DIe Nacht war schrecklich. Mit Blog, Migraine und Google verbracht. Doch sehr helles Licht nun am Horizont!!! Ich habe Informationen erhalten, welche sich als sehr positiv vor Gericht für mich herausstellen könnten. Hoffe meine Anwältin teilt meine Ansicht. Leuts, ich glaube ich gewinne nun den Prozess auch wenn mir keine weiteren 0.5 Mitarbeiter anerkannt werden würden. Bitte Daumen drücken, dass wirklich am 11.04.2023 endlich die Party geplant werden kann.
Diese Party soll ein Fest der Freude und des Verzeihens, ein Fest der Menschlichkeit werden. Und ihr seid natürlich herzlichst willkommen. Ohne Euch wäre es schwierig geworden in den dunklen, sehr dunklen Zeiten.
Und wenn wir dann im Anschluss alle noch das TWIKE 5 retten könnten. Wenn ich verzeihen kann, könntet ihr das dann auch?
Schlaflos und mit starkem Kopfweh. Ich kann nicht abschalten. Zu sehr nimmt mich das neue anstehende Gerichtsverfahren mit. Können wir bitte nicht erstmal die bisherigen drei Prozesse zum Ende bringen? Denn bisher steht es 3:0. Damit meine ich, dass ich auf meiner Prozessliste noch kein Gerichtsverfahren begonnen habe. Denn noch immer hoffe ich auf die versprochene Mediation.
Doch ein kurzer Blick auf Google hilft. Ich bin nicht gewerblich unterwegs, sondern rein privat! Und zwar positiv zum Produkt TWIKE stehend! Seit über 10 Jahre mit Engagement und Leidenschaft. Tolle Idee, doch die letzten Jahre waren nicht nur für mich anstrengend. Nach all den Jahren hoffen nicht nur ich, sondern auch viele geduldige Anzahler auf ein Happy End! Deshalb nochmal: Warum Geld und Energie auf der falschen Spur verlieren? Was ist eigentlich aus der versprochenen Mediation geworden?
Zurück zum eigentlichen Fall: Ist es wirklich so einfach, dass die gesamte Anklage nur zur Einschüchterung dient und ich sehr wohl den #twike auf meinen Social Media Kanälen verwenden darf, da ich eben nicht gewerblich damit unterwegs bin?
Doch warum stimmt er diesen erbeten Angriff zu, welcher anscheinend lediglich zur Einschüchterung dient? Bereits sein Anwalt fürs Arbeitsgericht hat mir ins Gesicht gesagt, dass er (der Anwalt), diesen Prozess nicht verlieren wird und dass er auch ein persönliches Interesse hätte gegen mich zu gewinnen. Wow! Wäre es eigentlich anders wenn ich keine Frau wäre? Frage für einen Freund…
Soll der Markenname als Hashtag auf einer Social Media Plattform verwendet werden, kommt der Art des Accounts besondere Bedeutung zu. Handelt es sich um einen Privat-Account oder einen geschäftlichen Account?
Zu einer markenrechtlichen Relevanz kann es nur dann kommen, wenn ein gewerblicher Bezug besteht. Die Verwendung eines Hashtags mit einer Marke von einem privaten Profil ist also unproblematisch und verstößt nicht gegen markenrechtliche Vorschriften. Ist es jedoch ein Firmenprofil mit gewerblichem Hintergrund, darf eine fremde Marke auf keinen Fall ohne weiteres zur Werbung für die eigenen Produkte verwendet werden. Diskutiert wurde dieses Thema beispielsweise im Rahmen der olympischen Spiele in Rio de Janeiro und dem Hashtag „#Rio2016“.
Yup, richtig gelesen! Es werden sogar über 200.000 Euro benötigt, falls ich das neue Gerichtsverfahren nicht gewinne.
