Ein möglicher „Nachfolger“ des TWIKE?

Wiederholt sich nochmals eine innovative Schweizer Mobilitäts-Geschichte?

Bild: @Mojo

Das TWIKE wurde an der ETH Zürich erfunden – und nun stammt eine ähnliche Idee ebenfalls aus der Schweiz. Dieses Mal ist es allerdings eine schwimmende Version.

Hierbei handelt es sich um ein echtes Sportboot. Durch aktives Mittreten kann die Reichweite verlängert werden. Wer aber keine Kraft mehr hat oder nicht verschwitzt ankommen möchte, kann einfach die Füße hochlegen und sich treiben lassen.

Das Boots – Projekt steht noch in den Startlöchern und ist auf Investorensuche. Das Boot soll um die 40.000 Euro kosten.

Das Schweizer TWIKE hat sich in den 90er Jahren größtenteils über Anzahlungen künftiger Besitzer finanziert. Leider war diese Schweizer Erfindung vor seiner Zeit und musste nach einigen Jahren Insolvenz ankündigen.

Ob das „schwimmende TWIKE“ nun zur richtigen Zeit auf den Markt kommen wird? Ich drücke die Daumen und teile gerne diese Info in meinem Blog.

Weitere Informationen im folgenden Artikel:

https://floatmagazin.de/boote/das-trimm-dich-boot-mojo-boat/

Anmerkung: Das TWIKE wird seit 2019 nicht mehr gebaut. Hier hat sich ein Fehlerteufel eingeschlichen m. Allerdings wird an einem neuen Konzeptfahrzeug/ Prototyp bereits seit 2009 gearbeitet.

Electric Social Ride – Second Life for Running Shoes.

Viele Läufer kennen das Problem. Auch teure Markenturnschuhe laufen sich immer zu schnell ab. Teilweise empfehlen die Hersteller lediglich eine „600 km Reichweite“. Natürlich nutzen die meißten Läufer diese für mind. 1000 km doch dann nimmt auch das Profil deutlich ab. Viele geben den Schuhen eine „Lebensverlängerung“ als Alltagsschuh, bei anderen wird er sofort entsorgt.

2022 bin ich zum ersten Mal den Sahara Trail in Zagora mitgelaufen und habe Organisator Lahsen Ahansal, mehrmaliger Gewinner des legendären Marathon de SABLE Event persönlich kennengelernt. Er selbst wurde vom Schafehütendem Kind zum Läufer, doch das Schuhwerk war immer ein Problem.

Lahsen erzählte mir von seiner Vision durch seine Laufveranstaltungen auch den lokalen Kindern eine Alternative zu geben. Diese orientieren sich allerdings wieder an den Eltern. In der Tat ist in der ländlichen Bevölkerung Marokkos noch kein gravierender Bewegungsmangel wie in unseren Breiten ausgebrochen. Doch auch bei den Jugendlichen ist das Zeitalter des Handy angebrochen. Lahsen wünscht sich, dass eine lokale Läufer-Community in seiner Heimat heranwächst. Sein Beitrag: Seine Laufveranstaltungen mit ermäßigten Preisen für die lokale Bevölkerung. Doch die Schuhe sind ein wahres Problem!

Das habe ich mir gemerkt und kurzerhand eine Schuhchallenge ausgerufen – es kam zu einer unerwartenden Reaktion in der Laufcommunity.

Nun habe ich ein Berg voller gut erhaltender Markenschuhe und Lahsen kann deren Ankunft in der Sahara kaum erwarten.

Für mich war es nicht viel Aufwand – für die Spender ebenfalls nicht. Der Nutzen hoffentlich groß. Ein erster Versuch – bei Gelingen zu wiederholen .

Vielen lieben Dank auch an Dietenbach Parkrun:

Das war EcoDolomites 2024

Alle Jahre wieder – seit 15 Jahren – findet eines meiner Favoriten Emobility Events statt: Die Ecodolomites im schönen Südtirol!

Dieses Jahr hat es mich besonders gefreut, dass auch einige elektrifiziertes Frauen als auch Teilnehmer des Emobil Clubs Marburg und TWIKE 5 Anwärter den Weg nach Bozen gefunden hatten.

Auch sind ein ehemaliges RIVE Maroc Team und drei Teams der aktuellen Edition in Bozen erschienen. Ein gemeinsames Bild haben wir leider verpasst.

Wiedersehen macht Freude – die Ecodolomites hat neben interessanten Vorträgen auch eine internationale Community zu bieten.

