Final Countdown: Noch zwei Wochen bis zum Treffen mit der TWIKE GmbH vor dem Landesarbeits – Gericht in Frankfurt.

Was für eine Story, was für ein Jahr. Sind Arbeitsgerichte eigentlich dafür angedacht, Arbeitnehmer ziemlich schnell wieder auf den Arbeitsmarkt zu bringen, halten die Prozesse in meinem Fall nun bereits 1.5 Jahre an.

Anbei nochmals eine Kurzzusammenfassung:

Geschäftsführer und meine Person sind sich im Dezember 2021 über ein wichtiges Arbeitsthema uneinig. Das erste Mal in der Historie Marokkos bleiben als eines der wenigen Länder global gesehen die Ländergrenzen wegen Covid auch während der Weihnachtszeit geschlossen. Somit war es nicht möglich, sich wie in den letzten zehn Jahren über die Weihnachtsferien in Marokko zu treffen, wo wir die neue Jahresplanung in der Regel zusammen angehen.

Der Flugverkehr öffnete erst wieder Februar 2022 und unseren Anzahlern verpflichtet nahm ich eines der ersten teuren Tickets, um zum Feedbackgespräch nach DE zu fliegen. Denn auch im Januar wurde jegliches Gespräch verwehrt.

In DE angekommen, wurde mir zur Begrüßung vom zweiten Firmeninhaber gleich drei Briefe übergeben. Nichtsahnend öffnete ich diese bei einem Bekannten des Geschäftführers und fand eine Kündigung ohne Begründung vor.

Nach zehn Jahren ohne Urlaub und mit regelmässigem Arbeiten am Wochenende und „Feierabende“ war mir sofort klar, dass hier gerade einiges nicht stimmte. Ein Gespräch mit der Schwester begründete mein Verdacht. Wir sind einfach beide mit der Situation des jährlich geplanten Startups überfordert gewesen. Nachdem die Kündigung am 20. Tag nach „Zustellung“ nicht zurückgenommen wurde, blieb mir keinen Ausweg als am 21. Tag eine Kündigungsschutzklage einzureichen. Denn immerhin gibt es diesen in Deutschland.

Wirklich? Nicht für alle! Denn was keiner von uns Mitarbeitern weiß, ist dass wir angeblich alle keinen Kündigungsschutz haben. Bei einer Anzahl von weniger als 10 Mitarbeitern schützt der Staat nämlich die Kleinbetrieben. Dieser Schwellenwert wurde vor einigen Jahren von 5 auf 10 angehoben.

Und gibt es nun ein Problem?

Ja! Denn obwohl wir über 10 Mitarbeiter sind, wurde von der Gegenseite lediglich 7.5 vor Gericht angegeben. Nun lag ich in der Beweislast. Seltsame Regelung, muss man aber akzeptieren. Da ich nun über 10 Jahre Mitarbeiterin bin (es gibt kaum andere, welche solange dabei sind), fiel es mir natürlich leicht zu „beweisen“, dass wir mehr als 10 sind, nämlich 12!

Doch am Tage des Prozesses dann die Überraschung. Das Gericht erkennt lediglich 9.5 Mitarbeiter an!

Hierbei habe ich mich folgendes gefragt:

• Warum kann nicht einfach bei der Renten-und Sozialkasse angefragt werden? Denn jedes korrekt arbeitende Unternehmen wird doch seine Mitarbeiter anmelden…wobei hier dann auch Abweichungen der Arbeitsstunden in der Theorie und in der Praxis nicht immer Übereinstimmungen sind.

• Warum darf ein Unternehmen vor Gericht eine falsche Anzahl an Mitarbeitern angeben? (TWIKE gibt 7.5 an, das Gericht stimmt aber mind. 9.5 Mitarbeitern zu.

Kann es sein, dass dieser kostspielige und nervenaufreibende Prozess mitten in der finalen (?) Startphase des bereits über zehnjährigen Projektes TWIKE 5 wegen fehlenden 0.5 Mitarbeitern sich nun bereits 1.5 Jahre zieht?

Ja! Nachdem 9 (!!!) Mediationsversuche auf dramatische Art und Weise gescheitert sind, blieb mir nichts anderes übrig als in Berufung zu gehen. Dieser wurde auch sofort stattgegeben und somit wird es nun am Di, 01.08.2023, vor dem Landesarbeitsgericht um die fehlenden 0.5 Mitarbeiter gehen. Der Prozess ist so weit ich weiß öffentlich.

