10.06.2012: Sponsoren für die E- miglia 2012 gesucht!

http://www.e-miglia.com/2011/01/26/zweite-auflage-der-internationalen-rallye-fur-elektro-fahrzeuge/

Am 12. August 2012 startet die e-miglia im dritten Jahr. Die unterschiedlichsten Elektrofahrzeuge werden erneut sportlich und ambitioniert auf ihrer Rallye durch vier Alpenländer beweisen, dass klimaneutrale Mobilität keine Zukunftsvision darstellt. Seit der Premiere 2010 demonstrieren die e-migliaisti eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der E-Fahrzeuge und den Spaß am emissionsfreien Fahren.

Durch wunderschöne Landschaft und Natur, aber ausschließlich für Elektromobile – mit 2, 3 oder 4 Rädern. Vier Tagestappen durch vier Länder in Zentraleuropa müssen die max. 32 Teilnehmer im August 2012 bewältigen. Bei der Routenplanung wird auf landschaftliche Schönheit ebenso Wert gelegt, wie auf die sportliche Herausforderung in den Überführungsfahrten und Wertungsprüfungen.

Unverändert bleibt die Zielsetzung der e-miglia und ihrer Partner: Der Welt zeigen, wie konkurrenz- und leistungsfähig, wie dynamisch und attraktiv elektrische Mobilität ist. Umweltbewusstsein nicht nur predigen sondern erfahren. Die Elektromobilität ist der Konzeptphase längst entwachsen.

Die Rallye bietet den unterschiedlichen elektrischen Mobilen eine Plattform, ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen und sich im sportlichen Wettkampf zu messen. Durch das Meistern extremer Herausforderungen während der e-miglia wird klar, dass diese – zum Großteil in Serie produzierten – Fahrzeuge eine echte und bereits existierende Alternative in der heutigen und zukünftigen Mobilität darstellen.

http://www.youtube.com/watch?v=UZMhIlpjrBw&feature=share

 

09.06.2012: Abschluss der Konferenz

Nach einem weiteren vortragsreichen Tag haben sich die Veranstalter erneut etwas besonderes für die Teilnehmer einfallen lassen.

Am Abend wurde erneut ein Bus gechartert und alle Konferenzteilnehmer wurden in das 25km von Agadir entfernte Chems Ayour gefahren.

http://www.chems-ayour.com/

Erneut wurde allen bewiesen, dass Agadir mehr als nur Massentourismus zu bieten hat:

Der Abend wurde durch das nationale marokkanische Tourismusbüro (ONMT) gesponsert. Herzlichen Dank an dieser Stelle.

Des Weiteren bedankt sich TwikeZora recht herzlich bei Herr Amor, Präsident der Umweltkommission des Regionalen Souss Massa Draa Rates. Herr Amor steht TwikeZora in Agadir immer mit Rat und Tat zur Seite und hat es ebenfalls ermöglicht, dass TwikeZora während der Konferenz in einem 5 Sterne Hotel in Agadir unterkam. Die Einladung zur Konferenz ist ebenfalls Herrn Amor zu verdanken.

Kurzer Nachtrag:

Der Komplex CHEMSAYOUR existiert seit 2005 dank der damals erst 20jährigen Gründerin Meryam ELOUAFI. Respekt Meryam!!!!

Meryam trägt durch ihr Projekt, welches in traditioneller Bauweise realisiert wurde, ihren Anteil bei der Verwirklichung des ländlichen, ökologischen Tourismus bei. Danke dir Meryam und auf ein weiteres gutes Gelingen. Chapeau!

http://www.youtube.com/embed/UZMhIlpjrBw

08/09.06.2012:TwikeZora auf der Konferenz Tourismus und Klimawechsel

TwikeZora nimmt zur Geltung, dass sich Marokko Gedanken zur aktuellen Klimadebatte hinsichtlich des Tourismus macht.

Folgende Themen wurden debattiert:

1. Einflüsse des Tourismus auf den Klimawandel
2. Einflüsse des Klimawandels auf den Tourismus
3. Der mediterane Kontext
4. Der mediterane Tourismus
5. Der marokkanische Kontext
6. Der Tourismus und der Klimawandel in Marokko

Zu 1.: Einflüsse des Klimawandels auf den Tourismus:

Der Tourismus ist für 5% der weltweiten CO2 Emissionen verantwortlich sowie zu 4.6 % für die Klimaerwärmung. (S. 10 der zur Konferenz beigelegten Broschüre)
Hierbei ist der Transportsektor des Tourismus mit 75% Anteil an den Emissionen innerhalb des Tourimussektors der beitragendste Anteil. Hervorgehoben sei hier insbesondere der Flugverkehr und mit 20% der Hotelbereich. Hier spielen vor allem Faktoren wie Klimaanlagen und Heizung eine wesentliche Rolle.

