Ja, mei, schau mal einer an! Die Beklebung ist drauf und sieht wirklich scharf aus!
Es wird wirklich spannend und aufregend.
Nicht nur ich fiebere bereits jetzt mit … kaum jemand von den TWIKE 3 Piloten würde es wohl wagen im Winter mit einem TWIKE der älteren Generation (oder auch einer Generation bis zur Einstellung der Produktion 2019) and Nordkapp zu fahren.
Mehr als Hut ab!
Doch wer hätte 1998 geglaubt, dass 6 TWIKE von Bern es an den Nordkapp schaffen würde und zurück. Dieses Pionierereignis soll nun zum 25. Jubiläum durch dieses Pionierevent entsprechend gewürdigt werden.
Doch die Fragen häufen sich!
Gerade wurde im Community Forum folgende Anmerkung gestellt:
Ich versuche zeitnah hier eine Antwort von den Piloten hierdrauf zu erhalten:
TWIKE Pilot:
„Mutig, mutig, bei der Jahreszeit mit einem weißen TWIKE – wenn’s kräftig schneit, ist das nicht mehr zu finden …
Und auch noch mit den alten Scheinwerfern, eieiei, da ist’s doch viel mehr dunkel als hell, da hätte ich mir wenigstens die neuen Lichter besorgt !
Trotzdem: Alles Gute !“
Antwort Team Nordkap:
„Wir werden irgend was leuchtendes am Gepäckträger -Ja das Twike hat einen Heck/Dachträger befestigen. Leuchtweste oder so. Zusätzlich gibt es für Notfälle eine Led Rundumleuchte. Die alten Scheinwerfer bekommen dann vielleicht irgendwann im hohen Norden LED H4 Leuchtmittel. dann leuchtets ordentlich. Ist aber natürlich im Bereich der Strassenverkehrsordnung nicht zulässig 😉 Zudem gibt es 2 LED Zusatzscheinwerfer fürs Vollicht.“
Frage an Euch:
Gibt es hier nur eine Person, welche hier im TWIKE fahren würde? Im Winter an den Nordkapp? Ich mache ja viel eAbenteuer…aber ich bin schon auf der Islandtour 2014 mit einem neueren TWIKE bereits fast erfroren …
Einige haben die etwas andere Reise meines mobilen Zuhauses mitbekommen.
In Südfrankreich wollte der Maxus nicht mehr anspringen und auch nicht mehr Laden.
ADAC Frankreich hat ihn vor Ort auch nicht helfen können.
Am nächsten Tag wurde der Maxus in die 200 km nächstgelegene Maxus Werkstatt nach Nordapanien abgeschleppt.
Obwohl der dortige Mitarbeiter eine dreitägige Schulung für Elektrofahrzeuge erhalten hat, traute er sich nicht wirklich an mein Fahrzeug ran.
Somit wurde das Fahrzeug nach Norddeutschland abgeschleppt.
Und 8 Wochen später nun endlich die Diagnose: Kabelbrand! Da anscheinend der Querschnitt zu gering wäre – ein klassischer Fall bei den Maxen.
Leider dürfte man auch den Querschnitt nicht einfach vergrößern … wäre viel Aufwand und müsste separat abgenommen werden. Doch jetzt werden die Kabel gelötet und somit ebenfalls optimiert.
Und wenn alles gut geht, fährt er dann wieder nächste Woche 🙂
Auszug als dem wöchentlichen Sonntagsmitteilungen von der Community für die Community.
Community Mitteilung 49:
+++ HABEMUS INVESTOR ? +++
Montag 17:00 Uhr kam eine Pressemitteilung von Sono auf allen Kanälen – Website, LinkedIn, Community-Newsletter, Reuters und sogar als Pflichtmitteilung auf der Börsenseite der SEC.
“Sono Motors unterzeichnet Investorendeal, Mitarbeiter zurückgeholt, Insolvenzverfahren soll aufgehoben werden”
Wir sezieren das mal scheibchenweise:
• Um was geht es?
• Wie sicher ist das?
• Wie geht es weiter?
