16.05.2012: 2. Tag Menarec 5

Erneuerbare Energien: enorme Ausbaupotentiale im Mittleren Osten und Nordafrika

„Mehr Wind- und Sonnenenergie können die wirtschaftliche Entwicklung in Nordafrika und im Mittleren Osten unterstützen und einen klimaverträglichen Zugang zu Energie für die Bevölkerung in der Region sichern“, erklärte Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA).

Er eröffnete am Dienstag (15.05.2012) gemeinsam mit dem marokkanischen Umwelt- und Energieminister Fouad Douiri in Marrakesch eine zweitägige internationale Konferenz zu erneuerbaren Energien im Mittleren Osten und Nordafrika (MENAREC – Middle East and North African Renewable Energy Conference).

Neben einer klimaverträglichen Energieversorgung könnten so vor Ort zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen werden. Laut UBA gibt es vor allem in den wind- und sonnenreichen Ländern Nordafrikas enorme Ausbaupotentiale; diese seien so groß, dass neben einer vorrangigen Energieversorgung dieser Länder eine Zusammenarbeit bei der Energieversorgung Europas möglich sei. Eine Kooperation zwischen dem Europäischen Energieraum und Nordafrika könne helfen, die Großregion langfristig vollständig mit erneuerbaren Energien zu versorgen.

„Erneuerbare Energien bieten Nordafrika und dem Mittleren Osten exzellente Chancen für die grüne Wirtschaftsentwicklung. Dort wo viele Menschen selber noch keinen Zugang zu sauberer Energie haben, können Wind- und Sonnenenergie zum Rückgrat einer sicheren und klimafreundlichen Energieversorgung werden, die vor Ort Arbeitsplätze und Wertschöpfung schafft“, sagte Flasbarth.

In Marrakesch treffen sich vom 15. bis 16. Mai 2012 etwa 500 Expertinnen und Experten aus Politik, Finanzwirtschaft und dem Sektor der erneuerbaren Energien, um Mittel und Wege einer verstärkten Nutzung der erneuerbaren Energien in Nordafrika und dem Mittleren Osten auszuloten. Es ist die 5. Konferenz dieser Art. Seit der ersten MENAREC-Konferenz im Jahr 2004 – die der regionalen Vorbereitung der ersten internationalen Konferenz „Renewables 2004“ in Bonn diente – hat sich MENAREC als ein erfolgreiches Forum der innerarabischen und der deutsch-arabischen Zusammenarbeit für den Ausbau der erneuerbaren Energien in den Mittelmeerländern etabliert.

Im Mittelpunkt der aktuellen Konferenz stehen diese Fragen: Wie kann der Ausbau der erneuerbaren Energien in Nordafrika beschleunigt werden? Welche Erfahrungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien hat Europa bisher sammeln können? Welche Ansätze für die Förderung und Finanzierung von Projekten gibt es? Wie können erneuerbare Energien in bestehende Wirtschaftszweige der Länder, d.h. Landwirtschaft, Tourismus, Industrie und Wasserversorgung integriert werden?

Mit dem Ziel des Ausbaus der erneuerbaren Energien in Nordafrika hat sich bereits 2009 ein Konsortium aus Industrie- und Finanzunternehmen die „DESERTEC Industrial Initiative“ (DII) gegründet (Wüstenstromprojekt). Diese Industrieinitiative soll mit Machbarkeitsstudien zu Potenzialen und Technologien geeignete Grundlagen für Investitionen entwickeln, die notwendig sind, um Nordafrika und Europa gleichzeitig mit Solarstrom zu versorgen.

Zudem wird Deutschland die Energiepartnerschaften mit Tunesien und Marokko weiter ausbauen. Bei diesen Partnerschaften geht es um Fragen der Solarstromnutzung, der Stromnetzentwicklung und der Entwicklungszusammenarbeit.
Quelle:

Umweltbundesamt 2012

„Mehr Wind- und Sonnenenergie können die wirtschaftliche Entwicklung in Nordafrika und im Mittleren Osten unterstützen und einen klimaverträglichen Zugang zu Energie für die Bevölkerung in der Region sichern“, erklärte Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA).

