Countdown für finalen ARBEITSGERICHTS – TERMIN: 4 Wochen

Jetzt ist es zeitnah geschafft! Seit 2022 ! versuche ich ausstehende Gehälter und Urlaubsgehälter von der TWIKE GmbH zu erhalten.

Es waren zähe drei Jahre doch man gewöhnt sich an vieles! Doch das erste Jahr war das schwierigste! Ich konnte einfach nicht begreifen, wie ich mich über zehn Jahre für ein Unternehmen engagiert habe mit zig unbezahlten Überstunden und dem jahrelang wiederholenden Versprechen, wenn das TWIKE 5 endlich draußen ist, würden auch die Gehälter angepasst werden etc.

Als ich 2012 angefangen habe war es nicht möglich mir ein volles Gehalt zu bezahlen. Wir einigten uns, dass ich aus Kostengründen bis 2014 erstmal nicht angestellt sein würde und dafür aber von Marokko aus arbeiten könnte. Die einzige Möglichkeit mit < 1000 Euro im Monat klarzukommen. Da ich gerade meine Forschungsarbeit in diesem Land beendet habe kam mir das zu Gute. 2014 sollte dann das Jahr des TWIKE 5 werden.

Ich hole mal aus: Es gibt immer noch kein TWIKE 5 Serienmodel. Das hat alles ziemlich schwierig gemacht. Und ich bin nicht 2014 von Marokko nach Deutschland gewechselt, sondern wurde immer wieder um ein weiteres Jahr vertröstet. Da ich aber parallel keine weiteren Arbeitgeber hatte, kam irgendwann die Scheinselbstständigkeit ins Spiel und nun geht es vor Gericht eben auch um diese Jahre.

Ich aber brannte weiter für das Projekt und war selbst davon überzeugt, dass wir es im kommenden Jahr schaffen würde und habe alles um mich herum aufgegeben. Es existierte nur noch TWIKE und die Hunde in meinem Leben.

Klar, dass eine „emotionale Kündigung“ nach einer schwierigen COVID Zeit im ersten Jahr zu einem Schock führte. Noch nie war ich vor Gericht … noch nie hatte ich mit Anwälten zu tun.

Doch man lernt dazu … und im zweiten und dritten Jahr ging es bereits viel besser und ich konnte die „Wartezeit“ besser und angenehmer nutzen.

Dank vieler netten Leute und deren finanzieller Unterstützung und dem viel günstigeren Leben in Afrika habe ich es tatsächlich geschafft drei Jahre durchzuhalten! Ich hatte zuvor bereit durch ein sehr niedriges Gehalt und viel Zeit in Marokko gelernt mit wenig Geld zurechtzukommen. Doch wusste ich immerhin, dass am Anfang des Monats neues Geld hereinkam.

Komplett neue Situation für mich. In Deutschland wäre ich damit wohl überfordert. Doch in Afrika geht es den meisten Menschen ähnlich. Kein sicheres monatliches Einkommen! Und mit 5 Euro täglich ist es zwar auch in DE einfach, aber in Afrika viel einfacher.

Ich habe sehr viel gelernt in diesen drei Jahren. Doch nun ist es Zeit wieder weiterzumachen und zwar mit einer finanziellen Reserve im Hintergrund.

Die Hundies sind glücklicherweise immer noch fit… doch mit 14 Jahren kann es schnell gehen und Tierärzte sind teuer.

Auch das ein oder andere ist auf der Einkaufsliste steht an.

Doch an erster Stelle stehen meine finanziellen Unterstützer, welche ebenfalls viel Geduld aufweisen mussten. Einige von Ihnen sind TWIKE 5 Anzahler. Sie werden wohl das geliehene Geld von mir schneller bekommen als das TWIKE 5. Wenigstens etwas!

EINKAUFSLISTE

• Tierarzt – Besuch

-> Mit Blutbild pro Hund ca. 200 Euro

Ich bin etwas beunruhigt. Beide Hunde haben seit zwei Jahren kleine Knoten am Bauch gebildet. Letztes Jahr konnte ich BOB untersuchen lassen. Für BAYDA hat es finanziell nicht gereicht. Beide Hunde müssen dringend dieses Jahr nochmal abgetastet werden.

