IRON WOMAN??

In der Tat trainiere ich bereits seit einiger Zeit auf meinen ersten Ironman70.3, welcher bereits am letzten Wochenende diesen Monats stattfindet.

Eifrige Blogleser wissen bereits, dass ein Gerichtstermin mit Anwesenheitspflicht kurzfristig auf genau einen Tag zuvor verschoben wurde. Irgendwie mit Flugzeug und Nachtzug eventuell zu managen. Ein Stress, welcher natürlich vor einem Ironman zu vermeiden ist.

Dieser eine Prozess hat mich weitere 8000 Euro gekostet. Einige fragen mich mittlerweile privat ob ich irgendwo eine Goldquelle gefunden hätte, da ich ja nicht nur mich selbst sondern auch die 6 !!!Gerichtsprozessen in den letzten 1.5 Jahren finanziert hätte plus eine größere Zahn-OP.

Kurz dazu: Nein, habe ich leider noch nicht gefunden. Deshalb möchte ich das Wort Ironwoman auch nicht nur auf den gleichnamigen Triathlon auslegen.

Tatsächlich kämpfe ich mich finanziell durch und schaffe es auch nicht ohne Hilfe anderer. Seid 1.5 Jahre lebe ich in meinem Bus, habe also kaum Mietkosten. Stattdessen Stromkosten :-). Dafür habe ich aber ein ganz neues Lebensgefühl entdeckt und schlafe teilweise an den schönsten Plätzen mitten in der Natur und wir (die Hundies und ich) haben die beste Zeit. Ich möchte es nicht missen und weiß, dass ich es gerne bis zum TWIKE 6 gerne so weitermachen würde.

Denn eifrige Blogleser wissen ebenfalls, dass ich weiter an meinem Herzensprojekt hänge und es auch auf jeder Veranstaltung unterstütze und ich voller Hoffnung bin, dass sich bei Erfolg des TWIKE 5 auch auf der Ebene der Geschäftsführung etwas ändern wird. Denn um die geplanten 10.000 TWIKE 6 auf den Markt zu bringen, benötigt es nicht nur den gesamten europäischen Markt, sondern auch den Einstieg in die USA. Diesen Posten als „Auslandskorrespondentin“ hat man mir seit Beginn wie eine Karotte vor meine Nase gehängt und mit meinem Studium als auch den vielen Jahren Auslandserfahrung plus Fremdsprachenkenntnissen sehe mich mich weiterhin als geeignete Person hierfür.

Zurück zur Ironwoman und dem ?.

Das erste Fragezeichen entstand durch den verschobenen Prozess.

Das zweite ? entstand durch meine aktuelle blockierte Situation, welche einige von Euch bereits mitbekommen haben.

Darüber schreibe ich gleich im nächsten (Korrektur übernächsten) Artikel.

30 days before the race

Mein erster Ironman 70.3 steht an. Fast täglich 1-2 Stunden radeln, laufen oder schwimmen. Eine wichtige Ressource bisher für mich um den bereits 1.5 Jahre lang andauernden Gerichts-Marathon mit meinem Arbeitgeber durchzuhalten.

Und dann das: Der letzten Montag stattfindende Prozess wurde genau einen Tag vor meine Ironman Premiere verlegt.

Und nun? Irgendwie trotzdem beides versuchen? Theoretisch gäbe es am Freitag Nachmittag einen Flug von Deutschland nach Marrakesch. Dort dann schnell in den Nachtzug und dann am nächsten Morgen in das Ironmawochenende stürzen …

Regenerationszeit vor solch einer sportlichen Leistung sieht anders aus.

Mal schauen was mein Anwalt vorschlägt. Persönliche Präsenz ist eigentlich ein Muss und auch ich würde gerne den Richtern persönlich meine Seite darstellen. Es ist der 6. Prozess. Für diesen bin ich bereits 8000 Euro in Vorkasse getreten – der bisher teuerste Prozess – auch für meinen Arbeitgeber. Dessen Anwalt hat mir gleich zu Beginn seine Rechnung von 4000 Euro zukommen lassen. Richtig gelesen. Sein Anwalt wollte, dass ich seine Rechnung bereits vor dem Prozess begleiche. Sachen gibt es die glaubt man nicht. Ein Versuch seinerseits war es wert, nur hat es bei mir nicht geklappt.

Umso wichtiger ist nun eine erfolgreiche Verteidigung. Doch auch dann wird die TWIKE Community für die Anwalts- und Prozesskosten der TWIKE GmbH aufkommen müssen. Das tut weh und es ist nicht der von mir gewählte Weg.

