Neue Friedensnachricht versendet: Keinen „Rosenkrieg“ mehr in Rosenthal! Daumen drücken!!!

In der letzten Zeit ist einiges passiert. Viel positives, viel negatives.

Zu Tränen haben mich gebracht: Die Nachricht des 200.000 Euro Prozesses, die Verschiebung des Gerichtstermins aber auch der aktuelle Verlust von Hund Billy (bin weiterhin optimistisch).

Hingegen freue ich mich so sehr über meine hinzugewonnene Freiheit endlich gemeinsam mit den Hunden mobil sein zu können. Tolle Landschaften zu erfahren, an entferntere Laufveranstaltungen teilzunehmen, meine Triathlongruppe, Reisen, tolle Menschen kennenzulernen etc.

Eine große Freude hat mir auch die Finalisierung der eRallye RIVE Maroc 2023 bereitet. Letztes Jahr bin ich mit vielen anderen zum Entschluss gekommen, dass man hiervon alleine nicht leben kann. Das möchte ich auch nicht, doch es ist mir eine große Freude meine Leidenschaft der Mobilität in Kombination zu Marokko weiterhin ausleben zu dürfen als auch andere hierfür zu begeistern. Ich habe ein tolles Rallye Team um mich herum und es ist die richtige Entscheidung die RIVE Maroc weiterzuführen. Doch ich kann dann Höchstleistung bringen, wenn es auch von meinem Inneren gewollt ist, ich darf es mir nicht auferlegen lassen (so passiert im Sommer 2021). Jetzt will ich weitermachen! Wenn auch dieses Jahr erstmal ohne den großen Partner TWIKE. Doch auch diese Partnerschaft wird wieder gut werden.

Und hier wären wir gleich beim Thema. Denn heute ging eine weitere Friedensbotschaft von meiner Seite heraus. Mit dem Herzen geschrieben und mit der Bitte um „Waffenstillstand“ und um Klärung der „Missverständnisse“ ohne sich gegenseitig finanziell als auch emotional weh zu machen.

Keinen Rosenkrieg“ mehr in Rosenthal!

Die Formulierung „Rosenkrieg“ stammt nicht von mir, sondern von einer unsere Kunden als auch ehemaliger Teilnehmer der RIVE Maroc. Wahrscheinlich ist ihm die Vertrautheit zwischen mir und ihm aufgefallen. Der von mir in den letzten Tagen hinzugelernte Begriff „Lieblingsfreund“ trifft es sehr gut. Es liegt hier kein Rosenkrieg vor, da auch keine Beziehung vorlag zu diesem Zeitpunkt. Doch enge Freundschaften zwischen Mann und Frau können viel inniger und tiefer gehen als eine Beziehung. Und diese haben wir geführt und uns parallel jedoch in der Krise des Unternehmens auch in eine persönliche Krise zwischen uns beiden verrannt. Beide Seiten haben es verdrängt. Wir haben uns wie Roboter hinter unserer gemeinsamen Leidenschaft, dem TWIKE, versteckt. Unsere Basis, die gemeinsamen Freundschaft, haben wir hierbei mit Füßen getreten.

Doch ich wollte unbedingt alles retten. Die Firma, uns beide … und hatte auch die Kraft dazu bis COVID kam. Ständige Grenzsperrungen, extreme Ausnahmezustände in Marokko, zahlreiche Kündigungen von Kollegen, kranker Hund, mein entzündetes „Transplantat“ – Auge und ein von mir angefahrenes Kind gaben mir den Rest. Und der andere hatte kaum mehr Kraft für sich und sein Unternehmen. Wir hatten beide keine Kraft mehr uns gegenseitig zu unterstützen und haben den falschen Weg eingeschlagen. Jeder hat versucht dem anderen die Schuld zu geben, dem anderen die noch wenige Kraft zu nehmen. Eine schreckliche Zeit. Abstand wäre notwendig gewesen, doch ich bin bereits zu tief gefallen, war bereits zu schwach und die Reise nach DE war bereits geplant und auch gut so. In DE war die räumliche Trennung angebracht, nicht einfach mit Hunden, doch ich wurde von lieben Freunden mit Bob und Bayda aufgenommen. Doch der Firma ging es immer schlechter und als dann auch noch die Sekretärin gegangen ist und auch dieser Part an mir hängen blieb und ich erneut den Auftrag erhielt finanzielle Unterstützung innerhalb der Community ohne Einblick in die Entwicklungs-„fortschritte“ abzufragen war es bei mir vorbei. Das war und bin nicht mehr ich gewesen und konnte es auch moralisch nicht mehr unterstützen. Wir haben beide nur noch am Rad gedreht … wir taten uns beide nicht mehr gut. Er benötigte unbedingt mehr Freiheit und ich dachte, wenn die Firma erstmal gerettet wird, dann hat er wieder einen freieren Kopf für das Leben ausserhalb der Arbeit. Doch die Arbeit war unser Leben und das hält kein „normaler“ Mensch über 10 Jahre ohne Urlaub, Freizeitaktivitäten und Freunde durch.