Die Pressemitteilung klingt naturgemäß sehr positiv – manche dachten schon, das Sion-Projekt würde weitergehen oder “Abschluss des Insolvenzverfahrens” bedeutet, dass alle ihr Geld wieder bekommen und es danach mit Vollstrom weitergeht. Das scheint beides nicht der Fall zu sein. Das Ganze sieht mehr nach einer “sanften Landung” aus. Trotzdem ist ein “Deal” meistens besser als kein Deal.
Im Kern geht es darum, dass Yorkville – ein Hedge-Fund der im Dezember 2022 schon mal 30 Milionen Dollar in Sono investiert hat – Geld bereitstellen will, damit die Solarsparte weiter am Solar Bus Kit arbeiten kann, dem ersten Baustein für die Vision “Solar on Every Vehicle”. Im Artikel des Focus (s.u) steht, dass Yorkville im Oktober 2023 eine Mrd. Dollar in VinFast investiert hatte, also gewissen Bezug zur Elektromobilität hat.
Allerdings ist der Drops noch lange nicht gelutscht. Gefordert werden eine Reihe von Aufgaben, die Sono erfüllen muss – möglichst bis Ende Januar – damit der Deal auch stattfindet. Und die haben es durchaus in sich. Yorkville will alles – Muttergesellschaft und die Sono Motors GmbH – ohne Altlasten. Und einiges betrifft auch uns als Community.
Die erste Aufgabe – den Abschluss 2022 erstellen:
• regaining compliance with its periodic reporting requirements by filing its Annual Report on Form 20-F for the year ended December 31, 2022
Der Abschluss 2022 ist schon länger überfällig und – neben der Insolvenz – einer der Gründe, warum der Handel mit der Aktie ausgesetzt wurde. Der Abschluss muss vorgelegt werden, sonst gibt es keinen Deal. Den Abschluss 2022 zu erstellen hört sich nach keiner großen Sache an, allerdings ist inzwischen Dezember – und es liegt nichts vor.
• Sono GmbH’s insolvency plan becoming legally binding
Der Insolvenzplan muss von der Gläubigerversammlung angenommen werden. Hier spielt die Community mit rein. Noch kennen wir den Plan nicht. Sono hat schon angekündigt, noch im Dezember eine weitere Versammlung abhalten zu wollen. In der Einladung muss dann auch stehen, über was abgestimmt wird, damit man sich vorbereiten kann. Dezember ist schon sehr sportlich angesichts der Fristen und der Feiertage. Und Sono ist nicht dafür bekannt, Termine beim ersten Mal zu halten.
• The withdrawal of Sono N.V.’s application for preliminary insolvency proceedings.
Die Muttergesellschaft muss aus dem vorübergehenden Insolvenzverfahren raus und den Antrag zurückziehen. Der Punkt ist schwer zu bewerten, ohne die Verträge zu kennen. Das Geld fließt erst, wenn die Insolvenz überwunden ist, aber die Insolvenz kann nur überwunden werden, wenn das Geld da ist.
Eine Art, ein Insolvenzverfahren abzuschließen, ist, alle Gläubiger, Anwälte und Berater auszuzahlen. Der andere Weg ist, allen Gläubigern eine Quote anzubieten und zu hoffen, dass diese mehrheitlich angenommen wird. Mehrheitlich bedeutet, dass jede Gruppe zustimmen muss, aber innerhalb der Gruppe eben eine Mehrheit dafür stimmen muss.
In einem Nebensatz wird von einem „Treuhänder“ gesprochen, der einen Teil der Aktien von Laurin und Jona verwalten soll, zugunsten der Gläubiger. Der Plan könnte also eine Teilzahlung beinhalten, und Anteile über einen Treuhänder:
• the companies’ founders, Laurin Hahn and Jona Christians, have agreed to transfer, if so requested, some of their ordinary shares to a trustee to be appointed for the benefit of Sono GmbH’s creditors and some of their ordinary shares and all of their high voting shares to the new members of the management board to be appointed for Sono N.V.
