15.08.2014: TWIKE Iceland now on Facebook

There seems to be a mistake on my wordpress concerning the picutures upload that I don’t get fixes on the road.

So I just started a new Facebook Page with daily news and most important daily pictures of our trip. As soon as possible I will get the wordpress page fixed.

See you here: https://www.facebook.com/twike.iceland

 

14.08.2014: 1st day of Iceland: Seyðisfjörður – Hengifoss

Ein langer Tag beginnt. Um 8:30 Uhr werden wir gebeten, die Kabine zu räumen. Nachdem wir unser Gepäck verstaut haben geht es auf Deck. Obwohl wir noch 2h Fahrt bis zur Ankunft vor uns haben sehen wir bereits Island in der Ferne. Es sieht sehr beeindruckend aus. Beim Frühstück erwischen wir einen Fensterplatz und genießen bei Ananas & Erdbeeren die Aussicht auf die näherkommende Insel. Wir scheinen Glück zu haben, die Sonne scheint und ein einmaliges Panorama erwartet uns nach dem Frühstück auf dem obersten Deck. Einige der Touristen sind bereits das 3. Mal nach Island unterwegs und bestätigen uns, dass es nicht immer eine nebelfreie Anreise gibt.

Wir können es kaum erwarten Island als erstes TWIKE elektrisch zu erfahren. Dann ist es soweit, wir twiken Island. Doch bevor es auf große Fahrt geht, steht noch das Treffen mit der Pistenkuh an. Ein orangenes TWIKE sucht also das violette Off-Road-Fahrzeug Pistenkuh. Am vereinbarten Treffpunkt finden wir sie nicht. Seyðisfjörður ist mit knapp 100 EW sehr übersichtlich, doch niemand will ein violettes Fahrzeug gesehen haben…wir warten bis alle Fahrzeuge in der Bauch der Fähre aufgenommen wurden…keine Pistenkuh…Während unserer Wartezeit schließen wir Kontakt mit ersten Isländern, die erstaunt unser Gefährt betrachten. Die ersten Ladesäulen für E-Autos soll es bereits in der Hauptstadt geben, erfahren wir. Einige Teslas haben es bereits nach Island geschafft…aber noch kein TWIKE. Wer weiß, vielleicht finden die Isländer ja gefallen daran. Max. Geschwindigkeit auf hiesigen Straßen ist auf 90km/h limitiert und mit der heutigen max. Reichweite von 500km dürfte das TWIKE zumindest für die Ringstraße ein gutes Fortbewegungsmittel für die Isländer sein.

Wir verlassen Seyðisfjörður in das 30km entfernte Egilsstaðir, die zweitgrößte Stadt in Ostisland. Hier wird eingekauft und dann sind wir auch bereits auf dem Weg zum Lögurinnsee. In ihm lebt nach der Volkslegende der Lagarfljóts-Wurm, Islands Nessie. Auf dem Weg wundern wir uns bereits über diverse Baumansiedelungen. In vielen  Reiseführern wird beschrieben, dass die Isländer bei ihrer Ansiedelung sämtliche Bäume genutzt hatten und somit die Inseln mitunter baumlos ist. Doch die Baumschulen haben Erfolg und wir erfahren, dass wir uns gerade in Islands größtem Waldgebiet befinden.

In der Tat fahren die Isländer sehr viele „Ami“-Schlitten in Form von Landrovern etc. Doch alle scheinen mit ihren vorbeifahrenden Gesichtsausdrücken und Gesten Gefallen am TWIKE auszudrücken. Es macht richtig Spass! Die großen Panoramafenster des TWIKEs wirken wie eine Heizung und im Nu fahren wir im T-Shirt bei strahlener Sonne dem Hengifoss entgegen, dem mit 118m dritthöchsten Wasserfall des Landes. Besonders faszinierend ist der Hintergrund, in welchem sich rote und braune Sedimentstreifen mit dunklen Lavaschichten abwechseln.

