Als erste Frau ins Ziel.

Was für ein unvergessliches Ereignis. Nur eine Woche nach meiner Premiere zum ersten Mal einen Halbmarathon barfuß unter der magischen 2h gelaufen zu sein, ging es weiter zum ersten Trail Halbmarathon mit Sandalen ins marokkanische Anti-Atlas Gebirge.

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Doch bereits die Anfahrt sollte spannend bzw. elektrifizierend werden. Endlich endlich kann ich an solchen Events mitnehmen, dank meiner neuen „Mobilitätsfreiheit“. Wie ich schon an der ein oder anderen Stelle erwähnt hatte, bedeuteten die Jahre zuvor mit 4 bzw. bis zum 5 Hunden eine enorme Einschränkung meiner mobilen Freiheit. Ich kam mir eher zum größten Teil wie ein „Home-Manager“ vor. Zu Hause gearbeitet, gelebt, geschlafen, plus 2 Jahre COVID mit Grenzsperrungen und eine Firma, welche von Monat zu Monat ums Überleben kämpft und ein sehr vertrauter Freund, der damit direkt verbunden ist. Kurzum, es fehlte der Ausgleich, einfach mal rausfahren übers Wochenende, sich mit anderen Treffen. Und nun ist es soweit. Seitdem der elektrische Bus vor Ort ist passen alle Hunde rein, seit dem er auch an Schuko laden kann, steht uns nichts mehr im Wege. Und selbst COVID scheint in Marokko verschwunden zu sein. Keine Reisebeschränkungen mehr und alle Events finden wieder statt. Ich habe ein Aufholbedürfnis in mir.

Eigentlich sollte nach einem Halbmarathon eine zweiwöchige Regenerations – Pause eingehalten werden … eigentlich. Doch endlich wieder an einem Event in Marokko teilzunehmen, sogar an einem Trail … die Verlockung war größer.

Am Vorabend sind wir noch gegen Abend losgefahren. Der Austragungsort Timlilt ist ca. 80km von Agadir entfernt. Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen, denn dieses sagte, dass eine Hin und Rückfahrt möglich sei ohne zu Laden, doch mein Verstand verneinte, da es ja immerhin auch bergauf ging. Somit fuhr ich bereits am Vorabend an eine 40 km entferntere Autobahnladestation. Das Ziel war dort über Nacht zu laden und am nächsten Morgen gemütlich zu frühstücken und an den Start um 10:30 zu fahren. Doch das wäre ja zu einfach. Dort angekommen fiel mir auf, verwöhnt von der Ladestation in Agadir (dieses mit Kabel), dass ich selbst ja kein Typ 2 – Typ 2 Kabel mehr habe. Denn meines haben wir in Typ 2 – Schuko verwandelt. Somit blieb dann lediglich die letztere Variante. Doch nach 10 Minuten sprang jedes Mal die Sicherung. Erst als ich es auf 8A runterstellte, verhielt es sich stabil. Doch damit schaffte ich lediglich 5km pro Stunde zu laden. Es war mittlerweile 1 Uhr morgens und um 6 Uhr morgens müsste ich aufbrechen. Das macht lediglich 20 km … uff.

Und so war es dann auch. Nicht nur hatte das Fahrzeug nur minimal geladen, sondern angekündigt prasselte auch ein richtiger Sturzregen auf das Fahrzeugdach. Na, ob das heute was mit den Sandalen wird, bzw. ob der Traillauf auch wirklich stattfindet. Bei dem Regen im Matsch rumwarfen…hört sich vielleicht lustig an, aber auch mega gefährlich.

Nach einem doppelten Espresso fuhr ich mit 30 km/h auf der Autobahn los. Ich wusste, dass es erstmal bergab ging, und so verbrauchte ich kaum etwas auf der ersten Hälfte und ich schaffte es in der Tat noch 10 Min vor Startpfiff mit 10 km Reichweite ans Ziel zu kommen. Hier scheint es weniger bzw. kaum geregnet zu haben, also definitiv die Sandalen anziehen. Das tolle an dem bewölkten Wetter war, dass ich mir keinen Gedanken um einen Schattenparkplatz für die Hunde machen musste.

Meine Teamkollegen waren alle schon da und nach einer kurzen Begrüßung und kurzem Einlaufen ging es auch schon los. Mit 4h Schlaf fühlte ich mich nicht wirklich so fit, doch bekanntlich sagt man ja, dass es auf die vorherigen Nächte ankam. Kurz vor dem Start wurde noch gemeinsam getanzt und dann ging es auch bereits los. Mein Ziel auch diesen Trail unter 2h zu laufen habe ich bereits nach den ersten km aufgegeben. Hierfür müsste ich eine Pace von 5:40 Min pro km laufen, doch viel zu steinig hierfür und viel zu viel hoch und runter. Ich setzte mir ein neues Ziel von 2h 15 auf die 21 km und habe dieses auch knapp erreicht.

Für Sandalenläufer würde ich diesen Trail als „advanced“ einstufen. Konzentration ist Voraussetzung um nicht zu stolpern. Den ein oder anderen Schuhläufer habe ich stürzen sehen und auch die ein oder andere blutige Wunde ist hierbei erschienen. Die Landschaft ist super, einfach nicht mit einem Stadtlauf zu vergleichen. Es begegnen einem zwar kaum Leute, dafür aber viel Ruhe und Aussicht. Hin und wieder mal ein Esel mit Reiter bzw. einige Hunde, diese sind aber friedlich. Der Lauf ist gut organisiert gewesen, an jeder Kreuzung gab es erkennbare gut ersichtliche Punkte und alle 7 km einen Verpflegungsstand mit Müllsack!

Das Teilnehmerfeld betrug ca. 180 Teilnehmer, ich würde schätzen, dass es für den Halbmarathon ca. 100 Läufer waren. Auf 21 km verteilt sich das Feld doch ziemlich, so dass ich ein großes Stück alleine lief. Sehr überrascht war ich, als auf den letzten 5 km das „firstman“ Fahrrad mir entgegenkam und mir mitteilte, dass ich die erste Frau wäre und er mich jetzt ins Ziel begleiten würde. Das was super und eine tolle Erfahrung. Hilft es doch enorm auf den letzten Kilometern nicht alleine zu sein.

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Im Ziel angekommen wurde ich erstmal von vielen Mikrophonen empfangen. Gerne gebe ich meine Meinung zum ersten veranstalteten Halbmarathon als erste Frau wieder und teile auch gerne meine Sandalenerfahrungen.

Im Anschluss konnte ich mich um meine Rückfahrt kümmern, bzw. um eine Steckdose. Eine lokale Schule bot mir eine Schukosteckdose an. Hiermit war klar, dass ich vor Ort übernachten würde, denn ich hatte einen ca. 100 km Rückweg und das macht ca. 20h laden! Auf diesen Weg machte ich eine sehr gute Bekanntschaft mit zwei jüngeren Lehrern, mit denen ich mich noch bis in die Nacht hinein austauschte und am nächsten Tag machte ich mich dann auf die Heimfahrt.

Meinen „Pokal“ übergab ich der lokalen Organisation mit der Bitte sich gerne für das Folgejahr etwas traditionelles auszudenken. Schön, fand ich von der Organisation, dass im Anschluss an den Lauf es auch einen Fragebogen mit Verbesserungsvorschlägen gab.

Anbei meine Vorschläge:

  • Lokales Essen
  • Lokale Preise
  • Mehr Werbung -> Instagram und Co
  • Mehr Teilnehmer
  • Gerne auch Kontakte knüpfen mit nachhaltigen Tourismusorganisationen und Co.
  • Gerne versuche ich auch Kontakte mit Läufern aus der DACH Region zu knüpfen

Während der Heimfahrt spottete ich einen tollen Platz abseits der Strasse, wo die Hunde und ich erstmal einige Stunden verbrachten. Die Hunde konnten sich austoben, während sich meine Beine ausruhten. Genau so würde ich mir meine Afrikatour vorstellen. Auf der Suche nach tollen Stellplätzen und dort Freiheit genießen. Doch dafür müssten wir abseits der Hauptstraßen gelangen, welche wohl in Afrika nicht immer so toll ausgebaut sind wie in Marokko und wir bräuchten eine Stromquelle. Also Fahrzeug höher legen und mehr Solarplatten … da haben wir noch einen Weg vor uns.

P.S: Wer Interesse an diesem Halbmarathon Trail für 2023 hat, darf sich gerne bei mir melden. Der Veranstalter ist leider noch nicht gut verlinkt. Die Veranstaltung nennt sich Trail n‘Timlilt.

Einspruch gegen EINSTELLUNG – Staatsanwaltschaft überprüft erneut.

Richtig gelesen! Falls Du es noch nicht mitbekommen hast, die schnelle „emotionale“ Kündigung Anfang des Jahres ohne direkte Begründung, Ansprache etc., lediglich durch eine Briefübergabe eines Kollegens, welcher nach eigener Angabe ebenfalls keine Ahnung vom Inhalt hatte, hat selbstverständlich mehrere offene Baustellen hinterlassen.