Spannend? Bestimmt! Und ich habe sehr viel in diesen 1.5 Jahren über den Unterschied zum Elfenbeinturm Uni und realer Welt gelernt. Gut, dass ich damals nicht Jura studiert habe. Zum Thema Anwälte gibt es nochmals einen extra Blogbeitrag, versprochen! Denn bei manchen reibe ich mir bis heute noch die Augen!

Auf in den Endspurt! Und möge es eine faire Verhandlung mit zwei Gewinnern geben.

In großer Erwartung: Investor Report Q2-2023

Es kann sich nur noch um wenige Tage Verzögerung handeln. Eigentlich wurde der 2. Quartalsbericht von den Investoren der letzten Crowdfunding-Kampagne für Ende Juni erwartet.

Anfang Juli kam wieder ein „Newsletter“ heraus, doch dieses Mal erneut nur an eine Auswahl der Abonnenten und ohne wirkliche News, deshalb von mir nicht hervorgehoben. Doch dass sich der Quartalsbericht verzögert, wurde nicht erwähnt. Auch wartet die Community noch auf eine Korrektur eines Jahresberichtes.

Die Verzögerung kann aber auch positiv interpretiert werden. Denn im August steht der fahrbare Prototyp auf dem Plan. Und diesen sieht die TWIKE Community noch lieber als lediglich Zahlen auf dem Papier!

Let‘s prototyp alors!

N-tv: Viel Geld verbrannt – etliche E-Auto-Startups sind krachend gescheitert.

Etliche? Da fällt einem als erstes Uniti ein und natürlich das aktuellste Startup namens Sono Motors.

Aber nicht alle sind gescheitert. Tesla hat es ebenfalls nach mehreren schwierigen Etappen geschafft und auch TWIKE kommt dank einer tollen LOHAS – Community von einem Monat zum nächsten. Wir drücken alle die Daumen, dass es zeitnah den ersten fahrbaren TWIKE – Prototypen geben wird und es anschließend in Rekordgeschwindigkeit zum geplanten Serienstart Ende 2023 nach nicht mal fünf weiteren Monaten kommen wird. Das wird neben dem 190 km/h Fahrzeug ebenfalls für Aufsehen sorgen, denn so schnell gab es wohl noch nie einen Serienstart nach einem fahrbaren Prototypen. Doch die heutige Technik scheint dies zu ermöglichen. Das Ziel der letzten 10 Entwicklungsjahre war immer, dass kein „unnötiges“ Geld in mehrere Prototypen versenkt wird. Es soll so lange getüftelt werden, dass es kaum mehr etwas zu beanstanden gebe. Das sei man der geduldigen Community und deren Hochrisikoinvestment schuldig. Und somit werden in den nächsten vier Monate lediglich nur 3 Prototypen (ohne Karosserie) gebaut. Einen für die noch anstehende Homologation, einen für technische Testfahrten (Crashtests werden nicht gemacht, da diese in der Fahrzeugklasse L5e nicht verlangt werde) und einen für die Testfahrten der glücklichen 500 zukünftigen Piloten (Serie ist auf 500 Fahrzeuge limitiert). Über 2000 Interessiere gibt es mittlerweile! Wenn sich jemand der ersten 500 nach der Testfahrt gegen die Wandlung der Reservierung in eine Bestellung entscheidet, bekommen auch wenige der anderen 1500 eine Möglickkeit den karosseriefreien Prototypen zu testen.

Das Durchhaltevermögen der letzen 10 Jahre ist einzigartig und hätte bestimmt eine positive Erwähnung im folgenden Artikel erwähnt. Doch neben den positiven Beispielen der Startups (Tesla, Unu), welche es bereits geschafft haben, wird TWIKE noch nicht erwähnt. Klar, denn noch gibt es kein Fahrzeug. Doch ab Dezember 2023 könnte das anders aussehen.

Wenn es heißt: Das dreiräderige TWIKE fährt nicht nur 190 km/h, sondern kann nach 15- jähriger Entwicklungsgeschichte auch einen Guinessbuchrekord in der Geschwindigkeit von Prototypen zum finalen Produkt aufstellen.

Außerhalb der Nische wird das kritisch gesehen, doch die meisten der TWIKE Community stehen gestern hinter dem kommenden effizienten Eyecatcher mit Pedalen.

Und anbei der Link zum Artikel:

N-tv (07.07.2023): Etliche E-Auto-Startups sind krachend gescheitert.