Wir machen uns auf die Suche nach einem Campingplatz und werden am See fündig. Island wird mir immer sympathischer. Es gibt keine Rezeption, man sucht sich einfach einen Platz aus und stellt sich hin. Irgendwann wird dann mal ein Platzwart vorbeikommen und abkassieren. Die Stromversorgung für unser TWIKE ist 1 A und der Platz sehr gepflegt. Die Toiletten sind sauber und es befindet sich sogar eine Heizung im Bad! Doch das ist alles noch zu toppen mit dem Aussenwasserhahn. Hier kommt kochend heißes Wasser aus dem Hahn…der Benzinkocher bleibt somit erstmal im TWIKE verstaut.

In Seyðisfjörður kaufte ich mir eine SIM-Karte fürs Internet und es erstaunt mich einen relativ guten Empfang in dieser verlassenen Gegend zu haben.

Nur die Fotos wollen sich nicht auf wordpress hochladen lassen. Schade! Es scheint in interner Fehler vorzuliegen.

 

13.08.2014: Shetland islands – Faroe Islands – somewhere in the ocean

Schade, das Hochladen der Bilder per Satellit klappt dann doch nicht so auf   dem offenen Meer.

Uns geht es gut soweit. Beim Aufwachen begegnen wir den Shetland Islands auf Augenhöhe. Der Seegang scheint sich nach dem gestrigen Tag wieder beruhigt zu haben, so dass ein normales Frühstück möglich ist. Wir verbringen den Tag mit Lesen und Tourplanung.

Nachmittags erreichen wir die Faröer Inseln. Ein imposantes Naturspiel, wie diese Inselberge aus dem nichts auf einmal auftauchen. 40.000 Einwohner! Auf dem Schiff unterhalte ich mich noch mit einem Ehepaar mit Hund aus den Faröer Inseln. Strom wird wohl noch via Öl erzeugt, jeder kennt jeden auf der Insel, Probleme sind unter anderen bei schweren Krankheiten anzutreffen…Patienten werden nach Dänemark gebracht…und die Familie muss irgendwie hinterher.

Gegen Abend funktioniert das Satelliteninternet, nachdem ich herausgefunden habe, dass zwar weder in der Kabine noch im Bauch der Fähre Netz vorhanden ist, jedoch ich men „Glück“ auf dem Deck gefunden habe.

Morgen früh ist das Treffen mit der Pistenkuh angesagt. In Marokko haben wir uns knapp verpasst, morgen werden wir uns kurz sehen. Wir kommen an, sie fahren ab.

Anbei ein interessanter Bericht der Pistenkuh über das illegale Offroad Fahren in Island…ich denke mal, dass sich das TWIKE sehr legal verhalten wird…

http://www.pistenkuh.de/1/reiseberichte/island-offroad.html

12.08.2014: On the ferry

Wir erreichen pünktlich die Fähre in Norddänemark. Es regnet nicht, die Sonne kommt heraus…ein schöner Abschied. Das orangene TWIKE wird von allen Islandreisenden wahrgenommen und lässt sich auch die Show nicht durch die großen „Off-Road“ Fahrzeuge nehmen. Wir stellen fest, dass das TWIKE durchaus den preiswerteren Motorradtarif für die Fähre erhalten könnte…beim nächsten Mal also Motorrad anmelden!

Alles verläuft gut, das TWIKE schafft es mit Leichtigkeit in den Bauch des Schiffes und auch wir beziehen unsere Kabine. Ein kurzer Rundlauf über das Deck folgt. Ich nehme wahr, dass es Wifi über Satelliten gibt, dann kann also nichts mehr schief gehen die nächsten zwei Tage. Da die Islandreise sehr kurzfristig geplant wurde, können so die letzten Informationen noch online abgerufen werden.

Dann sehe ich einen Hund an Deck. Seltsam, hatte ich mich doch vor Abreise kund gemacht, ob es nicht eine Möglichkeit gäbe, TWIKE Dog Bayda auf Reise mitzunehmen. Es ist jedoch unmöglich mit einem Hund in Island einzureisen. Selbst Islandpferde, die einmal für ein Tunier die Insel verlassen haben, dürfen nie wieder zurück. Angeln darf man nur mit neuen Angelruten…die Angst vor unerlaubten Inseleindringlinge ist eindeutig sehr groß. Und dann liegt da dieser Hund…ich spreche die Besitzerin an. Sie ist eine Faröerin, und erklärt mir sehr nett, dass Hunde seit 2 Jahren auf die Inseln mitzunehmen seien. Vorrausgesetzt die nötigen Impfungen wurden getätigt. Auf meine Frage hin, wo denn der Hund auf der Fähre unterkommt, zeigt sie mir die „Zwingerkäfige“ auf der Fähre. Ein „Eishund“ ist ebenfalls unterwegs zu den Färöern Inseln.