Viel Ruhe wäre angebracht gewesen.

Doch mit den aktuellen Gerichtsverfahren (4!!!) drehen wir uns immer weiter in die falsche Richtung. 8 Mediationsversprechen gescheitert, Erpressungsversuche seinerseits etc. Aber auch Hoffnungsschimmer wie „Wenn ich etwas falsch gemacht habe, werde ich mich hierfür entschuldigen“ oder auch „ich könnte mir vorstellen, Dich weiterhin extern dabeizuhaben. Doch ich wollte ja unbedingt raus aus Marokko, wieder mit echten Menschen zusammenarbeiten anstatt mit einem PC in meinem „marokkanischen Gefängnis“ auszuharren, immer noch ein weiterer Jahr usw. Mit vier Hunden und ein Minifahrzeug habe ich mir selbst die Füße gebunden.

Doch mittlerweile habe ich mit dem eVan meine mobile Freiheit wieder, bin körperlich wieder so fit wie eine Laufsandale und bereite mich gerade auf meinen ersten Ironman vor.

Wenn nicht gerade ein Anwaltsschreiben mich erreicht oder ein Hund verloren geht, geht es mir gut soweit. Nach sovielen Monaten „Ausnahmezustand“ gewöhnt man sich dran. Wenn die Ausnahme zum neuen Normal wird…Der Sport, die Hunde und tolle Menschen um mich herum haben mich in dieser Situation nicht nur positiv begleitet, sondern auch Kraft gegeben, in dem Moment wo ich sie nicht mehr hatte. Ich habe wieder Freude gefunden, bin viel auf Reisen gewesen und habe mitten in einer größeren „Unwetterkastastrophe“, mitten in den Dünen, bei prasselnden Regen auf mein Vandach das erste Mal wirklich zur Ruhe gefunden. Ich habe die Situation akzeptiert, aber auch begreifen dürfen, dass es nicht nur an mir liegt. Aber ich habe meinen Frieden finden dürfen und bin so dankbar hierfür und für dieses karge Stück Erde.

Nachdem die Spuren des Unwetters in Marokko beseitigt wurden, fuhr ich mit meinem wiedergewonnenen Frieden aus den Dünen heraus.

Und wie es immer so schön heißt, erst wenn man mit sich im Klaren ist und auch Situationen akzeptiert anstatt dagegen abzukämpfen, öffnen sich eventuell neue Türen.

Und diese hat sich geöffnet, zumindest einen kleinen Spalt und ich möchte sie auch nur gaaaanz langsam weiteröffnen. Mit den Erfahrungen der letzten Jahren bin ich doch sehr vorsichtig geworden. Selbstschutz ist angesagt, aber auch möchte ich Fehler nicht wiederholen. Einen Fehler zu machen ist nicht schlimm, solange dieser kein zweites Mal passiert. Ich möchte diese Tür ganz langsam öffnen, jeden mm hiervon genießen und schauen was passiert wenn sich diese ganz öffnet. Und falls es doch nicht so kommen sollte wie erhofft aus dem Versuch eine neue Tür zu öffnen Kraft zu schöpfen, wieder mutiger zu werden.

Doch möchte ich diese Tür auch deshalb langsam öffnen um mir und dem eventuellen neuen Kapitel Zeit zu geben. Zeit, die ich benötige „Altlasten“ abzuwerfen und vor allem das „schräge“ Jahr 2022 aufzuarbeiten.

Und was hat das ganze nun mit der erneuten Friedensbotschaft zu tun?

Ich habe ihm die Möglichkeit eines eventuell neuen Kapitels in meinem Leben mitgeteilt. In der Hoffnung, dass er sich auch darüber freuen wird, in der Hoffnung, dass er einsieht, dass wir beide nur Verlierer in diesem „Krieg“ sein werden und dass es auch unserem TWIKE Projekt schadet. Denn weiterhin gehe ich davon aus, dass wir beide als Team wie „Topf und Deckel“ aufeinander passen. Denn seine fehlende Empathie für die Community gleiche ich mehr als dreifach aus. Es ist meine Stärke mich mit Menschen aller „Sorte“ zu verbinden, zu kommunizieren und Bedürfnisse aufzunehmen. Er ist unbestritten stark im Hintergrund, doch nicht nach aussen. So wurden wir bisher immer positiv aufgenommen und so soll es auch wieder werden. Das TWIKE muss auf die Straße, zeitnah! Und hierfür braucht es schnell wieder Vertrauen von außen in uns, aber auch Transparenz, neue Ideen und Harmonie im Team. Und das klappt wenn wir uns wieder verstehen.

Und mein eventuell neues Kapitel liegt eigentlich in seinem Interesse. Es war sogar sein Vorschlag im Dezember 2021, nur war ich damals noch nicht bereit dazu für diesen Schritt. Denn dieser Schritt sollte ähnlich wie bei der RIVE Maroc auch von mir gewollt sein und nicht auferlegt. Und nun ist es soweit. Ich habe ihm das alles aus meinem Herzen heraus geschrieben. Eigentlich ein unwiderstehliches Angebot. Und das erste positive Zeichen ist bereits, dass er es gelesen hat.

Danke hierfür.

Alles wird gut. Er kann hier einfach nicht nein sagen. Denn alle Puzzleteilchen fügen sich gerade und es wäre einfach so schön ein Happy End zu haben indem wir beide es doch noch schaffen mit Team das TWIKE 5 auf die Straße zu bringen. Zeitnah!

Es sind so viele Tränen von meiner Seite geflossen, nachdem ich erfahren durfte, dass das Drama durch die Gerichtsverschiebung sich noch bis August ziehen sollte. Doch jetzt sehe ich es positiv, freue mich über mehr Zeit. Denn jetzt bin ich mir sicher, er wird meiner Friedensbotschaft dieses Mal zu sagen. Alles andere wäre irrational. Und wir werden bis zum August eine außergerichtliche Lösung für alle finden.

Danke liebes Schicksal. Besser spät als nie! Alles wird nicht nur gut, sondern viel besser werden.

Und ich werde endlich wieder meine Hundies in Rosenthal sehen dürfen!

Daumen drücken! Eine bessere Chance auf Frieden wird wohl nicht mehr kommen.

Bilderserie: Mein neuer „Hochsitz“

Vom Leichtelektrofahrzeug zum Offroad – SUV. Was für eine Entwicklung. Wär hätte dies gedacht? Ich am wenigsten wenn mir das jemand vor zwei Jahren erzählt hätte. Oder von dem nahenden „Bäng-Drama“. Ich hätte diese Person nicht für „voll“ gehalten.

Und im Rückblick fühlen sich die letzten 1.5 Jahre immer noch nicht real an. Vom Traum in den Albtraum und im Anschluss in die Freiheit? So fühlt es sich aktuell an. Und wer einmal etwas „Freiheit“ bzw. Vanlife geschnuppert hat möchte mehr. Ich möchte mehr. Ich möchte ebenfalls noch weiter abseits in der „Wildnis“ stehen, Sonnenaufgang-und Untergänge ohne Tourismus erleben dürfen bei freilaufenden Hunden. In der Natur einschlafen und wieder aufwachen.

Oder aber zumindest nicht bei jeder kleinsten Unebenheit um die sehr tiefgelegenen Batterien bangen:

Vorher:

Und dann habe ich es einfach mal umsetzen lassen …

Zagora, Garage Iriki. Empfehle ich gerne weiter.

Darf ich vorstellen: Mein neuer „Hochsitz“.

Offroad zu den Dünen

Einspruch! SOP wird erneut verschoben.