Einen ähnlich „verkorksten“ Fall gibt es ebenfalls gerade in meiner näheren Umgebung. Trotz anfänglicher Mediation wird jetzt doch der Gerichtsweg genommen. Erinnerungen werden wach. Schade, dass wir soviel Geld für Anwälte und Gerichte ausgeben, anstatt einfach mal solange in einem Raum zu reden bis eine Lösung unter Erwachsenen gefunden wird.

Behind the scenes – kein erfolgreicher Ladetag und trotzdem happy.

Das aussergewöhnliche TRIKE.

In der Tat muss es nicht immer ein PKW sein.

Gerade in den größeren Städten gibt es mittlerweile eine besser ausgebaute Rad-Infrastruktur.

Sind wir nicht doch meistens alleine mobil unterwegs? Zumindest die Hälfte von uns?

Auch andere Trikes versuchen es nun in diese Nische. Heute wurde ich auf Helikon e aufmerksam:

Hier liegt der Fokus unter anderem auf dem „Kofferraum“.

Ich gehe davon aus, dass wir zeitnah anfangen müssen über unsere individuellen CO2 Emissionen in kg nachzudenken bzw. auch zu handeln…

Was denkt ihr über das Helikon? Hat was! Doch mit mehreren größeren Hundies bleibt mir trotzdem „nur“ mein Van bzw. mein Herzentrike mit Anhänger …

September News für Freunde des TWIKE.

Aber klar doch! Und sogar gleich zwei Mal. Und nein, das Newsletter-Problem wurde weiterhin nicht geregelt. Da ich annehme, dass weitere Personen den Newsletter trotz Anmeldung nicht erhalten, fasse ich hier gerne regelmäßig zusammen. Denn ich weiß doch wie sehr viele nach jedem Tropfen bzw. kleinsten Schritt Richtung Serienstart gieren.

Da leiste ich heute gerne meinen Beitrag. Freudige Menschen sind einfach immer gut um einen herum zu haben 🙂

Am 6. September lag mir bereits der Newsletter vor, weitergeleitet durch TWIKE Freunde. Und dennoch habe ich ihn hier nicht erwähnt. Warum nicht? Da ich nichts positives herauslesen konnte und ich es nicht über das Herz brachte Euch erneut mitzuteilen, dass der Serienstart nun zum x plus xten Mal wieder verschoben wurde.

Das ist in der Tat nicht nur ein roter, sondern auch ein sehr wunder Punkt bei mir. Wie oft habe ich selbst seit 2014 für den Start im Folgejahr daran geglaubt und konnte es auch überzeugend an Euch vermitteln. Und jedes Mal habe ich meinen bis zum Serienstart in 2014 geplanten Marokkoaufenthalt um ein weiteres Jahr verlängert…und im Endeffekt führte mein Weg im Anschluss zum Arbeitsgericht. Doch alles in meinem Blog beschrieben.

Zurück zu den „News“. Wird denn auch beschrieben warum es zu einer erneuten Verzögerung kam? Ja, und die Begründung ist nicht überraschend:

Es sind mal wieder die Finanzen. Nur knapp 200 Vorbesteller haben erst 20.000 Euro anbezahlt. Das reicht bei Weitem nicht aus. Deshalb gab es Ende August einen Live-Chat, den jedoch leider nur knapp 80 Personen zu dem Zeitpunkt angeschaut haben. Trotz anscheinend weiterhin mangelnden Interesses (selbst beim TWIKE 6 sind es noch nicht einmal 2000 Interessenten auf die geplante Anzahl an 10.000 TWIKE 6), wird weiterhin darauf gehofft, dass weitere 300 Reservierer auf 20.000 Euro aufstocken.

Gibt es eigentlich einen Plan B? Ja, erneut weitere zeitliche Verzögerungen:

Hier warten einige Anzahler bereits gespannt auf das Update.

Doch ich möchte Euch ja heute eine kleine Freude machen.

Die gute Nachricht: Der Prototyp rollt! Geschäftsführer M. Möscheid hat es geschafft durch eifriges Pedalieren ihn in Bewegung zu setzten.

Richtig. Das Getriebe funktioniert bis zum heutigen Tag noch nicht.

Deshalb gab es heute ausnahmsweise mal eine zweite monatliche Benachrichtigung in Kurzform.

Seit heute Mittag funktioniert nämlich das Getriebe. Beziehungsweise fehlt noch der Anschluss des Hauptbremszylinders.

Es fährt aber es bremst noch nicht. Ob das gelungene Bremsen wohl die Oktober News werden?