Das Meer schwankt, Siestazeit. Alles klirrt und klappert, selbst mit Oropax scheint es unmöglich zu sein in den Schlaf zu finden. Entnervt gebe ich auf und nehme mir zwei Bücher um es mir auf dem Deck bequem zu machen. In dem Moment wo ich die Kabinentür öffne, kommt Roland hereingestürmt, beide Hände vor dem Gesicht und mit würgenden Geräuschen ging es direkt zur Toilettenschüssel…uiuiui, ich verschwinde dann mal ganz schnell. Bereits auf dem Gang kommen mir weitere bleiche Gesichter entgegen, auf der Treppe dann sehe ich Personen mit „Kotzbeutel“. Da scheine ich etwas verpasst zu haben. Ich komme an der Rezeption vorbei. Eine lange Menschenschlange…die Nachfrage nach den Pillen gegen Seekrankheit war groß…für geschlagene 39 Euro konnte man sich „dopen“.

Ich komme ins Gespräch mit einer Busreisegruppe, welche zuvor bereits in Marokko waren. Schön, wenn die ältere Generation noch so aktiv ist. Doch auch hier scheint die Seekrankheit das Thema Nr. 1 zu sein. Das Schiff schwankt, Geschirr klirrt…ich gehe Einkaufen. Der Kassierer erklärte mir freundlich, dass dieser Sturm für den Sommer untypisch sei…doch wütet seit 5 Tagen ein Hurrikan…Gläser scheppern, ich flüchte. Zurück zur Kabine nach Roland schauend. Ihm geht es nicht gut und nach einigen Sätzen verschwindet er bereits wieder auf dem stillen Örtchen…Ich habe das Gefühl, dass es hier oben noch mehr schwankt…und gehe wieder auf ein unteres Deck…ich merke, dass mir auch nicht gut ist…aber ich halte es aus.

Zeit zum Abendessen. Roland kann nicht ans Essen denken, ich gehe alleine. Der Speiseraum ist merkwürdig leer…das Buffet umso reichhaltiger…ich hätte nicht soviel Essen sollen, das Schiff schwankt.

Es war ein langer & aufregender Tag. In der Hoffnung auf Internet und einen ruhigeren Seegang verabschiede ich den ersten Tag auf See.

10.08.2014: TWIKE Tour Iceland Day 1: Hamburg – Kollund: 170km

Twikingfuture, not only in Morocco. Let’s TWIKE Iceland!

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Am frühen Morgen geht es mit dem Zug Richtung Hamburg. Ich mache mir Gedanken über mein Gepäckvolumen. Schließlich wurde mir zugesagt, dass mir ca. 1/3 der TWIKE Rückbank zur Verfügung stände…Upps!Ob das wohl zuviel ist? Räusper, also in der grünen Reisetasche befinden sich „Kleinteile“ wie das Schlafsck, Matratze, Geschirr etc…in der weißen unter anderem auch Kamerazubehör, Ladekabel, TWIKE Maroc Flyer…und natürlich das Zelt…

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Vor Abfahrt geht mir erst nochmal durch den Kopf wie denn das Umsteigen klappen könnte….es leben die Rollkoffers (weißer Koffer), welche eine andere Reisetasche „Huckepack“ nehmen können.

Gegen Mittag werde ich in Hamburg mit dem TWIKE (TW 1019) abgeholt. Meine Sorge bezüglich der Gepäckmasse stellt sich als unbegründet heraus…das TWIKE entpuppt sich als „Gepäckfresser“ und das nicht nur im Inneren des TWIKE. Seht selbst!:

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Wir fahren bei Sonnenstrahl an und kommen 170km später in Kollund (Dänemark) in Sturzfluten an…1. Test für Island bestanden…wir sind wasserdicht!