Na ja, relativieren wir das mal, denn bis dato formuliert nur die Gegenseite, was sie gerne dafür hätte, da ich weiterhin offen über versprochene Mediationen, Transparenz und Kommunikation rede und auch konstruktiv für ein Happy End beitrage.
Es geht aber auch um die twikemaroc.de als auch die epamaroc.de Webseite.
Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Denn diese email Adressen, welche notwendig wären um endlich diese seit 2016 aufs Eis gelegte Partnerschaft auch virtuell zu beenden, laufen alle auf eine mir nicht mehr zugängliche Email-Adresse.
Und was sagt uns das? Ein bissl Kommunikation zuvor und das Problem wäre gelöst worden. Das Ganze sind wieder Anwaltskosten von über 3000 Euro, welche ich übernehmen soll. Mein Kopf kann dieser Logik nicht folgen.
Also nehme ich mir jetzt auch wieder einen Anwalt, und die 3000 Euro übernimmt dann die andere Seite?
Und wer stellt jetzt den 200.000 Euro Koffer? Macht es nicht mehr Sinn sich jetzt auf den dringend benötigten 6 Millionen Koffer einzulassen?
In der Tat hat mich das vergangene Jahr bereits ziemlich blank gemacht. Ausstehend sind jedoch noch 10 Jahre an Urlaubsgelder und drei Jahresgehälter. Ist das also die Art und Weise sich den 200.000 Euro Koffer zu besorgen ? Doch leider ergibt auch das nicht die erforderliche Summe.
Zuvor wollte ich nicht auf den Tausch meines TWIKEs in Deutschland gehen das TWIKE in Marokko eingehen. Es wäre ein schlechter Deal gewesen, da dass Marokko TWIKE seit letztem Jahr die Zulassung verloren hat und auch nicht außerhalb des Landes gebracht werden darf. Deal kam somit nicht zustande. Ist das somit die Art und Weise sich mein TWIKE in das eigene Eigentum zu holen?
Schade, dass Happy End ist somit wieder etwas in die Ferne gerückt. Und somit auch das Wiedersehen mit meinen Firmenhundies Daffa und Sophie. Die Hunde verstehen das alles nicht, auch meine vier vor Ort in Marokko nicht.
Es bleibt erstmal ein weiteres spannendes Kapitel im hoffentlich erscheinenden Buch mit Happy End. Es wäre an Spannung, Missverständnissen, Dramatik etc. ausreichend vorhanden. Mit einem Happy End wäre es sogar möglich, noch mehr Interessenten für das Fahrzeugprojekt zu erreichen. Es würde zumindest den Bekanntheitsgrad steigern.
Besten Dank an alle, welche heute mich nicht alleine gelassen haben. Ich bin dankbar für die wenigen Tage, welche mir in der Sahara gegönnt wurden. Mit Optimismus kam ich wieder zurück in die Zivilisation. Genau einen Tag durfte ich mich hier mal wieder etwas leichter fühlen. Es hat sich fast wie eine „Kriegspause“ angefühlt. Heute wurde ich wieder „angeschossen“. Doch weiterhin möchte ich nicht „zurückschiessen“. Ich bin Pazifistin und ziehe den Weg der vernünftigen Erwachsenen vor. Und dieser heißt ab den Verhandlungstisch mit einem Mediatior und erst einmal aufklären welches Grundproblem eigentlich vorliegt. Eine Kündigung ohne Worte nach über 10 Jahre Arbeiten ohne Urlaub? Welche noch nicht einmal vor den Gerichten durch ist ? Immerhin fehlen lediglich nur 0,5 Mitarbeiter, bis zum Kündigungsschutz. Denn selbstverständlich habe ich beim Arbeiten keine Fehler gemacht. Es gab Differenzen bezüglich Transparenz und Kommunikation. Doch das sollte noch lange kein Grund sein für eine sehr wahrscheinlich nicht gültige Kündigung ohne Worte.
