Mein Unwort des Jahres 2024: Insolvenzverschleppung

Kein schönes Thema und dennoch schafften es einige Insolvenzen aus dem Bereich der nachhaltigen Mobilität (Sono Motors, eRocket, …) bereits in diesen Blog.

Was alle diese Insolvenzen gemein hatten: Alle Unternehmen stellten rechtzeitig einen Insolvenzantrag. Da die Firmengründer / Chefs bei einer GmbH nicht mit dem Privatvermögen haften, wurde dieses bewusst durch eine Insolvenzverschleppung mit ins Spiel gebracht.

Bis dato kenne ich noch kein Unternehmen, welches es auf Insolvenzverschleppung ankommen lies.

Dann ist nicht nur auch das Privatvermögen weg, sondern es kann auch in einen Haftbefehl übergehen.

Kein einfaches Thema aber auch für meine aktuelle Situation ein wichtiges.

Mein Anwälte und ich sind dieses Thema schon mehrfach durchgegangen. Denn die Gerichtsprozesse um meine noch ausstehenden Gehälter ziehen sich nun schon zwei Jahre. Es ist klar, dass ein hoher Betrag aussteht, doch wegen den sieben Jahren „Scheinselbständigkeit“ wird sich gewunden. Wenn mir diese zugesagt werden, geht die andere Seite in Berufung. Wenn mir diese entsagt werden, gehe ich in Berufung.

Ein unerträgliches Hin – und Her. Für mich alles auf Kosten der Lebenszeit der Hunde. Daffa, Sophie, Bayda und Bob sind nun bereits Senior*innen. Und Lebenszeit ist nicht kaufbar.

Freudige verschneite Festtage

Wie im Wintermärchen, nur real.

Liebe twikingfuture.blog Freunde,

ich wünsche Euch allen freudige und ruhige Weihnachtstage zusammen mit Menschen, welche Euch gut tun.

Ich selbst befinde mich für ein paar Tage im Tiefschnee zur Vorbereitung eines größeren Projektes in sonnigeren Umständen. Hierzu musste ich das „Opfer“ auf mich nehmen, die besinnlichen Weihnachtstagen ohne meine geliebten Hundies zu verbringen.

Wenn die Liebsten nicht bei einem sind, bemerkt man nochmal intensiver wieviel sie einem bedeuten.

Doch diese kurze Trennung war notwendig, damit wir die nächsten Monate weitere tägliche 24h miteinander verbringen dürfen und können.

Eifrige Blogleser wissen, dass ich die letzten zwei Jahre mit arbeitsgerichtlichen Prozessen gegen meinen Arbeitgeber TWIKE GmbH war und weiterhin sein werde. Der nächste größere Prozess wird wohl nicht vor April stattfinden. Zwei meiner drei Hunde sind mittlerweile in einem sehr fortschrittlichen Alter, so dass ich die Überbrückungszeit bis zum Ende der Prozesse und dem Erhalt meiner noch ausstehenden Gehälter bestimmt nicht mit Däumchen drehen verbringe, sondern mit zukunftsweisenden Projekten. Das kommende Projekt macht auch mich als erfahrene E-Pionierin etwas nervös im positiven Sinne.

Wen ich ebenfalls in dieser weihnachtlichen Stimmung vermisse, sind meine beiden Senioren Hundinnen Sophie und Daffa. Weiterhin verwehrt mir die Firma die Begegnung mit Ihnen.

Daffa

Gescheiterte Insolvenz?

Image: Gründerszene 22.12.2024

Einige könnten unter einer gescheiterte Insolvenz durch die doppelte Negierung etwas positives vermuten. Ich oute mich mal und hatte mich zuerst gefreut.

Dann habe ich den Artikel zu dieser Überschrift gelesen. Mehrere Investorengespräche sind gescheitert und auch der Freistaat wollte keine 50 Milliknen Euro an Unterstützung zusagen.

Somit werden nun zu Weihnachten alle Mitarbeiter (1000 ! Hut ab!) entlassen und das Unternehmen dicht gemacht.

Nach Sono Motors mit dem Sion nun bereits ein zweites größeres Startup in der Münchner Region, welches mit innovativen Produkten es nicht auf den Markt schafft.

Wie sieht es eigentlich in anderen Regionen aus? Nur erfolgreiche innovative Startups?

