFA, die aktuellen Firmenhunde der TWIKE GmbH. Als Begründung warum er mich meine Hunde nicht sehen lassen möchte, ist, dass er gerne hätte, dass sie mich vergessen, denn es würde sie zu sehr schmerzen, dass Frauchen so selten zu sehen.
Das ist kompletter Schmarrn, eventuell auf Google solange gesucht, bis diese Antwort kam. Internet Recherche ist gut, doch die Meinung von Experten ist einfach noch besser!
Kurzum, durch Baydas Traumata kam ich gestern Nacht zu meinem Traumata. Ich vermisse SOPHIE und DAFFA sehr und ich finde es barbarisch, dass eine Person einer anderen den Zugang zu den eigenen Hunden verbietet.
Genau in diesem Moment fühle ich mich noch wohler in der Natur und obwohl ich noch nicht sehr spirituell unterwegs bin denke ich manchmal, dass das Karma seine Rolle spielen wird.
Und freue mich weiterhin, wenn der ein oder andere mir ein Bild oder Lebenszeichen vor Ort von meinen Hunden zusendet.