Eigene Anmerkung: Schade, dass der Microlino ebenfalls nicht erwähnt wird. Und TWIKE benötigt unbedingt mehr Präsenz in der Presse. Mein Posten ist bereits seit über einem Jahr unbesetzt. Doch der große Verhandlungstag vorm Gericht ist nun endlich in Greifweite. Möge die Vernunft Recht bekommen – für das Projekt TWIKE. Denn eine weitere Verschiebung auf 2024 sollte nun mit allen Kräften verhindert werden. Somit gilt es kostspielige und energieraubende Nebenschauplätze zu verlassen und kompletter Fokus auf den Serienstart! Der nächste N-tv Bericht handelt dann von positiven Nischenstartups :-). Let‘s focus!

Wie immer seid ihr herzlich willkommen, Eure Anmerkungen zum Artikel in die Kommentarspalte zu schreiben.

Neues Herzensprojekt: Ich möchte einen Esel.

Fortsetzung folgt 🙂

Erneute Bitte um 10.000 Euro

Wer diesen Blog hier seit einem Jahr verfolgt, ist auch bereits über die 10.000 Euro Problematik im Dezember 2021 informiert. Das war wohl der letzte Tropfen gewesen, der noch gefehlt hat, um das bisherige volle Fass zum Überlaufen zu bringen. Da er und ich auf Distanz waren (ich in Marokko, er in Rosenthal) und über das Telefon keine vernünftige Konversation stattfinden konnte, haben sich die Dinge so entwickelt wie sie aktuell stehen. Wegen Covid konnte er nicht wie geplant über Weihnachten und Silvester zu einem Arbeitsaufenthalt im Süden aufbrechen (korrekt, auch hier werden Mails empfangen, bearbeitet, als auch der Jahresrückblick ausgearbeitet und Projekte für das kommende Jahr angesprochen). Unser übliches Weihnachtsritual seit einem Jahrzehnt…

Erst im Februar gab es wieder Flüge aus Marokko heraus. Der Januar war „unterirdisch“. Alle Gesprächs-und Projekttermine wurden von seiner Seite abgesagt. Zum ersten Mal gab es keine Weihnachts – und Silvestergrüsse. Seinen „Freunden“ in Rosenthal bat ich sich um Ihn zu kümmern, da ich seine Lage aus der Entfernung nicht einschätzen konnte.

Fakt war allerdings, dass dieser verflixte „10.000 Euro„ Newsletter nicht wirkte. Viele unserer Kunden kamen auf mich zu und wären bereit für eine Aufstockung der Anzahlung, doch sie bräuchten mehr Informationen, mehr Kommunikation und mehr Transparenz.

Endlich im Februar gab es wieder eine Flugverbindung. Die Zeit eilt! Wir brauchen dringend wieder den Kontakt zum Kunden, doch das funktioniert nur in dem wir mit diesem in Kontakt sind. Parallel hierzu wurde das Crowdfunding verlängert. Die 10.000 Euro Strategie hat nicht funktioniert, doch es kam sichtbar fast täglich Geld durch das Crowdfunding herein. Das Fundingziel wurde zwar nicht erreicht und somit gibt es bis zum heutigen Tage keinen fahrbaren Prototypen. Doch das wichtigste ist weiterzukommen. Nicht aufgeben zu müssen.

Ich bin gut in Frankfurt gelandet im Februar 2022 und wurde ab Marburg von einem seiner „Freunde“ abgeholt. Doch wir hatten alle Unrecht. Er wollte überhaupt kein Feedbackgespräch mehr … ohne Begründung bis zum heutigen Tage … alles weitere steht im Blog.

Doch zurück zum Thema. Denn heute gab es erneut ein Anschreiben mit der Bitte 10.000 Euro anzuzahlen. Und natürlich gibt es dann auch die „Pilotenjacke“ dazu.

Die ersten Reaktionen die ich heute Vormittag auf diese Mail erhalten haben waren nicht positiv.

Und die Unsicherheit macht sich nun unter den Anzahlern wieder breit. Wie sieht es finanziell aus? Der eine redet von 12 Millionen Euro, welche noch benötigt werden, der andere „selbsternannte“ TWIKE „Experte“ redet von 2 Millionen. Letztens gab es eine bisher noch nicht dagewesene Disput in der Community Gruppe, dass gleich 2 Mitglieder gesperrt werden mussten. Darunter auch ein TWIKE 3 „Partner. Das führt dann doch zuweit, oder ?

Zum ersten Mal seit der „Newsletter“ Historie, wurden heute nur ein Teil des Verteilers angeschrieben. Das war bisher meine Idee, doch konnte ich mich nicht durchsetzen. Die Konsequenz war, dass teilweise um Aufstockungen geworben wurden, und die Personen, welche gerade erst aufgestockt hatten, waren verwirrt.

Heute hat es aber geklappt. Großen Applaus an meine Kollegen! Doch Moment, was nun passiert ist doch auch nicht wirklich transparent. Denn jetzt rumort es wieder, dass dringend Geld benötigt wird.

Aber hey, das war klar! Nur bis dato wurde erwähnt, dass es ausreicht, wenn die bisherigen Anzahler einfach nur aufstocken. Einige haben das Geld tatsächlich, doch „eingefroren“. Denn 50.000 Euro zu riskieren ist viel Geld. Andere wiederum müssten sich ein Kredit nehmen. Doch nicht jeder Kredit wird bei solch einer Basis akzeptiert etc. Andere brauchen zeitnah ein neues Fahrzeug, und wenn es nicht mit dem TWIKE 5 dieses Jahr klappt, müsste ein anderes zugelegt werden und das steht der Aufstockung im Wege etc etc.

Ich drücke dennoch dem aktuellen Aufruf auf 10.000 Euro aufzustocken die Daumen und freue mich auf die Bilder Eurer Pilotenjacke. Diese dürft ihr gerne an hello@twikingfuture.blog senden.

Update gleicher Tag: Der Newsletter ging wohl auch an Anzahler, welche bereits über 10.000 Euro anbezahlt haben.

P.S Und was passiert eigentlich, wenn auf 10.000 Euro aufgestockt wird, die Jacke zugesendet wird und im Anschluss kündigt, falls das TWIKE 5 doch nicht bis Jahresende erscheint?

Antwort: Logischerweise müsste die Jacke dann wieder zurückgegeben werden!

Bsp. Wer schon 10.000 Euro anbezahlt hat und zwar gekündigt hat und wohlgemerkt das Geld noch nicht erhalten hat, bekommt keine Jacke. Somit könnte angenommen werden, das bei Erhalt der Jacke und anschließender Kündigung diese wieder zurückgefordert würde? Logisch ist das nicht. Eher nachvollziehbar? Auf den ersten Blick könnte man denken, warum TWIKE Jacke, wenn überhaupt kein Interesse mehr besteht? Aber hey, der ein oder andere hat ja Interesse, bräuchte aber nach 7 Jahre Anzahlung nun sein Geld zurück und würde sich trotzdem über diese Jacke freuen …

Will history repeat? Und wer hat‘s erfunden?

Die Geschichte wiederholt sich aktuell. Das TWIKE 5 wurde sozusagen 1999 mit dem Prototypen TWIKE 4 erfunden. Das erste in Serie gegangene TWIKE war das TWIKE 3, welches bereits 1986 mit dem Prototypen TWIKE 1 sich ankündigte und bereits 1997 es auf den Markt schaffte.

Quelle: crowdsourcing.eth.ch (13.062023)

Keep calm and follow the „agenda“

Ui ui ui, da hat etwas vor einigen Tagen ziemlich ineffizient und überhaupt nicht konstruktiv und erst recht nicht zielführend gerumst.

Am besten fange ich von vorne an um jeden von Euch mitzunehmen. Es gibt nämlich zwei TWIKE Gruppen auf Whatsapp (wer gerne aufgenommen werden möchte, schreibt mich bitte über info@twikingfuture.blog an).

Hier hätten wir einmal die TWIKE – LOHAS Lifestyle Gruppe, welche fokussiert ist auf TWIKE 5 & TWIKE 6 und da doch die meisten TWIKE 3 Piloten sich nicht für das TWIKE 5 interessieren eine separate TWIKE 3 Gruppe.

Da die aktuelle Konfliktsituation zwar mich und ihn und somit auch leider Auswirkungen auf das TWIKE 5 haben könnte, jedoch nicht mehr auf das aktuell nicht mehr produzierte TWIKE 3, haben wir uns in der letzteren Gruppe darauf geeinigt, das Thema nicht doppelt sondern lediglich in der TWIKE 5 Gruppe zu debattieren (wenn überhaupt, denn aktuelle Infos gibt es ja auf diesen Blog.

Doch nach dem letzten TWIKE – „Newsletter“ gab es auch hier auf Grund des Aufrufes weiter anzuzahlen etwas „Unstimmigkeiten“. Der Grund liegt auf der Hand. Denn nicht alle Informationen bei TWIKE sind für die gesamte Community bestimmt. Über das Finanzielle wissen lediglich die Investoren des letzten Crowdfundings Bescheid. Diese Infos dürfen allerdings nicht weitergegeben werden. Und so war es nur eine Frage der Zeit bis die unterschiedlichen Wissensbereiche auch in der TWIKE 3 Gruppe zum Diskurs kamen:

Letztere Person namens „TWIKE Bart“ scheint nicht zu den Crpwdfunding Investoren zu gehören, und hat somit nicht das Wissen über die noch fehlenden 12 Millionen Euro bis zum Serienstart (Stand August 2022).

Doch Glauben ist nicht Wissen …:

Und warum sollte ich irgendwelche Zahlen erfinden? Es liegt doch auch in meinem Interesse, dass das TWIKE 5 zeitnah auf die Straße kommt, allerdings mit transparenter Information zumindest gegenüber allen Geldgebern.

Viele aus der TWIKE Community kennen mich persönlich oder aus dem Schriftverkehr der letzten 10 Jahre. Und ich bedanke mich für die Unterstützung, so wie ich bis zum heutigen Tage auch selbstverständlich das Projekt TWIKE unterstütze. Meine Agenda 🙂

Doch auch die Unterstützung anderer Mitglieder scheint nicht zu helfen. Die eigene Wahrnehmung lässt sich nicht einfach mal so durch „Fakten“ korrigieren…:

Schade, doch noch lange kein Grund hier rufschädigend oder sogar böswillig um sich zu schlagen. Anscheinend haben wir alle ein gemeinsames Ziel plus meine „Agenda“

Nun heißt es kühl und sachlich bleiben…wer weiß was für andere Herausforderungen „TWIKE Bart“ gerade in seinem Alltag zu bewältigen hat. Das ist der Nachteil der virtuellen Welt. Ohne sich persönlich gegenüberzusetzen birgt einfach Risiken der Fehlkommunikation und auch wird wohl vermehrt über Grenzen hinweggeschrieben, welche bei einem persönlichen Gespräch respektiert werden würden.

Fortsetzung folgt …

Endlich wieder TWIKE News: SOP Verschiebung nun auf DEZ. 2023 bei weiterhin unklarer Finanzierung.

Es ist mal wieder soweit. Für eine bestimmte Personengruppe innerhalb der Newsletterabonommenten, gab es heute wieder eine „News“. Bitte fragt mich nicht, wer hierfür ausgewählt wird. Ich könnte mir vorstellen, dass der Newsletter an all die gesendet werden, welche das Projekt noch in keinerlei Hinsicht unterstützt haben. Denn ich werde mit mehreren Email Adressen (privat und beruflich) im den Kategorien TWIKE 3 Pilot, TWIKE 5 Anzahler und TWIKE Investor geführt. Somit dürfte dieser Newsletter an alle heute versendet werden, welche noch nicht zu den aufgeführten Kategorien gehören.

Deshalb für alle anderen anbei eine Zusammenfassung.

Im Gross und Ganzen ist es eher ein monatliches Lebenszeichen als ein NEWSLETTER. Auch nach einem wiederholten Durchlesen entdecke ich keine Neuigkeiten. Bitte korrigiert mich hier gerne.

Es wird erneut erwähnt, dass es weiterhin an den finanziellen Herausforderungen scheitert und die TWIKE 5 Anzahler werden nochmals gebeten aufzustocken. Hierbei wird abermals das Ranking erwähnt und die Absicht das TWIKE 5 im Dezember 2023 auf die Straße zu bringen. Es wird der formelle Weg hierzu bezogen auf den Prototypen aufgezeigt, doch weiterhin nicht wieviel Geld noch benötigt wird. Das einzige was die „Öffentlichkeit“ weiß, ist, dass im August 2022 noch 6 Millionen Euro für den Protptypen benötigt wurden, und bereits das auf 2 Millionen Euro auferlegte Crowdfunding bis Januar 2023 nicht funktionierte. Es wurden 1.4 Millionen Euro eingenommen, demgegenüber stehen allerdings die Ausgaben für Material, Miete, Gehälter, Entwicklung etc. Und jeweils zu Jahresende werden die zuvor annullierten Darlehensverträge mit Zinssatz ausbezahlt. Das ganze scheint aktuell so auszugehen, dass das Geld der monatlich handvollen Anzahler (Quelle: Rankingaktualisierungen) ungefähr der Höhe der monatlichen Ausgaben entsprechen. Aber ich bezweifel weiterhin, dass diese Rechnungen, welcher jeder aus den offengelegten Zahlen sich selbst ausrechnen muss, aufgehen. Des Weiteren warten Interessenten weiterhin auf den versprochenen und korrigierten Jahresabschlussbericht.