Ja, da war doch was mit den letzten News, welche erneut nicht an alle gesendet wurden, welche sich hierfür eingetragen haben. Ich bin aber optimistisch, das die aktuell zuständige Person das Problem mittlerweile behoben hat.

Weniger optimistisch bin ich weiterhin bezogen auf den Content der News. Hier hat ja im Dezember 2021 das „Bäng“ Drama angefangen. Denn als über zehnjähriges „Startup“ ist es nicht Neues, wenn eine gewisse finanzielle Abhängigkeit von individuellen Geldgebern besteht. Doch diese wollen halt nicht nur als Gegenleistung schicke Renderings oder seit Jahren in Aussicht gestellte Pilotenjacken, diese wollen mitgenommen werden, in technischen aber auch finanziellen Entwicklungen.

In den letzten News ist aktiven Newslesern aufgefallen, dass es keine Mitteilung zu den Finanzen gegeben hat. Denn weiterhin fehlen immer noch über 600.000 Euro für fahrbare Prototypen. Auf diese Differenz wurde in den Februar News aufmerksam gemacht. Allerdings ohne Hinweis, wie diese denn zustande kommen könnten.

Der ein oder andere mag deshalb etwas überrascht gewesen sein, dass nun bereits erste Teile bestellt worden sind. Oder auch nicht. Denn weiterhin steht folgender Zeitplan im Raum. Fahrbarer Prototyp in Q1 und Serienproduktion im Sommer. Des Weiteren wurde auf ein größeres Emobilitätsevent hingewiesen, welches im Herbst zu meinem Geburtstag stattfindet. Der ein oder andere hat hier natürlich mit dem neuen Fahrzeug geliebäugelt.

Kurzum, 1+1 erscheint in diesem Fall nicht 2 zu ergeben. Indirekt wurde nun auf Hinweis eines Community „Mitglieds“ von der Firma bekanntgegeben, dass der SOP erneut nicht gehalten werden kann. Schade ist immer nur, dass diese wahren News ersten immer nur auf Nachfrage bekannt werden und zweitens dann nicht für alle ersichtbar, da auch noch nicht auf der Webseite aktualisiert.

Anmerkung aus der Community

Antwort Hersteller

Auf der Webseite wird der SOP allerdings noch gehalten:

Webseite 13.03.2023

Kurzum EINSPRUCH STATTGEGEBEN! Einspruch, dass es einfach weiterhin durch die nicht vorhandene Transparenz nicht klar ist, ob der SOP wirklich im Spätsommer klappt. Es fehlen noch ca. 7 Millionen Euro, obwohl in den Worten des Herstellers ausgedrückt bereits über 2000 „Vorbestellungen“ auf ein Fahrzeug vorliegen, welches nur in einer Kleinserie von 500 Fahrzeugen hergestellt wird. Kurzum, über 1500 „Vorbesteller“ gehen bereits leer aus und kommen somit als Geldgeber für das vorgesehene Fahrzeug kaum in Frage. Ein weiteres Crowdfunding scheint erst nach dem erfolgreichen Prototypen geplant zu sein und macht dann auch Sinn! Denn ein erneut erfolgloses Funding sollte nicht riskiert werden.

Einspruch, da die Firma in der obigen Antwort bereits erwähnt, dass der abgekündigte SOP nur gehalten werden kann, wenn die knapp 7 Millionen eingehalten werden. Das klingt natürlich sehr realistisch, doch wer auf die Webseite geht, sieht unser dem angekündigten SOP kein * mit eben dieser „Nebenbedingung“. Ein weiteres Beispiel für fehlende Transparenz. Da besteht noch Potential nach oben und ich bin weiterhin zuversichtlich (was wäre denn auch die Alternative?)

Somit ist der Schritt der Vorbestellung der Teile für den Prototypen erstmal nachvollziehbar und wenige Personen sind hier über jeden Strohhalm froh. Denn einige haben bereits seit 2016 50.000 Euro und noch mehr in das Projekt gesteckt.

Kommentar einer der ersten Vorbesteller

Kurzum, wie also weiter mit dem Einspruch? Ich gehe davon aus, dass den Kollegen nicht nur den „Einspruch“ aber auch den „Widerspruch“ wahrgenommen haben und in den April News hier etwas mehr Klarheit reinbringen werden.

