22.09.2012: TWIKE-TRIP Freiburg – Frankfurt – Marburg (Rosenthal)

6 Uhr morgens. Ein langer TWIKE Tag steht an. Abfahrt ungefähr um 7 Uhr. Es liegen 380 km an. By the way, der Herbst steht an (siehe TWIKE oben). Leider Start im Dunkeln und Regen. Das bin ich von Marokko nicht mehr gewöhnt…aber immerhin, das Navi ist startbereit.

Die Wahl steht an zwischen Landstrasse oder Autobahn. Die Entscheidung fällt für Autobahn. Das TWIKE war leider nicht voll geladen (siehe Bericht von gestern) und somit fand das erste Laden an der Autobahnraststätte nach Appenweier an. Freundliches Tankstellenpersonal. Danke für eure Aussensteckdose!:

Frühstück steht an. Da ich das TWIKE voll laden will, stehen mindestens 2.5h Ladezeit an. Mit einem O-Saft und der aktuellen Tagespresse vergeht die Zeit schnell. Aber der Regen will nicht aufhören.

Es nützt nichts, die Weiterfahrt steht an. Nach nur weiteren 100 km stand ein Toilettenstopp an. Toll. Gleich vier Aussensteckdosen. Das läd natürlich zu einem Ladestopp ein. Dies ist die Tankstelle nach Bruchsal (Autobahn). Auch hier einen großen Dank  an das freundliche Tankstellenpersonal. Ohne euch wäre diese Tour über die Autobahn nicht möglich.

Auch hier verkürzte Wartezeiten…es regnet nicht mehr und viele Leute, auch die ältere Generation (Seniorenbusse) interessieren sich für das TWIKE.

Für Frankfurt fehlen nicht mehr viele Kilometer. Da ich jedoch eine Mitfahrerin hatte ab Frankfurt bis Marburg war es mir wichtig ausreichend Strom geladen zu haben. Also hier nochmal kurz rangefahren. (letzte Autobahnhaltestelle vor Abfahrt Frankfurt).

Juhuu, Frankfurt erreicht…das TWIKE ist leicht eingeschüchtert von dem Anblick ungewohnter hoher Gebäude.

Frankfurt Hauptbahnhof:

Ankunft Marburg: knapp 18 Uhr.

21.09.2012: Ein TWIKE-Tag wie er nicht sein sollte…happy beginning, bad ending

Blauer Himmel, Sonnenschein. Beste Voraussetzungen für eine TWIKE-Reise.

Es steht die Reise von Freiburg nach Rosenthal (Marburg) an. Richtig, TWIKE ZoraII will wieder in die
ursprüngliche Heimat (Manufaktur Rosenthal) zurück. Ich hoffe, es war TWIKE ZoraII nicht zu sonnig und bergig hier bei uns im schönen Schwarzwald…

Die zu fahrenden 380km von Freiburg nach Marburg sollten nach Plan aufgeteilt werden. Gegen Spätnachmittag stände die Fahrt nach Karlsruhe an und am Folgetag hätten  noch 240km nach Marburg folgen sollen. Da TWIKE ZoraII eine Reichweite von 250km hat, hätte somit ein Ladestopp unterwegs vermieden werden können.

Aber, kommt es auf Reisen nicht immer anders als man denkt…manchmal zumindest…?

Mittags hatte ich noch ausreichend Zeit (dachte ich) mit einem ehemaligen Kollegen der Uni Freiburg eine versprochene TWIKEerstfahrt durchzuführen. Was liegt da näher als auf den Freiburger Hausberg Schauinsland hochzufahren und die wunderschöne Aussicht auf den Schwarzwald zu geniessen:

                                In TWIKE TO FLY Pose

Meine wunderschöne Heimat

Ein TWIKE im Kornfeld…

TWIKE mit Security?

So far so good. Und wo lag heute nochmal das Problem? Das kommt jetzt…die verbrauchte Energie für diese gefahrene „kleine“ Tour sollte  vor einer „größeren“ Tour wieder gewonnen werden. Somit fuhr TWIKE ZoraII wieder an die Stromtankstelle Nr. 1, mitten in der Stadt Freiburg gelegen. Letzte Besorgungen wurden erledigt und das TWIKE hing mittlerweile am „Tropf“ um die flüssige „Stromnahrung“ aufzunehmen.