Wie jedes Jahr finden vor und nach dem Vortragstag gemeinsame Ausfahrten in tolle Ecken der Dolomiten statt:

Dieses Jahr erzeugte das Wetter am ersten Tag dramatischere Bilder. Am Tag 2 und 3 kam dann der blaue Himmel wieder hervor.

Bei Start des Ausfluges:

Und im Anschluss:

Am Eventtag erwartete uns das folgende Programm:

Auch ein Prototyp hat es geschafft nach Bozen zu gelangen. Nächstes Jahr gibt es eventuell ein Update auf eine gesteuerte elektrische Mähmaschine. Jedes Jahr verunglücken noch Bauern durch Abrutschen bei den zahlreichen steilen Hängen.

Veranstalter Daniel und sein Team haben erneut ein tolles Event auf die Beine gestellt, erstmals mit Tesla Testfahrten und einer Abenddisco:

Bozen hat übrigens seit diesen Sommer mehrere Tesla Supercharger erhalten, aber auch die Parkfläche der Messe Bozen wurde mit noch mehr Lademöglichkeiten ausgestattet. Eine top Infrastruktur für weitere spannende elektrifizierende Events.

Und wie bereits letztes Jahr durfte ich am Kalterer See meinen 25+ Geburtstag feiern.

Happy dogs – happy me:

Und die Rückfahrt ging abenteuerlich über den Pass:

Wieder in Deutschland angekommen ist der Winter bereits angekommen:

Perfektes Timing des 15. Ecodolomites!

Fahre niemals schneller als Dein Schutzengel fliegen kann.

Wenige Sekunden können das Leben verändern. Eine alltägliche Situation reicht aus – wie zum Beispiel eine Ortsdurchfahrt.

Ich sehe bereits das Ortsschild und dann passiert es. Das Auto vor mir möchte in allerletzter Sekunde abbiegen … eigentlich war der Fahrer schon am Ziel vorbei. Und dann seine Vollbremsung.

In dem Moment hat mein Autopilot übernommen, von dem ich bisher nichts wusste. Anstatt eine Vollbremsung hinzulegen und dennoch in das Auto vor mir zu knallen, riss mein Autopilot innerhalb von Minisekunden das Lenkrad rum. Ich wusste überhaupt nicht wie mir geschah.

Und dann sah ich warum das Auto vor mir nicht abgebogen hatte, sondern ebenfalls eine Vollbremsung an den Tag gelegt hatte. Es kam ein Auto auf der Gegenseite.

Mein Autopilot konnte nichts mehr tun. Doch nun sprang der Autopilot des entgegengefahrenen Autos ein. Dieser riss ebenfalls das Lenkrad rum und alle drei Fahrer hielten wohl in diesem Moment den Atmen an und die Ohren auf.

Nichts! Alle Autos fuhren weiter. Kein Zusammenknallen.

Ich zitterte und bedankte mich mehrfach bei meinem Schutzengel.

Ich wäre mit 40 km/h in ein mind. 40 km/h schnelles Fahrzeug reingefahren. Je mehr ich darüber nachdenke, desto seltsamer wird es.

Danke lieber Schutzengel!

Und wieder ein Kleinwagen weniger. Wiedersehen macht Freude!

Bild: cleanelectric

Artikel: https://www.electrive.net/2024/08/24/renault-nimmt-twingo-electric-aus-dem-programm/

Schade. Und hier die Begründung:

Aber hier der Lichtblick:

Artikel: https://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/renault-billig-e-auto-twingo-china/

2026 soll es das nächste Modell geben. Für unter 20.000 Euro.

Ich für meinen Teil bin immer sehr vorsichtig bei zeitlichen Ankündigungen und erst recht bei Preisangaben. Erst ein Waiblinger Fahrzeughersteller konnte mich positiv diesbezüglich überraschen.

Ob VW wohl andere Pläne hat ?

Transplantatkontrolle

2017 – mein Augen – Schicksalsjahr.

Neben täglichen Medikamenten steht mindestens einmal jährliche eine Kontrolle in der Klinik an.

Was auch immer 2017 zu meinem Transplantat geführt hat – es weiß keiner. Aber ich blicke mit Stolz als auch Erfurcht auf den Kampf zurück, den ich geführt habe, um diesen Einschnitt in meinem Leben zu vermeiden.

Erst heute hat ein guter Freund von mir gesagt, dass es eine hilfreiche Lebenserfahrung ist, wenn man so eine Zeit hinter sich hat. Denn man weiß, dass es weitergeht – immer.