Das ist eine interessante Wendung: So könnte doch noch – zumindest teilweise – das alte Versprechen der Sono Punkte eingelöst werden. Damals – 2018 bis 2022 – wurden den Reservierern Anteile an den zukünftigen Erlösen von Sono versprochen in Form von Sono Punkten. Wer mehr angezahlt hat, bekam mehr Sono Punkte. Als der Sion eingestellt wurde, kam das Rückzahl-Versprechen der Anzahlungsgelder – und die Sono Punkte wurden einkassiert. Jetzt, so klingt es, könnten die Punkte wieder kommen, vielleicht als Ausgleich für einen Verzicht.
+++ WARUM? +++
Die logische Frage ist – wie bekommt Yorkville das eingesetzte Geld wieder zurück? Warum machen die das?
Wer Sono kauft, muss nicht nur den Gläubigern was bieten, sondern auch für 12 Monate die GmbH und das Solar Bus Kit finanzieren. 40 Mitarbeiter plus Entwicklung sind auch ein paar Millionen Euro. Und man hat angekündigt, den Vorstand und Aufsichtsrat der Muttergesellschaft komplett selbst zu besetzen, auch das kostet.
In allen Mitteilungen wird betont, dass genug Geld für das Jahr 2024 gegeben wird. Asti und ich vermuten, dass das eine Bedingung vom Arbeitsamt ist, dass der Laden nicht gleich wieder pleite gehen darf.
Was überhaupt nicht erwähnt wurde, ist der Sion. Daraus kann man schließen, dass das Thema in der nüchternen Zahlenwelt schon gar nicht mehr vorkommt. Und jeder weiß, wenn sich niemand um das Laden der Akkus kümmert, sind die paar Prototypen, die fahren konnten, bald auch nur noch Schrott und nichts mehr wert.
+++ WIE GEHT ES WEITER? +++
Vor einem Monat hat der Insolvenzverwalter alle verbliebenen Mitarbeiter gekündigt, um für die Gläubiger das restliche Geld zu sichern. Jetzt wurde beschlossen, den Geschäftsbetrieb wieder aufleben zu lassen, bei 40 Mitarbeitern gute zwei Millionen Euro pro Monat. Das Angebot von Yorkville muss also gut genug sein, um so eine teure Entscheidung zu treffen. Das gibt zumindest etwas Hoffnung, da der Insolvenzverwalter als höchstes Ziel den Schutz der Gläubiger hat – und dann wird so eine Entscheidung nicht leichtfertig getroffen.
Das Geld von Yorkville für die Sono Solar soll frühestens Ende Januar fließen. Die Leute werden schon jetzt zurückgeholt. Geld scheint ja doch irgendwie da zu sein.
Die Gläubiger erhalten jetzt erstmal eine Einladung zur nächsten Gläubigerversammlung. Und es bleibt mal wieder spannend, ob die Sonos auf den letzten Metern die Aufgaben abarbeiten können.
Ja, da war doch noch etwas. Ein offener Punkt? Nein, viele offene Punkte von meiner Seite, welche ich vorziehe nicht vor Gericht zu klären. Es sei denn, es besteht keine weitere Möglichkeit.
Doch gerne möchte ich auch weitere Gerichtsprozesse mit meinem eigenen Geld bezahlen. Dieses hoffe ich nach dem nächsten Gerichtstermin am 18.12.2023 noch dieses Jahr zu erhalten.
Ja, weiterhin ist das RIVE Maroc Konto gehackt worden … ich habe immer gehofft, dass die andere Seite irgendwann diese Übersprungshandlung zugibt und sich entschuldigt.
Doch bis dato ist das noch nicht geschehen.
Deshalb ist das Rallyevideo bis dato nur HIER zu sehen.
Es wäre dann das Gericht was bezüglich Schadensersatz etc. urteilen müsste.
Hoffen wir, dass es nicht soweit kommen wird und die Vernunft gerade zur Weihnachtszeit wieder Überhand nimmt.
Jemand aus dem Bekanntenkreis meinte letztens, dass es besser wäre meine Behauptungen auch zu belegen.
Das ist immer so ein umstrittenes Thema, da ich ja somit für zukünftige Gerichtsprozesse etwas der Gegenseite preisgebe.
Doch im Allgemeinen habe ich ja ein Interesse an einer friedlichen Lösung.
Da es nicht wirklich einen Gewinner geben wird, möchte ich das Ergebnis gar nicht wissen.
Doch bis dato hat mich dieser Prozess 8000 Euro gekostet und natürlich möchte ich gerne was diesen Prozess angeht so schnell wie möglich schuldenfrei werden.
Mein netter Geldgeber ist nicht so geduldig wie ich. Er möchte endlich wissen wie es ausgegangen ist.
Verständlich.
Das Urteil stand für letzten Freitag fest. Heute habe ich bei meinem Anwalt mal nett nachgefragt.
Irgendwie ist alles schon sehr interessant und aufregend. Wenn es nur nicht so ernst wäre …
In der Welt der Emobilitäts-Startups geht es gerade auf und ab. Während UNU Insolvenz beantragt, scheint es bei Sono Motors einen neuen Sponsor zu geben. Ein Lichtblick?
Die Sono Motors Community bleibt skeptisch jedoch optimistisch.
Anbei bereits die bekannten Fakten:
Solartechnologieunternehmen Sono Motors blickt mit neuen Finanzierungszusagen in die Zukunft
Investorendeal versetzt Sono Motors in die Lage, eine ausreichende Finanzierung für den Geschäftsbetrieb bis mindestens Ende 2024 zu erhalten
Die überwiegende Mehrheit der Mitarbeitenden, denen Ende Oktober im Rahmen des Insolvenzverfahrens gekündigt wurde, ist wieder an Bord
Neustart wird durch ein komplett neues Managementteam der Sono Motors GmbH unterstützt
Sono Motors erwartet, gestärkt aus dem Insolvenzverfahren hervorzugehen, und kann sich nun voll und ganz auf die Verwirklichung seiner Vision „Solar on every vehicle“ konzentrieren
• „Ich glaube nicht daran, Selbst wenn, dann nicht so da der Entwicklungsstand veralter ist und die Frage wäre zu welchen Preis würde das Fahrzeug dann auf den Markt kommen.“
• „Zum Jubeln ist es noch viel zu früh. Aber es ist ein Fünkchen Hoffnung, dass es irgendwann Fahrzeuge gibt, die Solar in der Karosserie integriert haben.“
•“Ich glaube nicht daran, Selbst wenn, dann nicht so da der Entwicklungsstand veralter ist und die Frage wäre zu welchen Preis würde das Fahrzeug dann auf den Markt kommen.“
•“Ich meine, es ist jetzt nur noch um Solarsparte gegangen. Zwar kann man hoffen, dass sich daraus irgendwann vielleicht ein Solarauto entwickelt, aber eben nur hoffen.“
Und anbei einige Meinungen aus der TWIKE Community:
• „Leider gilt das nur für die Solargeschichte, das Fahrzeug ist gestorben…“
Weitere Meinungen dürft ihr mir gerne persönlich oder via Kommentarmöglichkeit zukommen lassen.
Eigene Anmerkung: Toll, dass Mitarbeiter zurückgeholt werden. Vielleicht auch bei TWIKE? 🙂
Autsch! Am vergangenen Donnerstag hat Unu den Antrag auf Insolvenz gestellt.
Wer oder was ist Unu?
Uni begleitet mich schon seit Beginn meiner „Karriere“ bei TWIKE. Der eRollerhersteller kam bereits als eine der ersten 2013 auf den Markt.
Laut electrive.net haben folgende Gründe zu dieser Entscheidung geführt:
• gestiegene Material- und Transportkosten
• höhere operationelle Kosten
• stark eingebrochene Nachfrage im Zuge der Inflation
Anbei die Botschaft von Unu an seine Community:
Ich drücke ganz fest die Daumen, dass es bei ePionier UNU nicht nur weitergeht, sondern eine positive Kehrtwende eintritt. Die Mobilitätswende benötigt weniger Autos. Viele Strecken können mit eBike oder eRoller zurückgelegt werden.
Denn in der Tat gab es bereits im Jahre 1998 sechs ePioniere, welche mit einem TWIKE von Bern zum Nordkapp und zurück unter der Leitung von Francois Loeb fuhren.