• Ecoflow Delta Pro 3

Was hätte ich ohne die Delta Pro 2 gemacht!

Die Ecoflow Delta Pro 2 kann mit drei meiner 400 W Solarpanele aufgeladen werden. Das Nachfolgemodell hat allerdings bis zu 2600 W (anstatt wie bisher 1600 W) Solarladeeingangsleistung und die Kapazität bis zu 12 kWh ist top!

• Lithium Akku

• Victron Multi Solar

• Neue Reifen

• Laufsandalen

• Gutes Olivenöl

• Besseres gebrauchtes Rennrad

• Podcast – Ausrüstung (seid gespannt :-))

Ein weiterer solarer ePionier in der Wüste gesichtet

Unglaublich aber wahr! Es gibt ja bereits einige solare ePioniere, welche es bis in die Wüste geschafft haben. Aber hier dürften wir wohl die erste solare eEnte haben.

Von Lyon bis in die Wüste Marokkos und zurück. Diese solare eReise fand erst vor kurzem im April/Mai 2025 statt.

32 Solarpanele wurden hierfür mitgenommen.

Innerhalb von 3h konnte die solare eEnte mit den 32 Solarpanele 100 km (~10 kWh) an Reichweite generieren!

Folgende Fahr-/ Ladetaktik wurde vom Piloten Jocelyn gewählt:

• Bei Sonnenaufgang 30 km Fahrt bis 08:00

• 08:00 – 12:00 Ladezeit

• 12:00 – 13:00 (Sonne am Zenith): 60 km Fahrt

• 13:00 – 17:00 Ladezeit

• Ab 17:00: 30 km Fahrt

Ich bin begeistert und freue mich Jocelyn zeitnah persönlich zu treffen.

Event Ecodolomites auf 2026 verschoben

Kaum vorzustellen meinen Geburtstag NICHT am Kalterer See zu verbringen. Dank der Veranstaltung Ecodolomites durfte ich vor drei Jahren die wunderbare Weinregion um Bozen nicht nur kennenlernen, sondern auch regelmäßig mein neues Lebensjahr unter tollsten Bedingungen angehen.

Aber die gute Nachricht: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Der ecoSummit 2026 ist bereits in Vorbereitung und die Vorfreude ist bereits vorhanden.

Anbei ein Rückblick auf bisherige Ecodolomites:

Das Event besteht bereits seit 2010 und ist in vielen Jahren auch zu einem Highlight für TWIKE 3 Piloten geworden.

Ich würde mich sehr freuen, wenn zum ecoSummit 2026 auch vermehrt Leichtelektrofahrzeuge sich auf den Weg machen werden.

Doch das ein oder andere Event findet auch noch 2025 statt und reales (Wieder)sehen macht immer mehr Freude als Social Media.

Bis demnächst wieder in Europa!

Kuhseetriathlon Teilnahme 2025

Nach der Sahara Solar eChallenge nun wieder in Schwung kommen!!!

Dafür sorgt mein aktueller Sportverein Erdinger Alkoholfrei!

Ich lasse mich auch 2025 über meine Startplätze überraschen, welcher Erdinger auslost.

Heute kam bereits die erste Zusage! Die Teilnahme an einem Triathlon im Juli!

Lucky me, mein bisher kleinster Triathlon mit 500 m Schwimmen, 17 km Radeln (kein Rennrad) und 5 km Laufen (unbefestigte Wege, somit wird es wohl kein Barfusslauf, sondern eher ein Sandalenlauf werden).