Ich habe damals mindestens drei Monate im Krankenhaus verbracht – ich wollte weiterkämpfen und die Ärzte haben mich lassen. Solange ich es mit den Schmerzen aushalten würden, waren Sie bereit mich im Kampf zum Erhalt des kleinsten Organs – der Hornhaut – zu unterstützen.

Doch es benötigt in solch einer Situation auch weitere Unterstützung. Denn ich habe auch Hunde.

Die Gegenseite mit der ich seit zwei Jahren vor Gericht stehe, hat hier im Jahre 2017 ausgeholfen. Meine Hunde durften in der Firma wohnen und anstatt zwei Hunde führte er nun vier Hunde aus.

Im Gegenzug arbeite ich aber mit Schmerzen und einem Auge auch weiter vom Krankenhausbett. Denn würde ich nicht weiterarbeiten, müsste er meinen Part übernehmen. Es war immer ein Geben und Nehmen zwischen uns beiden bündig mir und der TWIKE GmbH. Allerdings immer am Kipppunkt der Balance. Doch wir waren ein eingespieltes Team. Dann kam Covid und der finanzielle Druck wurde zu hoch – das „Bäng Drama“ begann und ist leider immer noch nicht zu Ende.

Ich sitze gerade hier in der Klinik und habe dieses Flashback. Ich saß hier auch bereits mit einem unserer Kunden aus Amerika. Es war alles eins, es war eine wahre Community, welche nicht nur im Geschäftlichen stattfand.

Ich ging mit mulmigen Gefühl zu dieser jährlichen Kontrolle. Denn immer öfter erschrecken Personen bei meinem Anblick. Ich selber merke es nicht wenn mein rechtes Auge blutunterlaufen ist. Es sind die Gegenüber, welche mich ansprechen.

Umso erleichterter bin ich nun, dass mein Transplantat auch nach sieben Jahren noch in top Form ist. Es war eine Notfalltransplantation. Sprich in 2017 ging es auf einmal nicht mehr mit den Schmerzen, so dass die Gegenseite mich nachts von Marburg in die Freiburger Uniklinik fuhr und ich sofort ein Nottransplantat erhielt. Also ein Transplantat ohne Warteliste, was nicht auf meine eigenen Bedürfnisse angepasst war. Aber alles gut.

Zu dem immer häufiger blutunterlaufendem Auge gab es Entwarnung. Durch die tägliche Tropferei ist das Gewebe in meinem Auge empfindlicher. Bei Stress und dem darauf folgendem hohen Blutdruck platzen Gefässe. Somit für mich ein Zeichen, wenn mein Blutdruck zu hoch ist und ein weiteres Zeichen, dass endlich meine finanziellen ausstehenden Forderungen seitens der TWIKE GmbH beglichen werden sollte. Emotional bin ich schon längst gelöst, aber meine Moral ist weiterhin vorhanden und bei allem was ich für das Unternehmen getan habe, finde ich diese Hinhaltetaktik unterirdisch. So jetzt muss ich aufhören, sonst gibt es wieder ein rotes Auge wenn ich anfange mich aufzuregen. Rotes Thema – rotes Auge.

Was ich aber nochmal betonen wollte durch diesen kleinen Exkurs und was ich auch vom Gericht gefragt wurde. Was die Gegenseite privat für mich im positiven Sinne getan hat, werde ich immer unter positiv verbuchen. Doch es erschreckt mich, wie Menschen sich unter negativen Stress und Druck verändern können – mich eingeschlossen. Hier muss aber auch gesagt werden, dass kurz zuvor die COVID Zeit war. Diese Zeit tat niemandem gut, auch keinem Unternehmen. Es ist sehr zu bedauern, dass wir es nicht geschafft haben nach so vielen Hürden und Challenges der letzten zehn Jahre, auch COVID Nachwirkungen zu besiegen. Doch ich bin mir sicher, beide Parteien haben gerade durch die vielen Gerichtsprozesse dazugelernt und andere Personen werden hoffentlich davon profitieren. Mit Sicherheit wird keine von beiden Seiten nochmals auf dieselbe Art und Weise mit Menschen als auch Arbeitsprozesse umgehen. Pionierarbeit geleistet! Leider konnten wir diese Früchte für uns nicht mehr ernten.

Vom Social Ride zum Social Run

Bobby und ich haben heute zum ersten Mal an einem Social Run teilgenommen. Ich bin einfach über fast alle sozialen Projekte mit win-win Ambitionen begeistert. Wenn durch persönliches Engagement sich viele Leute begeistern können.