Die Betonung liegt hierbei auf 1998! Ohne Ladeapps, Ladestationen etc.
Heutzutage ist die Ladeinfrastruktur vorhanden, auch ist die Reichweite der bis noch 2019 produzierten TWIKE 3 mittlerweile erheblich höher.
Aber hier reden wir von einer Tour im Winter innerhalb der Nordkapp eChallenge Tour, organisiert von Peer. Während die RIVE Maroc es eher in die Wärme zieht, engagiert sich Peer seit Jahren die Nordlichter und tolle verschneite Gegenden den Elektrofahrern anzubieten.
Nordkapp in Winter kann sehr kalt werden. Es gibt bereits einige TWIKE Piloten, welche in den gemäßigten Breitengraden ihr TWIKE im Winter nicht bewegen.
So ganz kann ich es mir immer noch nicht vorstellen.
Doch ist bei dieser Challenge bereits ein Kyburz mitgefahren … deshalb lasse ich mich gerne positiv überraschen und drücke die Daumen und versende immer gerne ein paar Sonnenstrahlen.
Ihr habt Fragen an das Team? Gerne in die Kommentare, denn das Team liest mit 🙂
Wie bereits beschrieben ging es mir letztes Wochenende nicht gut. Denn laut meiner beiden Anwälte wurde mein Vorschlag der Einigung von der Gegenpartei abgelehnt.
Doch dann wurde das Gerichtsurteil am Montag auf den morgigen Freitag verschoben.
In meinem letzten Blogartikel zu diesem Thema sah ich das Glas weiterhin halbvoll. Denn vielleicht ergäbe sich doch noch einer Einigung durch diese Verschiebung.
Von der anderen Seite gab es jedoch kein weiteres Angebot. Ich selbst bat meine Anwälte erneut ein Angebot auszuarbeiten.
Leider scheint nur mir etwas an einer konfliktfreien Geburt des TWIKE 5 zu liegen. Es wäre schade, falls das TWIKE 5 irgendwann das Licht erblicken würde, es unter diesen Zerwürfnissen passieren würde. Das TWIKE 5 sehe ich weiterhin als Friedensbotschafter zwischen ehemaligen Gesellschaftern, den Schweizern Gründern aber auch einigen TWIKE 3 Piloten, die sich mit dem neuen Projekt abgewendet haben als auch meine Person. Denn auch dem TWIKE 3 könnte es im Image weiterhelfen, wenn der Bruder es ebenfalls auf die Straße schaffen würde.
Und eine Spur weitergedacht: Nach dem Scheitern des Startups Sono Motors würde es auch der Startup Szene einen Aufschwung geben könnten.
Und last but not least braucht es eben auch weiterhin eine Diversität an elektrischen Kleinfahrzeugen.
Mit folgendem Vorschlag meiner Anwälte habe ich mich einverstanden erklärt. Jetzt muss nur noch die andere Seite es annehmen bzw. das Gericht diese möglicherweise kurzfristige Einigung noch vor dem morgigen Urteil genehmigen.
Vielleicht besteht ja sogar die Möglichkeit uns noch etwas mehr Zeit zur Einigung zu geben?
Mit Ihrem Einverständnis würden wir folgenden Vergleichsvorschlag unterbreiten:
Die Parteien verpflichten sich zur Durchführung eines Mediationsverfahrens.
Mit Beginn des Mediationsverfahrens verpflichtet sich die Verfügungsbeklagte, die Beiträge über die Verfügungsklägerin auf dem Blog https://twikingfuture.blog offline zu stellen und keine weiteren Beiträge über die Auseinandersetzung zwischen den Parteien zu veröffentlichen.
Im Gegenzug verpflichtet sich die Verfügungsklägerin, die Gerichtsgebühren sowie die anwaltlichen Kosten der Verfügungsbeklagten in Höhe einer 1,3 Verfahrensgebühr, einer 1,2 Terminsgebühr sowie einer 1,0 Einigungsgebühr anhand eines Streitwertes von 30.000 € zu tragen. Die Verfügungsklägerin verzichtet auf Stellung eines Kostenantrags. Die Kosten sind binnen einer Woche nach Zustandekommen dieses Vergleichs zu zahlen.