Was ist also das Grundproblem? Diese Unwissenheit lassen sich gerade Anwälte gut durch nicht vorhandene eigene Firmengelder bezahlen. Ich selbst werde in Marokko finanziell mitgezogen, doch die Anwaltskosten könnte ich ohne Freunde aus der TWIKE Community nicht stemmen. Und auch diese Freunde würden lieber den 200.000 Euro Koffer sinnvoller investiert sehen. Aktuell frage ich mich und viele andere wie der nächste 600.000 Euro Koffer für die Prototypen gestemmt werden kann.
Kurzum, wir wollen eigentlich alle seit fast einem Jahrzeht das TWIKE 5. Kaum einer möchte jetzt Nebenschauplätze und auch ich würde gerne im Blog gerne über etwas positives berichten.
Inchallah wird alles seinen Weg finden. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht soweit.
Ui, genau einen Tag voller Energie wurde mir gegönnt, bevor auch schon ein neues Gerichtsverfahren ins Laufen gebracht wurde. Nein, nicht von meiner Seite. Was mich angeht ist die Liste potenzieller Verfahren lange, doch hierzu benötige ich die noch ausstehenden Jahresgehälter. Bis dato helfen mir Freunde aus der Community finanziell. Doch geht es hierbei um meine Verteidigung und immer in der Hoffnung, dass diese „Attacken“ helfen mehr Licht und kreierte Chaos zu bringen und im Anschluss zum Frieden zu finden. Somit Polizei und Richter als Mediatior?
Hoffen wir, dass auch dieser neue Gerichtsfall zur Aufklärung und zu einem Happy End beitragen wird. Das Projekt braucht keine Nebenbaustellen. Im Gegenteil. Es besteht jetzt eine einmalige Gelegenheit endlich das Fundament zu festigen und wieder zurück zu einem Kurs des Vertrauens, der Kommunikation und Transparenz zu gelangen.
Nur lasse ich mich nicht mit über 200.000 Euro an zu zahlenden Geldern einschüchtern und mich deshalb auch nicht auf einen Vergleich einlassen. Bitte alles schön aufarbeiten! Besser wäre aber auch hier ein Mediatior.
Das Wort Transparenz ist immer wieder Thema hier im Blog. Warum? Mangelnde Transparenz und Kommunikation haben nicht nur zu diesem „BÄNG“ Drama geführt, sondern auch zum aktuellen Projektstand. Die Finanzierung des Projektes zieht sich seit über 10 Jahren. Anzahler würden gerne aufstocken, doch viele fühlen sich nicht mitgenommen. Im worst case wird sich zurückgezogen und das gilt es zu vermeiden. Viele wissen, wie sehr es mir wichtig ist, dass Vertrauen wieder aufgebaut werden und wir alle wieder gemeinsam den richtigen Kurs aufnehmen hin zu unserem Ziel: Dem TWIKE 5.
Ich kann bis zum Gerichtstermin am 11.4.2023 nur auf die Vernunft hoffen, dass es uns vorher gelingt mit einem Mediator, dem Team und einigen Vertretern aus der Community eine gute Lösung für alle zu finden. Es ist zuviel im letzten Jahr passiert. Nun sollte es an die Aufarbeitung gehen – und auf einem stabilen Fundament lässt es sich einfach besser in die Höhe bauen, ohne dass das Haus ständig ins wackeln gerät.
Folgende Nachricht hat mich heute sehr traurig und nachdenklich gestimmt. Schon wieder ein Unterstützer weniger?
„Transparenz geht anders. Immer nur auf Nachfrage und die Infos dann nur an Einzelne ist keine Transparenz. Und mit der Info schätze ich den SOP auf Ende 2025 und die Insolvenz vorher. Ich werde mich aus der Twike 5 Gruppe verabschieden, dann muss ich das Trauerspiel nicht weiter verfolgen…..“
Was ist denn eigentlich passiert?