Ich komme zurück und was sehen meine Augen. Das TWIKE ist nicht nur nicht „voll“ geladen, sondern müsste der Voltzahl her bereits kurz nach meinem Weggang in Ladebereitschaft gegangen sein. Als erstes verdächtigte ich stupiderweise die Schüler, da mein Favoritenladeparkplatz ein von dieser Schule gesponserter Stromparkplatz ist. Und wer hat nicht gerne selbst als Schüler anderen einen Streich gespielt. Nur wäre das heute für mich ein sehr ungünstiger Moment gewesen…der Verdacht entschwächte sich, als ich die zweite vorhandene Steckdose überprüfte…erneut negativ. Scheint wohl ein Problem mit der Sicherung zu sein…jedoch hatte ich zuvor auch schon mit 16A geladen.Schuldig?Freigesprochen?

Soweit so gut. Eine nächste Stromtankstelle muss her. Topinformiert fuhr ich direkt die Ladestation von NaturEnergie an. Und da entdeckte ich eine mir bisher unbekannte Situation:

Die Situation hätte man sicherlich mit einem vorhandenem Verlängerungskabel etwas entschärfen können. Im schlimmsten Falle wäre ein BENZINER auf einem E-Parkplatz von einem stromladenden E-Fahrzeug eingeparkt gewesen…ich sehe schon die entprechende Schlagzeile vor mir…

Doch sämtliche Ladekabel liegen noch bei TWIKE ZoraI in Marokko…wer hätte auch wissen können, dass sich die TWIKE Zora Familie vergrößert.

Erneut gut informiert, peilte ich eine neue Ladestation an…einmal quer durch Freiburg fahrend sagte mir der Blick auf die Uhr, dass es theoretisch etwas knapp werden könnte mit einem Ankommen vor Dunkelheit in Karlruhe…Alternativen bauten sich in meine ständigen Denkprozesse ein…

Etwas getröstet twikte ich zur folgender wunderschönen „Ladegarage“ der FABRIK in Freiburg:

Im netten KAFFEE der Fabrik fühlte ich mich ganz heimisch. Kleiner Tipp an euch. Mit W-Lan Empfang wäre es sogar noch netter!

Und dann kam der Regen, ratter ratter, und natürlich nichtsahnend bei diesem Bilderbuchwetter lag die gesamte Waschmaschinenladung zum Trocknen auf der Terrasse…andere Bewohner nicht telefonisch erreichbar. Der bisher erfolgreiche und schwerumkämpfte Ladevorgang musste durch unvorhersehbaren Umständen somit bei 390 V abgebrochen werden. Die Reise wird komplett auf den morgigen Tag verschoben, somit ist morgen ein TWIKEextremtag mit 380km to twike angesagt.

19.09.2012: WAVE erreicht die Produktionsstätte des TWIKEs (Rosenthal)

http://www.hna.de/nachrichten/kreis-waldeck-frankenberg/frankenberg/autos-sind-alltagstauglich-2511268.html

Elektro-Rallye Wave 2012 legte einen Stopp bei der Firma Fine Mobile in Rosenthal ein

Autos sind alltagstauglich

(19.09.2012, Hessische/Niedersächsische Allgemeine)

szmtag

Rosenthal. Jaromir Vegr aus Tschechien rollt mit seinem weißen Elektro-Renault als Erster auf den Hof der Fine Mobile GmbH in Rosenthal. Nach und nach trudeln auch die anderen Teilnehmer der Elektro-Rallye ein, die den Namen Wave (Welle) 2012 trägt und von Amsterdam bis Genua führt.

Fahren mit Strom: Der Schweizer Tobias Wülers ist mit einem elektrisch betriebenen Motorrad unterwegs. Hinter ihm sitzt Barbara Wilms. Foto: DrägerFahren mit Strom: Der Schweizer Tobias Wülers ist mit einem elektrisch betriebenen Motorrad unterwegs. Hinter ihm sitzt Barbara Wilms. Foto: Dräger

Die Fahrer müssen ganz schön rangieren, damit jeder sein Auto an die Steckdose anschließen kann. „Wir fahren insgesamt etwa 2000 Kilometer in 45 Etappen“, sagt Louis Palmer, der die zweiwöchige Tour organisiert hat. Ziel der Rallye sei es, die Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass elektrische Mobilität für den Alltag geeignet ist. Auch der Preis eines mit Batterie fahrenden Wagens habe sich verändert. „Heute gibt es günstige Fahrzeuge für 8000 Euro. Früher haben sie 20 000 Euro gekostet“, sagt Palmer. Schneller seien sie auch geworden. „Die Fahrzeuge fahren bis zu 250 Kilometer pro Stunde schnell“, sagt der Tourleiter und zeigt auf das Elektromotorrad des Zürichers Tobias Wülers.

Um Geschwindigkeit gehe es natürlich auch. Hauptsächlich stehe jedoch die Präsenz im Mittelpunkt, sagt Barbara Wilms von Fine Mobile. Die Firma ist bei der Rallye auch mit einem Elektromobil vertreten. „Es geht darum, die Elektroautos zu zeigen“, sagt Wilms. Deshalb hat die Firma Fine Mobile, die Elektromobile mit dem Namen Twike produziert, das Projekt „Twike to fly“ ins Leben gerufen. „Unsere Fahrzeuge fahren in Deutschland, Marokko, Neuseeland und Korea“, erklärt Geschäftsführer Martin Möscheid. Deshalb kam das Unternehmen auf die Idee, die Twikes zu verleihen.

Das funktioniert so: Die Besitzer verleihen ein gerade nicht benötigtes Elektro-Auto an die Firma. Vorher müssen sie die Mieter aber noch einweisen. Das heißt, dem Neuling das Fahrzeug und das Fahren erklären. Das dauert laut Wolfgang Möscheid etwa zwei Stunden.

Möscheid selbst fährt seit 17 Jahren Elektroautos. In dieser Zeit habe sich an elektrisch betriebenen Fahrzeugen vieles verändert, sagt er.

Während die Twikes zu Beginn der Produktion im Jahr 1998 eine Batteriegröße von 8,4 Amperestunden (Ah) hatten, mit denen man etwa 80 Kilometer weit fahren konnte, so gibt es heute Batterien mit 24 und 38 Ah in der gleichen Größe. Mit diesen Batterien kann man 220 beziehungsweise sogar 500 Kilometer weit fahren.

Auch der Tscheche Jaromir Vegr hat eine moderne, leistungsstarke Batterie. Deshalb steigt er ein, ohne seinen Renault neu mit Strom versorgt zu haben. Vegr fährt einfach los zur nächsten Etappe nach Paderborn.

Von Magdalena Dräger

18.09.2012: Badische Zeitung berichtet über WAVE in Freiburg

Kleine Anmerkung…bei der Energieeffizienzwertung muss wohl etwas falsch gelaufen sein…

Tippfehler? Messfehler?

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/die-elektroauto-rallye-wave-2012-machte-halt-in-freiburg–63825645.html 

(18.09.2012)

Die Elektroauto-Rallye „Wave 2012“ machte

Halt in Freiburg

18 Teams aus sechs Ländern mit dabei

  1. Foto: Ingo Schneider

 

Für Fans von Elektroautos hat es gestern vor dem Konzerthaus ordentlich was zum Gucken gegeben, denn die World Advanced Vehicle Expedition, kurz Wave 2012, machte hier auf ihrem Weg nach Amsterdam einen kurzen Zwischenstopp. 18 Teams aus sechs Ländern hat der Solarpionier Louis Palmer für diese Tour zusammen getrommelt. Die Strecke führt auf 2674 Kilometern von Genua über Bern und Freiburg nach Holland. Die Bandbreite der beteiligten Autos ist beeindruckend. Vom Twike über Kleinwagen und VW-Bus bis hin zum sportlichen Flitzer sind unterschiedlichste Gefährte mit von der Partie.

Vom Balkon des Konzerthauses hängen dicke schwarze Kabel, die auf dem Vorplatz in einem Kabelsalat und zuletzt in den Steckdosen der Autos enden, denn diese brauchen ja alle Strom. „Für die Veranstaltung haben wir das Konzerthaus vorübergehend in eine Stromtankstelle umfunktioniert“, sagt der örtliche Organisator Wolfgang Schwehr von der Freiburger Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM). Um die 18 Autos gleichzeitig laden zu können, musste der Haustechniker zwei 64-Ampère-Anschlüsse vor die Tür legen.

Tour-Direktor Louis Palmer ist zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. „Wir sind mit 18 Autos losgefahren, und alle sind noch dabei“, sagt er. Größere Pannen gab es bisher keine. „Wieso auch“, sagt er, „diese Technik ist perfekt“. Der Elektromobilist machte bereits 2007 und 2008 weltweit von sich reden. Damals hatte er als Erster die Welt mit einem Solarauto umrundet. „Uns geht es ganz klar darum, Aufmerksamkeit zu erregen und zu zeigen, was mit einem Elektroauto möglich ist, vor allem was die Reichweite angeht“, sagt er. Denn darin liegt noch immer das Handicap dieser Fahrzeuge. Die teilnehmenden Autos müssen mit einer Füllung aus der Steckdose mindestens 120 Kilometer weit kommen. Tatsächlich schaffen es einige Autos viel weiter. Der Tesla Roadster vom Team Austria’s Greensportcar schafft bei gemäßigtem Tempo bis zu 400 Kilometer. „Dafür wurden 6000 Laptop-Akkus in Reihe geschaltet“, erläutert Tour-Organisator Luc Perraudin.