Tja, ohne Rennrad … mal schauen, ob mein Anwalt einen Weg bis zum Juli findet, so dass die TWIKE GmbH mir endlich mein Sahara-Mountainbike herausgibt. Dann befindet sich dort noch mein Rennrad, mein TWIKE … doch ich bin mir sicher, dass ich 2025 nicht nur meine ausstehenden Gehälter, Rentenjahre und auch meine Räder dank Gerichtsprozessen bekomme …

Alles relative kurze Strecken … Motivation neben Ausdauer auch Schnelligkeit zu trainieren. Freue mich nach sovielen Fahrstunden in der Sahara 🙂

Erholsame Osterfeiertage in der Sahara

Erholsame Osterfeiertage in der Sahara. Und gleiches wünsche ich Euch ebenfalls.

Nein, vermisst wird bei einem pflanzenbasierten Lebenstil weder Osterlämmer, Hasen, Eier noch Osterschokolade.

Es ist genau alles richtig so wie es ist:-)

Die letzten Tage in der Einsamkeit bevor es wieder Richtung Zivilisation geht.

Ich habe mich sehr an die täglichen 100 km Reichweiten gewöhnt. In Nordmarokko wird es wieder vermehrt Typ 2 als auch DC Ladestationen geben. In Europa ist eher das Thema wieder 50 kW Ladestationen zu finden. Der Maxus tut sich schwer damit schnellere Ladestationen zu akzeptieren bzw. diese Menge an Strom in einer zu schnellen Geschwindigkeit zu verdauen. Ob da eventuell nochmal die Solarpanele einen guten Zweck erfüllen um zum nächsten „Schnarchlader“ bzw. Teslacharger zu gelangen? Teslastrom wird unabhängig der Leistung gut verdaut …

Ich bin gespannt und werde auf jeden Fall genügend Zeit einplanen um rechtzeitig am 10.06.2026 zum hoffentlich letzten Arbeitsgerichtstermin gegen die TWIKE GmbH in Deutschland zu erscheinen.

Ich freue mich sehr auf die kommenden Vorträge, welche ich dann im Sommer über die elektrische Reise nach Westafrika halten darf.

Falls die elektrische Reise durch die Sahara bis in den „Busch“ für den ein oder anderen Mobilitätsclub, Verein etc. interessant sein dürfte, meldet Euch. Ich werde mich im Sommer vor allem im Dreieck München – Marburg – Freiburg aufhalten. Und ihr wisst ja, durch die begrenzte Reichweite und den immer weniger vorhandenen „50 kW Scharchladern“ müssen alle Termine gut geplant und koordiniert werden.

Genießt das Osterfest.

Erholsame Osterfeiertage in der Sahara

Erholsame Osterfeiertage in der Sahara. Und gleiches wünsche ich Euch ebenfalls.

Nein, vermisst wird bei einem pflanzenbasierten Lebenstil weder Osterlämmer, Hasen, Eier noch Osterschokolade.

Es ist genau alles richtig so wie es ist:-)

Die letzten Tage in der Einsamkeit bevor es wieder Richtung Zivilisation geht.

Ich habe mich sehr an die täglichen 100 km Reichweiten gewöhnt. In Nordmarokko wird es wieder vermehrt Typ 2 als auch DC Ladestationen geben. In Europa ist eher das Thema wieder 50 kW Ladestationen zu finden. Der Maxus tut sich schwer damit schnellere Ladestationen zu akzeptieren bzw. diese Menge an Strom in einer zu schnellen Geschwindigkeit zu verdauen. Ob da eventuell nochmal die Solarpanele einen guten Zweck erfüllen um zum nächsten „Schnarchlader“ bzw. Teslacharger zu gelangen? Teslastrom wird unabhängig der Leistung gut verdaut …

Ich bin gespannt und werde auf jeden Fall genügend Zeit einplanen um rechtzeitig am 10.06.2026 zum hoffentlich letzten Arbeitsgerichtstermin gegen die TWIKE GmbH in Deutschland zu erscheinen.

Ich freue mich sehr auf die kommenden Vorträge, welche ich dann im Sommer über die elektrische Reise nach Westafrika halten darf.