Erneut ein weiteres Beispiel, dass es ohne Kommunikation innerhalb eines Teams (?), aber auch mit der Community nicht funktioniert. Ich habe selbst noch nie für ein anderes Unternehmen gearbeitet, doch einige Chefs aus der Branche folgen mir und geben mir auch Tipps und erklären mir immer wieder, warum genau solche Probleme überhaupt erst nicht entstehen dürfen, bzw. warum es unmöglich sei, dass diese bei Ihnen vorkommen würden. Nach all den Gesprächen kann ich einfach nur sagen Hut ab vor vielen nachhaltigen Unternehmen und dass ich mir wünsche nur einen kleinen Teil davon bei uns zu integrieren und weiterhin optimistisch bin, dass wir das nach all dem Prozedere und bei einem friedlichen Handschlag beachten werden und vor allem auch einen Schwerpunkt auf PRÄVENTION setzen. In zeitnaher Zukunft soll sich jeder Mitarbeiter hier wohlfühlen dürfen und auch die Community soll uns „gratulieren“ zum Schwerpunktsetzen auf das Team und nicht nur das Projekt. Denn ein Projekt wird immerhin von einem Team durchgeführt…

So, das war ein kurzer Schwenker, nun aber wieder zurück zur eigentlichen Thematik. Ich gehöre noch zu den Mitarbeitern, welche über Vertrauen eingestellt wurden und zu denen Mitarbeitern, welche ohne auf die Uhr zu schauen arbeiten, auch wenn es eine 60h Woche wird…diese Stunden wurden nie zusätzlich berechnet und gehörte auch zu den Mitarbeitern, welche innerhalb von 10 Jahren nicht einmal wirklich Urlaub gemacht haben. Ich gehöre zu den Mitarbeitern, welche freiwillig auf Ihr Gehalt „verzichten“, damit andere ausbezahlt werden können, die es nötiger haben etc etc. uns welche selbst während einer Hornhaupttransplantationsphase mit einem Auge im Krankenhaus weiterarbeiten … Kurzum, natürlich habe ich auch keine Verträge über Arbeitsmittel etc. Bei uns heisst es, wenn erst kein Vertrauen vorhanden ist, dann braucht man auch nicht zusammenarbeiten. Bis dato fand ich diese Arbeitsdevise eigentlich immer gut. Die „älteren internen“ Mitarbeiter sind sozusagen mit dem Unternehmen verwachsen, haben so wie ich auch teilweise vor Ort gelebt und kaum jemand hat jeweils auf die Uhr geschaut. Wir haben ein gemeinsames Ziel und das gilt es zu verwirklichen, so wie uns unsere Geldgeber ebenfalls fast „blind“ vertrauen. Ich finde es immer wieder beachtlich, wieviele LOHAS es da draussen gibt …

In einem meiner vorherigen Beiträge habe ich ausführlicher erklärt, wie das Jahr 2021 zu dem Akt im Frühjahr hat führen können. Während ich einfach nur naiv und sozial war und mich 150% eingesetzt habe (Fall andere Kündigungen, Fall Sekretärin, Fall 10.000 Euro Newsletter, Fall nichteffizientes Arbeiten Januar 2021) und somit im Februar ein „Feedback“ Besuch in Deutschland für notwendig befand, stand die andere Seite unter mehreren Einflüssen, die wohl versucht haben, die Situation für ihre persönlichen Interessen zu nutzen. Kurzum, wir kamen nicht mehr ins Gespräch und stehen nun vor einem großen Scherbenhaufen. Während ich versuche passende Teile zusammenzufinden, habe ich den Eindruck, dass die andere Seite versucht noch mehr Scherben dazuzusteuern. Denn Fakt ist, dieses einseitig konstruierte Drama bringt nicht nur viele Nebenbaustellen mit, sondern hat mittlerweile doch einen Einfluss auf unsere Hauptbaustelle, dem kommenden Fahrzeugprototypen.

Im aktuellen Fall geht es um eine Attacke seinerseits auf mich. Anstatt sich auf einen Krisenmanager bzw. Mediator einzulassen, wird direkt über Anwälte kommuniziert. Wer attackiert wird, muss sich zu gegebenen Fristen auch wehren. Obwohl es mir widerstrebt, habe ich das getan, und siehe da, ich habe gewonnen. Im konkreten Fall geht es um eine Unterschlagung des Marokko – TWIKEs, dessen Besitzer noch Eigentümer ich bin, aber er halt auch nicht … und es keine Verträge diesbezüglich gibt. Logischerweise hat das Gericht das Verfahren eingestellt … doch die andere Seite möchte es wieder aufrollen … das wiederum ist auch ein Grund gewesen für unseren 7. Mediator (!!!), die Mediation erstmal ruhen zu lassen. Denn eine wichtige Mediationsregel neben der Themen – und Ergebnisoffenheit ist, dass ALLE Gerichtsverfahren zum Ruhen gebracht werden.

Leider hält sich die andere Seite nicht daran und wertvolle Lebenszeit aber auch Projektzeit gehen mit jedem Tag ohne Mediation und Bewegung Richtung Aufklärung verloren.

Denn sind wir mal ehrlich, egal wie sich Gerichte entscheiden, ob Straf – oder Arbeitsgericht, nach den Entschlüssen wird es doch auch keinen Frieden geben. Zu sehr sind beide Räder miteinander verbunden, und für mich spielen auch meine beiden Firmenhunde noch eine große Rolle als auch das Projekt selbst. Mit großer Sorge betrachte ich, dass es erstmal kaum weitergeht, ich bemerke und teile auch die Sorgen der anderen. Denn kein Projekt ist nachhaltig ohne ein funktionierendes Team. Wenn eine Führungsperson dermassen eine Mediation ablehnt, bzw. diese unter Bedingungen verspricht und dann nicht einhält ist das bedenkenswert.

Nun kenne ich ja diese Person sehr gut, bzw. aktuell erkenne ich sie nicht wieder. Doch auch ich mache mir Sorgen, denn das aktuelle Verhalten ist nicht mehr nachvollziehbar und für kaum jemanden noch begründbar. Auch er hat das letzte Jahrzehnt durchgearbeitet, alles liegt auf seinen Schultern, es ist einfach zuviel und eine Auszeit wäre wahrscheinlich angebracht. Erst danach kann man sich wohl ohne Druck unterhalten, aktuell scheint es mir, dass die andere Seite zu sehr unter Spannung steht.

Wie siehst Du das?

ZWEI PREMIEREN in Schotten: Halbmarathon barfuß & EcoGrandPrix

Zufälle gibt es immer wieder. So auch am zweiten Oktoberwochenende.

Martin Güngerich, Gründer und Leiter der (Barfuß-) Laufschule Marburg war sehr aufmerksam und hat herausgefunden, dass nach siebenjähriger Pause der Schottenener Stauseelauf wieder stattfindet. Da nicht jeder Lauf in der Region barfusstauglich ist, haben wir von der Laufschulleitung das als sehr positiv aufgefasst, denn Martin lief bereits vor über 7 Jahren hier seine Halbmarathonbestzeit und hat somit mehr als bewiesen, dass die Runde um den Schottener Stausseelauf barfussgeeignet ist.

Und wie es der Zufall wollte, sollte auch der erste EcoGrandPrix auf dem berühmten Schottener Ring stattfinden. Dass es sich hierbei wirklich um das gleiche Schotten handelte, konnte ich erst nicht glauben, doch es sollte wahr sein.

Somit gelang es mir an diesem Wochenende mehrere „Fliegen mit einer Klappe“ zu schlagen, oder besser formuliert, mehrere tolle Ereignisse unter einem Hut zu bringen. Hierzu gehören nicht nur die Events, sondern wieder in der „zweiten Heimat“ zu sein, alte und neue Bekannte zu treffen und vor allem wieder Gesicht in der Sport- als auch Emobliitätsszene zu zeigen. Es ist nicht immer ganz so einfach zwischen zwei Kontinenten auch die realen Kontakte zu halten, welche natürlich viel wichtiger sind als die virtuellen.

Ziemlich viel Freude hat es mir allerdings genommen, dass ich weiterhin wie versprochen nicht meine Hunde sehen konnte.

Aber ich fange mal von vorne an.

In Marburg sind Martin (nein, nicht der Martin aber der andere Martin), erstmal Essen gegangen um unsere Kohlenhydratspeicher aufzufüllen aber auch um mich persönlich up to Date mit den neuesten Ereignisse rund um die Laufschule Marburg zu setzen. Als Teil der Laufschulleitung ist mir eine persönliche Mitteilung auch viel wichtiger als über Emailverlauf. Am nächsten Morgen ist ein Bekannter von mir extra 100 km elektrisch angereist, um mit mir vor dem Halbmarathon im Café Barfuß noch einmal meinen Kohlenhydratspeicher aufzufüllen, aber natürlich vor allem um sich auszutauschen. Denn wie bereits eben erwähnt, das VIRTUELLE ist weit entfernt vom PERSÖNLICHEN Austausch. Ich habe es alles sehr genossen und in guter Stimmung sind das Team Laufschule Marburg am Nachmittag mit vier Läufern nach Schotten aufgebrochen.

Nach einigen Startschwierigkeiten (korrekt, der Start war dann doch etwas mehr als die angegebenen 1.2km vom Ziel entfernt, so dass wir direkt vom Einlaufen in den Start übergehen mussten), waren wir vier aber wieder motiviert und konnten zusammen zeigen, dass Barfußlaufen keine Einbussen der Laufzeit bedeutet. Alle vier Barfussläufer überquerten die Ziellinie unter zwei Stunden. Für mich war es das erste Mal, dass ich einen Halbmarathon barfuß in einer Zeit von 1h53 schaffte und habe mich sehr gefreut, als zweite Frau und in meiner Altersklasse sogar als erste Frau über die Zielline gelaufen zu sein. Dies gab mir die Chance in einem kurzen Interview an die Journalisten über das Barfußlaufen zu sprechen und unsere Laufschule Marburg zu erwähnen. Ich freue mich immer wieder den Lebensstil der Nachhaltigkeit und Gesundheit (LOHAS) nach Außen zu vertreten. Und nein, LOHAS bedeutet selbstverständlich nicht nur E-Mobilität 🙂

Vier Barfussläufer der Laufschule Marburg in Schotten.
Interview über das Barfußlaufen.

Bis zum EcoGrandPrix hatte ich es im Anschluss nur wenige Kilometer. Der Start war am selben Tag um 14 Uhr und da es sich um eine 24h Challgenge handelte, habe ich versucht den verpassten Nachmittag Nachts nachzuholen. Bis ca. 3 Uhr morgens habe ich es ausgehalten und sogar noch eine Tesla Kontrollfahrt um 2 Uhr morgens auf dem Schottenring erhalten. Toll, wieder alle zu sehen!

Mit dabei ist auch ein Team der Electrified Women gewesen. Und zu aller Überraschung konnte dieses Team auch gleich den sechsten Platz ergattern. Mit vielen vom Team hatte ich bis dato nur virtuell Kontakt, nun endlich auch PERSÖNLICH.

Endlich mal wieder richtig lachen können..

Ein gelungenes. Wochenende, was mir auch wieder etwas Kraft für die kommenden Tage gegeben hat. Bis auf dass gleich am Folgetag die Schreckensmeldung des Mediators kam:

DIE IMMER NOCH NICHT WIRKLICH ANGEGANGENE MEDIATION SEI SOLANGE AUF EIS GELEGT, BIS ALLE GERICHTSVERFAHREN ZUM RUHEN KOMMEN. Mehr dazu in einem nächsten Blogbeitrag.

Sleep, train, eat, sleep, conflictmanagement, sleep and repeat.

Fast eine Woche nach dem spektakulären ersten Triathlon und nach dem Überlebenskampf von TWIKE Hündin BAYDA geht es seit gestern wieder in die aktuelle übliche Routine. Schlafen, trainieren, essen, schlafen, Konfliktmanagement, schlafen etc. Die Hunde sind nicht spezifisch aufgezählt, da sie eigentlich überall mit dabei sind. Beim Trainieren sind sie im Fahrzeug und beim Schlafen in meiner Nähe bzw. auch im Fahrzeug. Unter Konfliktmanagement sind aktuell die Zeiten am PC zu verstehen, welche ich mit Anwälten und Mediator verbringe, auch hier sind die Hundies in der Nähe und ich meistens bei meinem aktuellen co-working Platz (meine geliebte E-Ladestation, fühle mich hier schon mit ins Team aufgenommen und fühlt sich gut an).

Während die Sportgruppe sich auf Ihren nächsten Triathlon am kommenden Wochenende vorbereitet, ist mein Fahrplan zwei Halbmarathone für die kommenden zwei Wochenende. Trotzdem war ich gestern beim Radtraining und heute beim Schwimmen mit dabei. Das Rad habe ich allerdings heute einer Kollegin zum Trainieren abgegeben. Wie gesagt, Rennräder für Frauen sind hier Mangelware und ich bin wirklich sehr froh, dass ich bei meinem letzten Deutschlandaufenthalt ein älteres gebrauchtes Rennrad für meine Größe ergattern konnte. Auch der Transport nach Marokko hat gut geklappt. Während mein Rennrad (Baujahr 2009) in Deutschland bereits belächelt wird, ist es hier noch eines der modernsten, bzw. Ist man überhaupt froh ein Rennrad zu haben. Bezüglich des Freiwasserschwimmens im Atlantik merkt man auch hier langsam, dass der Sommer vorbeigeht. Um den Winter über im Atlantik durchzutrainieren brauche ich dringend ein Ganzkörperschwimmanzug. Mal schauen was sich hier zeitnah organisieren lässt.

Der nächste Halbmarathon ist barfuß anvisiert und der darauffolgenden Marathon in Sandalen. Einmal weg von Schuhen ist es schwierig damit wieder anzufangen. Das trifft auch auf andere Sektoren in meinem Leben zu. Seit 30 Jahren weg vom Fleisch ist und wird ein no go bleiben. Ähnlich ist es mit dem Elektrofahrzeugfahren. Natürlich sollte man weiterhin flexibel bleiben, doch mit dem Fleisch würde es definitiv nicht mehr gehen.

Der Sport gibt mir weiterhin die Kraft, das tägliche Konfliktmanagement durchzustehen. Es zieht sich nun bereits seit 8 Monaten und von einigen von Euch bekomme ich hierfür einiges an Bewunderung, woher ich die Energie dafür habe und vor allem das Durchhaltevermögen. Na ja, die ersten 4 Monate stand ich unter Schock und dann hat die Sportgruppe beschlossen mit den Triathlon anzufangen und mich mitgezogen. Das tägliche Sportprogramm und somit meine neuen „Arbeitskollegen“ haben mir das Team gegeben, was ich wohl jahrelang bei der „eigentlichen Arbeit“ vermisst habe. Aus der Distanz arbeiten, ohne wirklich mit dem Team (welches?) Kontakt zu haben, lediglich Austausch mit IHM per Email (er ist das Team, er ist die Firma) und keine Video-, Wochen- und Monatsbesprechungen, hat mir eine notwendige Struktur bei der Arbeit genommen. Es wurde lediglich das Anfallende bearbeitet und es konnte weder ein Zeitplan noch ein richtiges Projektmanagement ohne Meilensteine aus der Entwicklung stattfinden. Hier beim Sport habe ich als Meilenstein den Wettkampftermin und den Trainingsplan, welchen es einzuhalten gibt um eben diesen Meilenstein termingerecht mit Erfolg zu erreichen. In Kombination mit einem motivierten Team hat das bis dato hervorragend geklappt und wenn Meilensteine erfolgreich erreicht werden, motiviert das auch für die nächsten Meilensteine und das Rad dreht sich positiv weiter. Und so sollte es eigentlich bei uns auf der Arbeit auch laufen. Doch wenn es kaum Meilensteine gibt, können diese auch nicht erreicht werden und das jährliche Aufschieben des Produktionstermines plus ein nicht vorhandenes Team hat wohl nach über 9 Jahre „Durchhalten“ nicht nur zu vermehrten Chaos und interne als auch externe Frustration geführt, sondern mit dem Dezember „10.000 Euro Newsletter“ auch zum finalen „Knall“. Ich bin gespannt auf die Mediation. Das Schiedsverfahren mit unserem TWIKE Partner aus Hannover hat mir die Augen geöffnet. Selbst wenn jemand noch so verbohrt ist, kann man Personen „knacken“, das heisst, wenn es professionell angegangen wird, kann man es tatsächlich schaffen Probleme zu lösen, selbst wenn die Gegenseite diese anfangs verweigert.

Never give up! Everything will be alright! Stay calm and let the mediator (court/judges) do their work! Und in der Zwischenzeit trainiere ich weiter 🙂

P.S: Korrekt, hätten wir diese ganze Energie in einen Teamcoach und in das Projekt gesteckt, wären wir nun schon viel viel weiter. Nun muss das ganze aufgeholt werden. Also zurück zur Basis, diese stabilisieren und mit vereinten Kräften auf Überholspur gehen.

TWIKE HUND BAYDA HAT ÜBERLEBT

Dieses Mädel, auch Prinzessin BAYDA von TANTAN genannt, überrascht mich immer mehr. Vorgestern kamen noch fehlende Medikamente aus der Schweiz an, doch gestern morgen ist BAYDA in einem kleinen Blutbad aufgewacht. Der Tierarzt hat sofort eine Not-Operation eingeleitet. Nicht ohne mich vorher aufgeklärt zu haben, dass die Überlegenschancen bei einem alten kranken Hund durch die Narkose sehr klein sind. Oje! Das ging mir alles viel zu schnell. Ich blieb bei BAYDA ganze 3h in ihrem kleinen Zwinger in der Praxis bis es soweit war. Wir gingen zusammen nochmals unsere ganze gemeinsame Geschichte durch und ich versprach ihr, dass wenn Sie es schafft, dass ich Sie zu unseren anderen beiden Hunden DAPHA und SOPHIE als auch zu ihrem Herrchen bringen würde. Ich dankte ihr für alles was sie mir gegeben hatte, beteuerte mehrfach, dass sie eine tolle Hündin sei und stolz auf sich sein kann. Und dankte ihr, dass sie mir über den Weg gelaufen habe. Und entließ sie mit den Worten, dass das nun Ihr Triathlon sei und sie nochmal alles geben soll, damit sie weitere Jahre mit uns verbringen können, jetzt wo wir den Bus haben und sogar durch Afrika fahren könnten.

Die Stunden danach waren grausam für mich. Ich kam nach Hause und da waren noch drei andere Hunde. Ich würde nicht ohne Hund sein…doch BAYDA ist die Nummer 1, BAYDA ist mir sehr sehr nahe. Die Zeit bis zum Anruf der Tierärztin zog sich. Dann endlich der Anruf. SIE HAT ES GESCHAFFT, SIE LEBT!!!! Unglaublich, denn sie hatte nicht mal eine Überlegenschance von 20 Prozent. Mein Mädel hat es geschafft.

In der Praxis erzählte mir die Ärztin dann mehr. Die Gebärmutter war komplett vereitert. Sie hätte es nicht mehr lange überlegt. Sie selbst hätte aber noch nicht mal ihr Diplom und sie hatte gehofft, dass der Tierarzt aus Casablanca rechtzeitig zurückkommen würde, doch dieser wäre erst nächste Woche gekommen. Als sie das „Blutbad“ sah, entschied sie sofort zu operieren. Die einzige richtige Entscheidung. Ich bin ihr sooo dankbar. Und ja es kam zu Komplikationen während der OP. Sie verlor Zuviel Blut und mehrfach war das Risiko den Puls zu verlieren vorhanden. Sie meinte, in diesen kritischen Momenten während der OP hat sie für BAYDA gebetet.

Ich bin sprachlos und so dankbar über das Team BAYDA und Tierärztin.

Heute ist der Tag danach. BAYDA hat neben mir im Bett geschlafen. Sobald was gewesen wäre, wollte ich es sofort mitbekommen. Doch sie atmet weiter, ist sehr schwach doch wir werden es schaffen. Was für ein Hoch und Runter der Gefühle der letzten Tage.

Ich bin sehr froh und dankbar!

PRO INDIVIDUELLE MOBILITÄT

Pro individuelle Mobilität? Und das sage gerade ich? Denn ich gehöre eigentlich seit Klein auf eher zur Kategorie „Pro Fahrrad“. Diese Kategorie ist gehört zwar auch zur individuellen Mobilität, doch möchte ich mich hier auf die „Fahrzeug-Kategorie“ konzentrieren.

Bereits während den Leistungskursen beim Abitur wäre ich ohne individuelle Mobilität nicht zu meinem Sportabitur gekommen. Da wir nur drei Personen von unserem Gymnasium waren, haben wir uns mit einem anderen Gymnasium zusammengetan, um überhaupt die Möglichkeit zu haben, einen Leistungskurs zu gründen (damals gab es noch Leistungskurse …). Das bedeutete für uns, dass wir zweimal die Woche 30 km zum nächsten Gymnasium fahren mussten, und das während der Mittagspause. Ohne meinen Käfer (mein erstes Fahrzeug) wäre das nicht möglich gewesen.

Nach meinem Studium und in einjähriger Warteschleife auf das Aufbaustudium in Jordanien war mir klar, dass ich dieses Jahr gerne in Marokko verbringen möchte, auch um meine Arabischkenntnisse weiter zu verbessern. Nachdem ich bereits nach Marokko und durch Marokko mit dem Fahrrad gefahren bin, im Anschluss dort auch studiert habe und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war, war mir klar, dass ich in dem freien Jahr etwas Ruhe brauche. Denn Reisen bzw. Alltag als Frau in einem muslimischen Land ist leider in öffentlichen Verkehrsmitteln immer noch nicht ganz so einfach. Auch sich nachts auf der Strasse zu bewegen, auf den Bus oder Taxi zu warten etc. Läuft leider nur selten ohne „Anmache“ ab. Auch hier war mir klar, wenn nochmal zurück nach Marokko, dann in einem eigenen Fahrzeug. Und just in dem Moment kam mir das TWIKE über den Weg gefahren und dieses ganze Geschichte hier hat ihren Anfang genommen. Denn es wäre wirklich in der Tat kein anderes Fahrzeug für mich in Frage gekommen. Bis auf den bisher gehabten Käfer hat mich in 2011 kein weiteres Fahrzeugmodell angesprochen. Die meisten meiner „Besitztümer“ passen zu mir und sind nicht nur Mittel zum Zweck. Auch in einem Fahrzeug verbringe ich Zeit und ich möchte mich gerne damit identifizieren können. Das TWIKE und ich, das war der perfekte Match von Anfang an.

Bereits auf der ersten größeren Wüstenexkursion bekam ich meine Partnerin BAYDA hinzu. Mit Hund in Marokko in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxi wäre ein NoGO. Auch hier wieder, dank eines Fahrzeuges war mir die Begleitung von BAYDA überhaupt erst möglich. Aber selbst die Rückreise nach Deutschland wäre zwar mit dem Flugzeug und Hund gegangen, doch diesen Stress möchte man seinem Hund nur im Notfall zumuten. Ich tat es einmal, als ich mein rechtes Augenlicht verlor und mir die lange elektrische Reise noch nicht zutraute mit einem Auge. Kurzum, das war dieser Notfall und dafür ist es ok gewesen. Hätte ich wahrscheinlich ein anderes Fahrzeug mit Airbag gehabt, hätte ich mir wohl auch die Fahrt auf eigenen Rädern zugetraut. Dann kam der zweite Hund dazu. Auch dieser hatte noch Platz im Fahrzeug. Aber für den dritten und vierten Hund kamen wir in Bedrängnis. Hierzu möchte ich auch sagen, dass diese anderen zwei Hunde nicht von mir „geplant“ waren. Als „Gutmensch“ habe ich einer lokalen Hundeorganisation zugesagt, diese bei mir zu versorgen, bis ich wieder nach Deutschland gehe. Dann kam der Autosalon in der Schweiz und diese Hundeorganisation hat mich im Stich gelassen. Nach vielen Streitereien bat man mir an, die Hunde in die Schweiz zu vermitteln, doch sie dürften mir den neuen Besitzer nicht mitteilen. Ein NoGO für mich, denn die Hunde sind bereits teil der kleinen Hundefamilie geworden. Kurzum, dann waren es vier Hunde und der Stress begann. Ich konnte kaum länger als 2h von zu Hause weg, ich konnte nicht mehr irgendwo länger hinfahren, wo ich normalerweise die ersten beiden Hunde mitgenommen hätte im „Hobbit-Fahrzeug“. Ich bin sozusagen zur kompletten „Hausfrau“ geworden. Home Office und Freizeit zu Hause. Ein No Go. Und dann kamen 2 Jahre COVID. Wir wurden komplett drei Monate ins Haus gesperrt und durften kaum mit den Hunden überhaupt raus. In dieser Zeit hat sich mein Auge entzündet und es gab keine Möglichkeit nach Deutschland zu fliegen, obwohl der Chefarzt der Augenklinik persönlich einen Brief an die deutsche Botschaft geschrieben hat. Mein Hund BOB fing an am ganzen Gesicht zu bluten und die marokkanischen Tierärzte konnten nichts tun …etc etc. Auch an diesem Beispiel des „Eingesperrtsein“ und Mangel an realen sozialen Kontakten plus realen Arbeitskollegen sieht man, wie in vielen Fällen Mobilität bzw. In meinem Fall individuelle Mobilität wichtig ist. Ich fühlte mich einfach komplett vom realen Leben abgekoppelt.

Im Herbst 2022 haben wir uns endlich mal zusammengesetzt. Denn der Firma ging es nicht gut und die einzige Möglichkeit, dass wir am Firmensitz mit vier Hunden uns bewegen konnten, war in dem wir alle Hunde in den Firmenbus platziert haben. Das war die einzige Möglichkeit für uns rauszukommen bzw. auch an Events oder Besprechungen ausserhalb des kleinen Dorfes teilzunehmen. Auch hier wieder ohne die individuelle Mobilität des Firmenbusses würde es in unserem Fall mit vier Hunden nicht gehen.

Letzten Sommer bin ich zweimal mit BOB und BAYDA im ICE nach Berlin gefahren. Kurzum, die Hunde haben jeweils das doppelte bezahlt als ich und bei Verspätungen im Zug und der Hitze draussen war das alles kein Spass.

Kurzum, ich kann verstehen, dass besonders mit Hunden aber auch mit Kindern individuelle Mobiltät weiterhin wichtig bleiben wird. Carsharing mit 4 Hunden? Äh nein!

Und dann haben wir im Oktober 2022 endlich den glorreichen Einfall gehabt, dass auch ich einfach einen Bus in Marokko bräuchte, um soziale Kontakte vermehrt real zu pflegen aber auch das „Home Office“ angenehmer zu machen, denn ich könnte tatsächlich auch mal ausserhalb von zuHause arbeiten. Sei es in einem Coworkingspace (ja, gibt es auch hier in Marokko), oder an einer Ladestation, im Bus, an einem schönen ruhigen Ort wo die Hunde gleichzeitig draußen liegen können…so viele tolle Möglichkeiten. Warum sind wir da bloss nicht vorher drauf gekommen? Weil wir nur noch an die „Arbeit“ gedacht haben, 24h 7 Tage am Stück…es ging einfach nur drum von einem Monat in den nächsten zu kommen, alles andere hatte keine Priorität mehr.

Ich esse seit meinem 12. Jahr kein Fleisch mehr! Was hat das in diesem Kontext zu suchen? Mit den Benzinern geht es mir ähnlich. Ich möchte einfach nicht mehr an eine Tankstelle fahren. Ich möchte keinen Benziner mehr fahren, ein Elektrofahrzeug zu fahren ist etwas komplett anderes. Ich möchte keinen Rückschritt mehr machen. Kurzum, ich könnte es einfach nicht mehr. Aber erstmal einen bezahlbaren Elektrobus finden. Ein Neufahrzeug kommt nicht in Frage, denn wie Ihr ja mitgekommen habt, habe ich ja sogar auf Gehalt verzichtet in den Jahren, wo es der Firma wirklich nicht gut ging. Das Gehalt ist leider bis heute noch nicht ausgezahlt worden…und auch im Oktober 2022 hatte die Firma nicht ausreichend Geld für ein zusätzliches Fahrzeug für die TWIKE Fleet. Aber man darf auch mal Glück haben. Wir haben den gebrauchten Maxus für sehr wenig Geld erhalten und dieses habe ich vorgestreckt und das Fahrzeug ging dann in unsere Firmenfleet über. Ab diesem Moment sollte alles besser werden! Es war zwar ein Umstieg nach 10 Jahre „Mini Fahrzeug“ auf „SUV XXL“ umzusteigen, doch bis auf das Rückwärtseinparken (keine Rückfahrkamera) habe ich mich glaube ich ganz gut gemacht. Auch die Hunde liebten das Busfahren und somit stand unserer eVAN Tour nach Marokko nichts im Wege. Ich freute mich und auch der gemeinsame Busausbau brachte uns endlich mal auf andere Gedanken. Das einzige Problem war, dass der Bus nicht an Schuko läd … auch für unseren Chief-Techniker ein unlösbarer Problem. Doch wir hatten keine Zeit mehr und Martin war sich sicher bis an Weihnachten vor Ort eine Lösung gefunden zu haben … und dann kam alles anders, da Marokko die Grenzen hinter mir zugemacht hat und diese bis Februar nicht mehr geöffnet und deshalb hat sich dieses aktuelle Drama entwicklen können…

Wieder zurück zum Thema: Individuelle Mobilität ist wichtig! Auch für Personen (wie mich), welche am Liebsten ohne Fahrzeug auskommen würden. Doch die Alternative wäre keine Hunde zu haben und das ist nicht mehr rückgängig zu machen. Wir haben den besten Weg mit dem eBus eingeschlagen, sind zu „Corona-Opfern“ geworden und hätten diesen Weg einfach nur weitergehen sollen. Das Problem des Schukoladens konnten mittlerweile die marokkanischen Experten zusammen mit der deutschen MAXUS Community regeln. Hut ab!

