Tag 5/5ìème journée/5th day

Resume Tag 4/Resume jour 4/4th day result

Punkt 8 Uhr bei Twike Zora gewesen. Es hat gut geschlafen in der Garage des Abschleppdienstes und hat sich vollkommen erholt!!!D.h. aufgeladen!

Nachdem der Automobilclub ACE nochmals bestätigt hatte, dass ihr Servicepartner in Frankreich alle entstandenen Kosten übernimmt, konnte ich gegen 9 Uhr zu meinem gestrigen Tagesziel aufbrechen.

Kaum auf der Autobahn, was sehen meine Augen. An der gleichen Stelle an der ich gestern aufgeben musste….steht ein LkW mit Pannenhilfe…leider war es ein Tiertransport:-(

Doch dann, zum zweiten Tee sozusagen, endlich bei der Drachenflugschule in Carbiere angekommen (20km vor Millau)

Tag 4/jour 4/4th day

Tagesziel: Barcelona!

Resume 3. Tag/Resumee 3.jour/3th. day

Früh morgens um 6 Uhr aufgestanden. Mein Beherberger musste um 6:30 zur Arbeit, und auch ich hatte ein gutes Stück vor mir. Da ich am Vortag bei Macdo nicht volladen konnte, hatte ich die Möglichkeit mit noch eine Stunde bei seiner Firma an den Strom zu hängen.

Heutiges Tagesziel: Meinen ehemaligen Drachenfluglehrer bei seiner Drachenschule in Millau zu besuchen. Ungefähr 350km.
Erste und letzte größere Stadt die ich auf dem Weg durch die „Berge“ antreffen sollte war St. Etienne, welche ich nach etwa 70km erreichte. Diese Möglichkeit konnte ich mir nicht entgehen lassen, um Twike Zora nochmals den Magen vollstopfen zu lassen. Diese Möglichkeit gab ihr ein netter Mechaniker in seiner Werkstatt. Danke nochmals an dieser Stelle:

St.Etienne ist eine schöne Stadt. Ich verblieb fast 2h dort, wobei ich aber auch eine Stunde im Macdo mit freiem Wifianschluss sass…..

Heute scheint ein regenfreier Tag zu sein. Doch dann fängt es vor mir an dunkel zu werden und….REGEN. Hinter mir blauer Himmel und siehe da ein Regenbogen Wäre ein super Bild geworden, wenn ich hätte anhalten können.


Danach ging es auf sehr ruhigen Strassen weiter mit einer wunderschönen Naturkulisse. Die Sonne schien wieder, und dank der großen Fenster im Twike hatte ich einen wunderbaren Blick. Die Sonne wärmte mein Twike hervorragend auf, so dass ich annähernd im T-Shirt fahren konnte. Dann eine weitere Stadt im Anflug: Le Puy en Velay. Dieses Mal durfte mein Twike vor einer Bäckerei laden .

Ok, auf sehr kleinen Landstrassen ging es weiter. Sehr lange war ich alleine unterwegs durch tiefe Schluchten.

Mit immer noch 40km to go tankte ich bei einem 3 Häuser Seelendorf nochmals auf….wer weiss wann die nächste Gelegenheit kommt und ausserdem bricht die Dunkelheit langsam heran. Der Mechaniker des Dorfes war vom Twike begeistert. Gleich kamen weitere dazu mit Kamera selbstverständlich.
In leichter Dämmerung ging es anschliessend bergauf. Der erste Schnee. Es wurde dunkel. Hatte etwas mit Romantik zu tun aber es stieg auch eine leichte Unruhe in mir auf. Ich begab mich nun in sehr extremen Bergauf und Bergabfahrten fern von der Zivilisation. Dann endlich die große Strasse. Ein Aufatmen. Ich hatte aber noch gut 30km Ladung.Nichtsdestotrotz fuhr ich an den nächstgrößeren Bauernhof ran. Eine Abweisung, was die Frage nach Strom anbelangt. Auch das passiert, aber in der Regel sind die Franzosen sehr freundlich und aufgeschlossen. Er meinte aber ich solle mir keine Sorgen machen, da die Strasse ab nun nur bergab geht. Ok, das ist ja schonmal nach den Berggeschichten eine positive Antwort.
Weiter geht’s. Autobahn. Bergab. Juhuuuuu. Bergauf. Das wiederholt sich einige Male, doch bei noch 15km to go ging ich von der Autobahn runter, doch nichts, weitere 3 Seelendörfer. Es war nun 19 Uhr, um 21 Uhr hatte ich mich bei meinem Drachenfluglehrer in der Nähe von Millau angemeldet. Ungefähr noch 60km und einmal müsste ich noch für 1 h laden. Gut im Zeitplan, aber wo ist die nächste Stromquelle? Nichts zu machen. Ich fuhr wieder auf die Autobahn, die einzige Verbindung zu meinem Zielort. Das gleiche Spiel spielte ich mit der nächsten Ausfahrt in 7km Ferne. Wieder nichts. Oje. Dann das Schild Autobahnrastätte. Super!!! Dann der Berg. Oje. Und dann:

11.12.2011: 3. Tag/3ieme journée/ Third day

So, heute soll es nach Millau gehen. Befinde mich gerade in St. Etienne, noch 290km to twike:-)

Resumee 2. Tag/Resumee 2. journée/ 2. jour of twiking

Bis 9 Uhr geschlafen…..doch das war der Erkältungsschlaf!!! Um 10 Uhr war ich auf der STrasse….ohne Regen, juhuuu. Heute sind es „nur“ 220km to twike….bis Lyon…..aber der Nebel fing schon kurz nach Abfahrt an:

Bis Lons war es eine sehr angenehme Fahrt, dort bereits mittags angekommen. Wollte noch einmal vollladen, damit es mir bis Lyon reicht. Doch, achje….es ist ja Sonntag….alle Geschäfte zu….nach mehrmaligen Absagen in Restaurants….gab mir jemand den Tipp, dass Sonntags vor Weihnachten, dass Centre Commercial geöffnet hat….ok, dort angekommen, sieht gut aus….doch….Absage, wobei die Dame am Empfang alles andere als freundlich ist…ja, ein gigantisches Einkaufszentrum…doch kein Platz für umweltfreundliche Vehikel….

Die ganze Suchaktion hat mich fast 2h gekostet….als ich gerade einsteigen wollte, befragten mich ein sehr am Twike interessiertes junges Paar über mein Fortbewegungsmittel aus…ich konnte es mir nicht verkneifen zu sagen, das alles noch so toll sein kann, wenn ich aber kein Strom finde, bringt mir das alles nichts. Sie konnten es nicht glauben, dass es in diesem Riesencenter nicht eine einzige Steckdose für mich gab. Der Mann machte sich auf, um ebenfalls nochmals nachzufragen. Er kam zurück und meinte, er hätte einen Dosenautomaten entdeckt…mit Steckdose…ein kurzer Blick…und ich Schritt zur Tat über:

Anschließend haben wir noch zusammen Mittag gegessen und mir wurde gesagt, dass es super wäre, wenn ich noch kurz mit Ihnen nach Hause kommen würde und dort fertig lade, die zwei Kinder würden sich super freuen. Da ich die beiden supersympatisch fand, folgte ich der Einladung, beide wohnten auf dem Weg Richtung Lyon.

Es waren ungefähr 20km to twike….so, dass ich sie mit mir mitgenommen habe. Eine super Fahrt, die Kinder haben sich gefreut und bis das Twike fertig geladen hat, haben wir die Zeit mit Trampolinspringen und Weihnachtsmarkt bummeln verbracht. Danke nochmals an dieser Stelle an euch beiden, für diesen wunderschönen Nachmittag:-)

Die anschließende Fahrt nach Lyon verlief zwar im Dunkeln aber regenfrei und ich empfand sie als sehr angenehm….jedoch ist mein 10m Kabel unauffindbar, und wir hatten keine Möglichkeit vom 9.Stockwerk zu laden. Danke, nochmals an dich, Yassine, mich in Lyon zu beherbergen…und Macdo sei dank….ich konnte noch bis 23 Uhr laden:-)

10.12.2011: Tagesziel Lyon/ But de la journee Lyon/ goal of the day Lyon

Time go get up: 7:30 Müddeee, doch es muss sein, eine Riesenstrecke wartet. Frühstück, Route nochmal abchecken, Auto startklar machen.