Da das Gerichtsverfahren verschoben wurde auf 1. August, wird sich bezogen auf die Community Arbeit sehr wahrscheinlich nicht viel ändern. Anstatt hier den Blog zu schreiben wäre ich auch gerne aktiver dabei bezogen auf die Bekanntmachung des Projektes und der Sicherstellung der Finanzierung. Doch selbst wenn ich das Gerichtsverfahren gewinnen sollte, möchte ich mir offen halten, ob ich dann nicht selbst gehen würde. Das wäre anhängig zu machen von der Community, vom Projektstand, von den Änderungen im Team aber auch von meiner persönlichen Lage. Fakt ist allerdings, dass es heutzutage nicht alles von Arbeitgebern geduldet werden darf und schon gar nicht wenn Geld investiert wird für ein Produkt, das man denkt von einem tollen Unternehmen zu erhalten. Das soll auch wieder stimmig werden! Denn hätte es kein Potential, wäre ich nicht schon seit 10 Jahren dabei. Und ich bin auch weiterhin zuversichtlich, dass wir durch die Terminverschiebung des Gerichtsverfahren nun nochmal eine Chance haben auf den 9. Mediationsversuch.

Heute leider wieder ein etwas kritischerer Artikel, auch wenn ich es gerne anders hätte.

März – Newsletter erneut mit „Wurm“.

Mmh, da ist irgendwie der Wurm drin im Zustellprogramm des Verteilers. Ich hatte das Team bereits darauf hingewiesen, doch gelang es nicht, meine bisherige Newsletter Email Adresse wieder auf zustellbar zu korrigieren. Auch ein erneuter Eintrag war nicht möglich. Ein TWIKE Pilot gab dann den entscheidenden Tipp, es doch mal mit der hello@twikingfuture.blog zu probieren. In der Tat hat das System die Mailadresse anerkannt, doch die Zustellung klappt erneut nicht.

Die interessante Frage ist nun, bei wieviel anderen die Zustellung ebenfalls nicht geklappt hat. Kurzum, ihr wisst jetzt, dass es mal wieder „News“ gab. Wer den Newsletter gerne weitergeleitet bekommen würde, möge mich bitte kontaktieren.

Und gibt es denn wirklich „News“?

Erneut wurde wieder auf die Pilotenjacken hingewiesen -> keine News.

Die ersten Testfahrten mit dem fahrbaren Prototypen wurden ja bereits für Q1 2023 versprochen. Da hierfür nur noch knapp zwei Wochen bleiben, gab es heute die Ankündigung über erste Bestellungen von Fahrwerksteilen für den besagten Prototypen. Korrekt, es wurde bisher immer von drei geplanten Prototypen in Q1 geredet. Aus dem sehr kurzen Text ging jedoch nicht hervor, ob die Bestellung sich auf die drei bezog. Vielleicht auch einfach selbsterklärend…

Vielleicht sogar für 500 Fahrzeuge?

„Der Auftrag für Radträger, Lagerungen, Bremsenteile, Federbeine und Räder schafft die Grundlagen zur Fertigstellung der ersten Vorserie der insgesamt 500 Exemplare des TWIKE 5.“

Doch hier wird es wieder etwas klarer:

„Mit dem Auftrag zur Produktion der ersten Vorserien-Fahrwerksbauteile …“

Doch siehe hier, ein erneuter Wurm. Na wer findet ihn?

„Fast auf den Tag vier Jahre nach der ersten Vorstellung des Prototyps auf dem Genfer Autosalon im März 2019 und zwei Jahre nach dem Start der Serienentwicklung treten die Macher des TWIKE 5 in die nächste Projektphase ein.“

Korrekt! Stichwort Serienentwicklung! In 2021??? Bitte korrigieren … denn die 2 Mio Euro für den Start der Serienentwicklung wurden doch bereits viel früher von der Community als Risikodarlehen zur Verfügung gestellt.

Dann wird noch kurz auf den weiterhin noch nicht fertiggestellte Hallenbau eingegangen, welcher laut öffentlich zugänglichen Businessplan bereits seit August 2022 in Verzug ist.

Mein Fazit: Erneut keine „News“ wie die fehlenden 600.000 Euro für die Prototypen eingesammelt werden sollen. Oder die weiterhin ausstehenden 6 Mio Euro für den Start der Serienproduktion. Ist weiterhin von Testfahrten mit den Prototypen in Q1 zu rechnen? Da hierzu keine Änderung mitgeteilt worden ist, ist davon auszugehen. Und somit steht auch weiterhin der Start der Serienproduktion für Sommer 2023. Das sind für mich die eigentlichen „News“, welche zwischen den Zeilen herauszulesen sind.

Was für ein gutes Timing! Da das Arbeitsgericht nun auf August verlegt worden ist, kann es dann ja direkt weitergehen … mit dem TWIKE 5 an meinem Geburtstag zum Emobilitätstreffen nach Bozen und dort öffentlich verkünden, dass wieder alles gut ist. Das wäre doch mal ein Geburtstag!!!

Traurig aber weiterhin optimistisch.

Ich hatte meine Abfahrt aus der „Schicksalsstadt“ Marrakesch nochmals um einen Tag verschoben. Doch es war klar, dass der Tag, an dem ich Billy in Marrakesch lassen muss kommen würde.

Schicksalsstadt, da man mir zu Beginn der eWinterChallenge hier mein Handy einen Tag vor dem Marathon geklaut hat, sich die Weiterreise hierdurch um 5 Tage verzögert hat etc. Wenn das Handy nicht geklaut worden wäre, wäre ich früher wieder zurück in Marrakesch gewesen, dann keine Schiesserei und Billy wäre noch da. Hätte hätte Fahrradkette. Dann wären aber auch viele Sachen auf der Reise ebenfalls anders gekommen. Aktuell passiert gerade sehr viel, auch positives.

Bis mind. 1. August (verschobener Gerichtstermin) wird dieses aktuelle „Chaos“ anhalten. Doch erlebe ich in der aktuellen „Freiheit“ neben der notwendigen Lebenserfahrung auch Dinge, welche ich das gesamte letzte Jahr hinter dem PC verpasst hätte. Und sind wir mal ehrlich, in dem gesamten Jahr habe ich tatsächlich im Unternehmen selbst nichts verpasst. Das schreibe ich hier mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich das letzte Jahr erstmals seit 10 Jahren mal wieder einfach leben konnte. Trotzdem werde ich das letzte Jahr auf diese Art und Weise nie wieder in meinem Leben zulassen.

Traurig aber optimistisch, nicht nur für Billy, sondern bezogen auf das gesamte „Bäng“ Drama. Doch alles wird gut werden. Der Herr wird seine Prozesse vielleicht erstmal verlieren müssen, um wieder geerdet zu werden. Um so schöner wäre es allerdings wenn keiner Prozesse verlieren müsste. Ehrliche und seriöse Menschen setzen sich in solchen Krisensituationen mit Experten an einen Tisch. Wir sind schließlich keine Politiker, welche das bereits große Land noch weiter vergrößern wollen, sondern Menschen aus dem „do – gooders team.“ Menschen, welche eine Vision haben und diese seit Jahren nicht aus dem Auge lassen. Mitdenker anstatt Roboter. Menschen, die Sachen selbst in die Hände nehmen. Für ein Nischenprodukt alles geben, denn nicht jeder möchte ein Fahrzeug von den „großen“ Firmen tagtäglich bewegen …

Traurig aber optimistisch für Billy. Heute nochmals tolle Bilder mit meinen Kontaktdaten ausdrucken lassen, und diese in Tierläden als auch bei Tierärzten ausgelegt.

Doch dann kam der Abschied zusammen mit einem wunderschönen Sonnenuntergang. Kurz noch Tränen vergossen und mir dann aber vorgestellt, wie groß die Freude sein wird, Billy wieder in den Armen zu halten und unterwegs zu sein.

Billies Körbchen fährt mit. Souky fühlt sich ganz wohl in seinem neuen vorübergehenden „Hochsitz“.

Der Tag an dem Billy ging … TEIL 1

… war und ist dennoch ein schöner Tag gewesen. Jedoch immer in Kombination mit der Hoffnung, dass Billy am nächsten Tag in seinem Körbchen vor dem eVan liegen würde.

Der Tag an dem Billy ging … begann sehr schön und vor allem früh. Denn ein langer Fahrttag stand uns bevor. Die Fahrt über den Hohen Atlas. Seit der ersten Überfahrt hatte es nochmals viel geschneit sowie in Ouarzazate geregnet. Was kann schöner sein, als beim Sonnenaufgang entlang von riesigen Wasserflächen mitten in der Wüste in den Schnee aufzubrechen.

Vier auf einen Streich

Heute sollte ein besonderer Tag werden. Ich habe es bereits die Tage vorher gespürt, doch an diesem Morgen umso mehr. Ich war freudig aufgeregt. Doch merkte ich auch wie mir diese 4 wöchige Auszeit in der Wüste gut tat (Anmerkung: Bis auf das Anwaltsschreiben mit dem Hinweis auf den 200.000 Euro Prozess). Es war an der Zeit sich vor der Rückreise nach Deutschland nochmals so richtig zu erden. Und das ist mir gelungen. Ich hatte einzigartige vier Wochen mit tollen Landschaften, Bekanntschaften als auch Aktionen. Und die Tage alleine, nur mit mir und den Hundies mitten in den Dünen, unvergesslich. Bestimmt auch für Billy! Am Meer aufgewachsen liebt er den Sand. Er durfte ohne Leine draußen schlafen, er hatte so wie wir alle eine mega Zeit.

Billy und das Kamel

Wir legten vor der Passüberquerung eine längere Frühstückspause etwas abgelegen von der Straße ein, so dass alle vier Hundies sich frei austoben konnten. Genau Billies Lebensstil.

Und auch mein Lebensstil:

Lifestyle of health and sustainability

Während der Überfahrt bekräftigte die Sicht auf das Marokko – TWIKE noch mehr meine bereits vorhandene gute Stimmung:

Elektrifizierende Hinweise

Der Schnee wurde immer mehr:

eWinter Challenge

Teil 2 folgt.

Auch Kumpan Electric benötigt mind. 5 Millionen Euro Investor.

Happy international womensday.

Da ist er wieder, dieser in der Männer -aber auch in der Frauenwelt umstrittene Tag.

Ich kann alle Seiten verstehen, doch im Allgemeinen feiern viele zu wenig und gerne dürfen wir auch noch den Internationalen Männertag einführen. Warum denn eigentlich nicht? Wenn es darum geht an einem bestimmten Tag einfach nur mal der Frau bzw. dem Mann für sein Dasein im gesamten Jahr zu danken. Ein Tag an dem speziell an tolle Freund-und Partnerschaften gedacht werden kann. Ein weitere Tag, um schöne Stunden in der leider nicht immer schönen Welt zu verbringen.

Und manchmal ist es einfach schön, aus dem Alltag ausbrechen zu dürfen. Selbst über einen virtuellen Strauß Blumen wird sich wohl jede Frau freuen. Umso mehr, wenn diese mit genauso viel Freude übergeben werden wie auch Freude geschafft wird.

So schön und so bedeutend.

Doch auch von Frau zu Frau fühlt es sich gut an.

Und Grüße aus der Heimat sind heute ebenfalls eingetroffen:

Liebe FollowerInnen, ich wünsche uns alle einen tollen happy womensday.

Eure Silvia

FREE BILLY ? !!

Lieber Billy,

Du wirst vermisst. Nicht nur von mir, sondern auch vom gesamten Lucky ePioneer Doggies Team. Von Deinen ganzen Freunden in Agadir und Deinen zahlreichen Reisebekanntschaften.

Lieber Billy, Du bist uns allen so ans Herz gewachsen. Als Sophie‘s Freund, als Souky‘s Ziehvater, als unser Trailrunner, welcher uns immer die Spur frei gemacht hat wenn andere Strassenhunde vorhanden waren.

Nachts bist Du der einzige äußere Nachtwächter. Zuhause als auch im Vanlife. Du möchtest immer gerne draußen schlafen und ich habe Dir das meistens ermöglichen können.

Doch bei Deiner Freundin Vita ist es anders. Während meiner Abwesenheit hast Du sogar neben Ihr auf dem Bettchen geschlafen. Sie meint Du wärst ein Wesenshund.