Positiv kann folgendes aufgenommen werden:

1. Im August soll der Prototyp aufgebaut werden.

2. Im November soll der Prototyp bereits vorgestellt werden.

3. Im Dezember fängt der Produktionsstart an …

4. Der wohl wichtigste Satz: Um den ambitionierten Zeitplan einhalten zu können, ist die IMMER ausreichend vorhandene Liquidität eine Grundvoraussetzung.

Und last but not least wird wieder erneut darauf hingewiesen, dass weitere Testfahrten im 14 jährigen TWIKE 4 möglich sind.

Allen Besucher wünsche ich eine gute Fahrt und freue mich weiterhin von Euch ein Lebenszeichen meiner beiden Lucky ePioneer Doggies Sophie und Daffa zu erhalten. Gerne per Bilder 🙂

Let’s stay calm and optimistic!

P.S: Ich hoffe jetzt klappt es wirklich mit dem SOP. Denn wenn nicht, dann wird es im Dezember neben den anstehenden verzinsten Kündigungen auch zu erneuten Kündigungen kommen. Hoch gepokert, denn weiterhin ist vielen nicht klar woher die aktuelle Finanzierung kommt um von Monat zu Monat zu gelangen. Vielleicht ein Thema für die nächste Meldung im Juli?

Gerade so die Kurve bekommen? Oder ein neuer Prozess?

Ahhhhhh! Manchmal möchte man einfach mal alles rausschreien. Die bisher schräge Geschichte bzw. mittlerweile sind es bereits mehrere kaum mehr seriös wahrnehmbare Ereignisse…aber der heutige Tag spielt ebenfalls in der oberen Liga mit.

Vorspiel, langsame Steigerung zum Drama und dann ganz unerwartet doch noch eine positive Wendung? So könnte der heutige „Kindergarten“ beschrieben werden.

Ich versuche nochmal kurz auszuholen. Da gab es diese Vorbedingungen zu erfüllen, bevor die andere Seite in eine Mediation einstimmen würde bzw. ich auch meine Hunde sehen dürfte (über ein Jahr nun werden sie von mir herzlichst vermisst).

Naiv wie ich war, erfülle ich natürlich die nicht mal rechtsmässigen Vorbedingungen. Eine umfasste auch meine Trennung der von mir errichteten TWIKE Piloten und der TWIKE 5 FB Gruppe. Zwei meiner Herzensprojekte. Im Endeffekt einigten wir uns, dass ich die Gruppen abgebe und zusätzlich ein „neutraler“ Freund als Admin hinzukam.

Der Schuss ging mehrfach nach hinten los. Beide FB Gruppen wurden zu einer zusammengelegt und zusätzlich auch noch Teile meiner eigenen Beiträge in meiner gegründeten Gruppe gelöscht. Und last but not least wurde ich auch noch aus meiner eigenen Gruppe als Mitglied gelöscht!

Die Mediation kam dennoch nicht zustande und von den Hunden konnte ich nur noch träumen. Das waren im Rückblick sehr viele Einschläge in kürzester Zeit. Ich hörte nicht auf, den Fehler bei mir zu suchen und mein Kopf drehte immer weiter und fand nichts. Heute weiß ich, dass die andere Seite mitten im Hamsterrad war und nach dem heutige Tag wohl immer noch ist. Nachdem mich folgende Nachricht vor ungefähr einem Jahr erreichte war mir klar, dass es mitunter auch meine Schuld sein müsste, dass ich nicht vorher bemerkt hatte, wie es der anderen Person nach über einem Jahrzehnt an askesischem Durchhaltevermögen ohne Erreichen des Ziels gehen müsste:

Obige Mitteilung ist nicht nur falsch, sondern kann auch ohne namentliche Nennung als rufschädigend betrachtet werden. Doch die andere Seite ist ja durchaus kein schlechter Mensch, sondern versucht bis an die eigenen Grenzen gehend die Welt ein Stück besser zu machen. Die Grenzen wurden überschritten und ein Prozess meinerseits gegen ihn würde weder ihm, mir, der Community und dem Projekt selbst helfen. Ich habe diese öffentliche „Anschuldigungen“ also erstmal hinnehmen müssen.