Er eröffnete am Dienstag (15.05.2012) gemeinsam mit dem marokkanischen Umwelt- und Energieminister Fouad Douiri in Marrakesch eine zweitägige internationale Konferenz zu erneuerbaren Energien im Mittleren Osten und Nordafrika (MENAREC – Middle East and North African Renewable Energy Conference).

Neben einer klimaverträglichen Energieversorgung könnten so vor Ort zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen werden. Laut UBA gibt es vor allem in den wind- und sonnenreichen Ländern Nordafrikas enorme Ausbaupotentiale; diese seien so groß, dass neben einer vorrangigen Energieversorgung dieser Länder eine Zusammenarbeit bei der Energieversorgung Europas möglich sei. Eine Kooperation zwischen dem Europäischen Energieraum und Nordafrika könne helfen, die Großregion langfristig vollständig mit erneuerbaren Energien zu versorgen.

„Erneuerbare Energien bieten Nordafrika und dem Mittleren Osten exzellente Chancen für die grüne Wirtschaftsentwicklung. Dort wo viele Menschen selber noch keinen Zugang zu sauberer Energie haben, können Wind- und Sonnenenergie zum Rückgrat einer sicheren und klimafreundlichen Energieversorgung werden, die vor Ort Arbeitsplätze und Wertschöpfung schafft“, sagte Flasbarth.

In Marrakesch treffen sich vom 15. bis 16. Mai 2012 etwa 500 Expertinnen und Experten aus Politik, Finanzwirtschaft und dem Sektor der erneuerbaren Energien, um Mittel und Wege einer verstärkten Nutzung der erneuerbaren Energien in Nordafrika und dem Mittleren Osten auszuloten. Es ist die 5. Konferenz dieser Art. Seit der ersten MENAREC-Konferenz im Jahr 2004 – die der regionalen Vorbereitung der ersten internationalen Konferenz „Renewables 2004“ in Bonn diente – hat sich MENAREC als ein erfolgreiches Forum der innerarabischen und der deutsch-arabischen Zusammenarbeit für den Ausbau der erneuerbaren Energien in den Mittelmeerländern etabliert.

Im Mittelpunkt der aktuellen Konferenz stehen diese Fragen: Wie kann der Ausbau der erneuerbaren Energien in Nordafrika beschleunigt werden? Welche Erfahrungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien hat Europa bisher sammeln können? Welche Ansätze für die Förderung und Finanzierung von Projekten gibt es? Wie können erneuerbare Energien in bestehende Wirtschaftszweige der Länder, d.h. Landwirtschaft, Tourismus, Industrie und Wasserversorgung integriert werden?

Mit dem Ziel des Ausbaus der erneuerbaren Energien in Nordafrika hat sich bereits 2009 ein Konsortium aus Industrie- und Finanzunternehmen die „DESERTEC Industrial Initiative“ (DII) gegründet (Wüstenstromprojekt). Diese Industrieinitiative soll mit Machbarkeitsstudien zu Potenzialen und Technologien geeignete Grundlagen für Investitionen entwickeln, die notwendig sind, um Nordafrika und Europa gleichzeitig mit Solarstrom zu versorgen.

Zudem wird Deutschland die Energiepartnerschaften mit Tunesien und Marokko weiter ausbauen. Bei diesen Partnerschaften geht es um Fragen der Solarstromnutzung, der Stromnetzentwicklung und der Entwicklungszusammenarbeit.
Quelle:

Umweltbundesamt 2012

13.05.2012: TWIKE ZORA zu Besuch auf der 1. Ökolodge in Südmarokko

Sonntag und gefühlte 40 Grad. Seit zwei Tagen herrscht eine unangenehme Hitzewelle über Agadir. Sonntag bedeutet in diesem Fall überfüllte Strände, doch TWIKEZORA war es heute nach Einsamkeit. Kurzum wurde entschlossen der 15km entfernten Ökolodge, hübsch gelegen im agadirischen bergigen Hinterland, einen Besuch abzustatten.

 

TWIKE ZORA zu Besuch auf der Atlas Kasbah:

Zurecht zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem auch von der ITB (Internationale Tourimusmesse Berlin)

Das ökologische Schwimmbad, statt Chlor wird Salz verwendet!