Du kannst niemandem etwas zu Leide tun, weder Hunden noch Menschen. Doch Du warst und bist immer ein Free Billy. Sobald jemand das Gartentor nicht zugemacht hat, bist Du sofort immer zum Strand gelaufen. Wie oft habe ich Dich gesucht und dort gefunden. Der Strand ist Dein Zuhause. Ich verstehe Dich. Ich habe Dich und Sophie aufgenommen, nachdem Sophie vergiftet wurde. Du erinnerst Dich bestimmt. Sie lag bereits leblos und in Koma als ich zum Strand kam. Wir hatten viel Glück mit Deiner Freundin. Sie ist nun bei mir in Deutschland und es ist eine weitere Tragödie, dass ich seit über einem Jahr keinen Kontakt zu ihr haben darf. Nun bist Du auch weg. Ich habe Euch beide sehr lieb. Ihr seid bisher das Hundetraumpärchen für mich gewesen.

Lieber Billy, ich suche Dich bereits seit über einer Woche. Doch Marrakesch ist gross. Ich schaffe es nicht alleine. Mittlerweile bist Du fast so bekannt wie Deine Sophie (erste sterilisierte Hündin von Agadir). Viele helfen mit Dich zu finden. Dein Bild wird im Netz geteilt und jeder kleinsten Spur oder Hinweis nehme ich ernst.

Sophie

Jetzt sind wir nur noch zu dritt. Du fehlst! Ich weiß nicht wie lange ich noch hier bleiben kann, auf Dich warten, Dich suchen. Ich weiss, dass Du mein einzigartiger Free Billy bist. Doch lieber Billy, Marrakesch ist nicht Agadir. Und selbst in Agadir sind Dir leider die Menschen nicht wohlgesonnt. Sie vergiften und erschiessen regelmäßig Hunde. Du wirst mit Steinen beworfen und viele Autos fahren so schnell, dass Du auch hier einen schrecklichen Tod vor Dir hast.

Lieber Billy, wir alle sind doch seit einem Jahr frei. Wir sind in unserem eVan unterwegs und genießen dieses schreckliche aktuelle Drama, in das uns das Herrchen von Deiner Sophie reingezogen hat auf unsere Weise. Seit über einem Jahr sind wir uns alle so nah gekommen wie sonst noch nie. Wir sind jetzt Team eVan. Du kannst doch nicht einfach ohne Tschüss zu sagen gehen…

Da war diese Schiesserei! Genau in dem Moment, wo wir alle zusammen loslaufen wollten. Bobby und Souky sind schreckhaft zum Auto zurück. Doch Du und Bayda seit in Panik weggelaufen. Genau an dem Abend, wo ich Euch allen einen ganz tollen Menschen vorstellen wollte. Diese Person ist zwar noch nicht so hundebegeistert, doch Du hättest ihn mit Deinem Charme und Dein Pfötchengeben schon gut umgarnt.

Was musst Du für eine Angst gehabt haben bzw. welche schreckliche Schiesserei musst Du bereits erlebt haben. Du bist unser Sprinter im Team! Mit Sicherheit bist Du sehr weit gelaufen und findest nun nicht zurück. Wir sind immer noch da! Dein Körbchen steht vor dem Van und jeden Morgen wünsche ich mir, dass Du nachts zurückgekommen bist. Bayda haben wir einen Tag später in der Nähe gefunden. Billy, suchst Du uns noch? Bitte gebe nicht auf. Auch wenn wir fortfahren, jeder kennt Dich nun hier. Du weißt wo Okta, der Zwilling von Souky wohnt. Geh zu ihm. Sie werden mich kontaktieren und ich komme sofort Dich zu holen. Lass uns alle zusammen Team Free sein.

Billy, pass auf Dich auf. Wir haben Dich alle sehr gerne. Du hast immer Deinen Platz bei uns. Höre nicht auf zu suchen.

Auch ganz liebe Grüße vom Team

Love you Free Billy!

Schreibpause? Was ist los?

Es ist viel passiert! So vieles zu berichten. Doch meine Energie und mein Kopf sind aktuell mit der Suche eines der vier Hunden beschäftigt … seit sechs Tagen vermisse ich ein Teammitglied…wie es dazu kam…wie es weitergehen kann … mehr dazu zeitnah.

Daumen drücken.