Fortsetzung folgt morgen …

Das GROSSE Versprechen: Start-Up Aptera. Ähnliche Story wie bei TWIKE?

Quelle: Zeit Online (24.05.2023): Solarauto-Start-up Aptera – das große Versprechen.

Ui, was für ein Artikel! In der Tat sind nach dem Insolvenzantrag von Sono Motors immerhin noch zwei Solarfahrzeuge für den Markteintritt im Gespräch. Aptera kommt durch seine dreirädrige Konszruktion nicht nur dem TWIKE näher als Lightyear, beide haben auch eine ähnlich lange und verfahrene Geschichte hinter sich und bei beiden ist die Finanzierung weiterhin unklar. Eifrige Blogleser wissen, dass sich Aptera und TWIKE bereits 2009 in den USA getroffen haben.

Wie es Aptera in der Zwischenzeit erging und geht hebe ich hier mit Textauszügen hervor.

Aber zurück zum Versprechen. Wirklich ein Versprechen bzw. Aussage oder eher eine Absicht? Hier tritt leider oft intransparentes Msrketing ins Spiel und im worst case wird Vertrauen verspielt. Auch Aptera ist mittlerweile in der „Championsligue“ bezogen auf Verschiebungen von versprochenen/geplanten SOPs. Wie nimmt das eigentlich die Aptera Community auf?

Um welches aktuelle Versprechen geht es aktuell:

„Ein radikal effizientes Auto, angetrieben von der Sonne, für unter 25.000 Euro.“

Wow! Das ist in der Tat eine Ansage, denn das TWIKE 5 liegt bereits ohne Optionen bei unter 50.000 Euro. Ob der preisliche Unterschied wohl den ein oder anderen TWIKE Freund zu Aptera wandern lässt. Mind. einer ist mir mit einer TWIKE Kündigung bekannt, welcher nun allerdings um den Aptera bangt. Des Weiteren dürfte der Aptera für einige TWIKE Piloten wegen fehlender Pedalerie nicht in Frage kommen. Dafür hat Aptera jedoch mehr Solarfläche. Also eher zuHause mehr eBike fahren und auf Aptera setzen, oder eherbdas TWIKE 5 an der heimischen Solaranlage laden. Das ist sicherlich User case abhängig, doch Option 3 mit Pedalerie und Solar ist bis bei wenigen Velomobilen noch nicht auf dem Markt. Vielleicht eine Nische für ein kommendes Startup?

„Drei Räder, radikal aerodynamisch – und angetrieben von der Sonne: ein Modell des Aptera, der ab Mitte oder Ende 2024 in Serie gehen könnte.“

Ahhh, mein Favotitenthema: Die Versprechen/Absichtserklärungen rund um den SOP. Somit könnte das TWIKE 5 laut aktueller Webseite doch noch vor dem Aptera auf die Straße kommen. Doch diesen Wettbewerb führen die beiden Startups wohl schon länger als ein Jahrzehnt „gegeneinander“.

Ich selbst würde mich natürlich über eine größere Diversität an effizienten Leichtelektrofahrzeugen freuen. In diesem Sinne sind die Daumen auch für Aptera gedrückt und ich freue mich bereits über „Drillings-Bilder“ von Aptera – TWIKE – Microlino.

„Das Ding, das einmal die Mobilität revolutionieren soll, steht in einer fast menschenleeren Fabrikhalle in der südkalifornischen Kleinstadt Carlsbad, 60 Kilometer nördlich von San Diego. Es hat noch wenig von dem Fahrzeug, das es später einmal sein soll. Die Karosserie besteht aus hellgrünen Carbonfasern, die Türen fehlen, genauso die Frontabdeckung und vor allem: das Alleinstellungsmerkmal, aber dazu später mehr.“

MATCH bzw. Parallele. Ähnlich geht es auch dem TWIKE 5 mit seiner noch leeren neuen Produktionshalle. Auch das TWIKE Alleinstellungsmerkmal – der Pedalgenerator – fehlt noch und man hat seit dem GreenTech Festival in Berlin 2021 auffällig wenig über dessen Weiterentwicklung mitbekommen.