Der Kräutergarten darf nicht fehlen:

Ebenso nicht wie die traditionelle Art und Weise Brot zu backen:

Wasserwiederaufbereitungsanlage. Sämtliche Abwasser aus Dusche, Toilette und Küche werden hier aufbereitet und anschliessend als Giesswasser weiterverwendet:

Eigene Honigherstellung:

Der Besitzer der Kasbah ist ein Amarzigh (Berber). Versteht sich von selbst, dass jedes Zimmer einen einheimischen Namen trägt:

Danke TWIKE ZORA für das geduldige Warten:

24.04.2012: TWIKE to Fly

Hiermit eine Bitte an das TWIKEteam in Deutschland-Rosenthal….würde ebenfalls gerne das Hintergrundposter besitzen:-)

21.04.2012: 5.Tag Rückreise: Akfennir-TanTan: Flamengos in der Sahara

Ein wunderschöner Streckenabschnitt mit vielen Oueds und selbst Flamengos bietet die Sahara:

Ungefähr 400 km vor Agadir kam der definitive Platten! Obwohl ich mich mittlerweile mit 3 „Bombas“, sprich „Luftpumpen“ durch die Sahara „quäle“, da ich mir vorgenommen hatte, einen Reifenwechsel erst in Agadir durchzuführen, hatte mitten in der Wüste mein Vorderrad endgültig aufgegeben.

Mein in Laayoune gekaufter „Saharatee“ war stabil genug, um auf einem Stein den Wagenheber für das TWIKE zu spielen:

15.04.2012: Busfahrt Agadir-Dakhla

Das Twikezora wird in Agadir vermisst!

Ich nehme 20h Busfahrt auf mich, um das Twike endlich aus Dakhla wieder nach „Hause“ zu fahren.

12.04.2012:EcoTech Expo 2ieme Edition Agadir

Leider habe ich diese Einladung einen halben Tag zu spät erhalten, jedoch erreichten mich noch die Abschlussworte.

Ausserdem gelang es mir einige Worte mit dem Präsidenten der Stadt zu wechseln. Das Twikeprojekt stiess auf offene Ohren. Und wo ist das TWike?
In Dakhla!!! Ungefähr 1300km von Agadir entfernt! Schade!

Zum anderen erhoffe ich mir auch, genaue Daten zur Eröffnung des Solarprojektes in Ouarzazate zu erhalten. Jegliche Informationen reden von Sommer 2012, doch schliesslich ist der Sommer lang! Twike Zora will das Projekt unbedingt mit seiner Anwesenheit unterstützen!

Hinzu kommt das nun bald anfallende Hinterniss der Visumbestimmungen. TwikeZora muss Marokko Ende Juni verlassen. Nach der Rückkehr aus Dakhla wird TwikeZora den Zoll in Casablanca ansteuern. Es müssen Erkundigungen eingeholt werden über die möglichen Kosten einer Verzollung für das Twike. Das wird spannend!

02.04.2012: Dakhla Camping

25km vor Dakhla befinden sich mehrere Kitesurfcamps, aber auch ein „normaler“ Campingplatz. Wenn ich von Campingplatz rede, meine ich hauptsächlich ein Wohnwagenabstellplatz.

Dieser Platz ist bis heute noch gratis, jedoch ohne Strom und Wasserzufuhr, dabei aber mit Müllabfuhr und Security.

10km weiter gibt es eine Schwefelquelle, aus der warmes Schwefelwasser kommt, gerne genutzt als Dusche und Waschwasser.

01.04.2012: Dakhla, kein Aprilscherz

Zu schön um wahr zu sein. Eigentlich sollte diese schöne Gegend weiterhin unbekannt bleiben.

Dakhla ist  die südlichste Stadt von „Marokko“. Sie befindet sich in dem umstritten Gebiet der Sahara. In dieser politischen Auseinandersetzung geht es um die Zuordnung dieses Gebietes zu Marokko oder um das Erschaffen eines neuen Staates, der Demokratischen Republik Sahara.

Nichtsdestotrotz erwarted TWIKE ZORA und mich eine nicht in Worte fassbare Landschaft:

Das einzigartige an Dakhla ist, dass es  auf einer 38 Kilometer langen und vier Kilometer breiten Landzungebefindet.

31.03.2012: Berbendouz

30.03.2012: Mauretanien

Visum verlängert!