Die Parteien sind sich einig, dass mit Abschluss dieses Vergleichs alle wechselseitigen Ansprüche der Parteien im Zusammenhang mit dem streitgegenständlichen Sachverhalt, gleich ob bekannt oder unbekannt, für die Gegenwart und Zukunft, abgegolten und erledigt sind.
Nach Abschluss des Vergleichs erklären die Parteien den Rechtsstreit vor dem Landgericht Marburg mit dem Az. 7 O 105/23 übereinstimmend für erledigt.
Anmerkung: Nach einer längeren Durststrecke wurden heute erneut wieder drei weitere Anzahlungen veröffentlicht. Ein gutes Zeichen?
Nachtrag zum obigen Vorschlag:
Hier verstehe ich es so, dass das nicht den Prozess um ausstehende Gehälter am 18.12.2023 betrifft!
Weiterhin ist von mir eine Auszeit anvisiert bis zum Start des TWIKE 6.
Während dieser Auszeit soll eine regelmäßige Mediation stattfinden können und beide Parteien werden ihr bestmögliches tun, damit ein Start des TWIKE 6 (10.000 Fahrzeuge) überhaupt stattfinden kann.
In der Mediation sollen Gründe für den Konflikt ausgearbeitet werden als auch mögliche Ansätze für eine potenzielle erneute Zusammenarbeit ab Start des TWIKE 6.
Denn nur eine Mediation kann nachhaltig genau das hier nicht nur verändern, sondern auch eine Prävention für das zukünftige hoffentlich wachsende Team einläuten.
Gestern war ein aufregender Tag. Denn es sollte ja das Urteil im „200.000“ Euro bzw. sogar wie von der Gegenseite angedroht einer Gefängnisstrafe gefällt werden. Selbst der Datenschutzbeauftrage von Hessen sei von der Gegenseite einbezogen worden sein.
Das war dann der Punkt, an dem meine Arbeitsrechtlerin diesen Fall an die Medienexperten abgab.
Kurzum, der Prozess war genau an einem Tag vor meinem Ironman. Was für eine Story! Und auch während des Prozesses wurden wir dazu motiviert uns außergerichtlich zu einigen, ansonsten würde am 20.11.2024 ein Urteil gefällt werden müssen.
Von der Gegenseite kam lediglich das Angebot mir meine Anwaltskosten zu bezahlen, wenn ich aufhören würde in meinem Blog über Arbeitsgerichtsprozesse zu schreiben.
Das ist natürlich keine nachhaltige Lösung im Sinne des TWIKE 5. Denn es bestehen ja noch weitere wichtige Prozesse. Eine nachhaltige Lösung wäre die von der Gegenseite 9! Mal versprochene Mediation einzugehen, damit ich erstmal überhaupt darüber informiert werde was eigentlich los ist und wie es zu diesem „Ghosting“ seitens des Arbeitgebers kommen konnte. Es ist doch auffällig nicht normal, dass nach zehnjähriger Mitarbeit man lediglich per Zweizeiler über eine Kündigung ohne Grund informiert wird. Und das ohne vorab die Abwicklung von Afrika nach Europa etc. besprochen zu haben. Alles sehr mysteriös.
Kurzum, keiner gibt auf das Angebot des anderen ein. Somit war klar, dass ich gestern das Urteil mitbekommen würde.
Und da ich gestern Abend noch ein wichtiges Training hatte, wollte ich mein Postfach erst am Abend öffnen. Doch der Abend war einfach nicht passend dafür gestern Abend.
Heute Vormittag fiel mir dann auch noch alles mögliche ein, was ich stattdessen tun könnte.
Und dann habe ich es endlich geschafft. Kurz und schmerzlos, Postfach öffnen, die Mail vom Anwalt kam heute morgen rein.
Das Urteil wird auf Freitag verschoben!
Das Glas sollte immer halbvoll sein!
Also doch noch weitere Tage um eine nachhaltige Lösung zu finden?