Zuvor durfte Loan noch den Zorasticker aufs Auto kleben:-)

Ausserdem durften natürlich alle nochmal im Twike Platz nehmen. Mit Loan fuhr ich auch noch eine Runde

Der Hausherr hat sich in das Twike verliebt….er will jetzt auch eins haben!

Zur Abfahrt wurde noch eine Luftpumpe überreicht:

Nun kann also der erste Platten kommen…ich bin vorbereitet!

Abfahrtzeit 11 Uhr! Ojeoje, das ist sehr sehr spät. Aber es regnet nicht.

1. Stop war in Epinal. Autobahn runter, nachtanken. Ich bin an einem großem Veloladen vorbeigefahren. Aber in Frankreich gibt es die „Siesta“ von 12 Uhr bis 14 Uhr. Nichts zu machen…

Ein weiterer Versuch bei:

Eine sehr nette Sekretärin. Kurzes Nachfragen beim Chef. Ein klares Ja:

Der Chef konnte es sich nicht nehmen lassen, das Twike persönlich zu begutachten. Kurzerhand lud er mich zum Mittagessen ein:-)

Gestärkt ging es weiter Richtung Besacon.

Mein erster Kontakt mit der französischen Polizei. Zehn Wagen sind an mir auf der Autobahn vorbeigefahren. Seltsames Gefühl…alle haben sehr interessiert ins Twike geschaut….aber weitergefahren:-)

Aber dann wurde ich doch gebeten rechts ranzufahren….la douane, jedoch mitten auf einer Strecke…..nicht am Zoll! Der erste Satz war, dass Sie mich nur aus „curiosité“ herausgewunken haben. Alle scheinen sehr interessiert zu sein…man berichtet mir über eigene Solaranlagen auf dem Dach….20 !!! Minuten später geht es weiter.

Kurz vor Besacon noch ein letzter Stop:

Super nette Leute. Da ich mein Auto relativ vollladen wollte, machte der Mechaniker nach Feierabend mit mir noch eine kleine Stadtführung. Auch ging es noch für die Saabend PArty einkaufen…nein, ich kann leider nicht bleiben:-(

Es fängt an dunkel zu werden, und passend zur Nacht, setzt der Nebel ein plus zusätzlich starker Regen….ich bin sehr müde…merke, dass ich noch immer meine Erklältung nicht auskuriert habe….schnelle Entscheidungsfassung….Besancon wird Endstation sei…ich erreichte Besacon um 17:30.

Resumee 1.Tag/ Resumee la premiere journee/ First day result

Die Abfahrt hat sich sehr sehr verzögert. Erst gegen 17 Uhr ging es los…gegen 21 Uhr bei Nancy angekommen. Dunkelheit und sehr starker Regen unterdrückten die Abfahrtsstimmung etwas.

Mein erster Ladehalt:

Ein sehr freundlicher Mitarbeiter von Dacia hieß mich erstmal recht herzlich Willkommen in Frankreich. Selbstverständlich dürfte ich hier laden….allerdings hat er nach 45 Minuten Feierabend gehabt.

Es ging weiter durch den strömenden Regen. Ich hätte es fast geschafft, doch dann blinkte doch die rote Batterielampe auf der Autobahn. Für mich ein Zeichen von der Autobahn runterzufahren. Kleine Dörfer, alles dunkel, doch dann eine Bar 🙂 gesichtet.

In Männerrunde eifrig bei einer Cola über das Twike diskutiert. Dann endlich 21 Uhr Ankunft bei der Familie von Hamid. Geschafft! Erfreut aber auch sehr müde. Das war der erste Tag einer langen Reise:-)

09.12.2011: Jetzt gehts loooos!

Mit sehr wenig Schlaf und viel Verspätung geht es jetzt gleich dem Sturm entgegen. 1. Ziel: Nancy.Etwa 170km

Der aktuelle Zustand des Twikes nach sehr viel Stopfen…..ab Barcelona bis Lissabon werde ich eine Mitfahrerin haben….ob die da wohl noch reinpasst???

Und der Zustand eines zurückbleibenden Zimmers nach einer langen Nacht- und Tagesschicht:

So, los gehts!!!

Abfahrtstag: 01:20 Uhr

Und soweit bin ich:

Von Packen kann da noch nicht wirklich die Rede sein…

Aber das Twike steht schon vollgetankt, voller Vorfreude, im Tiefschlaf versunken…von wärmeren Klimaten träumend, vor der Haustür