„Zwei Stunden soll es dauern, bis am Ende der zwölf Stationen ein fertiges Fahrzeug steht. 80 Autos pro Tag könnten hier in zwei Produktionsstraßen gefertigt werden.“

Oha! Hier muss das TWIKE 5 passen. Denn wenn alles gut läuft, könnte nach einer Hochlaufphase 1 Fahrzeug täglich produziert werden. Doch auch hierfür braucht es Mitarbeiter, welche im kalifornischen San Diego vermutlich einfacher zu finden sind. Doch immerhin hat sich der Produktionszeitraum beim TWIKE verfünfacht. Für ein TWIKE 3 wurden noch 5 Arbeitstage benötigt. Also auch bei TWIKE nun mehr geplante Effizienz durch andere geplante Bauweise.

„Der Haken bei der Sache ist: Noch ist kein einziger verkaufsfertiger Aptera produziert. Bis die Produktion in Carlsbad startet, wird es mindestens noch ein Jahr dauern. Vielleicht auch länger. Und am Ende könnte es sein, dass Aptera das gleiche Schicksal ereilt wie andere Solarautoprojekte.“

Leider auch ein Match.

„Zunächst lief alles gut. Die Euphorie war groß, das Start-up sammelte Geld ein, unter anderem von Google. Aber mit jedem Investor, der an Bord kam, verloren die Gründer an Einfluss. Nach vier Finanzierungsrunden hatten sie so gut wie nichts mehr zu sagen, erzählt Anthony. Manager aus Detroit kamen, die sich mit herkömmlichen Autos auskannten, die aber mit der Idee von Aptera fremdelten. Anthony und Fambro verließen Aptera im Streit. Ein Jahr später wurde die Firma liquidiert.“

Auch diese Geschichte ist TWIKE bekannt und dürfte mit ein Grund sein, warum kein größerer externer Investor bisher akzeptiert wurde. Mit dem TWIKE 5 erfüllt sich der CEO sein Wunschfahrzeug, ähnlich wie Martin Kyburz seinen eRod. Der Unterschied liegt jedoch bei den Finanzierungsmöglichkeiten.

„Nun halten die drei Gründer zusammen 80 Prozent der Stimmrechte und sammeln ihr Kapital vorzugsweise bei privaten Kleininvestoren ein. Wer schon einen Aptera bestellt und 100 US-Dollar (92 Euro) Reservierungsgebühr gezahlt hat, kann sich mit mindestens 10.000 US-Dollar an der Firma beteiligen. Je größer die Investitionssumme, desto höher rückt der Investor auf der Warteliste. Inzwischen hat Aptera nach eigenen Angaben 14,2 Millionen US-Dollar durch dieses Accelerator Program eingenommen, insgesamt kamen durch Crowdfunding 80 Millionen US-Dollar (74 Millionen Euro) zusammen. Kürzlich erhielt das Unternehmen einen staatlichen Zuschuss der California Energy Commission in Höhe von 21 Millionen US-Dollar.“

Ja, da wurde nun wie bei TWIKE der zähe Weg über die Community eingeschlagen. Doch die Kommunikation und Transparenz scheint bei Aptera besser zu funktionieren. Doch SonoMotors hat hier bereits aufgezeigt, dass Projekte auch mit toller Community plus Transparenz und Kommunikation scheitern können. Schwierig.

„Aber das reicht noch lange nicht. 50 Millionen US-Dollar braucht Aptera noch, bis es in Carlsbad losgehen kann. Die aufzutreiben, wird schwierig. Denn auch im risikofreudigen Silicon Valley, wo man die großen Visionen liebt, sitzt das Geld nicht mehr so locker. Die Start-ups spüren den Einbruch der Wirtschaft, die Krise der Banken, die starke Inflation. Die Zeiten, in denen jedes Projekt einfach wegen einer gut gemachten Präsentation mit Kapital überhäuft wird, sind erst einmal vorbei. Eigentlich wollte Aptera schon im vergangenen Jahr ausreichend Geld haben, um mit der Produktion zu starten. Nun soll es Mitte oder Ende 2024 so weit sein.“

Same here but different! 50 Millionen fehlen noch? Wow! Stand TWIKE August 2022 würden hier nur noch 6 Millionen bis zum SOP fehlen. Warum hat Aptera so hohe Kosten? Da vielleicht mehr als „9.5“ Mitarbeiter?

„Im Businessplan des Aptera-Gründers stehen ambitionierte Zahlen: Bis 2026 soll das Unternehmen 100.000 Fahrzeuge im Jahr produzieren, 2033 sollen es eine Million sein.“

Wer den TWIKE Businessplan von August 2022 gelesen hat, wird hier Parallelen entdecken…

Ich drücke die Daumen.

P.S: Wer Zeit und Nerven hat: Immer wieder unterhaltsam sind die Kommentare im Anschluss an den Artikel.