Leider einiges! Die mangelnde Transparenz ist innerhalb der TWIKE Community bereits seit Jahren ein Thema. Angefangen mit dem Versprechen, dass nach den ersten eingesammelten 2 Mio. Euro die Serienproduktion anfangen kann bis hin, dass auch die Verlängerung des zweiten Crowdfundings nicht ausreichend Finanzierung eingebracht hat nun aber auf kuriose Art und Weise immer mal wieder für wenige Stunden für bestimmte Personen geöffnet wird.
Doch die Krönung der letzten Tage war folgende Anfrage eines Interessenten und die darauffolgende Antwort:
„Hi Carlo, procurement to build the prototypes has already started. Partially, we are likewise already procuring parts for the series (because some of these have a long delivery time). We will not put anything on hold. If there are not enough funds yet to take the next step, we will raise the funds and then take the next step. If the funds are available sooner, we will move forward faster. And yes, in total we will need about 6 million for the SOP. Whether this comes purely from down payments or from other funding sources, we will still determine depending on the success of each round. For now, the focus is on increasing down payments and prototypes.“
Anbei nochmal der Hinweis, ob es vielleicht doch möglich sei, diese Hinweise für alle auf der Webseite zu geben? Oder zumindest alle Geldgeber zu informieren? Leider wurde auch der Businessplan als auch Q4 Bericht aus 2022 nur einem kleinen Teil der Geldgeber zugänglich gemacht.
Da ist noch Potential nach oben drin!
Kommunikation, Transparenz, Aufarbeitung und Vertrauen herstellen. Dafür gibt es Experten. Lasst uns diesbezüglich keine Zeit mehr verlieren und endlich die Energie in die richtige Wege leiten. Arbeitsgerichte, Anwälte sind der falsche Weg. Und erst recht wenn diese noch von den Projektgeldern bezahlt werden.
Noch 50 km bis zum nächsten Etappenziel auf meiner eWinterChallenge. Nachdem ich für einige Tage in der Wüste durch heftiges Unwetter in der Wüste blockiert wurde, ist heute wieder Fahrt angesagt. Doch die Pisten haben dem eVan mehr Energie abverlangt als gedacht. Um sicher am Zielort anzukommen fahre ich die fehlenden 50 km mit 20 km/h. Das ist wirklich langsam. Und auf die Art und Weise bin ich zu diesem Podcast gelangt.
Liebe Communities der Leichtelektrofahrzeuge (TWIKE, Microlino, …), bitte beachtet, dass es in diesem Podcast hauptsächlich um Elektroautos und nicht um Fahrzeuge der Klasse L (Ausnahme Uniti) geht.
Trotzdem sehr interessant.
Die rasante Entwicklung der Elektromobilität hat zu einem regelrechten Gründungsboom neuer Elektroauto-Marken und -Hersteller geführt. Nie schien die Gelegenheit so günstig, mit einem neuen Produkt den anspruchsvollen Automarkt zu erobern.
Durch den Elektroantrieb und die immer größer werdende Bedeutung von Software wurden die Karten neu gemischt und plötzlich konnten auch Neulinge ganz vorne mitmischen – so schien es. Doch Beispiele wie Byton, Faraday Future, Sono Motors, Lightyear oder Uniti zeigen, dass es doch gar nicht so einfach ist, die Idee eines neuartigen Elektroautos in ein Serienfahrzeug zu überführen.
Die EAM-Redakteure Robin Engelhardt und Marcus Zacher erläutern in dieser Podcast-Episode die Gründe, warum so viele Elektroauto-Start-ups scheitern.
Dunkle Wolken in Sicht. Doch der aktuelle tobende Sturm in der Sahara könnte die Kraft haben der Sonne wieder Platz zu bieten. Dieser Energieschub wird nun auch von der Sion Community gefordert. Denn das Ende der Verlängerung des finanziellen Supports für den Sion ist in Reichweite.