Und jetzt? Auch das neue geplante Fahrzeug würde uns ausreichen. Denn der Plan war bis dato zwei Hunde in den Kofferaum und zwei Hunde in einem speziellen Outdoor-Anhänger (korrekt, das neue Fahrzeug soll eine Anhängerkupplung haben … doch das Zuggewicht ist noch etwas limitiert…). Das einzige was mir weiterhin sehr wichtig wäre, wäre ein Airbag. Doch auch hier gibt es mittlerweile auch Helme mit Airbag und vielleicht bis zum wirklichen Produktionstermin auch noch andere Lösungen .

Kurzum, auch das neue Fahrzeug würde in mein Konzept der individuellen Mobilität passen.

Wir sind gespannt und drücken der Mediation die Daumen. Denn weiterhin sind wir gegen SPALTUNG und für GEMEINSAM. Wir halten unser Wort und würden Entschuldigungen annehmen gegen Ausgleich des bisher entstandenen Schadens. Das ist in unseren Augen fair! Doch erstmal müssen beide Seiten für eine ergebnisoffene, themenoffene und nach dem „wie und wo des Mediators“ (Pendelmediation gekoppelt mit Mediation vor Ort) „brennen“. Daran sind leider sechs Mediationsversuche gescheitert, doch habe ich diese drei Punkte auch schriftlich versichert bekommen plus Entschuldigungen der anderen Seite, falls diese etwas falsch gemacht haben sollte.

Kurzum, wenn jeder hier sein Wort hält sollte eigentlich nichts mehr schief gehen können (ausser, dass BAYDA dann vielleicht bereits über der REGENBOGENBRÜCKE ist ohne ihr Herrchen nochmals gesehen zu haben. Das könnte ich nur schwer verzeihen.)

P.S: Auch dieser Artikel entstand nicht im Home – Office. Alle vier Hunde sind im Van auf dem Parkplatz, während ich an meinem Favoritentisch an einer Tankstelle sitze. Die Mitarbeiter sitzen alle um den Fernseher um ein Fussballspiel anzuschauen und ich fühle mich hier aufgehoben und finde meine Ruhe an diesen Blog dranzugehen. Kurzum, individuelle Mobilität spielt bei vielen Dinge eine Rolle, aber nicht nur. Auch die Ambiente, das Team, Absprachen etc. Sind wichtig. Doch für all diese Punkte gibt es eine Lösung … doch wenn BAYDA über die REGENBOGENBRÜCKE geht ist sie erstmal nicht zurückzuholen. Deshalb drängt es mir etwas an Zeit … leider hat BAYDA noch eine zweite Baustelle entwickelt und wird voraussichtlich noch diese Woche operiert werden müssen. Nach dem Triathlon sind nun meine Gedanken bei Ihr…und ja, die Mediation spielt auch noch eine Rolle, doch aktuell bin ich bei BAYDA.

MEIN ERSTER TRIATHLON

Wer hätte es gedacht! Im Frühjahr beschloss unser Verein in Agadir erstmals auch die Abteilung Triathlon hinzuzunehmen. Anlass hierfür war unter anderem auch die Austragung der Afrikanischen Triathlon Championschip diesen Sommer in unserer Stadt. Auch ich wurde gefragt, ob ich Interesse hätte, aber ehrlich gesagt, war ich noch nie so richtig intensiv mit dem Schwimmen und Fahrradfahren kann ich zwar, auch Rennradfahren, doch habe ich das nie irgendwie für ein Rennen trainiert. Und der weitere Faktor war, dass der Triathlon im September stattfinden sollte…da bin ich normalerweise in Deutschland bzw. auf der elektrischen Fahrt von Deutschland nach Marokko. Kurzum, kam für mich im Frühjahr nicht in Frage, des Weiteren muss auch erstmal das von den anderen Seite „künstlich“ herbeigeführte Drama beendet werden. Und für eine Teilnahme an einen Triathlon braucht es ein gut strukturiertes Training vor Ort mit einem Team. Mein Plan war Ende Juni mit dem eVan nach Deutschland aufzubrechen um pünktlich im Juli zu einem Termin vor dem Arbeitsgericht zu erscheinen.

Doch dann kam alles etwas anders. Dadurch, dass ja ohne mein Wissen bereits Mitte März die Versicherung für den Bus nicht verlängert worden ist (absichtlich oder schlicht vergessen? Anderer Blogbeitrag), bin ich im April erstmal ohne dieses Wissen ohne Versicherung weiter damit gefahren. Als der Bus dann offiziel (wurde ja bereits von mir gekauft) in meine Hände ging, kam die große Entdeckung, dass man mich bereits einen Monat ohne Versicherung fahren lies. Und nicht jede Versicherung versichert für Marokko und schon gar nicht, wenn man selbst seit 10 Jahren kein Fahrzeug mehr versichert hat.

Kurzum, ich bekam keine Versicherung, die andere Seite wollte sie nicht weiterzahlen (auch nicht wenn ich bezahle), und so blieb mir nichts anderes übrig, als ohne offizielle Versicherung in Marokko weiter zu fahren. Doch eine Grenzüberfahrt ohne Versicherung war für mich nicht möglich. Somit hat man es geschickt verhindert, dass ich mit den Hunden über längere Zeit nach Deutschland komme. 1:0 für die andere Seite…aber ich nehme stark an, dass das noch ein Nachspiel hat vor Gericht…denn eine Versicherung abzumelden ohne Bescheid zu sagen …. Dass sollen die Anwälte klären bzw. Thema der Mediation.

Also blieb ich in Marokko und nahm am Triathlontraining teil. Ich hatte natürlich auch keinen Triathlonanzug mitbestellt, doch in letzter Minute gab es auch noch ein „übriggebliebener“ für mich.

Und das Triathlontraining hat mir mega geholfen. Wir hatten 7 Tage die Woche Training, manchmal auch zweimal täglich. Ich war wieder so richtig müde, hatte wieder ein Hungergefühl, besser geschlafen und es ging hauptsächlich um essen, schlafen, trainieren und Hunde und nicht zu vergessen Gerichte, Mediationen, Anwälte etc. Der Sport war und ist mein Kanal zum Dampfablassen geworden. Während eines Deutschlandaufenthaltes fand ich auch ein gebrauchtes Rennrad, denn diese sind nur schwer in Marokko zu bekommen und auch ein Grund, warum nicht alle Frauen unseres Vereins teilnehmen konnte.

Der Verein meldete mich im marokkanischen Verband an und wir hatten grünes Licht bis zur letzten Minute, dass ich für Marokko starten dürfte, da es sich ja um einen internationalen Triathlon handelte. Erst in letzter Minute wurden wir informiert, dass das nicht ginge und ich hätte eine Woche Zeit mir einen deutschen Verein zu suchen, welcher mich dann im deutschen Triathlonverband registrieren müsste. Ui! An dieser Stelle besten Dank an das Team Erdingeralkoholfrei für die Aufnahme und an den Verband. Das hat alles innerhalb von drei Tagen geklappt!

Das Training verlief ok. Aussetzer hatte ich immer, wenn mal wieder eine Mediation abgesagt wurde bzw. Ich in Deutschland vor Gericht anwesend sein musste, bzw. wenn die Firma sich wieder einen Ausrutscher leistete. Und dann zwei Wochen vor dem Triathlon hat BAYDA noch schlapp gemacht und sie hatte Priorität. Zwei Tage vor dem Triathlon erfuhr ich von einem Event der Firma, welches so nicht abgemacht wurde…kurzum, der negative Stress nahm zu und ich wurde krank. Doch ich liess nicht locker auch wenn die zwei Tage vor dem Triathlon noch durchgefiebert habe und auch nicht mehr zum Training ging.

Am Triathlontag regnete es. Es regnet hier fast nie! Wir haben Ärzte bei uns im Team und ich wurde noch vor dem Lauf versorgt. Mit dem Ehrenwort abzubrechen wenn es nicht mehr ging, zog ich mein Trikot an und hoffte, dass mich das Adrenalin aufputschen würde. Ähnlich wie bei meinem 50 km Traillauf letzten Sommer beim Burgwaldmarathon. Und es funktionierte.

1.5km Schwimmen standen zuerst an. Ich wusste, dass ich nicht 100 Prozent meiner Kräfte habe und wusste, dass ich mit Brustschwimmen ähnlich schnell schwamm als mit Kraul, dafür aber effizienter. Somit entschied ich mich für Brustschwimmen und war somit bei jeder Disziplin eine Ausnahme. Beim Schwimmen die einzige mit Brust, beim Radfahren die einzige in Sandalen, beim Laufen die einzige ohne Schuhe. Korrekt, was für mich gut ist, muss nicht für andere gut sein, doch ich muss auch nicht dass machen, was die anderen machen. Jeder macht sein Ding im legalen Bereich und ich fühle mich gut mit dem wie ich das mache und es ist mir auch erlaubt.