Zu 2.: Einflüsse des Klimawandels auf den Tourismus:

– Meeresspiegelerhöhung
– zunehmende Erosionen
– Desertifikation
– Reduzierung der Biodiversität

Zu 3.: Mediteraner Kontext:

Der mediteraner Raum representiert 1.5% der Erde und beherbergt 10% der globalen Flora.
Seine spezielle Biodiversität ist sehr fragil bezüglich diverser Klimaänderungen. Ein Bericht von WWF hebt hervor, dass eine durchschnittliche Anhebung der Temperatur um zwei Grad Hitzewellen, Dürren und Waldbrände viel häufiger zum Vorschein treten werden. Zusätzlich kommt das Faktum, dass der mediterane Raum global gesehen eine der ärmsten Regionen ist gemessen an Wasserressourcen. Der Klimawandel im mediteranen Raum beinhaltet eine enorme Reduktion an Regentagen sowie eine größere Anzahl an Tagen mit Sturzregen. Somit wäre die Biodiversität eines der ersten Opfer des Klimawandels.

Zu 5. Marokkanischer Kontext:

Marokko hat in den letzten Jahren vor allem mit der Desertifkation im Süden als auch mit zahlreichen Überschwemmungen in der Region des Atlasgebirges zu kämpfen.

Zu 6. Der Tourismus und der Klimawandel in Marokko

Ich hoffe in den nächsten Tagen dieser Thematik eine besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Gesponsort wurde die Konferenz unter anderem von der Ecolodge Atlas Kasbah. Die Konferenz fand im Konferenzraum des Hotel Royal Atlas statt. Die Stadt Agadir liess es sich nicht nehmen, alle Konferenzteilnehmer zum Mittagessen in das Rathaus einzuladen, wo wir alle fürstlich bewirtet wurden.

Am Abend liess man sich für alle Teilnehmer etwas besonderes einfallen. Ein großer Reisebus wurde gechartet, um alle Teilnehmer in die 15km entfernte erste Ökolodge Marokkos, http://www.atlaskasbah.com, zu fahren.

Auch Persönlichkeiten wie der Bürgermeister von Agadir liessen sich diese Gelegenheit nicht entgehen. TwikeZora war natürlich live dabei:

06.06.2012: Solarflugzeug erfolgreich in Marokko gelandet

Und es soll doch! 10 Tage in Rabat verweilen. TwikeZora hat wieder Hoffnung auf ein Zusammentreffen!

05.06.2012: TwikeZora rebelliert

Ojeoje, das war heute zuviel:

Zum Anfang der Geschichte: TwikeZora wurde vergangene Woche von Siemens Marokko nach Casablanca eingeladen. Dafür nahm es die zweitägige Fahrt von Agadir nach Casablanca auf sich mit dem Hintergedanken die Fahrt mit der Ankunft des Solarflugzeuges zu verbinden.

Nachdem das Solarflugzeug jedoch nach über eine Woche Verspätung immer noch nicht in Marokko eingetroffen ist, wurde das TwikeZora in Casablanca gelassen, damit ich über das Wochenende nach „Hause“ per Zug fahren konnte. Erholung von der Großstadt. Geplant war am Montag wieder in Casablanca zu sein, doch es kam alles anders.

Im Zug von Casablanca nach Marrakech kam die Fahrscheinkontrolle, und ich konnte mein Ticket nicht mehr vorweisen, da mein Geldbeutel wie von Geisterhand weg war. Allzuviele Möglichkeiten gab es nicht, da man in Marokko bevor man auf die Gleise tritt nochmals kontrolliert wird ob man ein Ticket besitzt. Also muss der Geldbeutel auf den 100m zwischen Gleiszugang und Zugeinstieg abhanden gekommen sein.