Da muss ich sofort an Hessen denken. Nein, nicht nur an das Unternehmen, welches seit über einem Jahrzehnt sein Produkt nicht auf den Markt bringt, sondern an das SHIFTPHONE. Ein kleines Erfolgsprojekt, welches ohne Anzahlungen auf eigenen Beinen steht. Ihr kennt es noch nicht? Dann aber jetzt! Schaut Euch gerne mal deren Webseite an. Es sind zwei Brüder, welche ihre Vision durchziehen und zwar ohne Risiko für andere.

Update 24.12.2024: Ein Weihnachtswunder

Link zum Artikel

Manager Magazin

Aptera Merchandising pünktlich zu Weihnachten.

Die einen versenden Jahreskalender, andere wiederum eröffnen einen Merchandise Store.

Ich finde es gut. Aptera hat mittlerweile eine sehr große Community. Fast 90.000 Followers alleine bei Instagram:

Das ist natürlich eine andere Hausnummer als eine Followeranzahl < 1000. Kurzum, hier kann tatsächlich auch mit kleineren Beträgen eine nette Summe hinzukommen, während es bei „Startups“ mit einer kleineren Community eher um eine Aufwandsentschädigung geht.

Aber gleich ob große oder kleine Community, noch viel wichtiger als der direkte finanzielle Ertrag bei Merchandise Produkten ist natürlich die Sichtbarkeit des Produktes.

Das erinnert mich wieder an das kleinere Startup, von dem ich hier indirekt rede. Vor einigen Jahren haben wir den Anzahlern einen Fahrzeug Sticker angefertigt. Dieser war dafür gedacht an das bisherige Fahrzeug anzubringen. Das kam sehr gut an und ich wünsche mir mehr davon! Auch ein Merchandise Store ist bereits seit Jahren im Gespräch und sollte eigentlich zeitnah mit der „neuen“ Webseite eingeführt werden.

Fazit: Mir fehlt die Sichtbarkeit! Diese soll nicht nur über meinen Blog gegeben sein, wo es doch immer mal wieder auch um Gerichtstermine geht. Ich rede von einer kreativen Sichtbarkeit, mit einem Produkt mit dem man sich gerne zeigt. Auch wenn man vielleicht nur Fan bleibt und es für den eigenen Alltag nicht passt.

2025 kommen die Solarautos

Der Aptera hat es auf die neue Ausgabe des arrive Magazine geschafft!

Und das berührt mich gleich doppelt.

Zum einen, da ich bereits einen Aptera reserviert habe. Zum anderen beschäftige ich mich gerade selber mit einem größeren solaren Fahrzeugprojekt und freue mich mit diesem Projekt „up to date“ zu sein.

Wer nun ebenfalls noch motivierter ist für eine Reservierung eines Apteras darf mich gerne vorab kontaktieren. Mit meinem Referalcode gibt es gleich nochmal bessere Konditionen. Und das tolle ist, dass eine Reservierung bereits ab 100 US Dollar möglich ist. Ja, es ist ähnlich wie beim TWIKE ein Hochrisikoinvest. Beide Projekte versuchen seit 2009 auf den Markt zu kommen. Während TWIKE kaum auf Social Media auf sich aufmerksam macht, ist Aptera hier etwas hyperaktiv.

Aber ähnlich wie ich auch bei der Solarbakery oder AfricaGreentech investiert habe (beide gibt es noch), hatte ich auch meinen Aptera für kleines Geld reserviert. Andere verlangen 1000 Euro aufwärts und das ist dann eventuell etwas viel für Projekte, die es seit über einen Jahrzehnt nicht auf den Markt geschafft haben. Bei höheren Summen hier unbedingt Jahresbilanzen und Quartalsreporte vorab einfordern.

Ich finde jedes Projekt bezüglich LEV einen Blick wert.

Wäre der Aptera eventuell etwas für Dich? Gerne auch Dein Feedback in die Kommentarfunktion.

TWIKE JAHRESBILANZ 2023 pünktlich erschienen.

Positiv überrascht wurden die Teilnehmer des letzten Crowdfundings. Ganz unerwartet liegt bereits Anfang Dezember auf einmal der Jahresabschluss 2023 im Mailfach.

Umso überraschender nachdem der Jahresabschluss 2022 uns erst kurz zuvor zur Verfügung gestellt wurde.

Wer jetzt meint, er kann hier zwischen den Zeilen etwas über den Inhalt nachlesen, den muss ich leider enttäuschen.

Wie bereits bei den Quartalsreporten gilt auch hier, dass es streng vertraulich ist und nur für Investoren dieses bestimmten Fundings erhältlich ist.