Das Schwimmen war ok. Ich versuchte es ruhig anzugehen, da ich ja nicht wusste, ob ich überhaupt die Kraft habe es durchzuhalten. Nach 750m ging es zurück zum Strand, kurzer Lauf um die Boje und zur zweiten Runde. Ich fühlte mich ok. Ich hatte ein Mädel direkt vor mir, doch hierzu keine Energie daran zu denken auf Überholmanöver zu gehen. Mein Ziel war mich selbst ans Ziel zu bringen.

Nach dem Schwimmen gab es ca. 200 m zum Laufen bevor man den Transitbereich erreichte. Da merkte ich bereits, dass ich k.o war. Zum schnellen Laufen reichte es kaum noch. Beim Transitbereich versuchte ich mich zu konzentrieren. Als erstes den Helm auf. Dann den Laufgürtel, dann die Sandalen. Und los! Nach der grünen Linie durfte ich aufs Fahrrad steigen. Es regnete aus allen Kübeln und ich sah bereits kaum was durch meine Brille. Vorsichtig fahren, nicht bremsen, bei den Kreisverkehren langsam machen. Immer mal wieder hat mir jemand Helm zugerufen. Mmh, ich hatte ja meinen Helm auf, geschlossen war er auch…doch dann merkte ich es. In der ganzen Aufregung hatte ich vergessen die Badekappe auszuziehen. Beim Triathlon gibt es strenge Regeln und allerlei Strafpunkte für die kleinsten Fehler. Ich war am überlegen irgendwo kurz anzuhalten um die Badekappe in den nächsten Graben zu werfen, hatte aber Angst disqualifiziert zu werden, wenn ich vom Fahrrad absteige und dann noch den Helm abziehe. Es fuhren die ganze Zeit Kontrollmotorräder rauf und runter. Gut, dann habe ich während den 40 km versucht die Badekappe immer weiter in den Helm reinzuschieben…was auch irgendwie geklappt hat. Ich bin 100 Prozent auf den Regen konzentriert und dachte an nichts anderes mehr. Ich versuchte dennoch in meiner angestrebten Zeit unter 1h30 zu bleiben, was mir auch einigermaßen gelang. Und dann ging es auch bereits in die Transitzone.

Mit dem Fahrrad im Regen zu rennen ist gar nicht so einfach. Schnell Helm aus, und zwar so, dass man nicht sah, dass ich die Badekappe noch drin hatte, Nummernschild nach vorne, Sandale aus, was trinken, Trockenobst in Mund und Hände und los. Korrekt, direkt vom Rennradfahren in den Laufschritt, auch das ist nicht einfach für die Beine. Die erste Runde gelang noch gut unter einem 5er Schnitt. Barfuss im Regen ist auch nicht ganz so einfach, ich bin hochkonzentriert. Doch ich merke, dass ich krank bin. Ich schaffe das Tempo unter 5 min / km nicht zu halten. Dann steht mein Trainer auf einmal auf der Seite und brüllt mich an, warum ich es nicht mehr auf 4 min 40 schaffe. Und ich denke nur, wow, wieso feuerst Du mich an und bist nicht selbst noch am Laufen. Zwei Möglichkeiten, entweder ich bin viel zu langsam und er bereits am Ziel (denn die Männer sind 15 Minuten vor uns gestartet), oder er ist disqualifiziert worden. Letzteres war dann der Fall. Er ist beim Fahrradfahren gestürzt und das Rennrad wurde hierbei beschädigt.

Kurzum, ich war eigentlich gar nicht so schlecht in der Zeit und überholte auch noch einige Männer. Die Frauen konnte ich nicht einschätzen, wer vor oder hinter mir war. In der dritten Runde fing mein rechtes Bein an wehzumachen. Das hatte ich noch nie und so kurz vorm Ziel wollte ich mir kein AUs erlauben, also Tempo reduzieren und einfach irgendwie ins Ziel kommen. In der vierten Runde ging es wieder besser und ich konnte nochmal alles geben und mit einem tollen Sprint ins Ziel einlaufen. 3h12! Wahnsinn. Und ich hatte mir bereits ausgerechnet, dass es toll wäre bei meinem ersten Triathlon mit 3h30 ins Ziel zu kommen. Und dann gilt ja noch den Vorsprung der Männer abzuziehen. Kurzum meine offizielle Finisherzeit lautet: 3h01 !!! Das ist einfach Mega! Mit Erkältung, Starkregen etc! Ich bin total geflashed.

Es war wohl die ganze Ambiente, aber auch die tolle Gruppe. Der gesamte Verein war da zum Anfeuern und ich merkte einfach wie gut mir das mit dem ganzen Drama tat. Auch wie sehr mir es fehlt in einem Team zu sein, wo alle füreinander da sind und sich füreinander einsetzen. Nach sovielen Jahren ohne richtiges Sporteam noch Arbeitsteam.

Wenn ich etwas positives aus dem aktuellen Drama mitnehme, dann ist es definitiv, dass es mich zur Triathletin gemacht hat. Die olympische Distanz (1.5km Schwimmen, 40km Rad, 10 Laufen) ist definitv meins. Die Sprintdisziplin wäre mir wohl zu schnell. Meine Fähigkeit liegt mehr in der Ausdauer. Unser Team möchte sich auf den IRONMAN 70.3 vorbereiten. Und nun bin ich sozusagen angefixt. Ich möchte auch! Das wäre dann für 2023 1.9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21 km Laufen.

Doch wie bekomme ich es in mein Plan für 2023 unter? Kann ich denn überhaupt bereits einen Plan machen? Anbei Plan A, B und C

Plan A: Mediation regelt Arbeitsverhältnis. Alles andere ist dann mit dem Arbeitgeber zu besprechen.

Plan B: Gericht regelt Arbeitsverhältnis im Frühjahr 2022. Erst dann Plan wie es weitergeht.

Plan C: Elektrische Fahrt ins südlichere Afrika plus parallel Schreiben des Buches twikingfuture.

Plan D: In Agadir bleiben, auf Triathlon trainieren, plus Schreiben des Buches twikingfuture.

Alle vier Pläne lassen sich eventuell kombinieren, in dem ich erstmal losfahre und bis April wieder zumindest in Marokko angekommen bin. Das hieße, dass ich im Februar wieder umkehren müsste…

Die nächsten Schritte heißen nun aber erstmal Deutschlandabstecher, laufende Gerichtsprozesse, neue Gerichtsprozesse, Mediation und vor allem BAYDA gesund zu bekommen.

Daumen drücken! Denn eigentlich war es so angemacht, dass die Mediation vor Ort direkt nach dem Triathlon beginnen sollte, so dass es einen fließenden Übergang gibt und ich keine „Lücke“ habe. Bis dato sind wir aber noch nicht soweit, so dass alles wieder ganz leicht eskalieren kann, in dem ich sehe, dass die Mediation für die andere Seite keine Prio hat, diese sich aber gleichzeitig „aufregt“, wenn immer mehr über die Firma und das Fahrzeug von meiner Seite bekannt wird…denn ich setze weiterhin auf Transparenz und Ehrlichkeit innerhalb der Community als auch in der Aussenkommunikation und möchte das auch weiterhin so beibehalten dürfen. Deshalb braucht es hier dringend eine Mediation, wie wir auch bezüglich Arbeiten weiter machen können, bezüglich eines Statements nach aussen. Von meiner Seite hatte ich ebenfalls viel an Gesundheit und auch Ausgaben eingebüßt, und könnte verzeihen wenn hierbei die letzten 6 Monatsgehälter bezahlt werden (wäre bei einem Gewinn vor Gericht ebenfalls so üblich), plus die fehlenden drei Jahresgehälter, plus die 100 Urlaubstage plus mehr Verantwortung im Job plus eine Mediationsausbildung. In meinen Augen ein faires Angebot, doch das ist nur meine Sichtweise. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Doch mein Angebot halte ich auf jeden Fall für einen Versuch wert. Da sich das neue Fahrzeug jedoch immer noch um ein bis zwei Jahre verschieben kann, gilt auch mit Hilfe eines Coaches zu versuchen wieder ein Team zu werden. Das hatten wir zuletzt 2016. Da waren wir noch eine richtige Mannschaft. In den letzten 5 Jahren wurde viel reduziert bzw. Einige sind gegangen, so dass wir uns nicht mehr wirklich als Team bezeichnen konnten und erst recht kein Teamgefühl mehr aufkommen konnte bzw. Kam. Ich bin weiterhin zuversichtlich. Es ist ganz bestimmt nicht einfach für die andere Seite mit einer sterbenden Mutter, einer Schwester, welche eher kontraproduktiv ist, einem sich dauernd streitendem Bruder und parallel mit Millkonen von Euro an Schulden und einem hohen Risiko das alles auf zwei Schultern alleine zu stemmen. Die Konsequenz ist, dass man sich komplett vom sozialen Netz zurückzieht und sich nur noch 7 Tage von morgens bis spätabends für das eine Thema interessiert. ….das kann über die Jahre nicht gut gehen und ging auch nicht gut. Jetzt müsste zusammen der Wendepunkt erreicht werden. Doch dass müssen beide wollen und dazu brauchen wir den Mediator.

Mir hat der Triathlon gezeigt, dass es zu unerwartenden Leistungen kommen kann, wenn ein Team zusammenhält und sich gegenseitig motiviert. Ich sehe hierbei keinen Unterschied zur Arbeit. Unsere Arbeit hat ebenfalls etwas mit Hoch und Tiefs und vielen Emotionen zu tun und ist bestimmt kein 0815 Job und auch nicht von 8 bis 17 Uhr Job. Auf gutes Gelingen!

Was haben Weltmeisterschaft und eCannonball gemeinsam?