Der wöchentliche Sonntags Sion Newsletter, von der Community und für die Community berichter heute über den Statis Quo:
„Wir nähern uns dem Ende der Verlängerung. Gefühlt sind wir mit einem Unentschieden in die zweite Halbzeit gestartet, und nicht so richtig weiter.
Samstag früh wurden die 50 Mio. Euro brutto erreicht. Vier Sion mehr als noch am Freitagabend. Noch 9,5 Tage, um weitere knapp 46 Mio. (netto) zu beschaffen.
Dann spätestens fällt eine Entscheidung für oder gegen den Sion. Solar only ist die zweite Option. Auch wenn Sono Technologie liefert für andere, hilft das die Vision von “Solar on Every Vehicle“ umzusetzen. Aber eigentlich wollen wir das Auto.
Gemäß der letzten AGB-Version 15.1 vom 7. Januar 2023, die die meisten jetzt Beteiligten wahrscheinlich haben, können die Zahlungseingänge folgendermaßen entstehen:
Durch
neue Reservierungsanzahlungen, Aufstockungen und Schenkungen
staatliche Zuwendungen und Subventionen
Darlehen und Wandeldarlehen
Anleihen, Genussrechte, stille Beteiligungen oder sonstige Investitionen privater und institutioneller Anleger.
Aktuell besteht der Balken praktisch nur aus Zusagen der Kategorie 1 und ein bischen 2.
Es ist einfach, einen Artikel zu schreiben, der sich auf Skepsis konzentriert. Aber wir sollten nicht vergessen, dass Sono Motors zumindest die Forschung und Entwicklung von Solarenergie in der Mobilität für immer vorantreibt und das Potenzial hat, die Branche zu verändern, wenn auch nicht jetzt, so doch in Zukunft.“
Besten Dank an Sebastian, Astrid und Wolfgang für Euer Engagement für die Sion Community.
Laut Businessplan August 2022 werden in 2023 noch über 200 TWIKE 5 gebaut. Und bis dato wurde die Fertigstellung der Prototypen zuletzt für Q1 2023 verkündet. Doch gut Ding will Weile haben und ein Großteil der kleinen aber feinen TWIKE Community übt sich weiterhin in „marokkanischer“ Geduld. Viele hätten diese nicht, doch das TWIKE bleibt einfach ein einzigartiges Produkt. Und besser es kommt nach über 10 Jahren (erste Ankündigung des SOP der Serienproduktion war bereits für 2014) als überhaupt nicht. Niemand möchte nach dieser langen Wartezeit ein Scheitern oder nicht funktionierende Tests mit dem Prototypen. Und auch steht die letzte und größte „Düne“ noch bevor. Der Schritt vom Prototypen zur Serienproduktion.
Hut ab vor der Geduld von vielen aus der Community, aber erst recht Chapeau für den CEO. Denn mal unter uns: Wenn ein Projekt sich über 10 Jahre verzögert, gehören schon mehr als Tatendrang und Engagement dazu, um einen gesamten wichtigen Lebensabschnitt sich auf ein einziges Projekt zu fokussieren. Doch mit der Unterstützung der Community setzt man wie beim Ultratraillaufen einen Schritt nach dem anderen. Nicht an die noch 50 km vor einem denken, lediglich sich auf die nächsten 5 km konzentrieren. Peu a peu, Schritt für Schritt, es dauert eben solange es dauert.
Meine persönliche Anmerkung hierzu ist: Wäre es nicht besser den seit 10 Jahren regelmäßig verschobenen SOP eher nicht auf ein fixes Datum zu legen? Wäre es nicht besser, die erforderliche Geldsumme für jeden Meilenstein anzugeben? Für mich als TWIKE 5 Anzahlerin und als Freundin der Transparenz wäre dies angenehmer. SOP offen lassen! Dann gäbe es weniger Enttäuschung für diejenigen, welche z.B. bereits vor einigen Jahren ihr TWIKE verkauft haben (warum eigentlich?) und seitdem auf das Nachfolgeprodukt warten. Aber auch für die, welche in den nächsten ein bis zwei Jahren ein Fahrzeug benötigen.