Nachdem dieses „Ungleichgewicht“ an Informationen in der TWIKE Community bereits schon mal für Unmut gesorgt hat, hat die TWIKE GmbH folgendes vorgeschlagen:

Für alle weiteren TWIKE Unterstützer ist es möglich bei netter Anfrage an info@twike.com ebenfalls an diese vertraulichen Unterlagen ranzukommen.

Aber davon abgesehen würde ich bei allen Investitionen in „Startups“ immer empfehlen, soviele Zahlen wie möglich, plus Infos über das Team als auch von der TWIKE Community einzuholen. Denn die beste Idee funktioniert nur mit einem gut funktionierenden Team plus Community plus Unterstützer.

In diesem Sinne!

Let‘s TWIKE 2025!

Hochmuth ohne Fall! Erster Mountainbike Marathon mit Strassenbike!

Erst zwei Wochen vor dem Event kam die Ausschreibung heraus – in manchen Ländern ist man eben flexibler als in anderen … und vorbereitet ist man ja eh immer …

Nachdem ich bereits mit meinem mir günstig zugelegtem gebrauchten Mountainbike von einem Freund den Wüstenwald durchfahren habe, war ich bereits angestochen. Mountainbike fahren in der Natur ist dann doch schöner als ein Störfaktor für Autos zu sein.

Anmeldung ging raus, ohne dass ich auch nur folgendes Höhenprofil gesehen habe noch eine Ahnung vom Schwierigkeitsgrad hatte. Das einzige mir bekannte Detail war, dass es kein Zeitlimit gab? Nix Webseite, alles was kurzfristig verteilt wurde, war die obere Ausschreibung.

Einfach mal alles raus aus dem Bus um weitere Fahrräder befreundeter Biker zum Start mitzunehmen. Das Interieur vom Bus muss eh für das nächste grössere Explorer – Projekt neu gedacht werden, da wir eine weitere Person plus Hund dazubekommen. Es müssen somit zwei Schlafkabinen daraus gemacht werden. Dazu aber zeitnah mehr.

Die XXL Wasserflaschen sehen gleich mal ein paar Nummern größer aus als bei Laufveranstaltungen.

Den ersten „Touarag“ durfte ich auch bereits begrüßen.

Tankstellen der Zukunft wurden noch vor dem Start von mir gefeiert. Noch sind sie nicht von einer Ladesäule ersetzt worden. Deshalb ist es immer gut, seine eigenen Solarpanele am Fahrzeug befestigt dabei zu haben.

Zwei Enduro KTMs sind unsere Begleiter. Auch in Afrika findet KTM seine Anhänger.

Das erste Mal, dass ich die Startnummer nicht selbst tragen muss … praktisch.

Fortsetzung folgt.

Der Startschuss fiel. Ich habe mich ganz hinten eingereiht. Da es kein Zeitlimit gibt und ich ohne Sturz wieder ans Ziel kommen möchte (Hunde sind im eVan und meine Hunde würden wohl keinen anderen Fahrer ohne mich dulden), wollte ich diese Challenge vorsichtig angehen.

Doch das ganze hielt keine 300 m und ich merkte wie ich bereits auf der Überholspur war. Aber es war alles eben und die ersten km verlieren noch auf Asphalt.

Danach kam Kies. Nicht so ganz einfach. Danach der Sand. Kleiner Gang und kräftig in die Pedale und weiter.

Dann kam der Anstieg auf einem kleinen Pfad. Hier gab es keine Möglichkeiten zu überholen doch da ich technisch unerfahren bin, verlangten die Steine auf dem Trail meine ganze Konzentration.

Immer mehr Mountainbiker waren auf der Seite mit Pannen zu sehen. Hoffentlich passiert mir das nicht. Beim Ironman 70.3 hatte ich noch alle notwendigen Utensilien dabei, heute hatte ich fast nichts dabei. Erst heute früh ist mir auch aufgefallen, dass ich nicht mal Flaschenhalter am Fahrrad habe. Somit kam der Laufrucksack mit. Alle 15 km sollte auch eine Verpflegungsstelle kommen und kam auch.

Ich wurde immer mutiger, was wohl auch gut war habe ich mir im Nachhinein sagen lassen. Denn an manchen Stellen geht es wohl nur mit Geschwindigkeit.

Etwas stolz war ich ja schon.

Und dann kam doch mein erster Sturz. Zum Glück ist nichts passiert, aber auf allen Vieren lag ich schon.