So ist das heute morgen beim Lavender Runclub geschehen. Alleine durch Instagram Werbung schaffte Lavender es bereits beim zweiten Mal auf 80 Teilnehmer zu kommen! Toll! Heute habe ich auch hinzugelernt, dass es Social Runs bereits in wenigen Städten Deutschlands gibt.

Vielleicht wäre es etwas für die Laufschule Marburg einen ersten Social Run in Marburg zu Organisieren? Sozusagen mit Barfussbegleitung 🙂

Was Lavender so besonders macht sind die Kooperationen mit lokalen Geschäften. Heute ging es zum Beispiel nach dem Lauf zur Eismanufaktur. Hier warteten auf jeden Teilnehmer nicht nur eine Flasche Wasser, sondern auch eine Eiskugel Lavendeleis. Parallel wird dem Sponsor gedankt durch Tags auf Instagram und durch weitere Käufe wie z.B. eine zweite Kugel Eis oder einen Kaffee durch die Social Run Community. Passt würde ich sagen.

Der Lavender Social Run ist ein kostenfreier Lauf mit einer Länge von 5 km und einer Pace von 7min pro km. Wem das zu kurz ist, der kann vor oder nach dem Lauf erweitern. Wem es zu langsam ist, der kann daraus ein Intervalltraining machen.

Und er lässt sich hervorragend zum wöchentlichen Samstag – Parkrun kombinieren. Eine kleine Gruppe an Parkrunnern war zumindest heute Vormittag vor Ort.

Und es scheint so, als ob 11 Uhr eine gute Zeit am Sonntag ist um den Tag sportlich zu beginnen.

Tolle Sache! Vielleicht klappt es ja nicht nur mit der Realisierung eines Parkruns in Marburg, sondern sogar in Marokko!

Meine Motivation ist vorhanden und diese Art von Projekten sind unterstützenswert!

Danke an die Initiatoren und Engagierte hierfür.

Bob fragt sich, warum eigentlich noch keiner auf die Idee kam Eiscreme mit Fleischgeschmack zu verkaufen… Es schwebt ihm zum Bsp. veganes Schnitzeleis vor … Hundeträume halt …

Als Speakerin beim Adventure NorthSide in Hamburg

Bild: adventurenorthside

Ich fühle mich geehrt. Aktuell habe ich drei Vorträge in Petto und freue mich auch auf ein kommendes Buchprojekt zu diesen Themen:

• Von biking to twiking to court to eVan

• Der Weg zur eCamperin in Nordafrika

• Zukunft der eVans in Afrika

Erst vor wenigen Tagen gingdie Anfrage für eine kurze Rede zum Thema eMobility Experience ein. Und gestern ging es bereits weiter mit der Anfrage zum legendären Adventure NorthSide.

http://www.adventurenorthside.de

Es freut mich sehr, dass meine Themen gefragt sind. Doch noch viel mehr freue ich mich, dass zeitnah noch ein viertes Thema hinzukommen wird. Seid gespannt!

P.S: Leider ist die Northadventure nur wenige Tage nach einem bereits zugesagten Speaker -Termin als auch meiner elektrifizierten Geburtstagsreise. Somit musste ich leider absagen, doch im Juli 2025 würde ich mich freuen, einige von Euch bei Adventure SOUTHSIDE zu sehen. Dann eventuell auch mit dem 4. Beitrag in Petto.

Sahara Trail 2024 – Anmeldungen noch möglich

Es ist wieder soweit. Nachdem der legendäre Sahara Trail in Zagora letztes Jahr nicht stattfand, wird er dieses gleich über mehrere Tage stattfinden:

Sahara Trail 2024

Der Sahara Trail in 2022 war mein erster Lauf in der Sahara und wird unvergesslich für mich bleiben. Anbei ein Rückblick:

https://twikingfuture.blog/2022/11/15/sahara-trail-2022-aus-der-sicht-einer-sandalenlauferin/

Sahara Trail 2022

Initiator Lahsen Ahansal (Bild Mitte) ist in der Zwischenzeit ein guter Freund von mir geworden und hat mich eingeladen 2024 erneut teilzunehmen.

Wer hat Lust mitzukommen? Gerne biete ich den ersten Zwei, welche sich bei mir melden, eine gemeinsame Fahrt im eVan von Marrakech über den hohen Atlas nach Zagora in die Wüste an. Die Teilnahme ist auf 200 Personen begrenzt, deshalb zögert nicht zu lange.