Einen besonderen Auftritt hat das Team von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Dessen Teilnehmer fahren in einem luxuriösen Lotus-Sportwagen vor, den Studenten im Rahmen des Hochschulprojektes „Suncar“ zu einem Elektroauto umgebaut haben. „Mit einem Lotus fällt man natürlich auf“, sagt Teammitglied Roger Staubli. Das ist gewollt, denn auch die Züricher Techniker wollen für die Elektromobilität werben. Der Wagen hat allerdings noch einen anderen Vorteil: „Man kann die Karosserie relativ einfach abnehmen, was den Umbau sehr erleichtert“, sagt Staubli. Bis auf Fahrer- und Beifahrersitz ist der Innenraum des Wagens gefüllt mit zwei riesigen Batterien. Diese allein wiegen knapp 300 Kilogramm. Dennoch weist das Gefährt beeindruckende Kennzahlen auf. „Ich habe eigentlich keine innigen Beziehungen zu Autos“, meint Oberbürgermeister Dieter Salomon, „aber dass dieser Lotus in 3,9 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer beschleunigen kann, hat mich doch beeindruckt“. Der Motor hat auch satte 170 PS und schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 240 Stundenkilometer.

Jaromir Vegr vom Tschechischen Club für Elektromobilität ist mit einem weitaus bescheideneren Vehikel unterwegs. „Mein Elektro-Peugeot ist jetzt 15 Jahre alt“, erzählt er. Schon damals hatte der Autokonzern immerhin 10 000 Elektrofahrzeuge in Serie hergestellt. Vegr hat zum Laden zuhause Photovoltaikmodule auf dem Dach. Dies ist im Übrigen eine Voraussetzung für die Teilnahme an der Rallye, denn grundsätzlich sollen die Autos nur mit klimafreundlich erzeugtem Strom betrieben werden. Beim Wettbewerb um die höchste Effizienz, der in Freiburg ausgerichtet wurde, gewann ein Team aus Dresden. Vegr belegte Platz zwei, Rang drei teilten sich der Tesla Roadster und der Lotus.

17.09.2012: Die WAVE in Freiburg und im SWR3 Fernsehen

 

http://www.swr.de/landesschau-bw/-/id=122182/did=10331612/pv=video/nid=122182/1gn9qi1/index.html

 

15.09.2012: Mein zweiter WAVEtag: Bern-Solothurn-Gelterkinden-Fischingen

Der erste „Boxenstopp“ ergab sich in der Schweizer Energiestadt Solothurn:

„Boxenstopps“ auf Elektroralleys werden natürlich zum Stromtanken genutzt:

Nebenbei ergeben sich immer wieder Gelegenheiten auch andere Elektrofahrzeuge genauer kennenzulernen. Bye Bye TWIKE hello SAM?:

Anschliessend ging die Tour weiter Richtung Gelterkinden, der Geburtsstätte des TWIKES. Hierfür wählte das TWIKEteam eine durchaus sehr „bewegende“ Strecke über mehrere Pässe.

Kurzer „Verschnaufs“zwischenhalt auf der grünen Wiese:

Während dieser Fahrt hat das anthrazite TWIKE (ausschliesslich weibliche Besetzung) sich mehrmals gegen das orangene TWIKE (ausschlisslich männliche Besetzung) behaupten müssen. Welches TWIKE sich wohl durchgesetzt hat?

In Gelterkinden jedenfalls wurde das weibliche Team moralisch sehr von anderen Kollegen unterstützt. Danke an dieser Stelle für diesen Support. Ihr seid super!!! An diese Stelle ein Appel an zukünftige weibliche Kolleginnen. Unsere männlichen Kollegen können doch auch sehr aufbauend sein!

Hier, an der Geburtsstätte des TWIKEs (http://www.twikeklub.ch/page.asp?DH=848) wurden nicht nur unsere elektrischen Fahrzeuge ausgezeichnet versorgt, sondern auch die Fahrer verköstigt. Zusätzlich gab es noch eine hervorragende Slideshow zur Geschichte des TWIKEs. So manch einem WAVEfahrer wurde an dieser Stelle erst die Besonderheit des TWIKEs klar.