Ach, was ist mir das Laufen sympathisch. Es wird wohl immer mein Favorit Nummer 1 bleiben.

Kurz vor dem 30. km wurde es wieder Asphalt und die zweite Runde sollte eingeleitet werden. Doch ich wurde geradeaus weitergeleitet und auf einmal war ich bereits nach 30 km im Ziel.

Haben die mich jetzt wirklich als so talentiert eingeschätzt und gedacht ich hätte bereits die zweite Runde hinter mir?

Ich war dermaßen früh im Ziel, dass auch noch keiner mich erwartet hat. Fast ohne bemerkt zu werden bin ich durch den Zielbogen gefahren. Dann hat es doch noch jemand bemerkt und mir eine Tasche hinterhergereicht. Seltsam!

Dann auf einmal Trubel! Die ersten Biker kommen begleitet von den KTM Fahrern.

Häh? Dann die Aufklärung! Sie hätten kurzfristig beschlossen die Handvoll Frauen nur die Hälfte fahren zu lassen!!! Ja dann!!!

Immer wieder interessant wie Austragungen woanders stattfinden 🙂

Und besonders toll fand ich diese Mädels! Mega! Aber warum bekommen die Jungs auch hier eine höhere Prämie? Schade!

Stimmung war gut und immer wieder toll finde ich ja die Coca Cola Werbung ohne Coca Cola als Getränk vor Ort.

Ob ich nun zur Mountainbikerin werde? Privat werde ich es gerne fahren, aber mit Wettkampfcharakter bietet es wohl doch ein paar mehr Risiken als mir aktuell genehm ist.

Kein Saft mehr für eRockit

Wie kann es sein, dass ein Leichtelektrofahrzeug in 2023 nur sieben mal zugelassen wurde und in 2024 sogar kein einziges Mal?

eRockit hat ähnlich wie das TWIKE bereits eine längere Geschichte hinter sich. Beide Firmen sind bereits einmal Pleite gegangen, wurden aufgekauft und sind erneut gestrauchelt. Während die TWIKE GmbH seit fast knapp 10 Jahren weiterhin genauso viel Investoren findet, dass Sie mindestens meistens die Fixkosten decken kann, strauchelt eRockit bereits zu sehr.

In 2023 gab es einen Hoffnungsschimmer mit einem indischen Investor und dem Angebot des 500 Euro Aktionärdeals:

Weitere 10. Millionen Euro für eRockit. Zeitnah made in India?

Auch eRockit sucht nun finanzielle Unterstützung.

Doch warum hat es nicht geklappt?

Als Grund für die Liquiditätsprobleme gibt Andreas Zurwehme, CEO, die anhaltende öffentliche Diskussion über die Elektromobilität in Deutschland an — diese „hat die Anleger und potentiellen Investoren stark verunsichert, deshalb war es nicht mehr möglich, dem Unternehmen neues Kapital zuzuführen“.

Anbei einige Kommentare:

Mehr Informationen zur angemeldeten Insolvenz im November 2024:

https://www.electrive.net/2024/11/07/erockit-systems-beantragt-vorlaeufige-insolvenz/

Interessant finde ich, dass das Land Brandenburg das Projekt nach der ersten Pleite gefördert hat. Weder hat Bayern das Sion Projekt gefördert, noch unterstützt das Land Hessen das Projekt TWIKE finanziell.

Wenn die Steuergelder es dann allerdings nicht schaffen, die Projekte zu retten und diese keine weiteren Arbeitsplätze generieren können, ist das natürlich dem „kleinen Mann“ kaum durch „no risk no fun“ zu erklären.

Ich drücke eRockit die Daumen und erinnere mich immer wieder gerne an die „Münchner Challenge“ eRockit – TWIKE zurück. Das ist mittlerweile auch bereits 10 Jahre her:

Mit dem Elektromotorrad die Kanaren erfahren?

Lifestyle of Health and Sustainability – besonders wichtig während anstrengenden Zeiten.

Ich habe die Einladung bekommen mit einem Motorrad eine der kanarischen Inseln zu erfahren – mit einem Zweirad!

Der einzige Haken daran sind meine tierischen Begleiter. Die ältesten sind bereits Senioren im fortgeschrittenen Alter und für jeden weiteren Tag mit Ihnen bin ich so dankbar, dass ich meine Wartezeit auf Gerichtsurteile seit über zwei Jahren mit ihnen abstimme.

Und dann habe ich ja gesagt, nachdem es mit der Unterbringung der Hundies geklappt hat.