Der Schaffner war so nett mir in meiner Verzweiflung nicht noch ein Hinterniss mit dem fehlenden Ticket aufzubürden, in Deutschland wäre das bestimmt anders gewesen. Denn die Probleme waren weit größer. Denn es befanden sich in dem Geldbeutel nicht nur alle Fahrzeugpapiere, sondern auch Führerschein, Visakarte, Autoversicherung, Zollbescheinigung…nur der Reisepass war zu groß gewesen:-)

Es war der letzte Zug von Casablanca nach Marrakech, so dass ich um 4 Uhr morgens in Agadir ankam. Am nächsten Tag ging ich zur Meldung auf die Polizei, doch schickte man mich vom Zentralkommissariat zum 2. Arrondissement. Bei meiner Ankunft war dieses jedoch schon am Schliessen und man schickte mich zurück zur Permanenze ins Zentralkommissariat. Eigentlich. Denn ich weigerte mich, schon mir der Vorausahnung, dass dort die Arbeit nicht richtig gemacht wird und liess mich auf Mo vertagen. Der Tag, an dem es eigentlich wieder nach Casablanca gehen sollte.

Ojeoje Marokko. Was war der Montag für ein Tag. Man trug einen Mann an mich heran, der kein Französisch konnte. Endlich kam der Chef. Dieser meinte, dass nicht die Polizei für mich zuständig wäre, sondern die Ausländerbehörde. Man war so nett, mich im Polizeiauto dort hinzufahren. Dort frage man mich, ob ich den Geldbeutel verloren hätte oder ob er mir gestohlen wurde. Mit meiner Antwort er ist mir abhanden gekommen, konnte man nichts anfangen. Ich müsse mich jetzt entscheiden, gestohlen oder verloren. Also sage ich glaube ich zuerst verloren. Daraufhin meinte man zu mir, ich müsste nach Casablanca zurückfahren, um den Fall dort zu melden, da dies ja alles in Casablanca passiert sei. Uups, daraufhin meinte ich, dass man mich wohl falsch verstanden hätte, gestohlen meinte ich natürlich:-)

Daraufhin verwies man mich zurück auf die Polizei.
Der Arme für mich Zuständige verweifelte fast hinter seinem Computer. So war er nicht fähig die einzelnen Buchstaben auf der Tastatur zu erkennen, jeder einzelne Buchstabe musste gesondert gesucht werden. Dies hatte zur Folge, dass nach 5 Stunden!!!! endlich eine DinA 4 Seite Bericht geschrieben wurde. Und ich wollte eigentlich noch nach Casablanca!!! Es kam jedoch noch besser, als der Herr endlich fertig war, war der Polizeichef natürlich schon längst in den Feierabend gegangen. Und seine Unterschrift war notwendig auf den von uns angefertigten 8!!!! Exemplaren der Diebstahlanzeige.

Gut, es blieb mir also nichts anderes übrig als am nächsten Tag, also heute, erneut dort vorbeizuschauen. Und was sahen meine Augen? Meine Dokumente waren noch immer nicht unterschrieben!!! Jaja, der Polizeichef hätte noch keine Zeit gehabt und wäre jetzt auch nicht da, ich sollte mich doch bitte gedulden. Gedulden??? Was für eine Aufforderung. Nach zweistündigen erneuten Warten kam der gnädige Chef endlich, um mir mitzuteilen, dass ich nach Casablanca gehen müsste, um dort die Diebstahlanzeige anzufertigen, da mir der Geldbeutel schliesslich in Casablanca abhanden gekommen sei….

Sprachlos!!!!!

05.06.2012: Das Solarflugzeug kommt heute in Marokko an!

Swissinfo.ch 5.Juni2012

Flugpionier Piccard steuert Solar Impulse nach Marokko
Pünktlich hat das Solarflugzeug Solar Impulse am Dienstagmorgen Madrid in Richtung Marokko verlassen. Am Steuer des Flugzeuges sass zum ersten Mal Solar-Pionier Bertrand Piccard selbst.

Das nur mit Sonnenenergie betriebene Flugzeug ist gemäss der Homepage des Solar-Impulse-Projekts um 5.22 Uhr vom Flughafen Madrid-Barajas aus gestartet. Die Reise geht via Gibraltar weiter nach Tanger – auf rund 8500 Meter über Meer.

Die Landung in der marokkanischen Hauptstadt Rabat ist gegen Mitternacht geplant. Dort wird die Solar Impulse voraussichtlich von König Mohammed VI. und von Vertretern der marokkanischen Solaragentur empfangen, die sich davon neue Impulse für ihr eigenes Solarprogramm erhoffen.

Flug wie „Belohnung“

Der Schweizer Flugpionier gab sich am Dienstagmorgen in einem der Nachrichtenagentur sda gewährten Telefoninterview enthusiastisch über die „fantastischen Momente“, die er nach dem Start in Madrid erlebt habe. Der Vollmond habe ihn und die Solar Impulse begleitet, erzählt er.