Falls die elektrische Reise durch die Sahara bis in den „Busch“ für den ein oder anderen Mobilitätsclub, Verein etc. interessant sein dürfte, meldet Euch. Ich werde mich im Sommer vor allem im Dreieck München – Marburg – Freiburg aufhalten. Und ihr wisst ja, durch die begrenzte Reichweite und den immer weniger vorhandenen „50 kW Scharchladern“ müssen alle Termine gut geplant und koordiniert werden.

Genießt das Osterfest.

EILVERFAHREN verschoben

Das Gute am Anfang: Für diesen Gerichtstermin lässt Geschäftsführer der TWIKE GmbH Martin Moescheid die Firma außen vor und geht in Person ein Zivilverfahren ein.

Als Eilverfahren angefangen, hat es dann doch etwas gedauert bis der Termin zu mir nach Afrika gelangt ist.

Denn wurde zuerst mal wieder das Landgericht Marburg angeschrieben. Nicht zum ersten Mal! Doch dieses Mal haben die Marburger „abgelehnt“. Es erklärte sich für sachlich unzuständig, da der Sachwert die 5000 Euro nicht übersteigt und verwies an das Amtsgericht Freiburg weiter.

Der Gebührenstreitwert als auch der Zuständigkeitsstreitwert wurden auf 150 Euro festgesetzt.

Besten Dank an das Landgericht Marburg für folgende Feststellung:

Die zum Gegenstand des Verfahrens erhobenen Äußerungen der Beklagten bewegen sich offenkundig am untersten Ende dessen, was überhauptu als ehrenrührig bzw. geschäftsschädigend betrachtet werden kann.“

Denn nicht zum ersten Mal wird meine Transparenz auf dem Blog zu den ganzen Gerichtsterminen von der Geschäftsführung als „geschäftsschädigend“ angesehen. Wobei ich lediglich darüber berichte was passiert ist. Und bei mittlerweile einer zweistelligen Anzahl an Gerichtsterminen kommt da leider einiges zusammen.

Worum ging/geht es dieses Mal?

Es geht um den Blogartikel, wo ich darüber berichte, wie ich auf dem Weg zum Gerichtstermin gegen die TWIKE GmbH von einem LKW Fahrer auf der Autobahn nicht nur bedrängt wurde, sondern dass dieser in der Ausfahrt sogar aus dem Fahrzeug ausstieg und mir dadurch die Weiterfahrt nicht ermöglichte.

Das ganze habe ich mit einem Titelbild „Stopp Gewalt gegen Frauen“ unterlegt.

Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft beschlossen gegen den LKW Fahrer zu ermitteln und ich wurde als Zeuge geladen. Daraufhin habe ich geschrieben, dass es nicht das erste Mal vor einem Staatsanwalt für mich sei, nur nicht als Zeuge. Bereits die TWIKE GmbH/ Martin Moescheid hat mich vor die Staatsanwaltschaft wegen angeblicher Unterschlagung des Marokko – TWIKEs gebracht.

Das Gerichtsverfahren wurde EINGESTELLT. Da ich zu dem Zeitpunkt noch nicht viele Gerichtsverfahren erlebt hatte, war ich unendlich erleichtert. Denn schließlich ist das Marokko TWIKE nicht auf meinen aber auch nicht auf seinen bzw. dem Namen der Firma zugelassen. Ich habe mich als „Gewinnerin“ gefühlt nachdem mir sogar mit dem Gefängnis gedroht wurde. Und somit schrieb ich im Blogartikel er hätte das Verfahren verloren. Juristisch korrekt ausgedrückt heißt es allerdings eingestellt.

Damit hat die Gegenseite aber sich nicht abgefunden und BESCHWERDE eingelegt. Ich hatte Berufung geschrieben…

Und auch diese BESCHWERDE wurde erneut EINGESTELLT.

Des Weiteren hat sich die Gegenseite gefragt, was das Unterschlagungs-Verfahren mit dem „Stopp Gewalt gegen Frauen“ zu tun hätte … doch wer den Blog ohne „Nebengedanken“ liest, erkennt eindeutig den Bezug zum LKW Fahrer.

