2011: Eine Reise nicht nach Jerusalem, aber nach Marokko

Das Projekt „twikingfutureversusmarokko“ nimmt Gestalt an.

Anfang Dezember 2011 soll es über Frankreich, Spanien, Portugal nach Marokko gehen. Mit dem TWIKE natürlich. Frei nach dem Motto „from bike to TWIKE“. Eine kleine Anspielung auf meine letzte Fahrradtour von Barcelona in Richtung der Grenze Mauretaniens.

Ein Ziel unter anderem ist es mit dieser Tour eine der vielen Nutzungsmöglichkeiten des TWIKEs unter Beweis zu stellen. Von vielen unterschätzt, soll das TWIKE auch als mögliches Reisemittel wertgeschätzt werden.

Unter anderem soll ebenfalls die Reaktionen der einheimischen Bevölkerungen hinsichtlich des TWIKEs aufgenommen werden. Insbesondere im Zeitalter der steigenden Benzinpreise scheinen das TWIKE oder Elekrofahrzeuge allgemein mehr als ein Modetrend zu sein. Im Jahre 2012 beginnt in Marokko das Zeitalter des „Wüstenstroms“. Im Sommer 2012 fängt das Desertecprogramm in der Nähe von Ouarzazate mit dem ersten Spatenstichs an, „riesige“ Solar-und Windkraftanlangen in der marokkanischen Sahara zu bauen. Das Ziel von Marokko ist es bis 2020 annähernd 50% des benötigten Energiebedarfs aus regenerativen Energiequellen zu schöpfen. Auch hat Marokko kaum eigenes Erdöl. Schreit es da nicht regelrecht nach TWIKE?

Ein spannendes Projekt. Ich freue mich und bin sehr gespannt. Projektende wird zwischen April und Juni 2012 sein.

In der Zwischenzeit schreiben wir das Jahr 2014.

Ich bin immer noch in Marokko und es hat sich einiges getan. Das TWIKE Projekt in Marokko wurde zu TWIKE MAROC unbenannt. Da das auf 2014 versprochene TWIKE 5 leider immer noch nicht auf dem Markt ist, unterstütze ich einen weiteren Deutschen mit dieser TWIKE TO FLY Partnerschaft.

TWIKE MAROC ist mittlerweile mit zwei TWIKE in Marokko vertreten.

Diese werden aktuell für Batteriehitzetests eingesetzt als auch für Langfahrtentests plus weitere Untersuchungen z.B. das Zusammenspiel von Folierung und Wärme.

25.11: Das erste Mal Stromtanken

Wie hervorragend ist das denn!!!!! Eine Stromtankstelle in der Innenstadt von Freiburg, inklusive Gratisstromen und Gratisparken. Während alle PKWs saftige Parkgebühren bezahlen, können jeweils zwei Elektrostromer gleichzeitig parken und aufladen. Gesagt, getan.

Na ja, ich sehe sie, die“Zapfsäule“, aber wie komme ich dahin??? Zufahrt für PKWs verboten. Ok, das trifft mich nicht, ausserdem wäre die Einfahrt auch für ein PKW zu eng gewesen. Selbst für mich kam die Einfahrt zwischen zwei Metallabsperrgittern, Distanz zueinander 1.55m laut Internet, kaum geeignet für das TWIKE vor. Doch ich habe es durchgeschafft. 1. Hinterniss überwunden.

Die erste Stromtankstelle an der Twike Zora tanken darf

MMh, wie jetzt das TWIKEkabel in die Zapfsäule einstecken???? Mein Stecker hat zwei Ausrichtungen, aber in der Säule gab es drei Löcher. Fragezeichen über Fragezeichen. Das kann doch wohl jetzt nicht sein. So knapp vorm Erfolgsereignis des ersten Mal Stromtankens. Der Griff zum Handy. Anruf beim Vertriebspartner in Furtwangen. Tut, tut, tut. Ok, typisch, wenn man mal jemand braucht ist keiner da…..Ok, Anruf bei der Zentrale beim Techniker….keine Verbindung….ok , dann halt Anruf beim Chef persönlich…..der auch sofort dran ging. Supertipp!!!!! Im TWIKE selber gibt es noch eine Kabelstelle, die man „auseinanderziehen“ kann. Da kommt dann auf einmal der erforderliche „Dreierstecker“ zum Vorschein. Perfekt. Tag gerettet, erste Stromtanken erfolgreich:-)