Das TWIKE 5 soll sich die Zeit nehmen, die es benötigt, finanziert von einer Community, welche diese „marokkanische“ Geduld aufbringen kann und parallel das nötige finanzielle Standbein plus das Vertrauen hat, bereits vorab eine größere Summe an Risikodarlehen zu geben.
Laut der letzten Antwort des Hersteller am 17.02.2023 ist aktuell nicht mit einem Prototyp für Q1 zu rechnen. Doch gibt es bereits Fortschritte bei der Festlegung der benötigten Komponenten.
„Die Festlegung zu den Komponenten verdichten sich immer weiter, so dass wir vermutlich in den nächsten 3 Monaten etwas fahrend zeigen können.“
In Marokko wäre „Inchallah“ jetzt das geeignete Wort hierfür.
Seit mehreren Tagen sind wir nun bereits in der Wüste blockiert! Herrlich!
Um uns herum scheint die „Welt unterzugehen“, doch hier freuen sich alle über den bisherigen viertägigen Regen.
Unser Fahrzeug schaukelt Tag und Nacht, es fühlt sich an wie auf hoher See. Doch anstatt Wellengeräusche pfeift und tobt der Wind draußen. Es ist gemütlich im eVan. Wir lernen fast alle Nomaden in der Umgebung kennen und genießen den einfachen Lebensstil sehr.
Der Regen lässt seit heute nach. Der Wind tobt weiterhin. Morgen soll alles wieder „normal“ sein. Ich bin sehr dankbar über diese nicht eingeplanten Tage mitten in den Dünen. Es bleibt unvergessen und ich durfte mitten in den Naturgewalten etwas Ruhe genießen und wieder Energie gewinnen. Das werde ich brauchen. Der Gerichtstermin am 11. April in Deutschland rückt immer näher. In knapp 3 Wochen geht es bereits wieder aufs europäische Festland. Im eVan natürlich.
Auch die Hunde hatten nochmals eine tolle Zeit zusammen. Denn eine Trennung steht kurz bevor. Nur zwei werden auf Europareise gehen.
Stay calm and have a seat. Diese einfachen Tage haben mir sehr viel Kraft gegeben. Mit Sicherheit werde ich gerne immer wieder hierher zurückkehren
Der ein oder andere mag mitbekommen haben, dass ich mich mitten auf der eWinterChallenge in Marokko befinde.
In der Halbzeit hat mich ein andauerndes Unwetter erwartet. Ganz Marokko steht sozusagen unter Wasser bzw. unter Schnee. Und selbst hier in der Sahara und in den Oasen hört zur Freude der lokalen Bevölkerung es seit mehreren Tagen nicht auf zu regnen. Seit drei Jahren hat es nicht mehr geregnet. Demzufolge geht es den Oasen und den Tieren als auch den davon abhängigen Menschen nicht gut. Covid und die mehrfachen Grenzsperrungen und der damit ausbleibende Tourismus haben die Not vergrößert. Und dabei ist es so „einfach“ diese Region in Hochstimmung zu versetzten. Sie benötigen einfach nur Regen!
Und so sieht die aktuelle Straßenkarte für Marokko aus:
Und natürlich befinde ich mich in der roten Zone:
Das bedeutet ich verbringe die meiste Zeit in meinem eVan, welcher gemütlich hin-und her schaukelt, während der Regen auf das Dach prasselt. Und noch mehr schaukelt es in der Wüstenschaukel.
Gemütlich! Und ich konnte sehr viel über die Region in den letzten Tagen lernen. Die Hundies und ich genießen die Regenpausen, besuchen dann die umliegenden Bivouaks zu Fuß, trinken Tee mit den Nomaden oder gehen Schaukeln 🙂