Last but not least…müde und erschöpft überqueren wir die Grenze nach Deutschland, um unser Nachtquartier in einem kleinen gemütlichen Dorf auf deutscher Seite nahe der schweizer Grenze namens Fischingen unser Nachtquartier zu beziehen.

14.09.2012: TWIKEfahrerwechsel auf der WAVE in Bern

Bei wunderschönem Wetter wurde am Vormittag noch TWIKEZora II an einer der fünf Freiburger Stromtankstellen versorgt:

Ein zutreffender Slogan für die anstehende WAVE Expedition an der Häuserwand des Freiburger Rektorats:

Und dann ging es auch schon Richtung Bern. Danke an dieser Stelle für die nette Mitfahrgelegenheit. In Bern fand der TWIKEfahrerwechsel statt. Mein Kollege ist die Tour von Genua nach Bern gefahren und ich werde für die Fahrt nach Freiburg das Steuer des anthraziten TWIKEs (ehemals TWIKE  „young engineers“ auf der E-miglia, der Effizienzpreis der E-miglia ging an dieses TWIKE) übernehmen.

Ein TWIKE passt hier locker durch. Ob es wohl dieses elektrische Gefährt ebenfalls schafft?

Es sieht sehr eng aus…

Es sieht nicht nur so aus, wenige Milimeter fehlen tatsächlich zur  Durchfahrt:

13.09.2012: Freiburg-Green City-City der Stromtankstellen

Das dürfte nun die dritte Stromtankstelle in Freiburg sein, auf die ich in den letzten Tagen aufmerksam geworden bin. Der folgende Bericht gibt sogar noch einen Hinweis auf eine weitere. Weiter so Green City Freiburg.
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Kostenlos Saft aus Freiburger Stromtankstelle

http://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/freiburg/Kostenlos-Saft-aus-Freiburger-Stromtankstelle;art372515,4957078

22.06.2011
Von Karl-Heinz Zurbonsen Premiere in der Schlossberggarage: Stadtbauchef Ralf Klausmann (links) nahm zusammen mit Erhard Kollinger und Baubürgermeister Martin Haag (rechts) die erste Doppelladestation für Elektroautos in Betrieb.
Freiburg – In Freiburgs meist genutztem Parkhaus, der Schlossberggarage, ist das elektromobile Zeitalter eingeläutet worden. Dort hat die städtische Freiburger Kommunalbauten GmbH die ersten beiden Ladestationen für Elektrofahrzeuge mit einem Batterie betriebenen Mitsubishi eingeweiht.Die Nutzung der 36 000 Euro teuren Stromtankstelle sei derzeit noch kostenlos, teilte Stadtbauchef Ralf Klausmann mit, es falle lediglich die reguläre Parkgebühr an.Bild/Autor: Bild: Zurbonsen„Die Elektrozapfsäulen sind nicht nur ein besonderer Service für unsere Kunden“, erläuterte Ralf Klausmann, „sondern wir wollen auch zur Elektromobilität in Freiburg beitragen.“ Er teilte mit, auch über die Anschaffung von Elektromobilen nachzudenken. Nach Angaben des Amtes für Bürgerservice und Informationsverarbeitung sind zurzeit 20 reine Elektrofahrzeugein Freiburg zugelassen.Ein Elektroauto lasse sich locker während eines Einkaufsbummels in Freiburg aufladen, versicherte Erhard Kollinger vom gleichnamigen Autohaus, und bringe danach Einkäufer und Waren sicher wieder nach Hause. Die Ladedauer an der Stromtankstelle ist abhängig von Ladezustand und Batteriekapazität des angeschlossenen Elektrofahrzeugs. Ein Elektrosmart benötigt beispielsweise bei einer Leistung von 20 Kilowattstunden rund 45 Minuten Ladezeit für einen gefüllten Akku. Besitzer von Elektroautos mit Ladestecker nach IEC 62196-2-Typ 2 oder Fahrzeuge mit Schuko-Stecker können die Stromtankstelle nutzen.

Baubürgermeister und Verkehrsdezernent, Martin Haag, sprach von einer „Pionierleistung“. Er nannte das Angebot einen wichtigen Schritt zu einem emissionsarmen und sauberen Stadtverkehr: „Elektrofahrzeuge werden unsere Verkehrsprobleme nicht lösen, aber wesentlich dazu beitragen, Lärm und Schadstoffemissionen des heutigen Individualverkehrs zu senken und Energie effizient zu nutzen.“ Die beiden Elektrozapfsäulen sind gleich hinter der Einfahrtsschranke nach der ebenerdigen Einfahrt vom Schlossbergring angelegt.