Tolle Motorradstrecken, doch kein einziges E-Motorrad in Sicht und nur eine Handvoll Teslas und einen ID Buzz während eine Woche gesichtet. Es gibt kaum 50 kW Ladesäulen und auch die AC Säulen halten sich in der Quantität begrenzt.

Also ein enormes Potential, vor allem bei diesem Wind- und Sonnenparadies.

Und auch bezüglich des Tempolimits scheint die Insel auf einem guten Weg:

Und auch für Triathleten gibt es jede Menge tolle Austobmöglichkeiten:

Viele Taxis fahren bereits als Hybrid, doch mit AC Ladestationen bei einem 24h Einsatz ist es noch nicht möglich auf Elektrofahrzeuge umzusteigen.

Eine Insel bietet sich für Elektrofahrzeuge einfach an! Die meisten Autos scheinen tatsächlich Mietfahrzeuge zu sein. In Kooperationen mit Lademöglichkeiten über Nacht sollte eigentlich ein Ausleihsystem kein Ding der Unmöglichkeit sein.

Ich sehe ein sehr großes Potential und konnte es leider noch nicht im Ansatz bezogen auf Elektromotorräder sehen. Die Antwort auf meine Titelfrage lautet somit nein.

Doch bis 2025 (bleibt nicht mehr viel Zeit) scheint es noch große Pläne mit Hilfe von EU-Unterstützung zu geben:

https://www.teneriffa-news.com/news/teneriffa/teneriffa-baut-38-schnell-ladestationen-fuer-e-autos_27225.html

Das hört sich immer noch zu wenig an, aber ich freue mich nächstes Jahr erneut vor Ort sein zu dürfen und einen weiteren Einblick zu gewinnen.

From biking to court preparation to swimming

Leider rückt die TWIKE GmbH mein Mountainbike und mein Rennrad, als auch mein TWIKE immer noch nicht heraus. Nachdem ich es letzten Frühjahr nach Ankündigung vor Ort abholen wollte, hat man mich lediglich als „rote Hexe“ bezeichnet und mich ohne meine drei Räder wieder fahren lassen. Daraufhin folgte ein Schreiben der Firma, dass ich doch ein Logistikunternehmen auf meine Kosten zur Abholung organisieren sollte. Kopfschüttel!

Mittlerweile bin ich zumindest im Zweiradbereich auf dem Gebrauchtmarkt fündig geworden. Natürlich wird nicht nur der Wertverlust meiner drei „Räder“ bei TWIKE in Rechnung gestellt, sondern auch der notwendige Gebrauchträderkauf.

Oft werde ich gefragt, wie man annähernd 20 Gerichtsprozesse aushält! Was bin ich dankbar, dass ich bereits in einer sportlichen Familie aufgewachsen bin, viele Sportarten ausgeübt habe und schlussendlich sogar das Sportabitur gemacht habe. Und last but not least gehört zu einem gesunden Lebensstil auch eine „climate food“ Ernährung dazu und ein Leben ohne „negativen Stress“. Was bin ich froh, dass ich die letzten zwei Jahre keine Werbung mehr für ein Fahrzeugmodell, welches bereits seit 2009 angekündigt wird, machen zu müssen und meine moralischen Prinzipien diesbezüglich nicht mehr überstrapazieren muss. Jeden Monat nach Geld anzufragen für ein Projekt, das ich jeden Monat mehr angezweifelt habe, ist eindeutig kein erfülltes Leben.

Was bin ich dankbar in den letzten zwei Jahren mir wieder durch Sport mehr positive Energie zuzuführen als mir negative Energie durch die aktuell laufenden Gerichtsprozesse entgeht.

Aktuell laufen die Vorbereitungen für laufende und kommende Gerichtsprozesse auf Hochtouren. Da ist es wichtig die Balance zu halten und auch die positive Energien zu intensivieren.

Ich entdecke gerade das Mountainbike fahren wieder für mich. Eventuell läuft es zeitnah auf meinen ersten VTT Marathon hinaus.

Sehr viel positive Energie bringt das Schwimmen in tollen Gewässern.

Vielen lieben Dank an für diese tolle Gelegenheit und an die vielen unterstützenden Leser.

Ich schreib den Blog hauptsächlich für mich und als Grundlage für das „twikingfuture“ Buch. Doch wenn ich nur eine lesende Person etwas motivieren kann auch in schwierigen Zeiten nicht klein beizugeben, dann würde mich das sehr freuen.