Für dieses Eilverfahren, limitiert auf die Wörter VERLOREN und BERUFUNG, hätte ich also mitten in der Sahel Region alles stehen und liegen lassen sollen, umständlich zu einem Flughafen gelangen und den Flug nach Deutschland nehmen. Das war dann doch etwas zuviel verlangt und das Amtsgericht sah das ähnlich.

Jedoch weiß allerdings die Gegenseite, dass ich bereits seit Monaten auf Afrikatour bin, um die Wartezeit bis zum Arbeitsgericht am 10.Juni.2025 sinnvoll zu überbrücken.

Sie hätte mich lediglich auf die zwei Wörter aufmerksam machen können. Diese habe ich natürlich und selbstverständlich mittlerweile korrigiert.

Schade, dass für so etwas unsere Verwaltung in Anspruch genommen werden muss.

Kurzum, das Eilverfahren wurde verschoben.

Doch unter uns, es war dann doch noch ein ziemliche Akt dies aus der Entfernung kurzfristig zu organisieren. Vor allem da ich wegen Wolken nicht solar laden konnte, kein Empfang hatte etc. In letzter Sekunde konnte aber da Amtsgericht erreicht werden … Mitten aus der Sahara und dank eines großartigen Backup Team in Deutschland.

Vielen lieben Dank nochmals an alle Beteiligten. Hätte das nicht geklappt, wäre es zum zweiten Mal zu einem Versäumnisurteil gekommen. Auch beim ersten Mal wusste die Gegenseite, dass ich in der Sahara nur schwer zu erreichen bin … Gut, dass das nun nicht nochmal funktioniert hat.

Interessante Hochrisiko-Anzahlungsidee auf Nischenfahrzeug

Sion, TWIKE, Aptera sind Beispiele für Versuche Nischenfahrzeuge auf den Markt zu bekommen ohne viel eigenes Geld als Hersteller in die Hand zu nehmen.

Es basiert auf der Idee, dass Interessenten bereits Ihr potentielles Fahrzeug vor Erhalt anzahlen bzw. bezahlen.

Ein System, was im besten Falle Produkte erlaubt auf den Markt zu gelangen, welche es ansonsten durch fehlende „massentauglichkeit“ es nicht schaffen würden. Doch eine zahlungskräftige Nische kann es sich somit ermöglichen ein Produkt zu erhalten, welches ansonsten weiterhin ein „Traum“ bleiben würde.

Das dieses System funktionieren kann, hat in der „Automobilbranche“ bereits das Schweizer TWIKE 3 zumindest für eine gewisse Zeit unter Beweis gestellt. Zahlungskräftige Schweizer ePioniere haben in den 80er und 90er ihr Fahrzeug vorab bezahlt und dann auch tatsächlich erhalten. Doch aufgepasst! Nur wenn die erste Kleinserienproduktion gelingt, ist das noch keine Garantie für den Durchbruch. Als die Schweizer Nische bedient war, musste Insolvenz angemeldet werden. Deutsche TWIKE Importeure nutzen die Chance zum günstigen Aufkauf und konnten immerhin die Produktion des TWIKE 3 bis 2019 weiterführen.

Nicht jede Idee schafft es soweit. Der deutsche Hersteller Sono Motors hat es ebenfalls mit Hilfe von Hochrisiko – Anzahlern bis zu mehreren Prototypen geschafft. Und dann ging es nicht mehr weiter. Fast alle Investoren haben ihr angezahltes Geld verloren.

Das Scheitern des Sions gab „Nachwehen“ für weitere „Start-Ups“ mit ähnlichen Finanzierungsideen.

Das Nischenfahrzeug Microlino hat zumindest den Produktionssart geschafft! Allerdings konnte die Finanzierung durch ein bereits anderes Produkt der Firma gestemmt werden. Die Daumen sind gedrückt, dass die Nachfrage auch weiterhin stabil bleibt.

Aptera versucht seinen Markteintritt bereits seit mindestens 2019!