P.S Weitere Bilder folgen…irgendwie klappt es nicht mit dem upload.

 

Morgen geht es weiter Richtung Norddeutschland…der erste Ladehalt wird geplant…in Dänemark scheint es fast nur Typ 2 und Chademo Stecker zu geben…doch tatsächlich finden wir noch eine 16A Steckdose, jedoch nur 80 km von unserem jetzigen Campingplatz entfernt…besser als nichts…ich muss hierbei erwähnen, dass ich mich in einem 5 Sterne TWIKE befinde….36Ah, das heisst schon was, wie z.B. 250km Fahren ohne Laden! Somit werden wir es morgen auf jeden Fall fast bist zur Fähre nach Island schaffen, die dann am 14. 8. ablegen wird.

Langsam wird es ungemütlich. Es ist kalt und regnerisch…ich denke an die aktuellen Temperaturen in Marokko…ich glaube ich bin von der Sonne verwöhnt…nichts desto trotz freue ich mich natürlich auf die „eisige“ Insel.

In Dänemark gibt es übrigens ebenfalls ein TWIKE…vielleicht klappt es ja morgen mit einem kleinen Treffen? Ich bin gespannt.

 

Tierhilfe Marokko

 

Anbei einige Informationen über das Projekt Tierhilfe Marokko von der Webseite http://www.tierhilfemarokko.ch/

  • Die Situation

In Marokko leben die Tiere selten im Haus. Nicht-Nutztiere sind oft Unnutztiere, derer man sich mit kostengünstigen Mitteln entledigt wenn sie zu zahlreich werden. Nach Schmerzempfinden und Würde wird nicht gefragt.

Katzen und Hunde werden nicht kastriert: Die Tiere und ihre Jungen werden von Tierfängern aufgegriffen und mit Strichnin vergiftet. Qualvolles und langsames Verenden ist allzu oft das Schicksal der 4-Pfoten. Im Durchschnitt verenden 250 Hunde/Monat auf diese Art und Weise alleine in Agadir!

Das möchten wir ändern!

Und zwar mit so vielen Tropfen auf dem heissen Stein, dass ein Fluss entsteht, der diesen schlimmen Zustand wegschwemmt. Und diesen Fluss nennen wir “Einfluss”!

Wir möchten Spenden da einsetzen wo sie am effektivsten sind. Die zunehmende Überbevölkerung der streunenden Tiere muss eingedämmt werden – und dies auf humane Art. Unser Lösungswort heisst “Kastration”. Wir möchten die Anzahl der heimatlosen Tiere reduzieren, damit das Morden nicht mehr nötig sein wird. Mit einer Kastration können Dutzende Schicksale im wahrsten Sinne des Wortes unterbunden werden. Babies, die nicht geboren werden, müssen diese “schlimme Einbahnstrasse” gar nicht erst antreten.

Seien Sie Teil dieser Kampagne und helfen Sie mit, das Leben der Tiere lebenswert zu machen.

  • Michèle

Ich bin in Marokko geboren und aufgewachsen. Auch nach meiner Heirat in der Schweiz bin ich immer wieder zurückgekehrt, weil meine Eltern hier wohnten. Ich liebe Tiere über alles und habe bereits als Kind immer Strassenkatzen aufgelesen und sie in meinem Zimmer gepflegt, sodass es immer eher wie ein Tierspital aussah als wie ein Kinderzimmer.

Nach dem Tod meiner Eltern bin ich wieder nach Marokko zurückgekehrt und habe meine beiden marokkanischen Hunde, die bei mir in der Schweiz gelebt hatten, wieder zurück genommen zusammen mit 6 Katzen und 30 Meerschweinchen und einigen Vögeln. Ich habe ein Haus gekauft mit einem grossen Grundstück. Sehr schnell ist die Anzahl an bedürftiger Mitbewohner (Hunde und Katzen) angewachsen.
Ich könnte nun hunderte Tiergeschichten erzählen, genauer gesagt ca. 115 – denn zur Zeit wohnen 80 Katzen, 35 Hunde und noch weitere Tiere bei mir.
Ich kann sie nicht aussetzen, ich kann sie nicht den Tierfängern ausliefern, die sie letztendlich brutal töten werden.