Ihr seht, es geht eher voran als Stillstand bzw. Rückstand. Zumindest wünschen wir uns das aus den Zeilen richtig herausgelesen zu haben.

Doch weiterhin machen einige die ausbleibende Finanzierung graue Haare.

Aber hey, es ist mal wieder Quartalsende! Das bedeutet, dass zumindest die Investoren des letzten Crowdfundings zeitnah wieder Zahlen sehen werden.

Anmerkung: Diesen Monat gab es weitere 4 Vorbesteller. Da geht noch was!!!

Ein weiterer LEV. Topolino ist nun bestellbar.

Na, und wer hat’s erfunden? Natürlich die Italiener. Der Fiat Topolino wird es laut Angabe des Herstellers im Januar 2024 in die Serienproduktion schaffen und ist nun bereits in Italien für einen Preis kleiner 10.000 Euro zu bestellen. In 2024 soll er ebenfalls auch in Deutschland bestellbar sein.

Ähnlich wie die Fahrzeuge AMI und eRocks beträgt seine Höchstgeschwindigkeit 45 km/h mit einer Reichweite von 75 km.

Korrekt, das ist nicht die gleiche Nische wie der bereits verkaufte Microlino und das angekündigte TWIKE.

Doch wer nur für wenige km etwas Fahrbares zum Einkaufen und Co benötigt und CarSharing oder Lastenrad nicht in Frage kommt, der darf sich über die Erweiterung der 45 km/h Fahrzeuge freuen. Und auch bereits ab 16 Jahren fahrbar.

Weitere ausführliche Informationen bei electrive.net

Anmerkung: Es wird ihn auch in der offenen Variante geben:

Gerichtstermin am Montag findet NICHT statt.

Was für ein Leben! Nach über 500 km bin ich nun erneut in Marburg. Doch der Gerichtstermin wurde kurzfristig erneut verschoben.

Und so wie es halt mal so läuft! Auf den 27.10.2023! Und am 29.10.2023 findet mein erster Ironman70.3 statt. 3000 km entfernt!

Schwimm, Schwimm, Schwimm – noch 5 Tage bis zum Prozess?

Ob ich relaxed bin? NEIN!

Heute wieder ein Tag im Sinne des kommenden Prozesses verbracht. Wirklich nur noch 5 Tage? Theoretisch ja, praktisch unsicher!

Denn weiterhin ist der Termin unsicher bezogen auf die Anwaltsseite.

Der 25.09 ist allerdings in meiner Vanlife-Route fest eingeplant. Aktuell bin ich auf dem Weg in den Norden und werde zeitnah in Marburg eintreffen.

Vanlife und Schwimmbad – eine top Kombination. Nicht nur was das Duschen oder das Ironman70.3 Training angeht. Ohne den Sport hätte ich nicht die notwendige Balance für dieses in meinen Augen nicht notwendige und sehr kostspielige Drama. Kostenpunkt für diesen Protess: Zwischen 6000 und 10.000 Euro! Und nein, ich habe die ausstehende Gehälter plus Urlaubsgelder immer noch nicht erhalten.

Und morgen steht bereits die nächste Prozessbesprechung an. Es geht um die mir bereits gerichtlich zugesicherte 7 Jahre Scheinselbständigkeit und den damit einhergehenden Sozialversicherungsbetrug. Auch hätte ich natürlich 7 weitere Rentenjahre. In meinem „Alter“ bis dato nur drei Jahre offiziell gearbeitet zu haben liest sich nicht nur unglaubwürdig, sondern ist es auch.

Dabei wünsche ich mir aktuell nur Ruhe und Frieden, die versprochene Mediation und den Zugang zu meinen Firmenhunden.

Und das alles nur weil wir aus einer Mücke einen Elefanten gemacht haben, bzw. 10 Jahre kein Urlaub genommen und ohne viel Erfolg durchgearbeitet haben.

Ist es das wirklich wert? Nein! Aber wenn die Arbeit zur Leidenschaft wird … und es irgendwann keinen Weg zurück mehr gibt … denn wenn ein Projekt nicht aus eigenen Finanzen gestemmt werden kann, sondern nur von einem Monat in den nächsten durch die Finanzierung seitens der Community funktioniert, dann entsteht eine Menge Druck in Kombination mit Verantwortung und moralischer Verpflichtung. All dies habe ich sehr ernst genommen und die jährlichen Verschiebungen seit 10 Jahren taten mir und anderen nicht gut.

Jahrelang immer wieder das Projekt gegen Kritiker verteidigen … das zehrt an der Substanz.