Korrekt, sie finden beide dieses Wochenende statt.
Beide Events dienen dazu zusätzliche Reichweite zu gewinnen.

Während ich versuche mehr Anhänger aus der internationalen LOHAS Community zu bekommen, hat sich heute bereits das Gerücht bestätigt, dass er nicht am eCannonball teilnimmt (das hätte unser 12 Jahre alter Prototyp nicht geschafft) aber diesen zumindest ausstellt. Mit diesem Akt bricht er aktuell nicht nur das vor Gericht gesprochene, sondern einigermaßeni sichtbar ist auf den Bildern auch meine Kollegin, die für die gerenderten Bilder zuständig ist, nicht aber für Kommunikation oder Events. Das wird für den nächsten Gerichtstermin im Frühjahr nochmal interessant werden. Noch viel aufstössiger finde ich allerdings, dass er kein Schamgefühl empfindet nach all dem (wie gesagt, ich habe ja seine „Attacken“ vor Gericht gewonnen und erwarte in der Mediation eine Entschuldigung), um sich in diesem Event nicht nur in das Herz der Emobility Szene zu begeben (ja, das Drama ist dort bekannt), sondern auch noch mitten in den Verein der „ElectrifiedWomen“. Dieser Verein liegt mir sehr am Herzen und viele der Mitgliederinnen haben mir während der Attacken beigestanden. Er war von Anfang an nicht begeistert von den Verein, weshalb ich privat nur beigetreten bin und die Firma leider nicht dabeiseinwollte. Trotzdem habe ich mein bestmöglichstes gemacht um beide über gemeinsame Aktionen zusammenzubringen (Kalenderbilder, Videos etc.)

Ich an seiner Stelle hätte dieses Event zuerst in der Mediation abgeklärt … damit es eben jetzt nicht dazu führt wo es gerade hinführt. Meiner Meinung nach dürfte diese Person nach allem was passiert ist (leider kann ich immer noch nicht alles sagen, aber das was passiert ist braucht dringest eine Aufarbeitung damit eben genau die kleinen Details nicht a la Johnny depp rauskommen .

Eigentlich sollte ich mich ja über die Ausstellung freuen, denn genau dazu habe ich ihn immer motiviert. Doch die Antwort war immer die gleiche. Mit dem alten Prototyp machen wir uns nur lächerlich und müssten zudem noch beantworten warum wir es nicht in den letzten 10 Jahren geschafft hätten. Des Weiteren hätten wir keine Kapazitäten und kein ausreichendes Personal um professionell zu erscheinen. Bis dato sind meistens er und ich auf Events gegangen und mussten somit keine Mitarbeiter hierfür am Wochenende bezahlen.

Ich gehe also davon aus (leider), dass die aktuell eingesammelten 700.000 Euro von benötigte. 17 Mio. Euro halt weiterhin nur ein Tropfen auf dem heissen Stein sind und finde weiterhin, dass in der bisherigen EmobilSzene als auch bei den electrifiedwomen sich weiterhin kaum jemand begeistern wird für ein 50.0000 Euro teures Fahrzeug ohne Airbag und Klimaanlage.

Und es tut mir in der Seele weh wenn ich diese lieblos ausgestellten Fahrzeuge als auch das unprofessionelle Social Media hierzu betrachte. Der Posten wird halt immer noch vorm Arbeitsgericht besprochen …

Kurzum, er und ich sind dann wohl aktuell am Sammeln an Reichweite, in der Hoffnung diese zeitnah wieder zu vereinen. An dieser Stelle beste Grüße an den Mediator und weiterhin viel Durchhaltevermögen. Mögen viele Versprechungen einer ergebnisoffenen Mediation endlich erfüllt werden.

WIRD TWIKE DOG BAYDA ÜBER DIE REGENBOGENBRÜCKE GEHEN?

Wir versuchen es mit allen Mitteln zu vermeiden, dass LEP (luckyepioneer) dog BAYDA uns nach 12 elektrifizierendere Hundejahren bereits verlässt. Denn BAYDA ist unsere Prinzessin, unsere Rudelführerin, unsere Große, unsere Einmalige, kurzum eine ganz besondere Hündin. Des Weiteren ist BAYDA auch unsere einzige Adlige. Denn mit vollständigem Namen heißt sie eigentlich BAYDA VON TANTAN.

Wer oder was ist denn TANTAN? TANTAN ist eine Saharastadt zwischen Agadir und Mauretanien. Bis dato habe ich noch nicht die einzelnen Schicksalsgeschichten unserer aktuell 6 LEPdogs (BAYDA, Bob, Daffa, Sophie, Billy und Souky erzählt). Auch darf SABLE (RIP) nicht vergessen werden. Dieses wird alles in den weiteren Beiträgen nachgeholt.

Zurück zur Prinzessin. In 2012 fuhren wir zu zweit mit einem TWIKE nach TARFAYA. TARFAYA liegt ebenfalls in der Sahara und dürfte dem ein oder anderem von „Le Petit Prince“ bekannt sein. Denn in in TARFAYA ist der kleine Prinz mit seinem Flugzeug abgestürzt. Kurzum, wir waren so vollbeladen mit Gepäck und Zeltutensilien für zwei Personen und einem Schlauchboot, dass wir uns am Anfang der Reise kaum haben vorstellen können, zu dritt zurückzukommen.

Ab TANTAN fangen vermehrt die Polizeikontrollen der „Westsahara (in Marokko marokkanische Sahara genannt – nein, wir möchten uns nicht in diesen Konflikt einmischen). Da Martin kein Französisch kann gehen die Kontrollen am schnellsten, wenn er diese regelt. In der Zwischenzeit bin ich einige Schritte gegangen und sah mitten im Sand dieses weißes Wollknäuel liegen und der Funke sprang sofort über. Ähnlich erging es mir, als ich das erste Mal das TWIKE in Freiburg an mir vorbeifahren sah. Ich wollte das Wollknäuel sofort mitnehmen, doch Martin, der seriösere und auch kühlere von uns beiden, Bestand darauf eine Nacht darüber zu schlafen. Sollte ich am nächsten Morgen immer noch der gleichen Meinung sein, würden wir zurückfahren. Deal!

In der Nacht haben wir noch über Vor- und Nachteile eines Hundes geredet. Martin hatte zu dieser Zeit noch TWIKE Hund Willy, doch ich war alleine in Marokko und das TWIKE bietet normalerweise genug Platz für einen Hund (wenn wir nicht ausgerechnet auf Wüstentour bzw. TWIKE Testfahrt) sind. Ich bin selbst als Kind mit einem Hund groß geworden und Tierliebe liegt mir im Blut. Was spricht also dagegen, dass ich wieder einen Hund an meiner Seite nennen konnte? Nichts. Auch wenn ich im Sommer als zurück für ca. 6 Monate in die Firma fuhr, mein Arbeitgeber saß ja neben mir und gab grünes Licht, dass dieser natürlich auch mit in die Firma durfte.

Kurzum, am nächsten Vormittag fuhren wir zurück zur Polizeikontrolle. Während der Fahrt fragen wir uns noch, wo denn der Hund hinsollte …, das Fahrzeug war bis unters „Dach“ gefüllt. Doch auf meinem Schoß war ja noch Platz. Wir sind angekommen, doch siehe da, der Hund war nicht mehr da. Wie jetzt? Genau, der Hund war nicht mehr da. Zuvor hatten wir uns noch überlegt, wie wir denn erstmal Bekanntschaft mit Ihr aufnehmen können ohne sie gleich zu „entführen“ und haben einige Leckereien auf dem Weg gekauft. Nun war der Hund nicht mehr da. Ich fragte die Polizisten nach dem weißen Wollknäuel, doch niemand hat sie an diesem Tag gesehen. Ich war enttäuscht und traurig, doch dann sah ich sie gut getarnt mitten in einer Sandmulde. Freu.

Kurzum, die ersten Tage mit BAYDA dürften für uns beide unvergesslich bleiben, sie akzeptierte uns beide gleich und als wir in einer Lagune mit dem Boot aufbrachen, lief sie ganz verzweifelt an den steilsten Steilklippen parallel mit uns mit. Dieses Bild werde ich nie vergessen.

Ich werde nochmal genauer in einem anderen Beitrag auf Bayda eingehen (hoffentlich nicht in einem Nachruf…). Bayda dürfte wohl der einzige Hund sein, der bereits 9 Mal in einem Elektrofahrzeug zwischen Afrika und Europa gereist ist. 6 Monate sind wir in Marokko geblieben und 6 Monate in Deutschland, immer mit dem TWIKE gereist. Wie gesagt, dieser lange Zeitraum war nicht geplant, denn seit 2014 verschiebt sich das neue TWIKE Modell immer um ein Jahr und für uns war von Anfang an klar, dass wir in Marokko bleiben bis zum nächsten Modell.