Zagora

Ich stehe für Fragen gerne bereit. Diese könnt ihr in die Kommentare schreiben, dann sind Sie für alle sichtbar oder mir privat an hello@twikingfuture.com

Anbei die französische Ausschreibung:

https://www.lereposduchampion.com/trail/sahara-trail/

Hundebesitzer – Bekanntschaften

Noch habe ich kein Urteil vom Arbeitsgerichtsprozess am 1. August. Aber gestern kam nicht nur die Androhung der Gegenseite, dass wenn ich in Berufung gehen sollte, ein Abweisungsantrag erfolgen wird (bisher sind immer alle abgelehnt worden), aber dass nun auch wieder andere Prozesse gegen mich aufgenommen werden. Sagen wir mal so, Drohen lasse ich mir nicht und selbstverständlich hole ich mir mein zustehendes Gehalt, was auch bereits von oberer Stelle schwarz auf weiß als mir zustehend aufs Papier gebracht wurde.

Aber es macht natürlich trotzdem etwas mit mir, wenn wieder Anwaltsrechnungen in Höhe von mehreren 1000 Euros eingehen.

Somit habe ich mir gestern und heute eine Auszeit mit den Hundies gegönnt.

Wir haben nämlich mehrere geteilte Leidenschaften. Eine davon ist der Aufenthalt und das Bewegen in schönster Natur, das andere ist dort auch die Nacht gemeinsam zu verbringen.

Heute morgen dann gleich zwei Hundebesitzer – Begegnungen, welche mir nochmals klar gemacht haben, dass ich aktuell alles richtig mache.

Der ersten Frau begegneten wir ohne ihren Hund. Dieser musste leider im Februar eingeschläfert werden und natürlich durfte sie meine Hunde streicheln. Daraufhin ist sie in Tränen ausgebrochen, ich hab sie umarmt und dann sind auch mir die Tränen heruntergelaufen. Denn es ist ja auch für mich nicht einfach zu wissen, dass die Tage mit meinen Senioren – Hunde gezählt sind. Und ich bin so froh, dass wir den eVan haben und soviele tolle gemeinsame Naturerlebnisse haben. Ohne das „Bäng- Drama“ wären wir wahrscheinlich nie so eng miteinander geworden. Eines von wenigen Vorteilen dieses bereits zwei Jahre anhaltenden Dramas. Doch werden mir seit dieser Zeit meine Hunde Sophie und Daffa vorenthalten, welche bei der Gegenseite verweilen.

Kurzum, die Dame erzählte mir, wie gut die Entscheidung war einen Hundebestatter hinzuzunehmen und wie schwierig es jetzt noch sechs Monate ohne Hund wäre.

Es stimmte mich alles sehr nachdenklich und ich erinnere mich in diesen Momenten immer an das „Beratungsgespräch“ zweier Damen aus der TWIKE Community. Sie haben es bestimmt nur gut mit mir gemeint, aber sie meinten es wäre wohl besser die Hunde abzugeben, damit ich besser Fuß auf dem Arbeitsmarkt fassen könnte … ich bin einfach nur froh, dass ich in meinem Leben nicht immer nur auf den ersten Rat höre…vergleichbar mit Ärzten oder Anwälten, sondern mit mehrere Meinungen inklusive meine eigene einhole.

Und dann noch eine Bekanntschaft. Eine nette Dame mit einem Hund. Bayda kam gleich zu diesem angelaufen. Die Dame war sich erst nicht sicher, ob das gut für Ihren Hund sei, da erst der zweite gestorben sei. Oje…daraufhin hat sie mir auch dessen Story erzählt und wie gut es sei, den Hund in gewohnter Umgebung und nicht in der Arztklinik einschläfern zu lassen. Kopfkino. Stelle mir gerade vor, wie der Tierarzt den ersten meiner Hunde im eVan einschläfert …

Uff, alles sehr seltsame Begegnungen heute … dafür um mich herum gerade viel Ruhe, Natur, Insektengeräusche und Kuhglockenläuten aus der Ferne.

Gestern stand biking an, heute Schwimmen, morgen Parkrun. Ich habe dem Sport, den Hunden und vielen tollen Menschen viel zu verdanken und lasse mich nicht durch Anwaltsbriefe mehr einschüchtern. Das war vielleicht im ersten Jahr der Fall, doch nun gehört es mittlerweile zu meinem Alltag dazu, genauso wie hierzu den Ausgleich und die notwendige Balance herzustellen.