21.11.2011 Heimfahrt von Rosenthal (Marburg) nach Freiburg

Spannend, spannend. Was für ein hektischer Tag. Morgens um halb 8 ging es Richtung Frankenthal, um das Kurzzeitkennzeichen für die Heimfahrt abzuholen. Vorher noch drei SMS Nachrichten vom Chef persönlich empfangen mit identischem Inhalt. Scheint wohl wichtig zu sein. Hinweis doch bitte vorsichtig aus den Waldstücken zu fahren, wegen glatten Strassen. Na, das kann ja heiter werden. Ja, perfekt, erst einmal Eiskratzen. Nach getaner Arbeit und roten Fingern endlich rein ins Twike, hindurch durch eine dicke Nebelwand bis zum Erreichen des Zielortes. Das erste schöne Erlebnis  hatte ich als ich mit fertigem Kennzeichen die Zulassungsstelle verliess. Kurzer Blick nach oben ans Fenster. Drei sich fragende Gesichter schauen mir entgegen:-) Na ja, daran muss ich mich wohl in Zukunft gewöhnen.

Schnell, schnell Richtung Rosenheim. Schon 9 Uhr. Relativ spät, da heute der große Tag der Abfahrt sein sollte. Juhuuu, endlich Nebelfelder weg, die Sonne kommt. Oh weia, zu spät gefreut, ich sehe ja gar nix mehr……was für eine Blendung….ohne Sonnenbrille geht da nix. Entscheidung ist gefallen. Sonnenblenden müssen doch in mein Twike eingebaut werden!!!! Vielleicht für Marokko auch ganz sinnvoll:-)

So, in der Firma werde ich schon sehnsüchtig erwartet. Schließlich sollen ja auch noch Fotos von der Abfahrt inklusive kleine Videosnaps gedreht werden. Und wie jeder Fotograph bekanntlich weiss, gerade morgens ist das Licht super für Aufnahmen geeignet. Also schnell schnell unter die Maske und auf gehts (das war ein Witz!!!!)

Aber die Zeit lief und lief, endgültig schaffte ich es abzufahren gegen 15 Uhr. Oje, oje, war ich doch auf 21 Uhr in Karlsruhe verabredet……

Zu zweit ging es los. Barbara und ich starteten bei blauem Himmel und Sonnenschein, inklusiver Sonnenblenden:-) und befestigter Aussenkameras Richtung Frankfurt. Bei noch verbleibenden angezeigten 30km Strom auf dem Boardcomputer kam die erste Diskussion im Auto auf. Während Barbara dafür plädierte so schnell wie möglich eine Stromladestelle zu suchen, war ich der Meinung, dass es in der nächstgrößeren Stadt es angenehmer sein könnte sich eine Stunde aufzuhalten als in einem kleinen „Kaff“. Na ja, ist ja sozusagen die „Jungfernfahrt“. Ich gab nach. Gelandet sind wir an einer Minitankstelle. Nach netten Nachfragen bezüglich der Stromentnahme und einem Telefongespräch des Angestellten mit seinem Chef gab es grünes Licht. Juhuuuuu. In der Tanke konnten wir uns neben mehreren „Kneipengesellen“ mit Kaffee und Schokolade etwas erholen. Wir zwei Frauen passten zwar nicht richtig in die Kneipenbier-und spielsalonatmosphäre aber wir schlugen uns tapfer. Aus Scherz meinte ich zu Barbara: „Vorbereitung auf Marokko“.

Weiter gehts. Nächstes Ziel: Frankfurt HBF. Das neu gekaufte Navi war neben den Sonnenblenden eine meiner klügsten Entscheidungen der letzten Tage. Ohne Probleme schafften wir es zum Frankfurter HBF. Was für ein feeling mit dem Twike durch die Skyline Frankfurts zu fahren:-)

Am HBF mussten das Twike und ich leider unsere nette Mitfahrerin Twike an das Konkurrenzfortbewegungsmittel namens ICE abgeben:-( AB dort waren wir nur noch zu weit und laut Bordcomputer hatten wir noch Strom für etwa 50km. Also ab auf die Autobahn Richtung Karlsruhe.