Nun gibt es eine neue Idee eine Hochrisikofinanzierung „schmackhafter“ zu machen:

Quelle: Aptera Newsletter

Preisreduktion in Höhe der Anzahlung, limitiert auf 10.000 Euro. Wer 10.000 Euro anzahlt, bekommt 10.000 Euro Ermäßigung bei Serienstart oder verliert alles.

Erinnert es ein bisschen an Casino?

Ja! Aber ins Casino geht man ebenfalls nicht täglich beziehungsweise man rechnet damit, dass das investierte Geld weg sein wird. Umso größer ist natürlich die Freude bei Gewinn.

Doch die hochrisiko – und lotteriehafte Investition in ein Kleinserienfahrzeug ist nicht mit einem Casino vergleichbar. Im Falle eines „Gewinns“ ermöglicht man auch dem „Normalverdiener“ ein kleines, effizientes und nachhaltiges LEV zu laufen.

Nennen wir es nachhaltiges Casino spielen.

Kleine Autos versuchen die Verkehrswende in Österreich

Besten Dank an ORF für den Report:

„Ein Kleinwagen gegen den städtischen Verkehrskollaps, das war die Vision der Automarke „Smart“. Aber in den 25 Jahren seit seiner Einführung sind die Autos auf unseren Straßen immer größer und schwerer geworden statt kleiner und leichter. Jetzt versucht eine neue Generation elektrischer Zweisitzer einen Neustart. Die Verkehrsstatistik spricht klar für sie: In 100 Autos auf Österreichs Straßen sitzen im Durchschnitt nur 114 Passagiere, die gefahrenen Distanzen sinken, die Treibstoffpreise steigen und Parkplätze werden seltener. In Paris, Basel und Koblenz zahlen kleine Autos weniger Parkgebühren, in Graz wird über eine ähnliche Maßnahme diskutiert. Kann diese Verkehrspolitik den Trend zu immer größeren Autos stoppen?“

Microlino gerade in aller Munde? Zumindest wenn man sich in der „Bubble“ befindet.

Doch woran liegt es, dass nun der Microlino auffällt aber nicht die knapp 1000 hergestellten TWIKE 3?

2014 bin ich mit dem TWIKE auf Österreich Tour gewesen. Habe die knapp 10 TWIKE Piloten vor Ort besucht. Unter anderem den Bürgermeister der ePionier Stadt Werfenweng.

Seit dem wurden es kaum mehr TWIKE Piloten in Österreich. Ich versuche mal die aktuellen Zahlen der Microlinozulassungen herauszufinden.

Gibt es eventuell ein Aufwärtstrend in Bezug auf LEV? Liegt es am Microlino Marketing und / oder der Begeisterung der Piloten? Oder einfach daran, dass Microlino aktuell produziert wird, das TWIKE die Produktion 2019 eingestellt hat und Aptera noch in den Startlöchern steht?

Ich bin gespannt und drücke Österreich die Daumen für eine Verkehrswende hin zu weniger SUV.

Anbei der Link zur TV Reportage: https://on.orf.at/video/14271022/15859204/kleine-autos-versuchen-die-verkehrswende

Podcast Tipp: Bidirektionales Laden

Seit 2014 durfte ich mich innerhalb des „TWIKE 5“ Projektes mit bidirektionalem Laden beschäftigen!

Ein Fahrzeug beansprucht öffentlichen Platz und hat meiner Meinung nach in vielen Fällen keine Daseinsberechtigung wenn es Alternativen gibt.

Vor allem vertrete ich weiterhin die Meinung, dass in den meisten Fällen ein Leichtelektrofahrzeug ausreicht.

Was aber, wenn ein Fahrzeug zum Energiespeicher wird? Hätten SUVs dann wieder eine Daseinsberechtigung in Großstädten?

Seit über 10 Jahren höre ich von Fahrzeugprojekten als auch vom bidirektionalem Laden.

Braucht gut Ding Weile oder könnte einiges auch schneller und effizienter auf den Markt kommen?

Ich bleibe weiterhin optimistisch für eine zeitnahe Energiewende – nicht nur in Europa, aber auch in Afrika.

Hier geht es zum Podcast: LINK