Neueste Sicherheitseinrichtungen schützen die Anlage gegen Gefahren der Fehlbedienung oder Vandalismus. Fehlerstromschutzschalter verhindern Stromschläge; eine elektrische Verriegelung sorgt für eine spannungsfreie Steckdose, wenn keine Kabelverbindung besteht. Der Schutzleiter im Ladekabel wird ständig überwacht und schaltet den Strom bei einem Isolationsfehler sofort ab. Die Anschlüsse verfügen zusätzlich über eine mechanische Verriegelung, die eine Trennung der Kabel beim Ladevorgang unmöglich macht. Des Weiteren schaltet sich die Wegfahrsperre eines Elektromobils automatisch ein, wenn es an das Netz angeschlossen wird.

Auf Elektroautos baut auch die Tourismusbranche. Die Touristen im Schwarzwald können in diesem Jahr erstmals zu ihrem Urlaub ein Elektroauto buchen. Wie die Schwarzwald-Tourismus-Gesellschaft in Freiburg mitteilte, soll auf diese Weise getestet werden, ob es für ein derartiges Angebot schon jetzt die entsprechende Nachfrage gebe. Das Angebot kostet 299 Euro pro Person. Darin enthalten sind die Kosten für Auto und Bahn sowie sieben Übernachtungen wahlweise in einer Ferienwohnung, einem Hotel oder einer Pension. Das E-Angebot gilt in der Region rund um Todtnau und Schönau im Landkreis Lörrach sowie im Feriengebiet Mittlerer Schwarzwald um Triberg, Schonach und Furtwangen.

Die erste Stromtankstelle in Freiburg richtete schon vor zwei Jahren der ADAC Südbaden an seiner Geschäftsstelle im Freiburger Stadtteil Haslach ein. Auch dort darf der Strom kostenlos abgezapft werden. Trotzdem hielt sich die Nachfrage nach Autostrom bisher in Grenzen. Bei höherer Akzeptanz in der Schlossberggarage wollen die Kommunalbauten weitere Laderstationen für Elektromobile einrichten. Er gehe davon aus, dass die nächste Stromtankstelle in der Rotteckgarage installiert wird, die bis 2013 saniert werden soll.

Mit den neuen Ladestationen unterstütze die Freiburger Kommunalbauten GmbH den Aufbau eines Netzwerkes von Stromtankstellen in Deutschland, erklärte Klausmann. Wer mit einem Elektroauto, -fahrrad oder einem -scooter mit Schuko-Stecker unterwegs sei, könne und dürfe sein elektrisches Gefährt ebenfalls während der Parkzeit in der Schlossberggarage anschließen.

12.09.2012: Aktive Teilnahme bei der WAVE 2012 ab BERN

Die längste Elekrorallye der Welt  ist aktuell unterwegs. Zum zweiten Mal stattfindend, kam die WAVE am 9. September in Genua ins Rollen. 20 Teams werden innerhalb zwei Wochen 2674km auf folgender Route zurücklegen:

Und was mich besonders freut ist meine überraschende aktive Teilnahme an der WAVE ab Bern. Es wird meine zweite zu fahrende Elektroralley sein und ich freue mich sehr darauf. Allerdings hat dieser ungeplante Abstecher zur Folge, dass TWIKE Zora in Marokko sich noch etwas auf meine verzögerte Rückkehr gedulden muss.

Folgendermassen sieht der Tourenplan mit den exakten Aufenthalten und Ladestationen aus:

Weitere Informationen gibt es hier:

www.twike-blog.com

http://europe.wave2012.net/
Allen Teilnehmenden wünsche ich weiterhin viel Spass und Freude. Toi Toi Toi.

11.09.2012: TWIKE Zora II ist nicht schüchtern

Nachdem TWIKE Zora II bereits den gesamten Tag auf dem Parkplatz der BADEN MESSE in Freiburg bei starken Regenschauern ausharren musste, zeigte es nach Feierabend keine Lust auf Parkplatzsuche in Freiburg ….und stellte sich rigoros auf den Fahrradparkplatz. Man könnte meinen, dass ein TWIKE von aussen betrachtet aus TWo bIKEs besteht…

Wie würde TWIKE Zora das Verhalten von TWIKE Zora II bewerten???