Doch nun, über 10 Jahre später ist das neue Modell immer noch nicht auf dem Markt. Und seit knapp einem Jahr schwächelt Bayda. Sie wurde immer langsamer und wollte oftmals nur noch gehen bis sie ihre Bedürfnisse erledigt hatte. Doch seit einer Woche ist alles anders. Sie kann sich kaum mehr von selbst aufrichten und frisst nicht mehr. Es ging von heute auf morgen. Nach zwei Tagen reagierte ich sofort, ab zum Tierarzt. Dieser hat sie erstmal geröntgt und festgestellt, dass die Lungenfunktion nicht so funktioniert wie es sein sollte. Auf dem Röntgenbild war diese kaum mehr schwarz und je weißer, desto weniger Luft vorhanden. Wir haben noch Blut abgenommen und das Ergebnis der Blutwerte war miserabel. Über 11 Werte stimmen nicht. Eine heftige Amnemie und alles andere könnte Alter oder eine Entzündung oder beides sein. Kurzum, wir konnten es nicht herausfinden und somit blieb leider nur der Griff zum Breitbandantibiotika, plus Eisensirup plus Vitamine zur Appettitanregung übrig. Ich solle nach einer Woche wiederzurückkommen. Doch zwei Tage später stand ich wieder auf der Matte. Bayda isst einfach überhaupt nicht und der Tipp einer Freundin war auf jeden Fall einen Leishmaniosetest nachzuholen. Leishmaniose…das Wort hört sich schon so schrecklich an wie die Krankheit selbst. Doch glücklicherweise fiel dieser negativ aus. Ich bekam eine größere Spritze um Bayda damit zweimal täglich „Zwangsnahrung“ zu verpassen. Das Ganze ist etwas schwierig mit unserem minimalistischen Vanlife (noch ohne Kochmöglichkeit), doch wir werden nun mal alle möglichen Suppenküchen in Agadir aufsuchen. Gemüsesuppen sind nicht so einfach zu finden.

In der Zwischenzeit versuche ich Bayda mit allen Leckereien zu verköstigen. Verschiedene Fleisch- und Fischsorten, Käse, Teigwaren, Ihre Lieblingskekse bis hin über Pommes und Katzenfutter. Nur ganz selten habe ich Erfolg. Doch wenigstens trinkt sie ausreichend.

Leider finde ich auch diesen Eisensirup nicht. Endlich bestätigte mir eine Apotheke, dass es dieses Medikament aktuell nicht in Marokko gibt. Fängt das schon wieder an … während dem Lockdown habe ich auch dringend ein Medikament für mein „Transplantatauge“ (Bericht folgt) gebraucht, war ebenfalls nicht erhältlich. Glücklicherweise kommt eine Freundin am Dienstag aus der Schweiz und versucht es mitzubringen.

Was macht das Ganze mit mir? Viel! Die Situation ist eh bereits durch die aktuelle Krise bei der Arbeit und im Team in Kombination mit Arbeitsgericht und verschiedenen anderen Verfahren als auch die finanzielle Situation (3 Jahre Lohn und 100 Urlaubstage werden weiterhin nicht ausbezahlt). Sieben versprochene Mediationen und sechs Absagen von Mediatoren, da die anderes Seite sich nicht an die versprochene Ergebnisoffenheit hält machen uns sehr zu schaffen. Auch die 7. Mediation scheint ja am Scheitern zu sein. Bayda ist mein ein und alles. Wir haben fast über 10 Jahre lang 24h miteinander verbracht. Viele Tränen sind bis dato geflossen und ich freue mich jedes Mal wenn ich sie atmen sehe, wenn sie wenige Schritte läuft, wenn sie trinkt und gerade fast schon in Euphorie wenn sei ein Mini-Fleischstücken zu sich nimmt.

Heute wollte ich ihr nochmal das Meer zeigen. Habe sie dahingetragen. Wenn ich auf sie angesprochen werde, rollen mir automatisch die Tränen runter …

Eigentlich hätte ich einen Flug nächste Woche nach Deutschland. Doch die Vorstellung, dass ich in der letzten Minute nicht bei ihr sein könnte ist unerträglich. Bayda geht aktuell vor allem vor. Ihr gilt meine gesamte Aufmerksamkeit und schade, dass ich leider immer noch kostbare Zeit mit Anwälten etc. mich beschäftigen muss.

BAYDA ist etwas ganz besonderes. Einige von Euch durften sie bereits in der Firma kennenlernen.

Triathlon und Mediation am Scheitern?

Nein, das wäre gar nicht gut, denn die Kombination aus beiden gibt mir aktuell die Kraft.

Seit dem erfahren Schock im Februar (angefangen bereits im Dezember), habe ich versucht mit dem Sport weiterzumachen, doch ging einfach ca. 2 Monate gar nichts und schon gar nicht alleine. In der Gruppe in Agadir habe ich es dann gewagt „Gesicht“ zu zeigen. Bevor ich im Februar nach Deutschland geflogen bin, bin ich noch in der „schnellsten“ Untergruppe dabei gewesen, nach Rückkehr aus Deutschland zwei Monate später, war ich als „Fußgänger“ mitdabei. Es konnte sich keiner erklären, aber ich konnte einfach nicht mehr laufen. Somit bin ich dann in der „langsamsten“ Untergruppe mitgegangen. Es hat wohl ca. 2 Monate gedauert bis ich wieder joggen konnte…und dies war immer im Kombination mit einer Mediationszusage von Seiten des anderen. Es gab mir Hoffnung und Optimismus. Ein großer Anteil am Sport macht der Kopf aus. Und nach jeder enttäuschenden Mediationsabsage ging gar nichts mehr … dieses Wechselspiel durfte ich bereits 6 Mal miterleben.

Nun sind wir beim 7. Mediationsversuch angelangt. Der „Beginn“ hat sich sehr lange gezogen, doch in diesem Moment war ich bereits mitten im Endspurt des Triathlontrainings für den Triathlon am 29.09 vor Ort. Als der Verein im Frühjahr beschloss beim Triathlon Agadir mitzumachen, habe ich verneint. War ich doch sicher, dass ich Ende September noch in Deutschland bzw. Wie bis dato üblich auf dem Rückweg von Deutschland nach Marokko. Doch aktuell ist einfach nichts planbar bei mir. Somit habe ich irgendwann entschieden, dass mir das ein bis zweimal tägliche Training mit der Gruppe gut tat. Es gab fast nur noch Sport, Essen, Laufen und Hundies. Dank dem Sport waren im Anschluss Körper als auch Geist angenehm müde, ich schlief wieder besser und auch das Hungergefühl stellte sich wieder ein. Aus Deutschland besorgte ich mir ein gebrauchtes Rennrad und die Kombination aus Schwimmen, Radfahren und Laufen tat und tut mir wirklich sehr gut. Alles in frischer Luft und mit einer sehr motivierenden Gruppe. Ohne wäre ich wohl noch länger meinem „Schicksal“ überlassen worden.

Dennoch hat dieser Schock bzw. Dieses Traumata noch Oberhand über mich. Wenn man mich darauf anspricht mache ich zu. Zu oft wurde bereits einfach die gleiche Leier erzählt, doch dennoch muss auch ich das Erlebte und weiterhin noch das kommende verarbeiten. Somit kann ich das auch nicht alles nur mit einem kleinen Freundeskreis besprechen und bin froh, dass ich eine größere Gruppe um mich herum habe, welche das ganze Drama seit mindestens. Dezember fast täglich mitbekommt und mich weiterhin versuchen zu tragen.

Kurzum, wir sind im Endspurt der Triathlonvorbereitung und jetzt gibt es sozusagen 3 Herausfordernungen.

  1. Stirbt meine Hündin BAYDA?
    • Das nimmt mich seit einer Woche sehr mit …mehrere Tierarztversuche gab es und jeden Morgen weiß ich nicht ob Sie in der Nacht über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Mehr dazu in einem anderen Blogbeitrag.
  2. Darf ich überhaupt am Triathlon starten?
    • Eine Woche vor dem Start haben wir erfahren, dass ich mit meinem marokkanischen Starterpass an allen Triathlons für Marokko starten darf, ausser an internationalen Wettbewerbern. Und ja, der einzige internationale Triathlon dieses Jahr in Marokko ist ausgerechnet der Triathlon in Agadir am 29.09.2022. Kurzum, ich darf nicht für Marokko an den Start gehen und brauche somit in wenigen Tagen einen deutschen Verein, welcher mich für den deutschen Triathlonverband anmeldet, der mir wiederum den deutschen Starterpass aushändigt. Machbar innerhalb von 4 Tagen und aus der Entfernung? Ich habe die letzten zwei Tage mich mit diesem Thema beschäftigt. Mittlerweile bin ich Mitglied beim Team Erdinger Alkoholfrei (passt irgendwie zu Marokko….) und die Deutsche Triathlon Union weiß Bescheid. Jetzt müssen nur noch der Teamvorstand und die Union miteinander kommunzieren. Was aussah wie ein Scheitern, könnte also doch noch funktionieren (Stand heute 20.09.2022)
  3. Scheitert der 7. Mediationsversuch
    • Bevor wir überhaupt an den Mediationsvertrag gelangten, droht das Ganze wieder zu Scheitern und hat mir nochmals gezeigt, dass ohne die Klärung und das Finden einer Lösung für dieses von der anderen Seite aufgestellte Drama, mir auch der Sport nicht hilft. Da bin ich wie eine Fahne im Wind und kann noch nicht viel eigene Dynmamik einbringen.k Nachdem es erneut danach aussieht, dass die andere Seite Ihre Versprechen von ERGEBNIS- und THEMENOFFENHEIT als auch „nach WIE UND WO DES MEDIATORS“ NICHT einhält, war es bei mir auch wieder vorbei. Sehr dunkelrotes Thema, was weiterhin die „Macht“ übe mich hat. Am Samstag konnte ich leider die letzte „Schwimmeinheit“ nicht mitmachen. Es ging einfach nichts mehr, plus dass Hund BAYDA mitten im Sterbeprozess ist. Glücklicherweise habe ich am Sonntag wieder die Kurve bekommen durch Einreden meinerseits, dass die andere Person eigentlich eine korrekte Person ist und sich bestimmt (!?) an sein Versprechen halten wird. Denn ohne Mediation kommen wir in Teufels Küche. Bis dato muss ich noch an zwei Anwälte antworten ….doch schiebe ich es immer wieder weg von mir … es ist der falsche Weg.

Kurzum, zwei wichtige Themen am Scheitern jedoch mit der Möglichhkeit einer Wendung.