Geburt von TWIKE „Zora“

Eindrücke/Impressionen

Francais

Je vous présente le TWIKE

Le Twike :

Le TWIKE est véhicule à deux places. Il allie esthétisme et fonctionalité. L’utilisation de TWIKE dépend de vos besoins. Il peut être utilisé comme voiture navette (domicile-travail avec une bonne autonmie 100 à 230 km). Dans sa version Active, c’est une voiture qui peut aussi convenir aux sportifs puisqu’on peut s’aider des pédales pour avancer et ainsi économiser la charge électrique embarquée (sans toutefois arriver au boulot épuisé). En effet, l’effort est régulier quel que soit le relief rencontré. Beaucoup de détenteur du TWIKE l’uitilse pour le plaisir à voyager à moindre frais (1 euro pour parcourir 100 mk !). Avec la crise pétrolière annoncée et le prix de l’essence qui ne cesse d’augmenter, il y a de quoi adopter un TWIKE. En faisant ainsi, on participe à combattre l’effet de serre qui est un des principaux danger qui menacent notre planète.

TWIKE, c´est la mobilité de demain pour les gens d´aujourd´hui.

Le TWIKE est un véhicule électrique, que vous pouvez acheter déjà aujourd´hui. Les premiers TWIKE sont roulés il y a déjà 13 ans. Aujourd´hui il y a plus que 900 TWIKE qui ont une expérience de plus de 30.000.000 de kilomètres. Le TWIKE est à jour et équipé avec des batteries au lithium pour les chemins quotidiens. Votre moyen de transport idéal.
Le TWIKE est efficace, écologique, chic et individuel.

85 km/h 200 km hybride avec des pédales

La plupart des TWIKE roule en Allemagne, en Suisse et aux Pays-Bas.

Le TWIKE Active : une vraie voiture du sport.

Le Twike roule avec un moteur électrique et des batteries contrôlées par un petit ordinateur embarqué.

Le chargeur turbo et les sièges speciaux sont des équipements de série.

Le modèle Active est équipé, en plus des batteries, d’une transmission à propulsion humaine, à l’image d’un vélomobile.

La force musculaire fait tourner directement les pédales qui font tourner directement les deux roues arrières à l’aide d’une chaine. En jouant sur le derailleur et la fréquence de pédalage on peut atteindre des vitesses qui vont de 25 à 70 km/h en fonction du relief recontré.

La force musculaire peut être utiliée comme vous le souhaitez , et tout le monde peut avancer. Vous n’êtes pas obligé d’être un grand sportif. Mais sans trop forcer le TWIKE atteint sa vitesse maximale rapidement.

Deutsch

Steigen Sie ein. Die Energiewende hat drei Räder, Platz für zwei Personen und wiegt etwa 260 kg. Unser Beitrag für eine bessere Welt fährt 85 km/h und braucht umgerechnet 0,5 Liter Sprit auf 100 km. Umgerechnet deswegen, weil das TWIKE als Elektrofahrzeug ganz auf fossile Brennstoffe verzichtet. Der grüne Saft aus der Steckdose energetisiert das TWIKE pro Minute um einen weiteren km. Reichweite ist ebenfalls kein Problem, Akkus gibt es in vielen Größen und mit Reichweiten bis über 200 km.
Wer TWIKE fährt, ist anders. Sportlicher zum Beispiel. Denn er kann mit eigener Muskelkraft den Antrieb unterstützen. Muss er aber nicht. Wenn er nicht will, genießt er die Leichtigkeit des lautlosen Gleitens. Nur Fliegen soll angeblich schöner sein.

Das TWIKE ist ein Statussymbol der anderen Art. TWIKE-Piloten tun genau das, wovon alle anderen bisher nur reden. Steigen Sie ein und lernen Sie eine neue Form von Mobilität kennen.

Gestatten: TWIKE

Der sportliche Zweisitzer vereint Ästhetik und Funktionalität. Die aerodynamische Form, die große Panoramascheibe und die neuartige, ergonomische Joysticksteuerung garantieren leichte Navigation und Fahrspaß pur. Ob ökonomisches Pendlerfahrzeug oder schnittiges Fitnessgerät, praktischer Kleinsttransporter oder aufregendes Reisevergnügen – wie Sie das TWIKE nutzen, hängt allein von Ihren individuellen Bedürfnissen ab.

Das TWIKE gibt es als Active und Easy.

 

Das TWIKE Active – ein wahrer Sportwagen

Das TWIKE wird von einem effizienten Elektromotor und computerüberwachten Batterien angetrieben. Das Schnellladegerät und die Schalensitze gehören zur Serienausstattung.

TWIKE Active

Das Modell Active ist mit einem zusätzlichen Pedalantrieb ausgestattet. Die Muskelkraft treibt die Hinterräder per Kette direkt an. Mit der Gangschaltung kann die Tretfrequenz an die Geschwindigkeit zwischen 25 und 70 km/h angepasst werden. Die Muskelkraft kann ganz nach Belieben und Fitness eingesetzt werden. Auch ohne Muskelkraft erzielt das TWIKE seine maximalen Fahrleistungen.

Das TWIKE Easy – easy driving mit voller Leistung

Am Anfang war das Active. Doch nicht jeder Mensch möchte sich am Fahren aktiv beteiligen. So entstand das TWIKE Easy.

TWIKE Easy

Das Handling im TWIKE Easy ist denkbar einfach. Der Joystick und eine Fußbremse sorgen für ein leichtes Fahrgefühl. Im TWIKE Easy wird lediglich auf den Pedalantrieb verzichtet. Die anderen Komponenten bleiben gleich. Gleicher Fahrspaß, gleiche Effizienz, gleiche technische Leistungen. Einfach easy!

Innovationen

Das TWIKE bietet technische Innovationen und Schlüsseltechnologien, die ein Elektromobil zu einem modernen Verkehrsmittel machen.

Seine konsequente Leichtbauweise ermöglicht einen konkurrenzlos niedrigen Energieverbrauch von 4-8 kWh / 100 km. Das entspricht etwa einem halben Liter konventionellem Treibstoff auf 100 km beziehungsweise 50l auf 10 000 km pro Jahr. Dies ist eine Energiemenge, die sich mit einer Solaranlage von nur 5 qm Fläche erzeugen läßt.

Mit dem elektrischen Antrieb im TWIKE profitiert man von der Zuverlässigkeit bewährter Technik. Die intelligente Kombination der einzelnen Komponenten macht ihn zu einer modernen Antriebseinheit. Der elektrische Antrieb ist auf seine Art zukunftsweisend: er ist effizient, leise und sauber.

Das Fahrzeugkonzept des TWIKE ist einzigartig. Die aerodynamische Form mit den drei Rädern, die ergonomische Joysticklenkung und die neuartige Kopplung von Elektromotor und Muskelkraft machen das TWIKE zu einem Fahrzeug, das der Zukunft gewachsen ist!

Was ist das TWIKE?/ C`est quoi le TWIKE?What’s TWIKE?

Gestatten: Twike

Der sportliche Zweisitzer vereint Ästhetik und Funktionalität. Die aerodynamische Form, die große Panoramascheibe und die neuartige, ergonomische Joysticksteuerung garantieren leichte Navigation und Fahrspaß pur. Ob ökonomisches Pendlerfahrzeug oder schnittiges Fitnessgerät, praktischer Kleinsttransporter oder aufregendes Reisevergnügen – wie Sie das TWIKE nutzen, hängt allein von Ihren individuellen Bedürfnissen ab.

Je vous présente le TWIKE

Le Twike :

Le TWIKE est véhicule à deux places. Il allie esthétisme et fonctionalité. L’utilisation de TWIKE dépend de vos besoins. Il peut être utilisé comme voiture navette (domicile-travail avec une bonne autonmie 100 à 230 km). Dans sa version Active, c’est une voiture qui peut aussi convenir aux sportifs puisqu’on peut s’aider des pédales pour avancer et ainsi économiser la charge électrique embarquée (sans toutefois arriver au boulot épuisé). En effet, l’effort est régulier quel que soit le relief rencontré. Beaucoup de détenteur du TWIKE l’uitilse pour  le plaisir à voyager à moindre frais (1 euro pour parcourir 100 mk !). Avec la crise pétrolière annoncée et le prix de l’essence qui ne cesse d’augmenter, il y a de quoi adopter un TWIKE. En faisant ainsi, on participe à combattre l’effet de serre qui est un des principaux danger qui menacent notre planète.

TWIKE, c´est la mobilité de demain pour les gens d´aujourd´hui.

Le TWIKE est un véhicule électrique, que vous pouvez acheter déjà aujourd´hui. Les premiers TWIKE sont roulés il y a déjà 13 ans. Aujourd´hui il y a plus que 900 TWIKE qui ont une expérience de plus de 30.000.000 de kilomètres. Le TWIKE est à jour et équipé avec des batteries au lithium pour les chemins quotidiens. Votre moyen de transport idéal.
Le TWIKE est efficace, écologique, chic et individuel.

85 km/h 200 km hybride avec des pédales

La plupart des TWIKE roule en Allemagne, en Suisse et aux Pays-Bas.

Le TWIKE Active  : une vraie voiture du sport.

Le Twike roule avec un moteur électrique et des batteries contrôlées par un  petit ordinateur embarqué.

Le chargeur turbo et les sièges speciaux sont des équipements de série.

Le modèle Active est équipé, en plus des batteries, d’une transmission à propulsion   humaine, à l’image d’un vélomobile.

La force musculaire fait tourner directement les pédales qui font tourner directement les deux  roues arrières à l’aide d’une chaine. En jouant sur  le derailleur et la fréquence de pédalage on peut atteindre des vitesses qui vont de 25 à 70 km/h en fonction du relief recontré.

La force musculaire peut être utiliée comme vous le souhaitez , et tout le monde peut avancer. Vous n’êtes pas obligé d’être un grand sportif. Mais sans trop forcer le TWIKE atteint sa vitesse maximale  rapidement.

 

Welcome to TWIKE

TWIKE is tomorrow’s mobility for today’s people.

The TWIKE is an electric vehicle which you can buy today. The first TWIKEs were rolled out 15 years ago. Today there are over 900 TWIKEs on the road, which have together amassed over 30,000,000 km of experience. The TWIKE has been kept up to date and is now fitted with lithium batteries, making it the ideal mode of transport for your daily travels. The TWIKE is efficient, environmentally friendly, attractive and sportive.

85 km / h 200 km Human Power Hybrid

Most TWIKEs are on the road in Germany, Switzerland and the Netherlands.

Die Reisende/La voyageuse/The travel girl

Gestatten:

Ich bin Silvia.

Dynamisch, gefühlt jung!!! (Einstellung zum Alter ist alles!), sportlich, ehrgeizig, pionierfreudig, nachhaltig und viele weitere Eigenschaften……

Geboren in Freiburg, studiert in Freiburg (VWL, Mathematik, Geographie).

Bereits während der Schulzeit zog es mich ins Ausland. Das Abitur habe ich im Rahmen eines High-Schools Programms in den USA abgelegt, anschließend war klar, dass die Welt noch viel zu unentdeckt für mich ist. Nach Ablegung des deutschen Abiturs stand mir die Welt auf. Ich hätte erstmals die Gelegenheit gehabt ein Jahr ins ferne Nepal zu gehen….doch mußte damals meine erste große Beziehung den USA-Aufenthalt aushalten, diese Entfernung wollte ich ihr kein zweites Mal zumuten. Also zog es mich in das näher gelegene Pariser Umfeld (Versailles). Dieser kleiner Ausflug entpuppte sich als völlig uninteressant, so dass ich wenige Monate später wieder in der Heimat auftauchte und mich entschloss bereits im Sommersemester ein Studium zu beginnen. Ich wählte die VWL, welche jedoch nach dem Vordiplom von der Mathematik und der Geographie abgelöst wurde.

In dem Moment begann das Reisefieber. Es fing an mit neun Wochen Nepal inklusive die Tour zum Everest Basecamp. Anschließend folgten mehrere Spanienaufenthalte sowie ein halbes Jahr Ecuador inklusive Galapagosinseln, bevor es mit dem Fahrrad auf mehrere Etappen unterteilt von Barcelona losging und diese Reise mich fast bist zur Grenze Mauretaniens bringen sollte. Durch die Fremdartigkeit Marokkos beeindruckt, welche doch so nah an Europa bereits anfängt, fing ich in Abendkursen an der Universität an, mir die arabische Sprache näherzubringen. Marokko wurde mein zweites Zuhause, in jeder freien Minute fuhr ich eine weitere Etappe mit dem Fahrrad Richtung Mauretanien. Die Etappen wurden immer öfters unterbrochen durch Besuche der vielen in der Zwischenzeit gemachten Bekanntschaften. Es folgte ein Marathon in Marrakech, ein Auslandssemester an der IBn Zohr Universität in Agadir sowie die Abschlussarbeit meines Studiums, eine geographisch-politische Analyse über einen marokkanischen Sachverhalt.