  • Ein Tier adoptieren

Spielen Sie mit dem Gedanken, evt. einem Tier ein Zuhause zu schenken, das nicht in die Sonnenseite des Lebens hinein geboren wurde? Herzliche Gratulation! Sie haben nun die Möglichkeit, es persönlich dorthin zu begleiten.

Sie müssen wissen:

– Unsere Tiere haben keine Stammbäume – sie springen lieber über Baumstämme!

– Unsere Tiere entsprechen nicht der Schönheitsnorm teurer Rassen – ihre Einzigartigkeit macht sie unbezahlbar!

– Unsere Tiere nehmen an keinem Schönheitswettbewerb teil – die Liebe ihrer Menschen wird sie zum schönsten Tier der Welt machen!

– Unsere Tiere brauchen kein Halsband mit Edelsteinen – es ist unsere Freundschaft, die sie glücklich macht!

– Unsere Tiere sind nicht unberechenbar, weil man ihre Vergangenheit nicht kennt – sie sind wie wir Menschen: Je mehr wir entbehrten – desto dankbarer sind wir danach fürs Schöne.

Impressionen zu Tierhilfe Marokko

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Diese Hunde suchen aktuell noch nach einem Zuhause. Noch nicht auf den Hund gekommen? Dann mal schnell nachschauen.

Einige der Hunde, welche bereits eine glückliche Zukunft in Deutschland, Niederlande & Schweiz gefunden haben.

und nicht zu vergessen…unsere Sable (plus Bayda):

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Baydas story in pictures

Bei einem TWIKE Ausflug in das Konfliktgebiet „Westsahara“ ist mit mehreren Militärposten zu rechnen. Wir waren auf dem Weg nach Tarfaya und warteten am Militärkontrollposten auf die Rückgabe unserer Pässe.

Da entdeckten wir Bayda zum ersten Mal. Zusammengekauert lag da dieses weißes etwas. Beim Näherkommen wurden wir freudig begrüßt. Seltsam, dieser Hund sah überhaupt nicht aus, wie alle anderen herumliegenden freie Hunde. Darüberhinaus trug Bayda eine provisorische Halskette. Wir fragten das Militär nach der Herkunft Baydas. Achselzucken, sie läge wohl bereits seit ein paar Tagen hier…

Mmh, wir fahren weiter. Noch 30km bis zu unserer Unterkunft. In der Nacht diskutieren wir viel über die Vor-und Nachteile  einen Hund zu halten. Wir kamen der Sache näher und einigten uns am nächten Tag die 30km zurückzufahren. Falls Bayda noch da sein sollte, würden wir sie versuchen in unser vollgepacktes TWIKE mitzunehmen. Und la voila sie war noch da und seitdem darf ich mich Frauchen nennen:-).

Anbei Bayda’s Bildergeschichte aus Marokko

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In Kürze: Bayda’s Bildergeschichte aus Deutschland

In Bälde: Bayda’s Bildergeschichte aus Rückkehr nach Marokko

Sterilisationsprojekt in Agadir (Marokko)

Taghazout ist den Surfern als das Surfparadies in Marokko ein Name. Doch auch hier nehmen freie Hunde (Strassenhunde) überhand. Gegenmaßnahme: Vergiftungsaktionen als auch Abschussfreigabe an staatliche Jägern. 10447638_684196624968088_7994549670327315270_n Die Tierschutzorganisation „Le Coeur sur la Patte“ scheint nun endlich den Durchbruch geschafft zu haben. Die Stadt Taghazout hat zugestimmt, kenntlich gemachte  Hunde nicht mehr zu vergiften als auch nicht erschiessen zu lassen.  Die Hunde werden sterilisiert und erhalten anschließend gut sichtbar einen roten „Ohrring“ verpasst, welcher notwendige Daten angibt. Ich bin gespannt wie es weitergeht und drücke ganz fest die Daumen! P.S: Die Organisation freut sich natürlich über jede Unterstützung. Fotosammlung einiger bereits sterilisierten Strassenhunde von Taghazout:

  • 07.11.2014

http://www.tierbotschafter.ch/de/tierprojekte/michele-agadirmarokko/letzte-updates.html

  • 28.10.2014

franz. Interview mit Michèle Augsburger: http://lecoeursurlapatteagadir.com/id=899/cat=blog/interview-michele-augsburger-hebdomadaire-observateur-maroc/

  • 08.09.2014

Endlich fühlt sich ein Verantwortlicher der Stadt Agadir angesprochen von der Problematik der „freien“ Hunde in Agadir. 10547481_701015826619501_2674719249368155260_n „Nous sommes très heureux d’avoir été reçu spontanément par Monsieur le Président du Conseil Régional Souss Massa Drâa, Monsieur Brahim Hafidi, que nous remercions infiniment de nous avoir écoutés et compris. La région Sous Massa Drâa a la très grande chance d’avoir à sa tête, un président d’une grande valeur scientifique, qui a très vite compris que la méthode que notre association propose, c’est-à-dire la vaccination et la stérilisation des chiens et chats des rues est la seule méthode efficace contre la surpopulation animale et le seul remède contre un risque de rage, méthode d’ailleurs reconnu, par l’Organisation mondiale de la Santé (OMS). Malgré tous nos efforts, nous désespérions de pouvoir rencontrer un responsable de la ville d’Agadir . nos demandes d’entrevues et nos lettres étaient restées jusqu’à présent sans réponse, et nous avons été très heureux de rencontrer un responsable de cette qualité .  Monsieur Hafidi a immédiatement contacté divers responsables et nous a promis de nous soutenir.  Dans les jours qui suivent. Nous avons déjà un premier rendez vous avec Monsieur le directeur régional de l’Office National de Sécurité Sanitaire des produits Alimentaires.“

  • 07.08.2014

Schlechte Nachrichten. Die Strandhund von Agadir sind vergiftet worden…vor allem die Hunde in der Nähe des Robinson Clubs…auch die Famiile von Dalmatinerpfote? Und noch viel trauriger…“Le Coeur sur la patte“ hat sich darauf verlassen informiert zu werden, sobald die nächste Vergiftungsaktion ansteht…die Hunde wären gerettet geworden.          „Les hôteliers sont la première cause de ces massacres. Nous apprenons que plus d’une dizaine de chiens ont été empoisonnés il y a 3 jours…nuit maudite.  Nous sommes atterrés…..nous avions demandé au service  chargé   d’empoisonner les chiens…de bien vouloir ne pas toucher les chiens de la plage, prés du Robinson Club et de nous laisser un peu de temps pour les déplacer…d’autant plus que nos activités ont été ralenties à cause des la fête de la fin du Ramadan.il s’agissait de 5 chiens.  Ce matin, tout étant rentré dans l’ordre, nous allions chercher les chiens……horreur…ils ont été empoisonnés il y a 3 jours…alors que nous avions demandé que s’il y avait le moindre risque d’empoisonnement, nous aurions fait l’impossible pour aller les chercher immédiatement.  Nous sommes tristes et dégoutés……naturellement…c’est la faute de personne …tout le monde se renvoi la balle…et la réalité est là…ces chiens ont été tués volontairement…… Soit disant manque de communication…la personne qui nous avait donné son accord et qui nous avait assuré que ces 5 chiens ne seraient pas touchés…n’aurait pas été informée…des hôteliers se seraient plaint !!!???“

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  • 20.07.2014

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Picture story of Dalmatinerpfote

Agadir, Marokko ist bekannt als Urlaubsort mit mehr als 300 Tage Sonnenschein. Doch nicht für alle bedeuet der lange Sandstrand von Agadir Entspannung pur. Menschen haben nämlich unterschiedliche Auswirkungen auf verschiedene Spezies. Für freie Hunde (der Ausdruck gefällt mir besser als Strassenhunde) bedeutet der Mensch neben Gefahr, Risiko, potenzieller Rudelführer auch Futterquelle. Genau aus diesem Grund scheint unter anderem der Strand gerne von ihnen besucht. Mit Vorliebe das Strandareal des Robinson Clubs, da hier Richtung Süden Rückzugsmöglichkeiten bestehen.

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Am Strand von Agadir besteht noch (!) kein Anleinverbot für Hunde so wie an vielen europäischen Stränden. Deshalb ist dieser Strand für meinen Hund Bayda und mich perfekt geeignet für unser tägliches Workout. Natürlich begegnen wir immer vielen freien Hunden. Die meisten sind sehr freundlich, vor allem wenn sie alleine und nicht im Rudel ihr Glück versuchen. Sie stehen Bayda als tägliche Spielkollegen immer zur Verfügung. Und dann trafen wir eines Tages am Strand auf Dalmatinerpfote.

Dalmatinerpfote

Obwohl sie ebenfalls ein Weibchen ist, war es bei Bayda und ihr „Liebe auf den ersten Blick“. Ab diesem Zeitpunkt waren sie bei jedem Strandbesuch unzertrennlich. Nach dem dritten Besuch hat sich Dalmatinerpfote zur Angewohnheit gemacht, uns bis zum Parkplatz zu begleiten. Es tat mir jedes Mal weh, sie zurücklassen zu müssen. Michèle Augsburger und ihr Projekt Tierhilfe in Marokko sind durch meine Postings auf der Suche nach einer Lösung für Dalmatinerpfote ebenfalls auf sie aufmerksam geworden. Denn es standen erneut Vergiftungsaktionen am Strand von Agadir an. Die Sommersaison nahte, Touristen werden erwartet und die sollen natürlich nicht eine der „noch dunklen Seiten“ von Marokko erleben. Michèle bot mir an Dalmatinerpfote bis zu meiner Abfahrt nach Deutschland in ihrer Tierfarm aufzunehmen. Ich nahm dankbar an. Somit besetzt Dalmatinerpfote einer der begehrten von fast 100 (!) Hundeplätze in der Farm.

Dalmatinerpfote bei mir zu Hause und am Strand mit Bayda:

 

Dalmatinerpfote hatte Glück. Durch meine Bereitschaft sie als 2. Hund zu aktzeptieren und durch Mithilfe von Michèle konnte Sie gerettet werden.

Doch für die anderen Strandhunde von Agadir sieht die Sache noch nicht gut aus.

 

  • Heute erreicht mich die Mitteilung, dass die Hundefamilie von Dalmatinerpfote am Strand aufgefunden wurde.

Mutter, Vater und Bruder von Dalmatinerpfote:

Die Mutter und der Bruder konnten mittlerweile von Tierhilfe Marokko in die Tierfarm gebracht werden. Zu diesem Strandrudel gehören jedoch noch weitere 6 Hunde, die aktuell direkt vor der nächsten Strandvergiftugnsaktion bedroht werden. Doch die Tierfarm ist am überlaufen, platzbedingt als auch finanziell. Solange keine Hunde aus der Tierfarm entlassen werden können oder finanzielle Spenden eingehen, bleiben die Hunde erstmal ihrem Schicksal überlassen.

Anbei ein Ausschnitt der heutigen Mitteilung:

  • „La chienne „dalmatinerpfote“ qui jouait avec la chienne de Sylvia, est chez moi. Un de ses freres est aussi chez moi. Il partira en Allemagne. Il a ete adopte. La famille de dalmatinerpfote est encore sur la plage…ils sont tous merveilleux et gentils…ils vont etre ramasses et empoisonnes…je le sais. Mais je ne peux rien faire…je ne peux pas aller au dela de mes limites…ait moussa est ma maison..ce n est wn principe pas a refuge. Les animaux sobt a ma charge..pas a la charge de l adsiciation…je ne peux pas faire plus que de ne jamais aller en vacances…ne jamais avoir une minute de tranquillite…de ne jamais aller me baigner et me detendre….
    De passer mes nuits a.me demander comment je vais terminer le mois…je ne suis pas une machine malheureusement.“
  • Qui veut en sauver un autre..nous n avons pas beaucoup de temps…ils peuvent etre empoisonnes chaque jour..
    Wer will noch einen hund von diesem ruedel noch retten…wir haben nicht soviel zeit mehr…sie koennen jeden tag vergiftet werden.

Michèle Augsburger hat ebenfalls die Assoziation „Le Coeur Sur La Patte“ gegründet“. Ziel und einzige Lösung um die Problematik der freien Hunde in den Griff zu bekommen. Flächendeckende Sterilisation.

  • November 2014: Dalmatinerpfote kommt im Januar endlich mit mir nach Deutschland. Mehr Infos hier:

Sable’s Geschichte in Bildern

Sable (franz. übersetzt Sand) ist 8 Monate und stammt ursprünglich aus Marokko. Die Tierschutzorganisationen Le Coeur sur la patte und Tierhilfe Marokko nahmen sich ihrer an, als sie und ihre Geschwister mit Mutter Biscotte von Marokko’s Strassen gerettet wurden.

Sable hat somit fernab der täglichen Gefahren und Risiken ihre Kindheit auf einer Tierfarm verbringen dürfen. Hier werden alle Tiere geimpft, kastriert, gechipt, entwurmt und gegen Ungeziefer behandelt und geschützt. Sable hat ebenfalls einen Tollwuttiternachweis und einen EU-Heimtierausweis und ist somit reisetauglich. In Verbindung mit deutschen und schweizer Tierorganisationen werden die Tiere nach und nach Richtung Deutschland und die Schweiz vermittelt.

Da wir bereits geplant haben Anfang Juni mit zwei TWIKEs und einem Hund in die Sommerpause von Marokko nach Deutschland zu fahren, kam uns die Idee der Tierfarm einen Gefallen zu tun. Denn des Öfteren durfte bereits unser Hund Bayda einige Tage auf der Farm verbringen, wenn Frauchen einen Auswärtstermin hatte. Agadir ist eine Touristenstadt und die Sommersaison steht an. Für die Straßenhunde ist diese Vorsaison mit noch höheren Gefahren verbunden, da Vergiftungsaktionen am Strand vermehrt auftreten. Somit wurde der bereits begrenzte Platz auf der Tierfarm noch weiter in Anspruch genommen bis keine Tiere mehr aufgenommen werden konnten. Bei weitem schafft es nicht jeder Straßenhund hierher auf Grund von Platz-und Geldmangel. Wir beschließen einen Hund mit uns auf die elektrische Reise zu nehmen. Sable hatte das große Los gezogen.

Mittlerweile ist sie in Deutschland angekommen. Eigentlich sollte sie weiter zu einer Pflegefamilie bis sich eine liebevolle Familie für sie gefunden hätte. Doch während der Reise hat unser Hund Bayda sie sozusagen elektrifiziert. Es entstand eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden, so dass wir uns kurzum entschlossen Sable’s neue Pflegefamilie zu sein. Im Bunde ist mittlerweile noch ein dritter Haushund, welcher Sable ebenfalls herzlich in ihrem vorübergehendem Zuhause aufgenommen hat. Sie bilden mittlerweile ein „gefürchtetes“ 🙂 Trio in 35119 Rosenthal, Hessen.

Nichtsdestotrotz werden wir wieder bald nach Marokko zurückkehren. Bis dahin sollte Sable vermittelt sein.

Wer also ernsthaftes Interesse an Sable zeigt kann sich gerne bei uns melden: marokko@twike.com

Sable freut sich auf ein Kennenlernen. Sie ist momentan in 35119 Rosenthal zu Hause.

Kleine Anmerkung:

Abgegeben wird sie nur in Verbindung mit einem Schutzvertrag und einer Schutzgebühr, welches jedoch erneut in den Tierschutz fließt und ebenfalls nur einen Teil der bisher entstandenen Kosten (Impfungen etc.) deckt.

  • Sable in Marokko plus Ausreise
  • Sable’s TWIKE Reise von Spanien bis nach Hessen
  • Sable’s Übergangszeit bei Bayda und mir
  • Sable bei ihrer neuen Familie

Sable

  •  14.09.2014: Sable besucht Bayda
  • Bayda fährt zurück nach Marokko. Abschied für ein Jahr