Und irgendwann hat der Sport alleine nicht mehr ausgereicht. Denn auch Abwechslung und soziale Kontakte sind wichtig und vor allem während der Coronazeit ein großer Mangel gewesen.

Ich habe bereits in vier Gerichtsprozessen gegen mich erfolgreich verteidigt. Nummer 5 schaffe ich auch noch. Bin sehr optimistisch und zuversichtlich und hoffe sehr, dass der Termin am 25.09 eingehalten werden kann.

Danke an Euch alle für die Unterstützung in den letzten 1.5 Jahren.

P.S: Heute stand innerhalb des Ironman70.3 Intervall Training an. Bei beruhigender Musik konnte ich hierbei Abschalten. Bereits 30‘Minuten Schwimmen freut das Wohlbefinden.

Prozess-Marathon geht weiter! Nächster Gerichtstermin: 25.09.2023. Countdown läuft.

Und dieses Mal geht es zum Landsgericht nach Marburg.

Und nein, das ist immer noch kein von mir initierter Rechtsstreit. Es ist das 5. Mal, dass ich mich verteidigen muss. Zuvor habe ich mich bereits 4 Mal erfolgreich verteidigt. Jeder versuchte Prozess gegen mich wurde eingestellt. Auf den Anwaltskosten blieb ich allerdings sitzen.

Nun also nochmal Geld in die Hand nehmen für diesen Prozess. Habe ich getan, doch der Anwalt der Gegenseite war fleißig in den letzten Tagen und hat das Thema Medien und Kommunikation ziemlich aufgepuscht. Nach einer Anzeige beim Hessischen Datenschutzbeauftragten wurde es meiner Arbeitsrechtlerin zu komplex. Mit meinem Einverständnis legte sie kurzfristig das Mandat nieder. Und ich sehe es aktuell nicht ein noch mehr von meinem eigenen nicht vorhandenen Geld zu meiner Verteidigung auszugeben.

Das macht den Anwalt der Gegenseite nun bereits nervös. Da immer noch kein neuer Anwalt von meiner Seite ihm bekannt ist, fürchtet er nun eine weitere Verzögerung im Prozess. Interessant!

Denn auch ich hatte geglaubt, dass mein angemahntes fehlende Gehalt pünktlich bezahlt wird.

Alle Erfahrungen, welche ich mit den Anwälten der Gegenseite gemacht habe sind bisher ziemlich erschreckend gewesen. Doch laut meiner Anwältin ist diese Art von Anwalt eher nicht die normale Art und Weise mit der Gegenseite umzugehen. Anstatt professionell sachlich zu bleiben wird hier oldschoolmässig der Weg der Einschüchterung gegangen. Dieser scheint bei mir nicht zu funktionieren …

Ich gebe Euch mal einen Einblick:

Das ist mittlerweile bereits die zweite Haftdrohung. Martin hatte bereits einer Bekannten von mir ausrichten lassen, dass wenn ich aus Marokko zurückkommen würde, mich die Grenzpolizei festnehmen würde. Mein Anwalt lachte damals nur und behielt nicht nur Recht, sondern hat mich auch erfolgreich verteidigt.
Oldschool Methode. Rot und in Fett. Seriöse Anwälte brauchen das nicht.
Das Thema finde ich interessant. Vielleicht kann ja im gleichen Zuge geklärt werden, warum mein FB Konto gehackt wurde als auch der YouTube Kanal. Spannend! Schade nur, dass hier das Geld der TWIKE Community verwendet wird.

So, genug für heute. 90 km Radln stehen an.

Euch noch einen schönen Sonntag.

Ozapft is!

Obwohl die Hälfte meiner Verwandschaft aus Bayern kommt, kann ich mich nicht erinnern jemals auf dem legendären Oktoberfest gewesen zu sein.

Wie es der Zufall mochte, war ich jedoch genau am heutigen ersten Eröffnungstag in der bayrischen Hauptstadt.

Genau, wer eifrig meinen Blog liest, weiß bereits, dass Samstags nicht das Sams kommt sondern der Parkrun ruft. Gerade aus dem schönen Südtirol zurückkommend, lag heute der Münchner Parkrun am Westpark auf meiner Route. In Special Edition versteht sich:

Und die vegan runners finden sich ebenfalls:

Und Punkt 12 zum Anstich des Bierfasses habe ich ein weiteres Solarpanel abgeholt, welches ich 30 Minuten zuvor auf Kleinanzeigen gefunden habe:

Somit habe ich für mich heute ein weiteres Vanprojekt ozapft: