Wenn Unternehmen an Sportveranstaltungen teilnehmen – Firmenläufe sind im Kommen.

Dass das ein oder andere Unternehmen bei einem lokalen Event als Sponsor auftritt ist nichts neues. Doch immer mehr Unternehmen nehmen jetzt auch aktiv an Sportveranstaltungen mit Firmenshirts nicht nur zu Marketingzwecken teil. Denn der Trend geht immer mehr zum Teamspirit hin und genau hier sind z.B. Laufveranstaltungen tolle Ereignisse, damit sich das Team auch ausserhalb des alltäglichen Arbeitsalltags motivieren kann bzw. einen Gruppenspirit sich entwickeln bzw. verbessern lässt. Egal ob sportlich oder nicht sportlich, bei vielen „Jedermannsläufen“ ist für jedes Niveau etwas dabei. Firmenläufe stehen für Spaß, Teamspirit, Mitarbeitermotivation und emotionale Erlebnisse bei den Zieleinläufen.

So z.B. auch beim jährlich stattfindenden Burgwaldmärchenmarathon. Bitte nicht vom Namen her täuschen lassen, denn hier kommt jeder auf seinen „Geschmack“. Von Wandern, über 5 km bis hin zum Ultra von 52 km.

Und was liegt näher, bei einem Unternehmen, dessen grösserer Kundenstamm und mind. eine Mitarbeiterin sich als LOHAS (siehe auch LOHAS in Marokko) bezeichnen, ebenfalls ein Firmenteam zu gründen. Gesagt getan, im Jahr 2021 habe ich grünes Licht bekommen um #teamtwike ins Leben zu rufen. Doch das „Team“ sollte sich natürlich nicht nur auf das Firmenteam beziehen, denn weiterhin ist die Community dafür verantwortlich, dass dieses Firmenteam überhaupt existieren kann und es mit dem Projekt weitergeht. Kurzum, natürlich wollte ich auch die Community hier einbeziehen und habe dafür ebenfalls grünes Licht erhalten. In unserem Community Verteiler wurde auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht und als erster gemeinsame Lauf wurde der lokale Burgwaldmarathon 2021 ausgewählt. Jeder Teilnehmer des #teamtwike bekam ein passendes Laufshirt und am Abend davor gab es die sogenannte „Pastaparty“ innerhalb der Community. Toll fand ich, dass es sogar einige aus der Community gab, welche nicht mitlaufen wollten, dafür aber als Streckenposten unterstützen. Mega! Und somit hatten wir auch ein TWIKE mitten auf der Strecke stehen, ein Firmenfahrzeug am Start und einige TWIKE Piloten kamen mit dem TWIKE, so dass dieses auch auf den Parkplätzen gut sichtbar war. Der Marketingeffekt sollte somit nicht zu kurz kommen, gerade weil bei dieser Veranstaltung Läufer aus ganz Deutschland kommen. Warum? Denn die Idee mit den Märchenfiguren im „Märchenwald“ ist einfach einmalig, zudem hat der Laufveranstalter nicht nur sehr günstige Teilnahmepreise, sondern auch einfach die besten T-Shirts und Medaillen. Einige Läufer nehmen nur deshalb teil! Und ja, wir haben sogar das Angebot erhalten, dass im Folgejahr ein TWIKE 5 auf das Laufshirt draufkommen könnte…mega! Leider kam für dieses Jahr einiges an Turbulenzen zu Stande, wie Ihr hier im Blog nachlesen konntest, so dass dieses Jahr alles abgeblasen wurde …doch ich bin zuversichtlich, dass alles bis nächstes Jahr geregelt ist … wieder die TWIKE Community für das #teamtwike am Start sein wird, der Prototyp ebenfalls und wir alle gemeinsam ein tolles Sommerfest bei der Firma erleben können und diese ganze Geschichte damit der Vergangenheit angehört und alle wieder zusammen lachen, laufen und sich freuen können.

Wer Interesse an #teamtwike hat, darf mich gerne unter salledu@hotmail kontaktieren. Diese Gruppe ist übrigens auch bei STRAVA und beim KM-SPIEL registriert. Ich würde mich freuen, hier den ein oder anderen von Euch begrüßen zu dürfen und nochmehr natürlich auf ein persönliches Treffen beim Burgwaldmarathon 2023.

Wer sportlich auf Instagram dabei ist, darf mir auch gerne auf @greenzora_ma folgen und immer Up To Date bleiben.

Ich drücke allen Läufer – und LäuferInnen die Daumen für morgen und vielen Dank an den sehr engagierten Veranstalter. P.S Intern: Die Burgwaldmütze ist natürlich immer bei mir 🙂

LOHAS LIFESTYLE IN MAROKKO

Der ein oder andere Pilot bzw. Freund meines „Mikroemobils“ weiß Bescheid über den Lebensstil der LOHAS, welcher Gesundheit und Nachhaltigkeit beinhaltet. Das ist genau meine Lebensart seit Klein auf und wurde mir sozusagen schon von Kindesbeinen mitgegeben. Bereits seit dem Kindesalter war es mir möglich in mehreren Sportarten erfolgreich zu sein als auch damals in den 80 ern (!!!) bereits in von meiner Mutter gegründeten Umweltclubs mitzuwirken. Kurzum, ich hatte das Glück in einem sportlichen und nachhaltigem Umfeld aufzuwachsen und konnte mir bereits früh mein eigenes Bild durch auch sehr viele kritische Fragen über mein Umfeld als auch dessen Verhalten machen. Dazu führte z.B. dass ich mich seit meinem 13. Lebensjahr vegetarisch ernähre, obwohl ich Anfang der 90er hierzu eigentlich durch meinige Umfeld kein „Vorbild“ hatte. Es war einfach nach einigem Nachdenken für mich ein nicht diskutierbarer Schritt. Auch habe ich von Klein auf das Fahrrad dem Auto vorgezogen etc.

Im Rückblick auf die letzten 30 Jahre sehe in Deutschland einiges an Fortschritt in die Richtung der LOHAS. Vegetarier zu sein ist anders als in den 90er Jahren vielen ein Begriff und es scheint sogar aktuell in „Mode“ gekommen zu sein (mittlerweile bin ich zumindest in DE vegan, in Marokko ist das teilweise noch etwas schwierig). Anders als Anfang 2010 (Beginn meines persönlichen „E-Mobil-Zeitalters“) scheint nun auch die E-Mobilität weniger kritisch betrachtet zu werden und das Thema Gesundheit, Fitness und Sport hat auch bezogen auf das Immunsystem auch nach Corona nochmals einen anderen Stellenwert bekommen.

Doch wie sieht es eigentlich hier in Marokko aus?

In vielen Dingen kann das „Schubladendenken“ angewendet werden, dass hier alles ca. 30 Jahre später kommt. Jedoch ist es nicht leicht „Äpfel mit Birnen“ zu vergleichen. Denn wir befinden uns hier immer noch in einem Schwellenland und ein Großteil der Bevölkerung kann sich „nur“ erlauben bis zum nächsten Tag zu denken. Kurzum, vor allem das Thema Nachhaltigkeit leidet hierdrunter, doch hat dies unter anderem auch mit dem Bildungssystem als auch dem fehlenden Umfeld hier zu tun. Die wenigsten Kinder werden von Ihren Eltern auf die Problematik des Klimawandels, der Mülltrennung etc. darauf hingewiesen, es gibt einfach andere Prioritäten. Marokko ist auch stark zu Trennen von Stadt und Land als auch von arm und reich. Es ist ein Land voller Extreme, doch der Großteil der Bevölkerung ist weiterhin arm, viele können immer noch nicht Lesen und Schreiben und der Tagesschwerpunktdreht sich um Arbeit, Essen und Familie.

Bezüglich E-Mobilität geht es langsam aber sicher seit 2016 voran.

Bezüglich Gesundheit nehme ich wahr, dass vor allem die „einfache“ Bevölkerung sich hauptsächlich mit den günstigen und gesunden Grundnahrungsmittel ernährt, wohingegen gerade die besserverdienende Stadtbevölkerung eher mit Konserven aus den großen Supermärkten ernährt und viele mit dem eigenen Auto unterwegs sind und sehr wahrscheinlich nicht auf Ihre „10.000“ tägliche Schritte kommen. Vor allem sind es die Frauen in der Stadt, welchen oftmals die Bewegung fehlt während viele Frauen auf dem Land noch auf dem Feld etc. tätig sind.

Bezüglich Bewegung ist diese natürlich für die Kinder auch ebenfalls auf dem Land gegeben, wobei ein Großteil der Jungs überall im Land Fussball an jeder Ecke spielt. Selbst morgens um 7 können diese bereits am Strand gesichtet werden. Anders sieht es hier mit den Mädels und den Frauen aus.

Als ich vor über 10 Jahren nach Marokko gekommen bin, war ich meistens die einzige welche am Strand joggend als Frau Ihre Runden drehte. Doch vor wenigen Jahren machte hier in Agadir der Decathlon auf … und brachte die entsprechende Sportbekleidung für muslimische Frauen mit. Ein Ruck passierte und ich freue mich sehr über die enorme Zunahme der fitnesstreibenden Frauen. Diese sind auch immer mehr in Fitnesszentren etc. zu sehen und immer mehr junge Mädchen versuchen auf Zucker zu verzichten bzw. diesen zu reduzieren.

Die Kombination Sport und Nachhaltigkeit ist jedoch wohl eine ähnlich kleine Nische wie mein „Mikro-Emobil“. Doch auch diese Nische durfte ich 2018 kennenlernen während eines 10km Traillaufs im naheliegender Imsouane. Hier melde ich mich alleine an und kam in einer Gruppe zurück. Die Sportgruppe nennt sich ASAN, und steht für Association Sportive et Amis de la Nature. WOW! Es hat ähnlich Klick gemacht wie beim ersten Mal, wo ich mein Fahrzeug mit der Pedalerie gesichtet habe. Bis zum heutigen Tage nehme ich regelmäßig an Aktivitäten von Ihnen teil (Laufen, Radfahren, Schwimmen, Klettern, Wandern, Müllsammeln, etc.) und finde, dass diese Gruppe wirklich vieles richtig macht. Und ja, wir haben es hier mit einer gebildeten Oberschicht zu tun, doch auch bei uns in DE hat die Umweltbewegung wohl mit dieser angefangen. Kurzum, auch die eigenen Kinder haben in dieser Organisation einen hohen Stellenwert und es wird versucht Sport und Natur als auch Umweltschutz für alle Altersklassen anzubieten. Sehr schön finde ich auch die Müllsammelaktionen und den Kindern bereits früh den Blick für die Schönheiten der Natur zu geben.

Dieses Jahr möchte die Organisation das erste Mal an einem Triathlon teilnehmen. Viele sind begeistert und auch mir geben in der aktuellen Krise mit meinem Arbeitgeber die täglichen Trainingseinheiten in der Natur, mit der Gruppe genau das, was mir hilft um den extremen mentalen Stress in dieser sehr bizarren Situation (Mediation ja, nein, ja …) durchzustehen. Deshalb bin ich dieser Gruppe enorm dankbar und möchte sie gerne unterstützen.

Denn es wird auch versucht den nicht so wohlhabenden Kindern als auch Erwachsenen eine Möglichkeit zu geben Mitglied zu werden. Aktuell haben wir die Problematik, dass einige Frauen und Mädchen gerne am Triathlon teilnehmen wollen, doch es fehlt einfach an der Ausstattung. Gerade Rennräder für Frauen sind im Land kaum vorhanden, Swimsuits etc. Ich weiß, dass ist eine Art von „Luxusproblem“, doch schwebt mir vor, dass es eine Art von Ausstattungsraum geben könnte, wo einfach mehrere Räder zur Verfügung stehen, als auch andereres Material etc.

In meinem Gedankenspiel passt dieses Organisation perfekt zu der Nische meines Arbeitsgebers. Als Wiedergutmachung für die letzten 8 (!) Monate fehlendes Krisenmanagement schwebt mir ja bis dato eine bezahlte Mediatorenausbildung vor. Doch zusätzlich fände ich es toll, wenn innerhalb der Community von der Firma aus auch noch eine „Spendenaktion“ ausgerufen werden könnte. Ich bin selbst am Überlegen, wie ich meinen ersten Triathlon in eine Spendenaktion für ASAN verwandeln könnte …es wäre toll, wenn zumindest das ein oder andere „kleine“ Rennrad (Größe 48 / 50) dabei herauskommen würde…Ja, es ist die richtige Entscheidung der Gruppe durch meinen ersten Triathlon aber auch durch meinen Arbeitgeber ein „Dankeschön“ zukommen zu lassen. ASAN hat einen großen Beitrag geleistet, mich während dieser Krise wieder auf beide Beine zu stellen.

Dieser Blog soll mir als Grundlage dienen für ein geplantes Buch „FROM BIKING TO TWIKING“, welches bestmöglichst zum Serienstart des Nachfolgermodels (aktuell zu 40 Prozent entwickelt) erscheinen sollte. Hier würde ich unter anderem dann auch gerne den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit legen und vertiefend darauf eingehen als auch Aktualitäten wie z.B. den marokkanischen Vegetarierverbund oder auch den Teslaclub Marokko etc. eingehen.

Leben im eVan in Marokko

Raus aus der Komfortzone? Minimalistisch Leben? Naturnah leben?

Fragen über Fragen? Wie kommt es zum aktuellen eVan Life in Marokko? Was sind Vorteile? Nachteile? Wie funktioniert es mit dem Laden, der Hitze? Es gibt viel zu berichten.

Das wichtigste zuerst. Es war nicht geplant. Wäre es geplant gewesen, dann hätte ich in Deutschland bereits viel mehr Vorbereitungen getroffen.

Kurzum, den Elektrotransporter EV80 der Marke Maxus haben Martin und ich erst 3 Wochen vor meiner geplanten Abfahrt mit dem dreirädrigen Fahrzeug nach Marokko entdeckt. Denn nach mittlerweile über 10 Jahren in Marokko hat meine Tierschutzaktivitäten vor Ort dazu beigetragen, dass ich mittlerweile vier eigene Hunde haben. Lediglich zwei passen dazu in mein bisheriges elektrisches Gefährt. Das hat zur Folge gehabt die letzten Jahre, dass ich ziemlich ohnmächtig 8 bis 10h täglich Home Office zu Hause gemacht habe und selbst am Wochenende nicht wirklich aus den eigenen vier Wänden für mehr als drei Stunden raus konnte, da ich ja immer nur Max. 2 Hunde mitnehmen konnte. Hier fehlte eindeutig die work – live – Balance, welche gerade bei Home Office Tätigkeiten so wichtig sind. Da sich auch unser geplantes Nachfolgeprojekt von Jahr zu Jahr verzögert hat (Marokko – Leben war nur bis zum Erscheinen des nächsten Fahrzeugmodells geplant, danach sollte es direkt in die USA weitergehen), ist die Arbeitsatmosphäre immer angespannter geworden. Martin und ich sind zum Entschluss gekommen, dass ein Bus eine gute Übergangslösung wäre. Übrigens, sind einige unserer Kunden zum gleichen Entschluss gekommen, durch die jahrelange Verzögerung sich ein „Zwischenfahrzeug“ zuzulegen, warum ich also nicht auch.

Aber jeder hat so seine Prinzipien ….ich kann und möchte kein Fleisch mehr essen und ich kann und möchte keinen Verbrenner mehr fahren.

Einen Elektrobus zu finden war gar nicht so einfach. Doch manchmal darf man auch mal Glück haben. In Gießen, lediglich 30 km weg von Marburg, wurde tatsächlich ein Elektrobus angeboten. Wir sind gleich hin und haben diesen Probegefahren. Für mich war die Größe etwas ungewohnt, da ich ja direkt von einem „Mini“ – Fahrzeug komme, doch nach einigen Übungen mit Martin im Feld klappte es dann auch ganz gut. Der Bus ist sogar weniger als 5 Jahre jung und hat somit noch die Möglichkeit gehabt in Marokko verzollt zu werden …. Letzten Oktober hatten wir jedoch noch nicht wirklich geahnt, dass das auch Realität werden könnte.

Kurzum, wir hatten 3 Wochen Zeit den Bus zumindest für die Fahrt nach Marokko etwas umzubauen. Wir arbeiten beide über 10 h täglich inklusive Wochenende, somit haben wir oftmals bis Mitternacht noch mit dem Bus verbracht. Es war eine positive Ablenkung vom Alltag.

Wir haben Holz für die Wandverkleidung besorgt, für die Isolation blieb keine Zeit mehr und haben auf die Schnelle eine kleine Arbeitsfläche (wichtig, denn das Arbeiten während der Ladezeiten ist unabdingbar) als auch eine Holzbritsche, welche zum Schlafen genutzt werden könnte, selbst wenn das „Mini-Fahrzeug“ mit in der Ladefläche ist.

Kleine Anmerkung an dieser Stelle: Heute wissen weder er noch ich warum wir überhaupt das Mini-Fahrzeug mit nach Marokko genommen haben ….denn es ist im aktuellen „realsatirischen“ und dramatischen Konflikt ein Streitthema, welches es bereits bis zur Staatsanwaltschaft geschafft hat.

Zwischenfazit:

  • Wir haben keine Isolierung eingebaut
  • Wir haben keine zusätzlichen Dachfenster eingebaut
  • Wir haben keine 12 V Stromversorgung für Kühlbox, Klimaanlagen eingebaut
  • Keine Kochnische
  • Keine Toilette ….

Kurzum, meine Fahrt damit von Deutschland nach Marokko war sehr minimalistisch, doch komme ich ja von dem „Mini-Fahrzeug“ indem ich lediglich mit einem Zelt unterwegs war und für mich war es somit bereits ein enormer „Upgrade“.

Leider funktionierte die Schuko – Lademöglichkeit in meinem Bus nicht. Diese zu reparieren stellte sich auch für unsere Firmen – Ingenieure als Herausforderung dar. Kurzum, es konnte nicht bis zur Abfahrt geregelt werden, deshalb wollte Martin zu Weihnachten nach Marokko einfliegen, doch die Grenzen wurden wegen Omigron geschlossen und hier fing das ganze Drama an seine Spitze zu erreichen, da ich weiterhin nicht wirklich von zu Hause ohne Schuko laden wegkonnte und mir zudem noch „verboten“ wurde während der Weihnachtspause zu arbeiten. Marokko war im Corona Schock, da es noch nie vorkam, dass während der Weihnachtszeit keine Touristen im Land waren, das ganze Land war sozusagen in dem Moment ein großes Drama.

Kurzum, die fehlenden Lademöglichkeiten und die begrenzte Reichweite sind ein großer Nachteil und erlaubte es mir nicht zur Weihnachtsfeier in das „nur“ 180 km nahegelegenen Tafroute zu fahren.

Kurzum, das Drama nahm zu, es kam ja dann zu einer „emotionalen“ Kündigung, dann bin ich in eine Krise gestürzt und in dem Moment hatte ich bezüglich Bus tolle Unterstützung von marokkanischen Ingenieure, welche zusammen mit der deutschen Maxusgruppe es tatsächlich geschafft haben mir das Schukoladen zu ermöglichen.

Und dann ging es los! Hunde eingepackt und mit wirklich nichts ausser einer Holzpritsche sind wir losgefahren. In tolle einsame Gegenden, ich machte erste Erfahrungen mit Sandpisten, durfte mich auch einmal ausbuddeln, lebte mit Militär und Fischern an einsamen Strände, Hunde waren glücklich und ich hatte eine entspanntere naturnahe Gegend um mich mit den täglichen Mediations – und Anwaltsangelegenheiten rumzuärgern. Ohne dieses Leben im Bus wüsste ich nicht wie ich es irgendwie ausgehalten hätte. Ich liebe das einfache Leben, das in der Natur sein und nette und simple Leute um mich herum.

Doch dann wurde es immer heißer in Marokko und auch das Geld ging langsam zuneige. Dann fand ich für mehrere Dinge eine Lösung. Ich beschloss komplett in den Bus umzuziehen und in meinem Häusschen alle Zimmer einzelne zu vermieten um mich durchzufinanzieren.

Während dem Kammergerichtstermin besorgte ich mir zwei Aussenfenster und eine Schattendecke als einen kleinen Ventilator. Wie ich die Aussenfenster im Handgepäck nach Marokko einfliegen konnte ist eine andere Sache.

Nun warten wir auf die Verzollung des Busses (anderes Kapitel), damit mich nach dem TÜV endlich die Fenster einbauen kann. Bis dato stehen wir tagsüber hier an der Ladesäule und fahren Abends nach dem Triathlontraining in die Berge oder an einen einsamen Strand und genießen die Ruhe und erholen uns für den nächsten Tag wenn es wieder heißt „Finden wir heute einen Mediator?“.

Was ich bis dato noch im Van verbessern konnte:

  • Wir haben eine zusätzliche Etage eingebaut, somit gibt es nun drei Etagen für die Hunde, da zwei Hunde nicht miteinander klar kommen.
  • Minimalistische Toilettenmöglichkeit
  • Aussendusche
  • Bessere Ausziehmöglichkeiten der Kisten

Was zeitnah hinzukommt:

  • Dach- und Seitenfenstern für Durchzug
  • Solaranlage für 12 V
  • 12 V Kühlschrank und Ventilator bzw. Klimaanlage
  • Kochgelegenheit
  • …..

Es bleibt spannend.

Bis dato bin ich nur in Südmarokko unterwegs. Doch würde ich gerne noch dieses Jahr Richtung Mauretanien und Senegal fahren und dann nochmal Portugal und Spanien. Wenn alles gut läuft dann nach Deutschland.

Bis dato bin ich nur in Südmarokko unterwegs. Doch würde ich gerne noch dieses Jahr Richtung Mauretanien und Senegal fahren und dann nochmal Portugal und Spanien. Wenn alles gut läuft dann nach Deutschland.

Fazit: Vanlife scheint die einzige Methode aktuell zu sein um mit vier Hunden über die Runden zu kommen. Ich nehme es als tolle Challenge an und bin dankbar, dass ich in dieser bizarre Situation überhaupt diese Möglichkeit hierfür habe. Selbst mein Rennrad passt rein und wir können somit wirklich das geplante Triathlontraining gut absolvieren und die Hundies sind immer mit dabei. Lediglich die Hitze macht uns zu schaffen bzw. auch sehr den Hunden, denn mittags bleibt uns eigentlich nur übrige an die Ladestation zu fahren, da ich hier die Türen aufmachen kann. Mit geschlossenen Türen kann ich die Hunde erst stehen lassen, wenn Klimaanlage vorhanden ist, bzw. Es bereits mit den zwei zusätzlichen Fenstern ausreicht, bzw. wenn es Herbst wird.

Mundtot gemacht?

Was für eine provozierende Überschrift, oder?

Ähnlich ergeht es in den letzten Tagen einigen Lesern von aktuellen Presseartikeln des Herstellers meines Fahrzeuges. Hier lautet die ein oder andere Überschrift „Mit einem E-bike mit 190 km/h über die Autobahn“. Vielen der Community hat dies nicht gefallen und es kam und kommt in diversen Gruppen zu heftiger Kritik. Doch der Hersteller bleibt „cool“ und antwortet folgendermaßen:

„Der erste Blickkontakt soll eine provozierende Schlagzeile helfen, den Leser in die Zeilen zu verführen.“

Ich bin kein großer Fan von dieser Art, denn wenn man sich die Mühe macht in den Kommentaren der jeweiligen Artikel nachzuschauen, so kommt diesbezüglich nur Negativkritik auf.

Doch gerne probiere ich es mal selbst aus mit dem Titel: Mundtot gemacht?

Wie ich auf diese Idee komme?

Nun, vor einiger Zeit hatten wir ja den Kammertermin, in der Tat liegt immer noch kein schriftliches Urteil vor, doch der Artikel ist schon fertig. Doch Martin alias die Firma wünscht sich nun dennoch eine Mediation. Das ist ein eigenes Thema für sich, doch weiß ich noch nicht ob ich darüber schreiben darf oder nicht ….denn nachdem jetzt tatsächlich auch der 6. Mediationsversuch gescheitert ist, sind erneut Forderungen für den 7. Versuch erhoben worden. Darin heißt es, es dürfe keine Diskussion hierüber in der Öffentlichkeit geführt werden. Bezüglich der Mediation bin ich damit 100 Prozent einverstanden. Selbstverständlich sollen die Inhalte der Mediation nicht in die Öffentlichkeit, so wie im besten Falle auch alle Verfahren während dieser Zeit ruhen gelassen werden.

Ob ich diese Forderung richtig verstanden habe, weiß ich nicht. Bezieht sich diese nur auf die Mediation oder auch auf andere Diskussionen? Eine Antwort hierzu steht noch aus.

„Wenn Du die Öffentlichkeit außen vorhältst, dann kannst Du einen Mediator erneut vorschlagen.“

Mmh, das ist halt die Sache. Denn von mir wurden bereits sechs Mediatoren vorgeschlagen, welche nach dem Erstkontakt mit Martin alle eine Absage gaben.

Logischerweise macht es somit Sinn, dass er den siebten Mediator so lange sucht, bis dieser sich einverstanden gibt und dieser dann Kontakt mit mir aufnimmt. Doch laut eigener Aussage fehle ihm hierzu aktuell die Kapazitäten.

Deshalb kommt es aktuell zum Stillstand mal wieder bzw. es fängt schon wieder an leicht zu eskalieren, da natürlich auch an die 6. Mediation Forderungen gestellt und erfüllt wurden, so wie bei den fünf vorherigen Mediationen, allerdings der Gegenpart, die Mediation ausbleibt.

Kurzum, es bleibt weiterhin spannend und es wäre für alle Seiten am Besten wenn diese Mediation zeitnah wie versprochen begonnen werden könnte.

Es liegen schriftlich vor: Einverständnis zur

  • Ergebnisoffenheit
  • Themenoffenheit
  • Wie und wo nach der Ansicht des Mediators

Bitte fragt mich nicht, warum es scheitern könnte. Soweit ich es bei den bisherigen Versuchen feststellen konnte, gab es folgende Gründe:

  • Absage der Mediatoren, da Forderungen erfüllt werden mussten.
  • Absage der Mediatoren, da die andere Seite erstmal Pendelmediation möchte.
  • Absage der Mediatoren, da wenig erfolgversprechend.

So, jetzt hoffe ich, dass diese Zeilen richtig verstanden werden und es nicht bereits in die „Mundtot“ Kategorie fällt. Diese habe ich so verstanden, dass während der Mediation beide Seiten „mundtot“ werden und das halte ich auch für eine Selbstverständlichkeit.

Wenn nicht jetzt wann dann? – Vorbereitungen für den ersten Triathlon.

Ahoi Ihr Lieben,

der ein oder andere wird es bereits mitbekommen haben über meine privaten FB-Stories oder auch über den Instagram – Account. @Green_Zora.

Wenn nicht jetzt wann dann? Während ich auf diverse Gerichts – und Mediationstermine warte und mich sozusagen ohnmächtig hier in Marokko auf ein internes und externes Konfliktmanagement gedulde, hat sich die Gelegenheit ergeben am Triathlon Agadir Ende September teilzunehmen.

Ich habe mich erst spät dafür entschieden, denn der ursprüngliche Plan war im Juli mit dem E-Bus zum Gerichtstermin der 1. Instanz (Kammertermin) nach Deutschland zu fahren und am 1. August wieder mit dem Arbeiten anzufangen.

Leider hat sich das nicht ergeben, da der Bus seitens der Firma bereits ohne mein Wissen Ende März abgemeldet wurde und es unmöglich scheint für den E-Bus eine neue Versicherung zu finden, welche EU und Marokko miteinschließt.

Kurzum, alle Termine in Deutschland habe ich somit mit dem Flieger absolviert …nachdem ich die Jahre zuvor durchaus es auf mich genommen habe die Strecke Marokko – Deutschland – Marokko mit dem TWIKE zu erfahren.

Wenn nicht jetzt wann dann! Kurzum erlebe ich gerade das erste Mal Sommer in Marokko und es scheint hier an der Küste manchmal sogar kühler zu sein als in Deutschland. Und es bietet sich der Triathlon an. Hierfür habe ich mir ein gebrauchtes Rennrad aus Deutschland nach Marokko einfliegen lassen und bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung.

Es handelt sich bei diesem Triathlon aber gleich um die Olympische Distanz und nicht wie normalerweise eingestiegen wird einer Sprindistanz. Das wiederum bedeutet

1.5 km Schwimmen im Meer, 40 km Fahrrad und 10 km Laufen.

Obwohl ich seit dem „Crash“ ab Dezember kaum mehr richtig Sport gemacht habe, nehme ich diese Herausforderung an. Jede dieser Einzeldistanzen scheint machbar, doch die Kombination aus diesen 3? Es wird hart werden und erfordert tägliches Training. Doch hilft dieses auch mir im aktuellen Status den Tag zu strukturieren und ich habe eine super Gruppe gefunden, welche Bescheid weiß über das aktuelle Geschehen und mir versucht einen Ausgleich zu geben. Wenn ich zurückfalle da ich wieder im Kopf bei Gerichten, Anwälten und Mediationsversuchen bin, werde ich sogar auch mal an die Hand genommen und mitgezogen. Es hilft! Genau dieser Teamspirit, welcher mir jahrelang beim Arbeiten gefehlt hat. Hochs und Tiefs gemeinsam meistern!

Das tägliche harte Training hilft mir endlich auch körperlich mich zu verausgaben, hilft mir in einen besseren Schlaf zu kommen und auch wieder Appetit auf gesundes Essen zu haben. Ich habe wieder mehr Energie und ein neues Interessengebiet.

Es geht bergauf … jetzt fehlt nur noch die versprochene Mediation.

Wenn nicht jetzt wann dann! Kurzum, das tägliche Triathlontraining wäre wohl kaum in einer bisher von mir getätigten 50h Woche möglich gewesen. Deshalb nutze ich jetzt die Chance und würde aber dann doch gerne ab 1. Oktober wieder in meinen Job zurück zu besseren Bedingungen. Und ja, ich habe noch ein interessantes Projektangebot bekommen, doch hierfür muss ich 100 Prozent mit mir im Reinen sein. Ich kann es kaum erwarten Euch hiervon zu erzählen und würde das. Thema auch gerne in der Mediation ansprechen. Es könnte nämlich DIE Lösung sein und sogar eine win-win Situation hervorrufen. Dann dieses Angebot habe ich nur durch die aktuelle Situation bekommen und für das Projekt scheint es wirklich ein perfektes Match zu sein. Alle kleine Puzzlestückchen würden sich zusammenfügen. Kurzum, wir hätten jetzt noch ca. 6 Wochen Zeit zur Mediation.

Witzige Anmerkung am Rande: Gerade jetzt am Wochenende wurde wieder mit dem LOHAS Lifestyle geworben. Lifestyle of Health and Sustainability und als Beispiele wurden Schwimmen, Radeln und Laufen angegeben…korrekt…ich fühle mich immer noch als einzige im Team, welche wirklich diesen Lebensstil lebt und ihn deshalb auch überzeugend rüberbringen kann.

Wenn nicht jetzt wann dann! Korrekt für den Triathlon, aber wie sieht es denn mit dem Konfiktmanagement aus? Warum noch mehr Zeit verstreichen lassen?

Warum ich mich bei TWIKE verwirklichen kann

Der ein oder andere von Euch hat sich in den letzten Tagen gefragt, warum ich soviel Energie und Geld (Anwälte und Co) plus Gesundheit (schlaflose Nächte etc.) in diesen Fall reingebe.

Hier schreibe ich gerne weiter.

Stichwort: Ich bin ebenfalls ein großer Freund der LOHAS – Lifestyle of Health and Sustainability

Warum fahre ich jetzt einen Elektrobus?

Korrekt, seit Oktober 2021 fahre ich in einem Elektrobus und das hat einige Probleme gelöst.

Der ein oder andere mag mitbekommen haben, dass ich meine Hunde BOB und BAYDA, immer im TWIKE von Deutschland nach Marokko gefahren habe. Nun ist es aber so, dass ich noch zwei Pflegehunde in Marokko übernommen habe, welche mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen sind.

Wenn ich in Marokko bin, sind diese Hunde, BILLY und SOUKY, bei mir, wenn ich in Deutschland am Firmensitz arbeite, bleiben Sie in Marokko und nur BOB und BAYDA kommen mit. Denn am Firmensitz gibt es ja noch DAFFA und SOPHIE.

Das hat aber die letzten Jahre zur Konsequenz gehabt, dass ich in Marokko einfach nicht mehr frei war. Denn das TWIKE kann maximal 2 mittelgroße Hunde mitnehmen, aber auch diese kann ich nicht im TWIKE lassen, kurzum, ich konnte mich die letzten Jahre immer nur max. ca. 3h von zu Hause entfernen. Auch Abends konnte ich nicht wirklich Freunde etc. besuchen und am Wochenende nicht wegfahren …das war ok, denn er und ich haben die meiste Zeit einfach nur gearbeitet, auch am Wochenende.

Doch ich bin da eher der sozialere Mensch. 4 Hunde und ein PC ist einfach über die Jahre hinweg zu wenig für ein „normales“ Leben. Auch am Firmensitz hatten wir ein ähnliches Problem. Wir konnten einfach nicht weg, da wir vier Hunde hatten. Fast nicht weg, denn wir hatten ja den Firmenbus…kurzum, wenn wir zum Einkaufen gefahren sind oder doch mal ganz selten ins Kino etc. haben wir die 4 Hunde im Bus mitgenommen. Und das gab den Einfall … ich bräuchte ebenfalls einen Bus um in Marokko wieder etwas freier sein. Er müsste aber elektrisch sein …. und das würde sämtliches Budget überschreiten … wirklich? Denn da gab es diese Anzeige … ein elektrischer Bus aus China, 150 km Reichweite und wird verkauft in nur 30 km Entfernung von uns. 4 Jahre jung und bezüglich dem Preis konnte ich ihn mir fast alleine leisten bis auf 2000 Euro.

Wir haben uns diesen Bus gleich angeschaut … passt. Doch wie soll ich von TWIKE auf Bus umsteigen?

Fahrtraining! Er und ich sind auf das Feld rausgefahren und ich durfte nochmals mehrfach rückwärtseinparken etc. lernen. Meine zwei Hunde liebten bereits den Bus, SOPHIE und DAFFA jedoch waren zu ängstlich.

Kurzum, nach nur wenigen 100 km Fahren, habe ich bereits die Reise nach Marokko im Bus angetreten.

Die Reichweite ist ähnlich wie beim TWIKE, 150 km, doch während das TWIKE an einer Schukosteckdose bereits in 3h vollgeladen ist, braucht der Bus 7h an einer AC Ladestation. Während das TWIKE ca. 7 kWh auf 100 km verbraucht, verbraucht der Bus 50 kWh !!!!! Und das wären dann ca. 20 Euro pro 150 km … wow! Kurzum, ich habe mich über Deutschland, Schweiz und Italien an den noch kostenlosen Ladesäulen gehalten. Was möglich war, da ich während der Ladezeiten entweder geschlafen habe oder gearbeitet.

Er und ich hatten den Bus vorher in den späten Abendstunden noch ausgebaut. Er hat einen Klapptisch und ein Bett, welches wir so gestaltet haben, dass tatsächlich noch das Marokko – TWIKE reinpasste. Auch wenn dann wirklich nichts mehr Platz hatte ….auch der Ausklapptisch und das Bett nicht … in dem Moment habe ich vorne am Lenkrad mit meinem PC gearbeitet … alles machbar.

In Marokko hat mich das Rive Maroc Ladeteam bereits in Tanger begrüßt und ist mit mir bis nach Agadir gefahren. Die Strecke Tanger – Agadir haben wir in 24h zurückgelegt, das waren 800 km Rekordzeit. Nicht geschlafen und jede AC Ladestation wurde von ihnen in DC verwandelt. Denn an DC braucht der Bus lediglich 2h an Ladezeit.

BOB und BAYDA sind Reisehunde, doch wie ist es mit SOUKY und BILLY? Auch diese lieben den Bus! Glück gehabt. Dieses Jahr wird alles besser, denn es gilt die Zeit bis zum TWIKE 5 zu überbrücken. Ihr erinnert Euch, ich wollte immer bis zum kommenden TWIKE 5 in Marokko bleiben, bzw. habe nur diese Alternative gesehen, da das Dorf Rosenthal auf ein Jahr betrachtet nicht wirklich eine Alternative bietet. Gerne wollten wir wenn das TWIKE 5 fertig ist in die USA oder ein anderes europäisches Land, um dort das TWIKE 6 einzuführen.

Alles wäre jetzt besser, wenn nicht direkt nach unserer Einreise wieder die Grenzen geschlossen wurden. Covidbedingt hat Marokko im November 2021 gefühlt zum 5. Mal die Grenzen dichtgemacht, ein roter Triggerpunkt für mich, da dieses Land einfach alles machen kann, z.B. uns 3 Monate unter Hausarrest stellen, was bereits vorgekommen ist oder mich in dringenden medizinischen Notfällen (Auge) nicht ausreisen lässt. Ich hatte kein gutes Gefühl und mit dieser Grenzsperrung ging es mir nicht gut. des Weiteren hat der Bus ein Problem, er lädt nicht an Schukosteckdosen, was er eigentlich sollte.

Er bzw. die TWIKE Techniker kamen nicht weiter in Deutschland. Sie bauten bereits einen Zusatzlader ein, doch fehlte wohl noch ein Teil. Der Deal war, dass er wie gewohnt an Weihnachten nach Marokko kommt und sich dann auch nochmal um den Bus kümmert.

Doch es ist etwas passiert, was sich nie jemand hat vorstellen können. Nach zwei Jahren COVID und etlichen Grenzschliessungen hat das Land mehr als genug gelitten. Keiner hätte sich vorstellen können, dass Marokko als einziges Land weltweit die Grenzen auch über Weihnachten geschlossen hält. Seit Anfang Dezember war es das Gesprächsthema Nummer eins. Und dann kam endlich die Nachricht, dass Marokko die Grenzen vor Weihnachten aufmachen würde!!! Super! Doch 24h später wurde diese Nachricht dementiert ….dieses hin und her tat mir nicht gut. Sollte es wirklich so sein, dass ich mein erstes Weihnachten alleine verbringen? Ohne die Möglichkeit an Schuko zu laden, würde ich noch nicht mal mit dem Bus zu europäischen Bekannten fahren können …

Doch genau so kam es…die Grenzen blieben zu, ich konnte mit dem Bus nicht weitergefahren, mein erstes Weihnachten alleine (und Weihnachten bedeutet mir etwas) …. es kamen viele Dinge zusammen … welche wohl auch zu dieser Kündigung führten …. denn meine Enttäuschung war riesig … er und ich haben uns Anfang Dezember noch wegen einem Newsletter nicht gut verstanden …. während ich immer „nur“ Geld von der Community anfragen wollte wenn es parallel auch Neuigkeiten zum TWIKE 5 gab, wollte er es jetzt wissen und bat mich alle zu fragen auf 10.000 Euro aufzustocken… das ging jedoch gegen meine moralischen Prinzipien … denn wir konnten nichts anbieten und haben auch nicht gesagt warum weshalb wieso …. Schlussendlich hat er den Newsletter versendet und die Community war verärgert und hat auch nicht bezahlt …. die Stimmung war nicht gut und dann konnten wir es auch nicht persönlich vor Ort in Marokko wieder zwischen uns gut machen ….es hat sich hochgeschaukelt…

Bin ich etwa eines der vielen Corona Opfer? Wären die Grenzen aufgewesen, hätten wir uns wieder versöhnen können und alles wäre gut ….

Es muss wieder gut werden …nur noch wenige Tage bis zum Gerichtstermin.

Fazit: Der Elektrobus – vom gedachten Problemlöser zum Problemverursacher?

Wie kam es zum Gericht und warum sollte das Gerichtsverfahren unbedingt ausgesetzt werden?

Hallo liebe Freunde,

aktuell sieht es folgendermaßen aus:

Es kam am 9. Februar zu einer ordentlichen Kündigung zum 31. März. 2022.

Kündigungsgrund? Gab es erstmal keinen. Denn wir sind ein Kleinbetrieb von erstmal unter 10 Mitarbeitern. Somit gibt es keinen Kündigungsschutz und eine Kündigung kann ohne Grund ausgesprochen werden. Die nahestehende Frage lautet nun, wie wir denn ein neues Fahrzeug mit so wenig Mitarbeitern produzieren wollen. Berechtigte Frage, doch haben wir einiges ausgelagert und an externe Kollegen verteilt. Dies führt zur Problematik, dass weder ich noch meine Kollegen Kündigungsschutz haben, das war bisher kein Thema und deshalb auch nicht wirklich bekannt.

Wieso kommt es dann vor Gericht?

Ganz einfach, denn auch ohne Kündigungsschutz gibt es doch die ein oder andere Maßnahme, wo ein Arbeitnehmer geschützt ist. Es darf z.B. nicht sittenwidrig gekündigt werden, auch wenn unter 10 Mitarbeiter oder gegen treu und moral. Hier greift das sogenannte Massregelungsprinzip.

Kurzum, mir war klar, dass hier eine sehr seltsame Situation zustande kam, ohne wahre Abmahnung (wirklich nicht?, mehr dazu in einem anderen Beitrag). Doch zum Anwalt wäre ich nie gegangen, wäre da nicht der ein oder andere der mich dazu aufgefordert hätte. Trotzdem wollte ich es nicht …. stattdessen fuhr ich durch die halbe Republik, traf Freunde, Familie etc. Ich wusste, ich habe 21 Tage Zeit für eine Kündigungsschutzklage. Doch auch die Reisen und das viele Gutreden auf ihn von ausserhalb hat nicht wirklich etwas gebracht.

Ich war verzweifelt und nannte es eine emotionale Kündigung. Am Tag 18 war es Zeit einen Anwalt aufzusuchen, denn danach kam das Wochenende. Ich konnte mich kaum ausdrücken, so emotional erschüttert war ich von diesem Vorfall. Es flossen viele Tränen und der Anwalt verstand bereits, dass es sich hier wohl nicht nur um eine normale Kündigung handelt. Er klärte mich auf und machte mir auch Mut an den Kündigungsschutz zu glauben, denn oftmals hätten Unternehmen dann doch mehr als 10 Mitarbeiter. Doch ich kenne den Betrieb eigentlich und so gerne ich es hätte, ich kam lediglich auf 8,25 vollzeitarbeitende Mitarbeiter. Deshalb legte ich meinen Fokus auf die Art und Weise der Kündigung und dass es eher etwas persönliches ist.

Das Verfahren würde viel Geld kosten … Geld, dass Martin und ich in unserer 10 jährigen Bekanntschaft kaum ausgegeben hätten für uns … wir haben sehr sparsam gelebt und alles Geld in das Projekt gesteckt. Die Geschichte mit dem Backofen (anderes Thema), denn selbst diesen hatte ich mir mal „erbetteln“ müssen … wir leben wirklich einen sehr minimalistischen Lebensstil (anderes Thema).

Ich konnte meine Unterschrift nicht darunter setzen … unmöglich gegen meinen besten Freund und Arbeitgeber meines Traumprojektes gegen Gericht zu gehen … es muss doch noch einen anderen Weg geben … bis kommenden Montag hätte ich noch Zeit… nur noch ein Wochenende…

Unser TWIKE Partner Dieter Bleckmann ist mit im Boot. Ich vertraute ihm zum damaligen Zeitpunkt. Die Kommunikation ging teilweise bzgl. der Problematik über ihn. Er gestand mir auch, dass Martin diese Kündigung wohl sehr schwer gefallen ist, doch auch hier gab es nicht wirklich einen Grund.

Kurzum, Dieter versprach mir, bis Samstag Nachmittag, mir doch noch die ein oder andere Antwort zu bringen, denn schließlich musste ich ja am Montag die Klage einreichen. Es hieß immer Martin möchte das ebenfalls nicht, wir müssten einen anderen Weg finden. Diese ganze Problematik ist für mich neu, ich habe zuvor noch nie etwas von Mediation gehört. Doch durch das viele googeln bin auch ich darauf gestoßen und Martin war wohl auch einer Mediation offen gegenüber. Doch nach dem Gespräch mit einer Mediatoren stellte sich heraus, dass innerhalb dieser Mediation wohl nur darüber geredet werden sollte, wie die Aufteilung und Rückgabe diverser „Arbeitsmittel“ stattfinden solle… denn einen wirklichen Vertrag dazu gab es nicht ….und nach 10 Jahren Vertrauen habe ich viel gegeben, er viel gegeben und alles ohne es schriftlich festzuhalten … wir waren ein gutes Team aber haben zu viel gearbeitet und nicht auf uns geachtet und der Erfolg blieb aus. Im Gegenteil, der finanzielle Druck wurde immer größer und das Projekt hat sich seit 2014 immer um ein Jahr nach hinten verschoben, bis heute. Das tat auch meiner Marokkozeit nicht gut, da diese eigentlich ab 2012 bis zum TWIKE 5 geplant war …damals hieß es noch 2014 (Beitrag Warum 10 Jahre Marokko). Kurzum, dieser oben vorgeschlagenen Mediation konnte ich nicht zustimmen und von Dieter gab es keine Rückmeldung mehr an diesem Samstag Nachmittag. Ich befand mich in Marburg, lag auf meinem Bett, die Sonne strahlte und ich wusste nicht mehr weiter. Meine 4 Lieblinge (waren in Marokko, ursprünglich war max. eine Woche Deutschland geplant, doch mit dieser Kündigung konnte ja keiner rechnen), waren mittlerweile mehr oder weniger gut betreut in Marokko bei meiner ukrainischen Freundin. Mittlerweile war Krieg ausgebrochen, diesen gab es nicht bei meinem Abflug. Es war eine Woche ausgemacht, sie bat mich zurückzukommen, da sie mit den Nerven fix und fertig war und ihre Gedanken in der Ukraine waren und selbst kaum mehr Nahrung zu sich nehmen konnte und noch 3 Kleinkinder zu versorgen hatte. Ich war in einer Engpass – Situation. Meine Hunde sind neben Martin das wichtigste was ich aktuell habe, auch möchte ich keiner Fliege etwas zu leide tun, dass meine Freundin Olga nun mitten in einem Krieg stand, meine Hunde nicht mehr richtig verpflegt werden konnte, ich aber ohne Job keine Existenz mehr hätte und mit 4 Hunden wäre es auch schwierig etwas zu finden … eine sehr komplexe Situation. Viele Gedanken gingen mir durch den Kopf. Ich musste vor Montag eine Lösung finden. Also raus aus dem Bett, rede mit ihm! Doch der direkte Weg ist ausgeschlossen. Ich dachte an den Marburger e-Mobil Club und habe mich auf den Weg zu einem Bekannten gemacht. Hierbei kam ich an dem Einkaufsladen Tegut vorbei, an dem Martin als Einkaufen ging.

Es sollte alles nicht gut sein heute! Dort angekommen musste ich erstmal durchatmen, es war mir zuviel. Und dann kam auch noch die Mitteilung, dass der Vater meines ersten Freundes gestorben war, wir haben 4 Jahre im Hause zusammen mit ihm gelebt. Ich stand verloren auf dem Parkplatz. Martin fährt normalerweise zum Brot kaufen nach Marburg, nimmt jedoch auch meine Hunde mit und kommt deshalb mit dem Sprinter. Er würde also auf einem ganz anderen Parkplatz ankommen, falls er heute zum Brotkaufen ginge. Doch dann hörte ich ein bekanntes Surren, ein TWIKE, und es parkte direkt neben mir. WOW! Es ist Martin, jetzt wird alles gut und endlich können wir reden! Wenn auch kurz vor knapp, denn am Montag braucht der Anwalt die Unterschrift. 2 Sekunden Erleichterung, doch er schaute mich nur sehr traurig an und fuhr wieder weg. Oha! Es war zuviel, und alles was dann folge, war wohl eine Schockreaktion und das muss ich nochmal in einem eigenen Beitrag schreiben. Kurzum, es war schrecklich. Es blieb mir nur der Gang zum Anwalt.

Diesen Moment beim Anwalt, wo ich ihm den Auftrag zur Klage gab, werde ich nie vergessen. Es wird nicht die Lösung sein. Insgesamt blieb ich noch 2 Monate in Deutschland und in der Schweiz. Ich versuchte eine Lösung bis Ende März zu finden, denn Martin konnte das Ganze ja immer noch rückgängig machen. Ich habe versucht den finanziellen Engpass der Firma zu lösen, habe mit vielen Firmenchefs, Investoren und Freunde und Bekannte geredet. Es kam nochmal eine 5 stellige Summe zusammen, doch es brauchte 5. Mio Euro …. das ist mir nicht gelungen. Meiner 12 jährigen Hündin in Marokko ging es immer schlechter, auch habe ich ein TWIKE vor Ort, was mittlerweile bestimmt in Tiefentladung war …ich flog zurück. Der erste Gerichtstermin wäre im April.

Ich kämpfte von Marokko weiter bis April. Jeden Tag gab es unzählige Telefonanrufe etc. Ein Gütetermin würde nichts bringen, denn das würde das angebliche Problem von ihm mit mir ja nicht lösen.

Und so war es dann auch. Mein erstem Mal vor einem deutschen Gericht. Ich hatte es mir ganz anders vorgestellt. Martin kann mir immer noch nicht in die Augen blicken, er kam nicht. Mein Anwalt und sein Anwalt vertrugen sich nicht, es war eine schreckliche Situation. Ich hörte vieles aus dem Munde von seinem Anwalt, was mich erstarren ließ. Da hieß es z.B. ich hätte den Job nur bekommen, da ich eine Beziehung mit ihm hätte (anderer Beitrag) und da diese jetzt nicht mehr bestand, wäre das ganze ja logisch, dass das Arbeitsverhältnis nun beendet wäre. Oh, das war zuviel für mich …. denn erstens hatte ich den Job erhalten ohne Beziehung und zweitens haben wir eine sehr tiefe freundschaftliche Beziehung. Mein Anwalt blieb sachlich, doch am Schluss sah der Richter, dass es keine Einigung geben würde und es kam zur Festlegung des Kammertermins am 21.07.

Dann folgte noch die Hunde – und Busgeschichte am gleichen Tag…Auch zu diesem Tag werde ich nochmal gerne ausführlicher schreiben.

Kurzum, ich flog wieder zurück um kurze Zeit wieder nach Deutschland zu fliegen … denn es gibt vor Ort in Rosenthal ein Schiedsgericht. Der Schiedsmann hat mich eingeladen zu erscheinen, damit er diese Angelegenheit auf kleinem Wege regeln konnte … das ist ebenfalls ein eigener Beitrag wert… denn es ist ihm nicht gelungen … da ich aber unbedingt meine Hunde vor Ort sehen wollte und mir das verweigert wurde, war ich sozusagen zu jeder „Schandtat“ bereit. Was musste ich tun um meine Hunde sehen zu dürfen als auch ein Gespräch zu bekommen. Die Forderungen wurden sehr hoch gehängt, doch ich war bereit diese alle zu erfüllen. Das kommt dann im Beitrag zu den Mediationen. Über 4 Mediationen sind nicht zustande gekommen und innerhalb der Mediation sollte dann auch das Thema mit dem Hundebesuch geklärt werden. Ich weiß nicht, wie ich diese Zeit überstanden habe, nachdem alles gescheitert ist wollte ich zurückfliegen, doch dann gab es keine Rückflüge mehr … alles ausgebucht für das große Schlachtfest in Marokko in Kombination mit Streiks etc. Und schon wieder hatte ich das Hundebabysitterproblem als auch die TWIKE Tiefentladung …

Kurzum, hier in Marokko ging die Diskussion täglich um diese Mediation weiter. Beide Seiten wollen deeskalieren, wollen eine interne Lösung, doch wir kamen nicht zu Potte.

Letzter Stand war am Mo 11. Juli, dass nun definitiv keine Mediation mehr zu Stande kommen würde, da ich ein Verfahren gegen den TWIKE Partner Dieter Bleckmann eröffnet hätte. Dies habe ich aber Bekanntgegeben vorab, denn ich wollte, dass es auf keinem Fall der Mediation schadet und ich bekam zur Antwort, dass das meine Angelegenheit sei. Anscheinend wohl nicht.

Kurzum, das ist der Punkt, wo ich nun hier von intern ins externe über meinen Blog gehe … denn es sollte nicht zu diesem Gerichtsverfahren am 21.07 kommen.

Die Chancen stehen mittlerweile für beide Seiten 50: 50. Denn mittlerweile sind wir bei 9.5 Vollzeitangestellten angekommen. Besten Dank hiermit an meinen Anwalt, welcher nicht locker gelassen hat aus seinen bisherigen Erfahrungen auch den Weg über die Anzahl der Angestellten zu gehen. Denn den ein oder anderen hätte ich übersehen. Um Kündigungsschutz zu erhalten, brauche ich den Nachweis von 10.25 Angestellten, es fehlen lediglich noch 0,75. Auch die Gegenseite gesteht mittlerweile Gewinnchancen zu und macht bereits bekannt, dass es in diesem Falle dann eine betriebsbedingte Kündigung wäre. Das wäre auch nicht gut, denn das Verfahren könnte sich ziehen, denn bei einer betriebsbedingten Kündigung geht es nach Sozialstrukturen etc. und ich bin nun bereist seit 10 Jahren dabei und der Wegfall des Postens ist nur schwer zu erläutern in Zeiten wo wir wegen mangelnder Kommunikation (mein Job) angekreidet werden.

Kurzum, sollte ich den Kündigungsschutz nicht bekommen und das Massregelungsprinzip nicht greifen, würde es von meiner Seite in die 2. Distanz gehen, würde die andere Seite verlieren, würde diese wohl in die 2. Instanz gehen. Ein kleiner Unterschied: Ich bezahle das ganze aus meiner eigenen Tasche, aktuell ohne Gehalt, die andere Seite bezahlt es von dem Geld der Community.

Eine loose – loose Situation, plus, dass diese Geschichte so seltsam schräg ist und ich sozusagen in der Wüste ausgesetzt wurde, dass ich natürlich auch mich wehre. Das tut mir nicht gut, der Community nicht, der Firma nicht, den Hunden nicht, keinem.

Die wahren Gründe könnten wohl nur in einer Mediation angesprochen werden.

Und dafür schreibe ich diesen Blog. Mit der Bitte mich zu unterstützen, dass dieser Gerichtstermin erstmal auf Eis gelegt wird und wir in eine zeitnahe Mediation eingehen.

Ihr erreicht mich unter silvia_brutschin@web.de

Wenn mind. zwei Extremsituationen aufeinanderstoßen

Hallo liebe Freunde,

hier möchte ich näher beschreiben, was meiner Meinung nach mit zum Auslöser des Konfliktes geführt hat. Ich werde zeitnah weiterschreiben.

FAQ: Was ist denn eigentlich los?

Ahoi liebe Freunde,

hier werde ich versuchen, in Kurzform auf Fragen einzugehen, welche mir bereits häufig gestellt worden sind. Ihr habt auch Fragen, dann schreibt diese mir bitte an silvia_brutschin@web.de

Dies soll auch als Grundlage gelten, für weitere Diskussionen in den Gruppen. Ich stehe für Transparenz und möchte wirklich auf alles eine Antwort geben können und dürfen, solange es Euch irgendwie weiterbringt mich bzw. uns bzw. das TWIKE Projekt zu unterstützen. Am besten eine win – win – win Situation. Mit mir redet leider keiner mehr von der anderen Seite. Am Anfang wollten wir es intern klären, doch die Mediationsversuche sind leider gescheitert (hierzu Thema Mediation). Deshalb versuche ich es extern, doch immer gerne freundlich und offen. Wir sind hier alles gute Personen und es sollte nicht wie die Johnny – Depp Affaire auseinandergenommen werden ….ich möchte keine Schlammschlacht, ich tue dies, mit der Bitte uns zu helfen, Missverständnisse zu klären und wieder gemeinsam in einem Boot das TWIKE Projekt zu treiben.

Danke für Euer Verständnis

  • Was ist passiert?
    • Ich bin Anfang Februar 2022 nach Deutschland geflogen. Seit November 2021 hatte Marokko den Flugraum geschlossen. Im Dezember haben Martin (GF TWIKE) und ich uns wegen dem Inhalt eines Newsletters in die Haare bekommen. Es ging darum, dass erneut um Geld gebeten wird ohne weiteres zum Fahrzeug bekanntzugeben. Im Konkreten sollten die Anzahler auf 10.000 Euro aufstocken. Ich habe bereits im Vornherein geahnt, dass das nicht funktionieren würde und die Community hat mir auch dieses Feedback bereits mehrfach gegeben. Es sollten 200 Anzahler à 10.000 Euro erreicht werden. Das ist bis heute nicht der Fall Manchmal braucht es nur einen kleinen Tropfen um das Fass zum überlaufen zu bringen. Das war dieser Tropfen, denn das Fass war bereits durch Sommer 2021 voll (andere Frage). Im Anschluss wurden wir beide sehr emotional (wir kennen uns bereits seit über 10 Jahre und er ist meine vertrauteste Person mittlerweile). Er konnte nicht mehr mit mir reden und wir hatten beide die Hoffnung, dass die Grenzen zu Marokko sich über Weihnachten öffnen würden. Bei mir gab es nur noch dieses Thema der Grenzöffnung (rotes Thema, anderer Beitrag, da die Grenzen während COVID bereits mehrmals geschlossen wurden). Dann kam das Nein von der marokkanischen Regierung. Tatsächlich war Marokko das einzige Land, wo die Grenzen geschlossen blieben. Ein negativer Ruck ging durch das ganze Land, eine Katastrophe für die Bevölkerung, welche nach 2 Jahre COVID bereits am Boden zerstört war. Auch für mich war es eine persönliche Katastrophe. Im Streit mit Martin, dann das Problem mit dem Elektrobus (anders Kapitel), welches er lösen wollte, mein erstes Weihnachten und Silvester alleine …es war mir alles zuviel. Martin wollte nur noch Schreiben, wir sind auch ansonsten täglich beruflich als auch privat in Kontakt. Wir schrieben uns kurz an Weihnachten und Silvester, doch für mich fiel eine Welt zusammen, da ich durch das Problem mit dem Bus und den vier Hunden auch komplett von der Aussenwelt abgeschnitten war. Kurzum, es wurde zum Arbeitsbeginn im Januar nicht besser. Wir haben einen Experten um Rat gebeten, doch Martin hat bereits nach der ersten Stunde den Kontakt zu ihm als auch zu mir abgebrochen. Es waren keine Teambesprechungen mehr möglich, ich hatte die Anweisung unsere zwei neuen Office Managerinnen einzuarbeiten, doch konnte selbst ohne grünes Licht von ihm keine neuen Projekt als Projektmanagerin einführen. In Sorge, dass unsere zwei neuen Mitarbeiterinnen das Handtuch wieder werfen würden aber auch in moralischer Pflicht gegenüber unseren Geldgebern, der Community, nahm ich sobald es wieder ging im Februar das Flugzeug, um die Problematik vor Ort zu klären. Denn innerhalb der letzten 10 Jahre hatten wir bereits den ein oder anderen Konflikt, doch hat sich dieser nicht wirklich in das Arbeitsleben eingetragen. Ich kam vor Ort an nach langer Anreise und habe ohne Worte von einem Kollegen die Kündigung erhalten. Natürlich stand ich unter Schock und bin direkt in die Firma, doch Martin lief regelrecht vor mir weg und konnte mir nicht in die Augen schauen bis heute nicht. Was die Zeit darauf passierte, werde ich in einem eigenen Beitrag schreiben, hier sollte es relativ kurz beantwortet werden.

  • Was könnte der wahre Auslöser gewesen sein?
  • Wie ist Deine Beziehung zu Martin?
  • Was braucht es für eine zeitnahe Lösung?
  • Wie kann die Community in wenigen Tagen noch helfen?
  • Wie könnte es in Zukunft weitergehen?
  • Wie siehst Du die Chancen für das Projekt TWIKE 5?