Nachdem sich der Abgabetermin meiner Abschlussarbeit bedingt durch Einbruch des Arabischen Frühlings verzögert hat, verschob sich auch mein Aufbaustudium in Amman, Jordanien um ein Jahr. Dieses „freie“ Jahr nutze ich, um mit TWIKE ZORA (meine nachhaltige Leidenschaft, welche auch zum Blogtitel führte) zurück in meine „zweite“ Heimat zu gelangen.

Und dann kommt doch alles immer anders. In der Folgebewerbung für das Jordaniensudium schaffte ich es nicht mehr das DAAD Stipendium zu erhalten (welches ich im Vorjahr noch genehmigt bekommen hatte). Zugegebenermassen fühlen sich TWIKE ZORA und ich zu dem Zeitpunkt relativ wohl in Marokko, an Abreise war kaum zu denken. Langsam gingen jedoch die Ersparnisse aus. Anfangs wurde der Marokkoaufenthalt mit gelegentlichen Deutschlandaufenthalten in Deutschland unterbrochen. Immerhin hatte ich neben meinem Studium noch die Ausbildung zur „Outdoortrainerin“ absolviert. Danach folgten die Dinge ihrem Lauf. TWIKE ZORA wurde ernsthaft in Marokko krank, der „technische Notarzt“ musste aus Deutschland eingeflogen werden und brachte gleichzeitig meiner ebenfalls kranken Geldbörse ein Jobangebot mit. TWIKE ZORA und ich konnten eine  „TWIKE TO FLY“ Partnerschaft der deutschen Manufaktur FINE Mobile GmbH mit einem Deutschen in Marokko unterstützen. Und zeitnah (2014) solle auch das TWIKE 5 auf den Markt kommen mit weiteren Jobmöglichkeiten. Ich stimmte zu. Kurze Zeit später, wurde TWIKE TURBO (erstes zugelassene E-Fahrzeug in Marokko) in das Land geholt. Ein Jahr später tritt auch Nachkömmling TWIKE AYA den weiten Weg nach Marokko an.

Der Weg wurde geebnet für TWIKE Maroc. Parallel ist die Marketingzuständige ebenfalls von der Firma gegangen und somit durfte ich Ihren Posten antreten. Manchmal findet sich einfach das Passende zusammen.

Leider hat sich das versprochene Nachfolgermodell TWIKE 5 immer weiter verzögert. Denn der ursprüngliche Plan war die Chance zu nutzen bis zum Serienstart des TWIKE 5 in Marokko zu bleiben und dieses dann damit nochmals zu erfahren bevor es gilt weitere interessante Märkte für das TWIKE 5 zu eröffnen, z.B. Kalifornien in den USA.

Doch wir schreiben mittlerweile 2022 und das TWIKE 5 ist immer noch nicht auf dem Markt. Zum aktuellen Stand auch erst zu 40% entwickelt.

Kurzum, ich bin nun mehr als 10 Jahre in Marokko …vieles ist in der Zwischenzeit passiert was ich versuche nachträglich nun in meinem Blog zu erzählen.

Ein Highlight war unter anderen die Gründung und Durchführung der ersten E-Rallye Afrikas, die RIVE Maroc.

Warum ich jetzt vier Hunde habe und zwei weiteren bei der Firma wird ebenfalls erzählt.

Und mittlerweile fahre ich den Hunden zuliebe auch den ersten in Marokko zugelassenen E-Bus (die Zulassung sollte in den nächsten Tagen klappen).

Und last but not least stehe ich mittlerweile (2022) vor dem Arbeitsgericht gegen TWIKE. Leider tat die fast 10 jährige Verzögerung des TWIKE 5 keinem gut in der Firma und siehe da, da sind wir nun … die Community ist gespalten, bereits neun Mediatoren haben abgesagt …interessante Zeit … und deshalb nehme ich nun meinen persönlichen Blog wieder auf … denn pünktlich zum Serienstart des TWIKE 5 (wann?) soll dann auch mein erstes Buch TWIKINGFUTURE erscheinen, basierend auf diese Mitschriebe.

Und wenn alles gut läuft, sehen wir uns dann mit den LUCKY EPIONEER DOGGIES und dem TWIKE 5 in KALIFORNIEN.


www.youtube.com/watch?v=AobHG_oBZoE