Piccard hat sich für die Mission Solar Impulse zum ersten Mal selber ins Cockpit gesetzt. Trainings absolvierte der Schweizer dagegen schon viele, etwa auf einem Probeflug, der über 19 Stunden dauerte. „Diese erste Flugmission ist wie eine Belohnung,“ sagt er.

Aber trotzdem: Konzentration sei unerlässlich. Auch wenn das Fluggerät – ein Prototyp – mit Technik vollgestopft sei, gesteuert werde es manuell, erklärt Piccard. Im Vergleich zu einem klassischen Flugzeug sei zudem die Steuerung sehr fein eingestellt.

Piccard wird bei seinen Entscheiden von einem Kontrollzentrum assistiert, das nur für die Solar Impulse da ist. Dieses analysiert zusammen mit dem Piloten ganz unterschiedliche Daten wie beispielsweise das Geländerelief, den Batteriestand oder die Sonneneinstrahlung, um die geeignetste Reiseroute zu bestimmen.

Die Crew will mit der Mission das Potenzial erneuerbarer Energien aufzeigen. Dies könnte etwa zu neuen Anwendungen im Bereich Motoren, Energiegewinnung oder Batterieeffizienz führen. Früher oder später, ist Piccard überzeugt, werde es möglich sein, den Verbrauch fossiler Brennstoffe um die Hälfte zu reduzieren.

Erste Etappe flog André Borschberg

Die erste Etappe dieses Flugs absolvierte Solar-Impulse-Pilot André Borschberg. Er startete am 24. Mai vom Militärflugplatz Payerne VD aus und landete einen Tag später in Madrid. Aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen musste der am 28. Mai geplante Weiterflug nach Marokko jedoch verschoben werden.

Der rund 2500 Kilometer lange Flug, bei dem das Solarflugzeug zum ersten Mal das Mittelmeer überfliegt, soll der letzte vor der geplanten Weltreise im Jahr 2014 sein. Für die Weltreise selbst wird ein neues Solarflugzeug gebaut, welches grösser ist und dem Piloten mehr Platz im Cockpit lässt.

04.06.2012: TWIKEZora ohne Papiere

!Irgendwann musste es ja passieren. Twikezora ist dem Taschendieb begegnet. Eine sehr unerwünschte und unangenehme Begegnung mit der Konsequenz, dass jegliche wichtige Dokumente betreffend das TwikeZora nun abhanden sind.

Dies betrifft die Fahrzeugpapiere, Führerschein, grüne Versicherungskarte, Zollschein…

Und in einem Land wie Marokko, wo die Mühlen bekanntlich leider etwas langsamer mahlen, bedeutet das eine Investition von viel Zeit. So sitzt TwikeZora nun schon seit 3h auf der Polizeistation, ohne dass auch nur den geringsten Fortschritt.

Die Zeit wird gut genützt um mit den Behörden in Deutschland zu telefonieren.
Folgende Auskunft wird bezüglich einer Austellung eines Ersatzführerscheins gegeben. 5 Wochen.
Das bedeutet, dass man selbst in Deutschland bei Verlust seines Führerscheins 5 Wochen lang kein Auto fahren darf????

Ob das Twike in Marokko als Fahrrad durchgeht, für das man kein Führerschein braucht???

01.06.2012: TwikeZora’s Reportage im TV nun auf Youtube!

Auf der Rückfahrt der Saharareise wurde das marokkonische Fernsehen auf das etwas „seltsame“
Gefährt aufmerksam, welches sich durch die „versandeten“ Strassen der Sahara seinen Weg bahnt.

31.05.2012: Casablanca „way of drive“

TwikeZora stellt erneut fest, dass es keine großen Städte mag.

Casablanca ist die größte Stadt Marokkos und zugleich das Wirtschaftszentrum.
Demzufolge ist Staustehen an der Tagesordnung:

Endlich freie Fahrt:

Ein bisschen Sightseeing lässt sich das TwikeZora ebenfalls nicht entgehen.
Anbei die Hassan 2 Moschee, Marokkos größte Moschee:

Auch das Laden in einer Großstadt muss unter Umständen über mehrere Etagen eines Mietshauses erfolgen:

30.05.2012: Casablanca: Conference „Villes Durables“

TWIKE ZORA wurde pünktlich zur Konferenz „Nachhaltige Stadtenwicklung“ mit Siemensaufklebern
beklebt:

Die Konferenz fand direkt an der „Corniche“ Casablancas statt und Siemens buchte für die Veranstaltung den „Pavillon Bleu“, direkt am Strand gelegen: